DE636773C - Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen

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DE636773C DEG83785D DEG0083785D DE636773C DE 636773 C DE636773 C DE 636773C DE G83785 D DEG83785 D DE G83785D DE G0083785 D DEG0083785 D DE G0083785D DE 636773 C DE636773 C DE 636773C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B5/00General methods of reducing to metals

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Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Erzen In dem Patent 589 448 ist ein Verfahren beschrieben, um aus eisenhaltigen Erzen sulfidischer oder arsenischer Natur die Metalle ganz oder zum größten Teil durch Wärmebehandlung unter Luftabschluß in einem inerten Gasstrom oder einem inerten Gas-Strom gemischt mit reduzierendem Gas bei Temperaturen zu gewinnen, die wesentlich unter den Schmelzpunkten dieser Erze liegen.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß nicht nur inerte Gäsström@e oder inerte Gasströme mit reduzierenden Gasen gemischt für den Prozeß geeignet sind, sondern daß man dafür jedwedes andere nicht oxydierende Gas nehmen kann. Auch bei der Verwendung von solchen Gasen wirkt in erster Linie die Gegenwart von metallischem Eisen, Eisenoxyd oder anderen Eisenverbindungen entschwefelnd. Es ist zwar bekannt, aus sulfidischen Erzen, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen Kohlenwasserstoffen bei langsam ansteigenden Temperaturen, die über 5oo°C und wesentlich unter der normalen Umsetzungstemperatur der Sulfide mit Kohlenstoff liegen, mit oder ohne Zusatz von Wasserdampf durch wiederholtes Überleiten der aus dem Reaktionsraum ausströmenden Gase über die Beschickung Metalle zu gewinnen. Im Gegensatz zu diesem bekannten Verfahren wirken nach der vorliegenden Erfindung die Zusätze von metallischem Eisen, Eisenoxyd oder anderen Eisenverbindungen zu den eisenhaltigen Ausgangsstoffen sulfidischer oder arsenischer Natur in erster Linie metallfreilegend. Werden die mit diesen Zusätzen gemischten Ausgangsstoffe einem reduzierenden Gas, z. B. Kohlenoxydgas, Wasserstoff, Leuchtgas, Wassergas oder Gemischen dieser Gase bei Temperaturen, die wesentlich unter dem Schmelzpunkt dieser Erze liegen, ausgesetzt, so werden die Nichteisenmetalle in kurzen Behandlungszeiten freigelegt. Die Erhitzung kann an Stelle von reduzierenden Gasströmen auch in Strömen von Gasgemischen von reduzierenden Gasen mit Wasserdampf erfolgen.
  • rBei Kupferglanz, der mit Eisenoxyd gemischt wurde, waren die Ausbringen an metallischem Kupfer unter sonst gleichen Bedingungen bei diesen Gasen dieselben wie bei der Benutzung eines inerten Gasstromes oder eines inerten Gasstromes gemischt mit reduzierendem Gas. Reduzierende Gase sind vielfach leichter zu beschaffen und billiger als inerte Gase oder Gemische von solchen mit reduzierenden Gasen. Sie wirken zwar auch ohne Zusatz von Eisen entschwefelnd, jedoch sind dann erheblich größere Gasmengen und längere Einwirkungszeiten oder aber wesentlich höhere Temperaturen erforderlich. Beispielsweise bilden sich aus feingemahknem Kupferglanz, der einem Leuchtgas-Wasserdampf-Strom von 121 Gas/Sbd.
    selben Zeit und bei derselben Temperatur nur 3,7 % Kupfer.
  • Versetzt man die gleiche Menge Kupferglanz mit Eisenoxyd im Verhältnis r : i unter sonst gleichen Bedingungen, so bilden sich ,in 2 Stunden bei der Behandlung bei 6oo° im Leuchtgas-Wasserdampf-Strom von 121 Gas/Std. und 125 ccm Wasser/Std. bereits 65,20/0 metallisches Kupfer. Da die reduzierenden Gase für dieses Verfahren sehr wenig aufgebraucht werden, können sie wiederholt verwandt werden, erforderlichenfalls unter jedesmaliger Reinigung von dem nur einige wenige Prozent des ursprünglichen Schwefelgehaltes des Erzes ausmachenden Schwefeldioxyd oder Schwefelwasserstoff.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1: verfahren zur Gewinnung von Metallen aus eisenhaltigen Erzen sulfidischer oder arsenischer Natur und ähnlichen Ausgangsstoffen nach Patent 589448, dadurch gekennzeichnet, daß den Ausgangsstoffen metallisches Eisen, Eisenoxyd oder andere Eisenverbindungen zugesetzt werden, worauf die Mischung im Strom eines reduzierenden Gases, z. B. Kohlenoxyd, Wasserstoff, Leuchtgas oder Wassergas oder Gemischen dieser Gase, erhitzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Efhitzung im Strome eines Gasgemisches aus den reduzierenden Gasen und Wasserdampf erfolgt.
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