DE636623C - Freifallramme fuer Spundbohlen und Pfaehle - Google Patents

Freifallramme fuer Spundbohlen und Pfaehle

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DE636623C
DE636623C DEK137791D DEK0137791D DE636623C DE 636623 C DE636623 C DE 636623C DE K137791 D DEK137791 D DE K137791D DE K0137791 D DEK0137791 D DE K0137791D DE 636623 C DE636623 C DE 636623C
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pulley
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/08Drop drivers with free-falling hammer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Freifallramme für Spundbohlen und Pfähle Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Freifallrammen mit durch Seilgetriebe betätigtem Rammbären für Spundbohlen und Pfähle.
  • Bei Rammarbeiten wird 'das Rammgerüst im allgemeinen nicht nur zum Rammen, sondern auch zum Aufrichten der Pfähle benutzt. Das Seilgetriebe von Freifallrammen mußte bisher nach dem Rammen eines Pfahls stets umgeschirrt werden, um es beim Richten des nächsten Pfahles benutzen zu können. Diese dauernden Veränderungen erwiesen sich als schwierig und zeitraubend. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Umbauschwierigkeiten und den damit verbundenen Zeitverlust zu vermeiden. Das Rammgerät soll ohne wesentlichen Umbau als Hebe-oder Rammvorrichtung benutzt werden können.
  • In ihrer ersten Ausführungsform besteht die Erfindung darin, daß der Rammbär mit einem Längskanal versehen ist, in den das Hakengeschirr hineinführbar ist und dessen oberes Ende die Lagerhülse für die Achse der Seilrblle des Hakengeschirrs aufnimmt (Abb. i bis 3).
  • Die zweite Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle im oberen Teil. des Rammbären fest gelagert ist, und daß unterhalb der Rolle ein Schlitz für die Durchführung des Hubseils vorgesehen ist, so daß das Hubseil über ein besonderes, gegebenenfalls gegen die Schlagfläche des Rammbären abgestütztes Hakengeschirr geführt werden kann (Abb. ¢ bis 8).
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen, die die beiden Ausführungsformen zeigen, dargestellt. Abb. i und 2 zeigen zwei senkrecht zueinander stehende Schnitte durch den Bären, Abb. 3 einen Schnitt in der Ebene 3-3 senkrecht zur Bärachse der einen Ausführungsform. Abb. q., 5 und 8 sind die entsprechenden Schnitte der zweiten Ausführungsform. Abb.6 und 7 zeigen eine Möglichkeit der Seilumlenkung an der Schlagfläche der Bären, um. die Pfähle auch bei gleichzeitigem Heben des Rammbären richten zu können.
  • Bei der ersten Ausführungsform ist der Rammbär i mit einem Längskanal 2 versehen, der an der Schlagfläche 3 mündet. Im oberen Teil des Kanals 2 ist ein Hakengeschirr q. gelagert, auf welchem das Rammbärseil5 läuft. Für die Durchführung des Seils sind im oberen Teil des Rammbären Löcher 6 angeordnet. Die Seilrolle ist auf gewöhnliche Art durch eine Welle in den Hülsen 7 gelagert, durch das Gehäuse 8 umschlossen und mit einer Hebeöse 9 versehen. Die Rolle bildet zusammen mit dem Gehäuse 8, den Lagerhülsen 7 - und der Hebeöse 9 das gesamte Hakengeschirr, das in den Rammbären durch den Kanal 2 eingeführt werden kann. Der Kanal ist mit zwei Aussparungen i o ausgestattet, die so groß sind, daß die Rolle freien Lauf hat, wenn die Lagerhülsen auf den genannten Endflächen der Aussparungen liegen. Beim Festhalten des Rammbären kann das Hakengeschirr aus dem Bären herausgelassen werden, wie in Abib. i und 2 angedeutet ist, und kann dann wie ein gewöhn-; licher Flaschenzug benutzt werden. Auf de Zeichnung ist nur eine Rolle erkennbar; selbstverständlich können Geschirre mit mehreren Rollen in gleicher Weise angewandt werden.
  • Der Rammbär ist obern mit einem Tragbügel 14 und an der einen Seite mit Führungsschienen 15 und 16 .versehen.
  • Bei der in den Abb. i bis 3 gezeigten Ausführungsform nimmt der Kanal einen ziemlich großen Teil der Schlagfläche des Rammbären ein. Dies kann den Nachteil haben, daß der Pfahlkopf beim Rammen zu sehr die Form verliert. Bei der in den Abb.4 bis 8 gezeigten anderen Ausführungsform ist dieser Nachteil ausgeschaltet. Die Schlagfläche des Rammbären zeigt hier nur einen verhältnismäßig kleinen Schlitz 18, dessen Breite nur wenig größer ist als der Seildurchmesser. Für die Hebung des Rammbären ist in dem oberen Ende des Bären eine Aussparung mit einer Seilscheibe 2o mit Hilfe einer Achse 21 fest gelagert. Von dieser Aussparung aus geht ein Kanal 22 bis zu der Schlagfläche nach unten. Die Länge des Schlitzes 18 ist kleiner als der Durchmesser der Scheibe 2o. Hierdurch werden die Enden der öffnung, die in erforderlicher Art abgerundet werden, als Führung für das Seil beim Heben von anderen Lasten als die des Rammbären .dienen. Das Seil wird aus dem`Rammbären, wie in der Abb. 4 angedeutet, ausgezogen und ein besonderes Hakengeschirr 23 an . dem Seil angebracht, wie Abb. 6 und -7 zeigen. Es ist mit zwei Flanschen 24 .und einer Öse 25 versehen. Man kann beim Hochziehen der Pfähle den Rammbären in einer ausreichenden Höhe am Gerüst. festhaken, wobei sich das Hakengeschirr-23 unabhängig von dem Rammbären heben und senken. läßt. Es ist auch möglich, wähsend der Betätigung des Hakengeschirrs 23 den Rammbären auf den Flanschen 24 ruhen zu lassen, wobei der Rammklotz jeder Bewegung des Seils folgt. Diese Anordnung kann in solchen Fällen Anwendung finden, in denen eine Führung' der in der Hebeöse '@5 angebrachten Last notwendig -ist. Abb.9 zeigt das Gerüst fertig zum Heben der Pfähle. Der Rammbär i befindet sich %^ seiner höchsten Lage an einem an dem .'_``._.@,xüst angebrachten Haken 27. In diese `.fe ist er von dem Motor 3o durch das lrrler die Seilscheibe 29 laufende Seil 5 geliöben worden. Das feste Ende des Seils ist an einer stoßdämpfenden Feder 28 befestigt, die in dem Gerüst angebracht ist. Das Hakengeschirr ist heruntergelassen. Abb. io zeigt einen Pfahl beim Richten, wobei ein Fallhaken 3 I am Pfahlkopf angewandt wird. Wie in Abb. i i dargestellt, ist der Pfahl durch sein eigenes Gewicht wenig in die Erde gesunken und steht fertig zum Rammen. Der Fallhaken 3 i ist so angeordnet, daß, er aus dem Eingriff mit der Hebeöse des Blocks ausgehakt wird und nach unten fällt, sobald die Hebeöse nach unten geführt wird. Ist die öse 9 von dem Fallhaken 31 gelöst, so wird das Hakengeschirr gehoben und in den Rammbären geführt, und dieser wird angehoben. Der Haken 27 wird mittels eines Seils 32 von dem Tragbügel 14 gelöst. Der Rammbär kann jetzt mit Hilfe der Winde für das Einrammen der Pfähle bedient werden, "vie in Abb. 12 dargestellt ist.

Claims (2)

  1. PATEN TAN SPRÜCHE i. Freifallramme für Spundbohlen und Pfähle, bei der der Rammbär mittels eines Zugseiles und eines Hakengeschirrs gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Rammbär mit einem Längskanal (2) versehen ist, in den das Hakengeschirr (4) hineinführbar ist und dessen oberes Ende die Lagerhülse (7) für die Achse der Seilrolle des Hakengeschirrs aufnimmt (Abb. i bis 3).
  2. 2. Freifallramme für Spundbohlen und Pfähle, bei welcher der Rammbär mittels einer Seilrolle gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilrolle (2o) im oberen Teil des Rammbären fest gelagert ist, und daß unterhalb der Rolle ein Schlitz (18) für die Durchführung des Hubseils vorgesehen ist, so daß das Hubseil über ein- besonderes, gegebenenfalls gegen die Schlagfläche des Rammbären abgestütztes Hakengeschirr (a3) geführt werden kann (Abb. 4 bis 8).
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