DE635974C - Schutzschaltung fuer Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets in gleichem Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten - Google Patents

Schutzschaltung fuer Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets in gleichem Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten

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DE635974C
DE635974C DES88184D DES0088184D DE635974C DE 635974 C DE635974 C DE 635974C DE S88184 D DES88184 D DE S88184D DE S0088184 D DES0088184 D DE S0088184D DE 635974 C DE635974 C DE 635974C
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DE
Germany
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generators
protection circuit
current
relays
busbars
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Expired
Application number
DES88184D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Buechert
Dipl-Ing Dr-Ing Robert Schimpf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/06Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors
    • H02H7/062Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric generators; for synchronous capacitors for parallel connected generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Schutzschaltung für Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets in gleichem Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten Die Erfindung betrifft einen Generatorschutz für Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets im gleichen Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten, insbesondere für Ljungströmgeneratoren. Erfindungsgemäß sind zum Schutz für beide Generatoren eines solchen Aggregates gemeinsame Schutzrelais in solcher Schaltung angeordnet, daß sie in allen Fehlerfällen ansprechen, in denen ein Ausgleichstrom zwischen den Generatoren über die Verbindungsleitungen der Generatoren mit den Sammelschienen auftritt. Eine derartige Schutzeinrichtung vermag nicht mir den Windungsschluß, sondern auch den Wicklungskurzschluß, den Gestellschluß und einen Fehler in der Erregung beider Generatoren zu erfassen. Dadurch anderseits, daß die Schutzrelais zum gemeinsamen Schutz beider Generatoren vorgesehen sind, wird gegenüber bekannten Einrichtungen eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung erzielt, ohne daß darunter die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung leidet. Die Anordnung nach der Erfindung ist, weil sie nicht nur den Windungsschluß, sondern außerdem auch Wicklungskurzschlüsse, Erdschlüsse und falsche Erregungen beider Maschinen erfaßt, einer bekannten Anordnung, die lediglich vom Ausgleichstrom über die Verbindungsleitung der Sternpunkte der Generatoren erregt wird und infolgedessen nur bei Windungsschluß ansprechen kann, weit überlegen, weil sie in sämtlichen Fehlerfällen einen Schutz ergibt, in denen ein Ausgleichstrom über die Verbindungsleitungen der Generatoren mit den.gemeinsamen Sammelschienen fließt. Die gemäß der Erfindung zum gemeinsamen Schutz beider Generatoren vorgesehenen Schutzrelais schalten beim Ansprechen in an sich bekannter Weise über ein kurzfristiges Zeitrelais die Maschine ab, wobei gleichzeitig zweckmäßig eine Schnellentregung in Tätigkeit gesetzt wird. Die Schnellentregung erfolgt vorteilhaft nach der an sich bekannten Schwingungsentregung.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 2 ist eine Ljungströmturbine, die die Generatoren 3 und 4 antreibt. Auf der Welle sitzt noch die Erregermaschine 5. Die Generatoren arbeiten über die Zuleitungen 7 und 8 auf die gemeinsamen Sammelschienen 6. In der Zuleitung 7 ist die Stromwandlergruppe 9, in der Zuleitung 8 die Stromwandlergruppe io eingebaut, deren Sekundärseiten.-in der bekannten Achterschaltung miteinander verbunden sind. Die Stroinwandlergruppe 9-isf über die als wattmetrische Relais ausgebildeten Windungsschlußrelais i i und 12 ünd die als Differentialrelais wirkenden - Wicklungsschlußrelais 13, 14, 15 in sich kurzgeschlossen.
  • Vom Ausgleichstrom zwischen den beiden Generatoren unabhängig -ist ein Spannungssteigerungsrelais 16, das durch einen-Spannungswandler i9 gespeist wird, der. an .den gemeinsamen Sammelschienen 6 liegt. Der Spannungswandler i9 speist außerdem noch die Spannungsspulen der wattmetrischen Relais ii und 12. Die -7berstromreläis 17- und 18 werden. vqn"den_-S:trorawandlerri 2o.und.2i in den gemeinsamen --Sammelschienen 6 erregt. Die Sternpunkte der Generatoren sind über die Leitung 22 miteinander verbunden.
  • Eine Ungleichheit, der . -ETregung beider Generatoren führt zu einem Ausgleichstrom, der durch die Differenzstromrelais 13, 14 und 15 erfaßt wird. Eine weitere Schutzeinrichtung für die Erregerwicklung, die aber nicht den Gegenstand des Patentes bildet, wird dadurch gewonnen, daß-die-Erregerwicklungen der Generatoren 3 und 4 über Widerstände 38 und 39 zu einer Brückenschaltung miteinander verbunden -werden, in deren Diagonalzweig ein Nullspannungsrelais 40 liegt.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Bei Windungsschluß -in einem Generator sinkt die-Spannung der beschädigten Phase-um etwas mehr, als dem prozentualen Betrag der - kurzgeschlossenen =Win-' Jungen entspräche. . Die gleiche Phase des gesunden Generators. besitzt jedoch noch die volle Spannung und .schickt einen Ausgleichstrom nach dem beschädigten Generator.
  • Dieser Strom durchfließt die beiden Primärwicklungen der Wandlergruppen 9 und io in gleicher Richtung und schließt sich über. die Nullpunktsverbindung- der Generatoren. Im, Normalbetrieb, wenn das Aggregat -Strom andas Netz abgibt, gleichen sich sekundärseitig: die-Ströme aus. Wenn sich dagegen über. den Normalstrom einer Phase ein Defe'._ctstrom, hervorgerufen durch den Windungs-" schluß, überlagert, dann kann -sich dieser Strom, welcher die entsprechenden -Phasen der Wandler 9 und io sekundärseitig in entgegengesetzter Richtung durchfließt, über die anderen Phasen nichtmehr ausgleichen, auch nicht über die Nullpunktsverbindung der Wandler g und io. Diese-Defektströme in den sekundären Wicklungen der entsprechen., den Phase der Wandler g und io -,werden somit gezwungen, die Windungsschlußrelais T i und 12 und eines der drei Differentialrelais 13, 14, 15 zu durchfließen. Von dem Spannungswandler i9 erhalten die Windungsschlüßrelais ihre Spannung. Sie sprechen also an, wodurch in an sich bekannter Weise der Ölschalter 33 kurzzeitig ausgeschaltet und lißtigenfalls die Entregung der Generatoren .bewirkt wird. Da der Strom in den Wandlergruppen seine Richtung ändern kann und damit auch in den wattmetrischen Relais, müssen diese Doppelkontakte, erhalten, um in jedem Falle den Schaltimpuls weiterleiten zu können.
  • Bei Unterbrechung einer Phase ist der Summenstrom der entsprechenden Wandlergruppe nicht mehr gleich Null. Infolgedessen durchfließt der Differenzstrom die wattmetrischen Windungsschlußrelais i i und 12 und diese sprechen an. Außerdem schickt der gesunde Generator, da -ja beide Generatoren dampfseitig miteinander gekuppelt sind, einen Ausgleichstrom nach dem beschädigten Generator,- welcher den. Differenzstrom noch verstärkt.
  • Der Strom, . der im Falle eines Gestenschlusses im -Generator oder Erdschlusses in den Verbindungskabeln bis zu den Wandlergruppen 9 und io über den Widerstand zur Erde fließt, rnuß die Primärwicklungen der Wandlergruppen 9 und io in gleicher Richtung durchfließen. Die wattmetrischen Relais ii und i2 sprechen an und. der ganze Vorgang, wie er oben bei Windungsschluß beschrieben worden ist, wiederholt sich. Auch hier wird der Generator kurzzeitig abgeschaltet und entregt.
  • Entsteht in einem der Generatoren ein Wicklungsschluß oder in einem der Verbindungskabel bis zu den Wandlergruppen 9 oder i o ein Kur'zschluß, so arbeiten alle Generatoren der Anlage auf den Kurzschluß; die beiden Wandlergruppen 9 und io werden in Hintereinanderschaltung durchflossen, wobei wohl die Differentialrelais 13, 14, 15, nicht aber die wattmetrischen Relais i i und 12 erregt werden. Die Differentialrelais sprechen also an, wodurch ebenso wie bei Ansprechen der Windungsschlußrelais die Auslösung des Ölschalters kurzzeitig bewirkt wird. Da die parallel zum Aggregat laufenden Generatoren ebenfalls auf den Kurzschluß speisen, werden auch die beiden Stromwandler 2o und 21 vom Kurzschlußstrom durchflossen, erregen die Überstromrelais i7 und 18, wodurch die Entregung über, ein Hilfsrelais verriegelt wird. Die Überströmrelais 17 und 18 werden nicht von einem Ausgleichstrom zwischen den beiden Generatoren beeinflußt. Über die Differentialrelais und das kurzfristige Zeitrelais wird der Ölschalter dann herausgeworfen, gleichzeitig werden die Wandler 20 und 21 stromlos, die Überstromrelais unterbrechen ihren Kontakt, und die Entregung wird wieder entriegelt. Die Differentialrelais bleiben aber erregt und die Entregung der Generatoren wird daher betätigt.
  • Um den Generator gegen unzulässige Spannungssteigerung zu schützen, die durch plötzliches Abfallen der Last, z. B. beim fälschlichen Öffnen des Generatorschalters unter Last auftreten kann und die dem Generator leicht gefährlich wird, muß an die Sekundärwicklung der Spannungswandler i9 ein Überspannungsrelais 16 angeschlossen werden, das z. B. auf Spannungssteigerung von q.o bis ioo°% eingestellt werden kann und seinen Kontakt momentan schließt. Dieses Relais schaltet den Generator kurzfristig ab.
  • Wird das Aggregat überlastet oder tritt ein zwei- oder dreipoliger Kurzschluß im Netz auf, so führen die Überstromrelais 17, ig einen höheren Strom, wodurch die Entregung verriegelt wird. Das Aggregat wird nach einer einstellbaren Zeit (etwa io Sek.) abgeschaltet.
  • Die vorhin erwähnte Brückenschaltung zur Überwachung der Erregerwicklungen, welche nicht einen Teil der Erfindung darstellt, spricht an, wenn in einer der Rotorwicklungen ein Windungsschluß entsteht, wodurch der Widerstand der kranken Rotorwicklung im Vergleich zum Widerstand der gesunden Rotorwicklung des anderen Generators herabgesetzt wird. Wenn das Nullspannungsrelais qo anspricht, betätigt es eine Signaleinrichtung, z. B. eine Hupe 41 - Zur Überprüfung der gesamten Schutzeinrichtungen können einzelne Schutzrelais in an sich bekannter Weise durch Prüftasten betätigt werden, wobei der Steuerstromkreis der Relais von den Abschalt- bzw. Entregungseinrichtungen getrennt wird und statt dessen nur auf Signaleinrichtungen wirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzschaltung für Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets im gleichen Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten, insbesondere für Ljungströmgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Generatoren gemeinsame Schutzrelais (i i, 12 bzw. 13, 1¢, 15) in solcher Schaltung angeordnet sind, daß sie in allen Fehlerfällen, in denen ein Ausgleichstrom zwischen den Generatoren über die Verbindungsleitungen der Generatoren mit den Sammelschienen (6) auftritt, ansprechen.
  2. 2. Schutzschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein etwa auftretender Ausgleichstrom mittels einer Stromwandlerdifferentialschaltung erfaßt wird, die von den Generatorströmen erregt wird.
  3. 3. Schutzschaltung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsleitung zwischen den Sternpunkten der Generatoren geerdet ist, sodaß ein Gestellschluß durch den dabei entstehenden Ausgleichstrom erfaßt wird. q.. Schutzschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Erdverbindung der. Sternpunkte ein Strombegrenzungswierstand eingeschaltet ist. 5. Schutzschaltung für Generatoren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schutzrelais in an sich bekannter Weise mit Prüftasten ausgerüstet sind, durch deren Betätigung der Steuerstromkreis der Relais von den Abschalt- bzw. Entregungseinrichtungen getrennt und statt dessen auf Signaleinrichtungen umgeschaltet wird.
DES88184D 1928-10-29 1928-10-30 Schutzschaltung fuer Generatoren, die sich infolge ihrer Anordnung stets in gleichem Betriebszustand befinden und auf die gleichen Sammelschienen arbeiten Expired DE635974C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761010C (de) * 1940-04-06 1953-09-28 Aeg Schutzschaltung fuer elektrische Widerstandsschweissmaschinen grosser Leistung

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