DE635685C - Kernloser Induktionsofen zum Betrieb mit Drehstrom - Google Patents
Kernloser Induktionsofen zum Betrieb mit DrehstromInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/22—Furnaces without an endless core
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Description
Es besteht das Streben in der Technik, insbesondere zum Erhitzen und Schmelzen
von Metallen und Legierungen, Induktionsöfen zu verwenden, die mit Drehstrom betrieben
werden. Es sind bereits verschiedene Vorschläge für die Ausgestaltung derartiger
Öfen bekannt. Am zweckmäßigsten hat sich eine Bauweise erwiesen, bei der gewölbte
Flachspulen symmetrisch zueinander und der Form des Schmelzraumes angepaßt um diesen
angeordnet sind.
Der Bau und Betrieb von Drehstromöfen ist auch dann besonders vorteilhaft, insbesondere
mit Rücksicht auf den Leistungsfaktor des Ofens, wenn man unabhängig von der Spulenform den Ofen mit einem in sich
geschlossenen Eisenjoch versieht, dessen Pole zentralsymmetrisch zu einem schüsseiförmigen
Herdraum angeordnet und diesem angepaßt
ao sind und erfindungsgemäß die Stirnflächen dieser Pole nach unten in Richtung auf das
Schmelzbad zu verschmälert, wodurch ein möglichst günstiger magnetischer Fluß erreicht
wird.
Eine Anordnung der Pole gemäß der Erfindung ist aus den Abb. 1 bis 3 ersichtlich.
In Abb. ι ist im Horizontalschnitt ein Ofen gezeichnet, der ein schüsseiförmiges Schmelzbad^
besitzt, das von einem ringförmigen Eisenjoch B umgeben ist, das die drei Pole C1
C2, C3 trägt. An Stelle von drei Polen kann
der Ofen auch mit einer anderen durch drei
teilbaren Zahl von Polen ausgerüstet sein, die symmetrisch zum Schmelzbad liegen.
Abb. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen der PoIeC und durch das Schmelzbad A. Es
ist daraus ersichtlich, daß der Pol C der Form des schüsseiförmigen Schmelzraumes A
angepaßt ist. Abb. 3 zeigt die Ansicht eines Poles nach der Erfindung von oben her gesehen.
Der Pol ist nach unten in Richtung auf das Schmelzbad zu (d.h. nach der Spitze
zu entsprechend dem Vertikalschnitt der Abb. 2) verschmälert, damit nicht die magnetischen
Kraftlinien in den einander zunächst liegenden Ecken der Pole zu stark zusammengedrängt
werden.
Wird die Verschmälerung so gewählt, daß in allen Horizontalschnitten die Abstände der
einander zunächst gelegenen Polkanten gleich groß sind, so wird dadurch erreicht, daß bei
schüsseiförmiger Gestalt des Herdes das Schmelzbad in allen Horizontalebenen von
einem annähernd gleich starken magnetischen Fluß durchsetzt wird.
Die Spulen, die von Primärstrom gespeist werden, können dabei in verschiedener Weise
ausgestaltet werden. Wie aus Abb. 1 hervorgeht, können sie als Zylinderspulen D auf das
Joch B aufgewickelt sein. Dabei kann entweder zwischen je zwei Polen nur eine Spule
liegen, die dann von einer der drei Stromphasen durchflossen wird, oder es können
zwischen je zwei Polen z. B. zwei Spulen ge-
maß Abb. 4 (D1 bis D6) angeordnet sein.
Daraus ergeben sich, eine größere Anzahl von Schaltmöglichkeiten, durch die die Wirbelung
im Schmelzbad A beeinflußt werden kann. Damit ein solcher Ofen eine möglichst
große Leistung aufnimmt, können neben dj zylinderförmigen Spulen auf dem den Oferi
umgebenden Joch, noch Flachspulen an den Polenden angeordnet sein. Sowohl die zylinderförmigen
Spulen als auch die Flachspulen werden dabei von Primärstrom so durchflossen, daß sich die Magnetfelder der Flachspulen
und der Zylinderspulen an den Polen addieren.
In manchen Fällen ist es zweckmäßig, statt eines ringförmigen Joches ein solches zu
wählen, dessen zwischen den Polen liegende Teile geradlinig ausgeführt sind, um auf
diese Teile des Joches bequem zylinderförmige Primärspulen aufschieben zu können.
Bei einem Öfen mit sechs PoIeIiC1 bis C0
empfiehlt sich, dann ein Joch, wie es beispiels- ^ weise in Abb. 5 dargestellt ist. Ein solches
Joch kann leicht aas einzelnen"" Stanzteileff
aufgebaut werden, ein solcher Teil C6 ist in Abb. 5 schraffiert- dargestellt. Urn das
Joch, und die Spule vor unzulässiger Erwärmung zu schützen, ist es zweckmäßig, vor
den Polen des Joches und gegebenenfalls auch, vor den Primärspulen besondere Kühlvorrichtungen
anzubringen.
Diese Kühlvorrichtungen bestehen aus dicht gelegten Metallröhrchen, die von einem Kühl·
. mittel durchflossen werden. Besonders wiehtig
ist es, diese Röhrchen vor- den Stirn;·
flächen der Pole anzubringen. Eine; besonders zweckmäßige Ausführungsform für die ■Anordnung
dieser Kühlröhr chen zeigt Abb. 6. Die KüWröhrchenJiC1 bis /C0- treten am Ofenboden
zu und werden von dort aus zwischen den Primärspulen und-dem Ofenherd spiralförmig
eng nebeneinander nach dem oberen Rand des Schmelzgefäßes geführt. "Um mit
Rücksicht auf eine ausreichende. Kühlung die einzelnen Röhrchen nicht zu lang und den
erforderlichen Druck nicht zu hoch werden zu lassen, führt man eine genügende Anzahl
solcher Röhrchen nebeneinander 'spiralförmig vom Boden des Ofens zum oberen Rand des
Schmelzgefäßes. Die Kühlröhrchen sollen das Schmelzgefäß zweckmäßig entweder vollständig
oder nahezu vollständig umhüllen und eine. Art Mantel oder Korb für den Herd
bilden. ' "-.·.'.
Wenn durch eine solche korbartige Kühlanordnung die vom Bad ausstralilende Wärme
nicht nur von den Stirnflächen der Pole, sondern auch von den Primärspulen abgehalten
wird, kann die Kühlung der Primärspulen wesentlich schwächer gehalten werden,
so daß sie nur die reine, in 'den Spulen entwickelte Stromwärme abführt und dadurch
ein größerer Teil des von den Primärspulen eingenommenen Raumes mit Kupfer erfüllt
'wird, wodurch der Wirkungsgrad des Ofens 'verbessert wird.
»\'.In manchen Fällen kann es auch aus-'
reichend sein, das geschichtete Eisenjoch in einzelne Pakete zu unterteilen und flache
Kühlkasten zwischen den einzelnen Blechpaketen an den Stirnflächen des Joches anzubringen.
Diese Kühlkästen können an den Frontflächen der Pole mit übergreifenden
Rändern versehen sein.
Claims (8)
- Patentansprüche:ι. Kernloser Induktionsofen zum Betrieb mit Drehstrom mit einem den Herdraum des Ofens nicht durchdringenden, außerhalb des Herdraumes in sich geschlossenen Eisenjoch mit Polen, die zentralsymmetrisch zu einem schüsseiförmigen Herdraum angeordnet und diesem angepaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Pole nach unten in Riehtung auf das Schmelzbad zu verschmälert sind,-
- 2. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den einander nächstgelegenen "Kanten je zweier benachbarter Pole in allen Horizontalebenen des Ofens gleich groß ist.
- 3. Kernloser ■ Induktionsofen nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Pole verbindenden Jochteile zwischen zwei Polen je eine zylinderförmige Spule tragen, die vom Primärstrom durchflossen wird.
- 4. Kernloser Induktionsöfen nach Anspruch ι und 2, -dadurch gekennzeichnet, daß die die Pole verbindenden Jochteile zwischen zwei Polen mehrere zylinderförmige Spulen tragen.
- 5. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben den zylinderförmigen Spulen noch Flachspulen auf den Polenden angeordnet sind und beide Arten von Spulen derart vom Primärstrom durchflossen no werden, daß sich die Magnetfelder der Zylinderspulen und der Flachspulen addieren.
- 6. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch, ι bis S mit Kühlvorrichtungen zwischen dem Ofenherd und den Primärspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlvorrichtungen aus dicht gelegten, von einem Kühlmittel durchflossenen Metallröhren bestehen.
- 7. Kernloser Induktionsofen nach. Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieKühlröhrchen am Ofenboden zutreten und von dort aus zwischen den Primärspulen und dem Ofenherd spiralförmig eng nebeneinander korbartig nach dem oberen Rand geführt sind.
- 8. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch ι bis 5, gekennzeichnet durch flache Kühlkästen zwischen den einzelnen Blechpaketen an den Stirnflächen des Joches. g. Kernloser Induktionsofen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlkasten an den Frontflächen der Pole mit übergreifenden Rändern versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE635685C true DE635685C (de) | 1936-09-24 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH137928D Expired DE635685C (de) | 1933-10-29 | 1933-10-29 | Kernloser Induktionsofen zum Betrieb mit Drehstrom |
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| DE (1) | DE635685C (de) |
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1933
- 1933-10-29 DE DEH137928D patent/DE635685C/de not_active Expired
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