DE635482C - Kissen fuer Schuhklebepressen - Google Patents
Kissen fuer SchuhklebepressenInfo
- Publication number
- DE635482C DE635482C DER94817D DER0094817D DE635482C DE 635482 C DE635482 C DE 635482C DE R94817 D DER94817 D DE R94817D DE R0094817 D DER0094817 D DE R0094817D DE 635482 C DE635482 C DE 635482C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamping
- frame
- cushion according
- cushions
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D25/00—Devices for gluing shoe parts
- A43D25/06—Devices for gluing soles on shoe bottoms
- A43D25/07—Devices for gluing soles on shoe bottoms using flexible diaphragm pressing devices
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
- Kissen für Schuhklebepressen Die Erfindung bezieht sich auf ein Kissen für Schuhklebepressen, bei dem der aufblähbare Oberteil mittels eines Spannrahmens luftdicht auf dem Rand des Gehäuseunterteiles aufgeschraubt ist. Bei Klebekissen dieser Art ist es schwierig, einen dichten Abschluß des Behälteroberteils gegen den Behälterunterteil zu erhalten. Man hat zwar schon vorgeschlagen, den Flansch des Behälters und den Spannrahmen mit einer Druckrippe und Rinne zu versehen, die ineinander ringreifer. und dadurch die zwischen ihnen liegende Leder- bzw. Gummiplatte sicher einklemmen. Das ist jedoch umständlich und teuer und führt bei nicht sorgfältiger Glättung der Wulst und Rinne leicht zu Verletzungen der Preßplatte.
- Gemäß der Erfindung sind diese Mängel dadurch beseitigt, daß zwischen dem Behälterrand und dem Spannrahmen längs verlaufende lose Druckstreifen eingelegt sind, die sich in die den Oberbeil bildenden biegsamen Leder-und Gummiplatten eindrücken. Hierbei können der Behälterrand sowohl als auch der Spannrahmen vollkommen eben ausgebildet sein, und trotzdem wird eine ausgezeichnete Abdichtung erzielt. Die Druckstreifen bestehen zweckmäßig aus Runddraht. Vorteilhaft kann je ein Draht innerhalb und außerhalb der Spannschrauben angeordnet sein. Damit wird durch einfachste Mittel eine doppelte Dichtung bewirkt und gleichzeitig eine einseitige Beanspruchung der Spannschrauben vermieden. Die Dichtung kann weiterhin dadurch verbessert werden, daß der Spannrahmen in einzelne Spannstücke unterteilt ist. Dadurch ist auch bei Unregelmäßigkeiten im Verlauf des Behälterflansches an allen Stellen st.-ts eine gute Anpassung an die jeweils zu dichtende Fläche geschaffen. Vorteilhaft ist der Spannrahmen nicht vollständig in einzelne Spannstücke aufgeteilt, sondern im Abstand der zu bildenden Spannabschnitte mit Quernuten begrenzter Tiefe versehen, so daß der ganze Rahmen nach wie vor ein einheitliches Stück bildet und trotzdem in einzelne gegeneinander in der Anpassung an die zu dichtende Fläche nicht oder doch nur wenig behindernde Spannabschnitte zerfällt. Das neue Klebekissen zeichnet sich durch eine besonders gute Abdichtung und gleichzeitig eine einfache, billige Bauart aus. Dabei sind trotz der strammen und dichten Einspannung schädliche Beanspruchungen der Spannplatte vermieden.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen Fig. i eine Seitenansicht des neuen Klebekissens, Fig.2 eine Draufsicht auf das Klebekissen, Fig.3 einen Querschnitt durch den Behälterflansch und den Spannrahmen des Kissens nach der Linie A-A der Fig. i und Fig. ¢ . eine andere Ausführungsforen des Spannrahmens, von der Seite gesehen. Das Klebekissen besteht im wesentlichen aus einem etwa wannenförmigen Behälter a, der oben durch eine leicht biegsame Platte b, c verschlossen und mit einer leicht' formbaren Masse, z. B. Wasser, Glycerin o@vi-': Luft. bis unter die Verschlußplatte b gefüt ist. Die biegsame Verschlußplatte besteht aus einer inneren Platte b aus Gummi oder einem ähnlichen abdichtenden Werkstoff und einer darüber auf der Außenseite liegenden Lederplatte c, auf die beim Pressen das Werkstück aufgedrückt wird. Die beiden Platten b, c sind durch einen Spannrahmend an dem Flanschrand f des Behälters a gehalten.
- Zwischen dem Spannrahmen d und der Lederplatte c ist außerhalb und innerhalb der Spannschraubeng parallel zueinander je ein Runddraht h, h eingelegt. Beim Anziehen der Spannschrauben g werden diese Drähte in die weiche Platte b, c hineingedrückt; sie bewirken auf diese Weise eine doppelte zuverlässige Abdichtung der biegsamen Platten b, c gegenüber dem Behälter.
- Der Spannrahmen ist bei dem ersten, in .den Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel bei i in so viele einzelne Stücke unterteilt, als Spannschrauben g vorhanden sind. Dadurch wird ,erreicht, daß sich der Spannrahmen bzw. die einzelnen Spannstücke an allen Stellen des Behälterflansches weitgehend an die zu dichtende Fläche anpassen können und .auch Unregelmäßigkeiten ausgeglichen werden.
- Fig. 4. - zeigt einen Spannrahmen, der im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel nicht vollständig in einzelne Spannstücke aufgeteilt ist, sondern im Abstand der zu bildenden Spannabschnitte mit Quernuten h begrenzter Tiefe versehen ist. Dadurch wird erreicht, daß der ganze Rahmen ein ungeteiltes Stück bildet, trotzdem aber in einzelne und wegen der durch die Nuten hervorgerufenen Schwächung sich fast ganz unabhängig voneinander `'.er zu dichtenden Fläche anpassende Spann-. ap$chnitte zerfällt.
- _, ?'.Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch -mancherlei: Abänderungen und andere Ausführungen möglich. Insbesondere könnten die Druckstreifen statt aus Runddraht auch . aus anderem Werkstoff und in anderer Form hergestellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kissen für Schuhklebepressen, bei dem der aufblähbare Oberteil mittels eines. Spannrahmens luftdicht auf dem Rand des Gehäuseunterteils aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Behälterrand (f) und dem Spannrahmen (d) längs verlaufende lose Druckstreifen (/z, k) eingelegt sind, die sich in die den Oberteil bildenden biegsamen Leder- und Gummiplatten (b, c) eindrücken. z. Kissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Druckstreifen (h) innerhalb und außerhalb der Klemmschrauben (g) angeordnet ist. 3. Kissen nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstreifen (h) aus Runddraht bestehen. ¢. Kissen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen (d) zur Erzielung eines über seine ganze Länge gleichen Dichtungsdruckes in einzelne Spannstücke quer unterteilt ist. 5. Kissen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannrahmen (d) mit Quernuten (i) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER94817D DE635482C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Kissen fuer Schuhklebepressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER94817D DE635482C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Kissen fuer Schuhklebepressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635482C true DE635482C (de) | 1936-09-18 |
Family
ID=7419234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER94817D Expired DE635482C (de) | 1935-11-26 | 1935-11-26 | Kissen fuer Schuhklebepressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115617B (de) * | 1958-04-15 | 1961-10-19 | George Cecil Ralphs | Vorrichtung zum Ankleben von Sohlen nebst Absatzfront oder von aus Sohle und Absatz bestehenden Sohleneinheiten |
-
1935
- 1935-11-26 DE DER94817D patent/DE635482C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115617B (de) * | 1958-04-15 | 1961-10-19 | George Cecil Ralphs | Vorrichtung zum Ankleben von Sohlen nebst Absatzfront oder von aus Sohle und Absatz bestehenden Sohleneinheiten |
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