DE63733C - Selbstthätiges Entlüftungsventil für Heizkörper, Dampfwasserableiter u. s. w - Google Patents

Selbstthätiges Entlüftungsventil für Heizkörper, Dampfwasserableiter u. s. w

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Publication number
DE63733C
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DE
Germany
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valve
cone
way
slots
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63733D
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English (en)
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Firma NACHTIGALL & JACOBY in Leipzig
Publication of DE63733C publication Critical patent/DE63733C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/08Arrangements for drainage, venting or aerating
    • F24D19/081Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: -Heizungsanlagen.
Die bekannten selbsttätigen Entlüftungsyentile beruhen entweder auf der Wirkung der Wärme, indem die durch den Dampf erzeugte Wärme einen Ausdehnungskörper beeinflufst, der das Ventil schliefst, oder auf einer Druckwirkung. Die zuerst erwähnten Ventile haben nur geringen Hub und müssen sehr genau eingestellt werden; bei dem letzteren soll beim Anstellen der Heizung zunächst die Luft entweichen und das Ventil dann durch den Dampfdruck geschlossen werden. Der Schlufs des Ventils kann hierbei jedoch schon durch die Spannung der Luft erfolgen, bevor diese aus der Leitung entfernt ist.
Bei nachstehend beschriebenen Constructionen wird das Ventil α durch einen Körper b bei niederer Temperatur festgehalten. Höhere Temperatur verändert den Körper b derartig, dafs das Ventil α frei wird und dann durch den in den Heizapparaten herrschenden Druck geschlossen werden kann. Fig.' 1 bis 3 sind in der Hauptsache Entlüftungsventile.
In Fig. ι und 2 ist der Körper b eine leicht schmelzbare Metalllegirung oder sonst eine zähe Masse, welche bei höherer Temperatur flüssig wird. Beim Anstellen der Heizung ist die Temperatur niedrig, der Körper b hält daher das Ventil α so lange zurück, bis die Luft entwichen ist und der Dampf zum Ausgang gelangt. Dann schmilzt b, und α wird durch den in der Leitung herrschenden Druck geschlossen.
In Fig. 3 ist b ein Ausdehnungskörper. Dieser ist an einem Ende befestigt, hat am anderen Ende Schlitze und stützt sich dort auf einen Kegel c derartig, dafs bei niederer Temperatur und dadurch verkürztem Ausdehnungskörper die Schlitze zusammengeprefst werden und das Ventil α dadurch festgehalten wird. Wenn die Luft entwichen ist und der Körper b durch die Wärme sich verlängert, so tritt der Kegel c aus dem Sitz weiter hervor, der geschützte Theil federt aus einander, dadurch wird das Ventil α frei und durch den Leitungsdruck geschlossen.
Entlüftungsventile bleiben während der Heizperiode geschlossen. Beim Abstellen der Heizung hört zunächst der Druck auf, das Ventil α tritt zurück und wird dann durch den erkaltenden Körper b wieder gehalten.
Dagegen müssen Entwässerungsventile (Dampfwasserableiter) auch gegen Druck während der Heizperiode sich öffnen.
Diese Einrichtung zeigt Fig. 4. Der geschlitzte Theil des Körpers b wirkt gegen einen am Ventil α befindlichen Kegel d derartig, dafs durch das Zusammendrücken der Schlitze das Ventil α zurückgezogen wird. Der Hub des Ventils erfolgt dabei durch die Verkürzung des Körpers b und die zurückpressende Wirkung gegen den Kegel d und wird derselbe dadurch besonders grofs. Das Ventil α wird dabei so lange zurückgehalten, bis das Wasser entfernt ist und die Wärme des Dampfes den Ausdehnungskörper b beeinflufst. Dann tritt, wie in Fig. 3, der Kegel c aus seinem Sitz hervor, die Schlitze federn aus einander, das Ventil α wird frei und durch den Dampfdruck geschlossen.
In gleicher Weise wirkt die Einrichtung nach Fig. 5. Der in Fig. 3 und 4 mit Kegel und Schlitzen versehene Theil des Körpers b ist
durch die Arme c ersetzt, welche durch ein Gelenk verbunden sind und zum Körper b im Winkel stehen. Es ist mit anderen Worten der Kegel in zwei Theile zerlegt, welche durch ein Gelenk mit einander verbunden sind. Die Verkürzung des Körpers b wirkt zusammenpressend auf die Arme c; dadurch werden zwei weitere Arme d zusammengeklemmt, welche zurückklemmend auf das Ventil a wirken. Auch hierbei wird der Hub besonders grofs. Wenn Körper b durch Wärme sich verlängert, . treten die Arme c aus der Auflage weiter hervor, sie gehen aus einander und das Ventil kann sich plötzlich schliefsen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Ventil (a) zur selbstthätigen Entlüftung und Entwässerung von Heizungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dafs bei demselben das plötzliche Schliefsen dadurch erreicht wird, dafs ein leicht schmelzbarer oder sich bei Erwärmung stark ausdehnender Körper (b) das Ventil bei niedriger Temperatur festhält, bei eintretender Erwärmung aber freigiebt, so dafs es dann durch den Druck in der Leitung geschlossen wird.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Ventils (Fig. i) in der Weise, dafs Körper (b) eine starre oder zähflüssige Masse ist, welche bei niederer Temperatur den Schlufs des Ventils so lange hindert, bis die Luft entwichen ist, während durch den eintretenden Dampf etc. die Masse flüssig wird und das Ventil (a) freiläfst, welches dann durch den in der Leitung herrschenden Druck geschlossen wird.
Eine weitere Ausführungsform in der Weise, dafs Körper (b), Fig. 3,- ein mit federnden Schlitzen und Konus (c) versehener Ausdehnungskörper ist, welcher . bei niederer Temperatur und in verkürztem Zustand das Ventil (a) festklemmt, bei höherer Temperatur aber freigiebt.
Eine weitere Ausführungsform in der Weise (Fig. 4), dafs der mit federnden Schlitzen und Konus (c) versehene Körper ,(b) gegen einen Konus (d) des Ventils (d) wirkt, so dafs dadurch das Ventil (a) bei niederer Temperatur auch noch zurückgehalten wird, wenn Druck in der Leitung entsteht.
Eine weitere Ausführungsform in der Weise, dafs die Schlitze und der Konus an dem Körper (b) durch die mit Gelenken versehenen Arme (c d, Fig. C3) ersetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63733D Selbstthätiges Entlüftungsventil für Heizkörper, Dampfwasserableiter u. s. w Expired - Lifetime DE63733C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068071B (de) * 1959-10-29 VEB Elektrowärme Sornewitz Coswig (Bcz Dresden) Be- und Entlüftungsventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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