DE637619C - Verfahren zum Laeutern von Bierwuerze unter Anwendung eines Vakuums - Google Patents

Verfahren zum Laeutern von Bierwuerze unter Anwendung eines Vakuums

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DE637619C
DE637619C DEK137087D DEK0137087D DE637619C DE 637619 C DE637619 C DE 637619C DE K137087 D DEK137087 D DE K137087D DE K0137087 D DEK0137087 D DE K0137087D DE 637619 C DE637619 C DE 637619C
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    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/16Lautering, i.e. clarifying wort by straining
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Description

  • Verfahren zum Läutern von Bierwürze unter Anwendung eines Vakuums Die nichtlöslichen Anteile des Malzes setzen sich im Läuterbottich ab und bilden eine Filterschicht von 30 bis 35 cm. Der lös= liehe Extrakt sowie das zur vollständigen Extrahierung notwendige Wasser läutern oder, besser gesagt, sickern durch die Treberschicht und werden unter dem Siebboden durch Rohre zum Sammelrohr oder zur Läutermulde geleitet und gelangen dann in die Würzepfanne.
  • Die abgeläuterte Flüssigkeitsmenge ist abhängig von der Durchlässigkeit der Treberschicht sowie der Senkbodenverlegung, wird jedoch bestimmt. von der Höhe des jeweiligen Druckes. Der Druckunterschied während der Läuterung beträgt je nach Durchlässigkeit der Treberschicht 15 bis 25 cm, ist also gering. Mit fallendem Flüssigkeitsspiegel im Läuterbottich wird der Druck kleiner. Bei Malzen geringer Qualität oder feinen Schroten besteht die Gefahr, daß die Läuterung zum Stillstand kommt, d. h. die Widerstände in der Läuterschicht werden so groß, daß die Druckunterschiede nicht ausreichen, sie zu überwinden.
  • Diese Verzögerung des Läuterprozesses durch direkten Druck auf den Würzespiegel aufzuheben, hat sich in der Praxis nicht durchgesetzt, weil die Abdichtung der Läuterbottichhaube die Übersicht des Läutervorganges beschränkt und die Aufwendungskosten nicht rechtfertigt. Das bekannte Unterdruckläuterverfahren reguliert die Saughöhe der einzelnen Läuterhähne mittels drei Lufteinlaßorganen, das sind 6o bis 75 bei größeren Läuterbottichen mit 2o bis 25 Läuterhähnen, die eine dauernde Überwachung erfordern.
  • Nach der Erfindung wird der auf der Treberschicht lastende Druck unter Anwendung eines Vakuums erhöht, wodurch die Läuterzeit unter weitgehender Ausschaltung der Nachteile bei der Hahnläuterung durch erhöhte Läutergeschwindigkeit gekürzt wird, da die Anordnung eines Flüssigkeitsabscheiders in Höhe des normalen Treberspiegels im Läuterbottich eine direkte Saugwirkung in den Läuterkanälen, wie sie beim Läutern mit Flüssigkeitsgefälle durch die Läuterhähne vorhanden ist, aufhebt. Die Höhe des Vakuums wird in einer einzigen Unterdruckstufe im Flüssigkeitsabscheider durch ein einstellbares Ventil reguliert.
  • Nach der Formel v =y ägfi sind theoretisch folgende Geschwindigkeiten möglich:
    a
    normaler Druck o,25 m v = 2,21 = a = I,
    0,95 ata o,5o m v = 3,13 = I4,
    039 ata I,00 m v = 4,43 = 2,0.
    Eine Ausführungsform der zur Ausführung des Verfahrens erforderlichen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es bedeuten: i=Läuterbottich, a=Flüssigkeitsabscheider, 3=Würzepumpe, 4=Würzepfanne, a=Läuterhahn, b=Ventil, c=Schauglas, d = Leitblech, e = Saugleitung: zur Va-. kuumpumpe.
  • Der Gang des Verfahrens ist nun fc3_h.: Bender Zu Beginn des Läuterns läuft die Vorderwürze durch die Läuterhähne a, bis die erforderliche Klarheit erreicht ist. Danach stellt man auf Vakuumläuterung um. Die Läuterhähne werden geschlossen und die Verbindung zum Flüssigkeitsabscheider a durch Öffnen des Ventils b hergestellt. Die Würze steigt in der Leitung zum Abscheider hoch und fließt durch diesen zur Einlaufleitung der Würzepumpe 3, die nach @Jberwindung des atmosphärischen Gegendruckes die Würze der Pfanne 4 zuführt.
  • Zur Verhinderung von Würzeverlusten durch die Vakuumpumpe, die an die Saugleitung e angeschlossen-ist, ist ein Leitblech d vor dem Einlauf im Flüssigkeitsabscheider vorgesehen. Das in die Leitung zum Flüssigkeitsabscheider eingebaute Schauglas. c gestattet jederzeit die Kontrolle der Klarheit der abgeläuterten Extraktlösungen und damit auch die Beanspruchung der Filterschicht, also die Höhe des Vakuums so weit, bis gegebenenfalls eine geringere Leistung der Würzepumpe eine Überbeanspruchung und dadurch das Zusammenziehen der Treberschicht anzeigt.
  • Die Würzepumpe fördert die bei der jeyveiligen Druckdifferenz durch die Treber gei'hterten Würzemengen, erfordert also keine Üserwachung. Die für jeden Läuterbottich nöi@'vendige Vorlaufpumpe kann dazu V er-Wendung finden.
  • Durch das Vakuumverfahren wird das Läutern unabhängig von der Höhe des Flüssigkeitsspiegels über der Treberschicht und weniger abhängig von der Qualität des Malzes oder von der Schrotzusammensetzung. Die kürzere Läuterzeit gestattet eine bessere Ausnutzung der Sudhausanlage und vorteilhaftere Organisation des Maschinenbetriebes. Es ist eine praktische Erfahrung, daß die schnellere Extrahierung der Treber verbessernd auf die Qualität des Bieres wirkt als Folge der geringeren Auslaugung der Spelzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Läutern von Bierwürze, unter Anwendung eines Vakuums, dadurch gekennzeichnet, daß das Abläutern über einen besonderen, außerhalb des Läuterbottichs angeordnetenFlüssigkeitsabscheider (a) erfolgt, dessen Würzeeinlauf in Höhe des normalen Treberspiegels liegt und in dem der Unterdruck erzeugt wird.
DEK137087D 1935-03-02 1935-03-02 Verfahren zum Laeutern von Bierwuerze unter Anwendung eines Vakuums Expired DE637619C (de)

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