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Frei stehende, transparente, von einer unter ihnen angeordneten Lichtquelle
angestrahlte Zeichen Die Erfindung betrifft frei stehende, transparente, von einer
unter ihnen angeordneten Lichtquelle angestrahlte Zeichen.
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Es ist bereits bei Leuchtschildern bekannt, auf den transparenten
Teilen durch eine unter der aufsteigenden, von der Lichtquelle erwärmten Luft in
Umdrehung versetzte Lichtblende wandernde Schatten hervorzurufen.
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Hierbei bestand die Lichtblende aus einem zylinderförmigen Körper,
dessen obere Abdeckung zugleich als die Drehung bewirkendes Flügelrad ausgebildet
war. Die Herstellung solcher Lichtblenden in Verbindung mit dem Flügelrade ist aber
umständlich und das Gewicht der Blenden verhältnismäßig groß, so daß die leichte
Drehbarkeit der Blende trotz ihrer Spitzenlagerung und damit die Betriebssicherheit
beeinträchtigt wurde. Bei derartigen Drehblenden muß aber unter den wirksamen schwachen
Antriebskräften auch noch nach einer längeren Betriebszeit und unter meist fehlender
oder mangelhafter Wartung ein gutes selbsttätiges Anlaufen .erfolgen.
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Es hat sich nun gezeigt, ' daß es bei frei stehenden oder scheinbar
frei schwebenden, transparenten, von einer unter ihnen angeordneten Lichtquelle
.angestrahlten Zeichen genügt, das lediglich durch die aufsteigende warme Luft in
Drehung versetzte Flügelrad, also den die Drehung veranlassenden Bauteil, zugleich
zur Bildung wandernder Schatten heranzuziehen, um einen bei diesen frei stehenden
oder frei schwebenden, transparenten Zeichen besonders wirksamen Blickfang zu,erzielen.
Die Erfindung liegt also lediglich in der dem Anspruche zu entnehmenden Kombination.
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Sie ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
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Abb. i zeigt sie in Vorderansicht; Abb. 2 ist deren Ansicht von hinten;
Abb. 3 veranschaulicht eines der verwendeten Flügelräder, die zugleich die Lichtblenden
bilden.
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Die dargestellte Reklameeinrichtung besteht aus :einem länglichen
Kasten i, der die Glühlampen i .enthält, welche vermittels der Stromzuleitung 3
ans Lichtnetz' angeschlossen werden. Der Lichtkasten i ist in dem dargestellten
Beispiel auf einem Fuß 4., der hinten einen Ausschnitt 13 aufweist, mittels
der Scharniere 5 drehbar gelagert, so daß -die Vorderwand 6 des Lichtkastens mit
den auf dieser ,angeordneten Buchstaben 7 in eine veränderliche Stellung zur Blickrichtung
gebracht werden kann. Die durch Strichlierung angedeutete Stellung b (Abt. i) zeigt
die Vqrderwand des Lichtkastens in einer nach hinten geneigten Stellung. Die frei
stehenden Buchstaben 7, die aus einem transparenten Material bestehen, werden von
hinten durch die Glühlampen 2 bestrahlt.
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Die hintere Wand i q. des Lichtkastens i ist vermittels der Scharniere
i 5 herunterklappbar eingerichtet, um erforderlichenfalls auch den Hintergrund hinter
dem Schild durch die
Glühlampen erhellen zu können. In die Vorderwand
6 ist ein halbzylindrisch nach vorn durchzewölbter Streifen c) aus einem trang
| parenten Material eingesetzt, der gleich@I1. _ Y |
| von den Glühlampen 2 -,erhellt wird und ell- |
| leuchtende Lichtlinie bildet. An Stelle diese` |
Streifens kann auch ein mit einer Reklame-' aufschrift versehenes breites Transparent
in der Kastenvorderwand eingesetzt sein.
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Dicht oberhalb der Glühlampen z sind nun von den Bügeln io getragene
und auf Spitzen leicht drehbar gelagerte Flügelräder i i angeordnet, deren Flügel
zugleich Blenden für die von unten schräg nach obenauf die Buchstaben 7 fallenden
Lichtstrahlen bilden. Zu diesem Zweck sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
die Flügel der Flügelräder verhältnismäßig lang und schmal gehalten und die Flügelräder
über den Glühlampen z zwischen diesen und dien Buchstaben 7 angeordnet. Unter der
.aufsteigenden, durch die Glühlampen erwärmten Luft werden die Flügelräder i i in
Umdrehung versetzt. Hierdurch .entstehen auf den leuchtenden Buchstaben wandernde
Schatten, die einen guten Blickfang und eine hervorragende Reklamewirkung abgeben:
Um die Warmluftströmung zu erhöhen, sind in der Bodenplatte des Lichtkastens, insbesondere
unmittelbar unter den Glühlampen oder seitlich von diesen, Luftlöcher 12 angeordnet.
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Aus der Abb.3 ist in getrennter Darstellung eines der beim Leuchtschild
zur Verwendung gelangenden Flügelräder ersichtlich. 'Die Flügel 16, die in
bekannter Weise unter einem Winkel gegen die Horizontale geneigt sind, sind verhältnismäßig
schmal und lang gehalten, so daß -diese durch breite Zwischenräume voneinander getrennt
liegende Blenden für die von unten nach .oben auf die Buchstaben fallenden Lichtstrahlen
bilden. Bestehen die Buchstaben aus einem in an sich bekannter Weise unter der Lichtstrah-,hing
rot leuchtenden Material, so wird durch wandernden Schatten in erhöhtem Maße Lfr
Eindruck von glühenden Gebilden, über N2elche Glühschatten wandern, hervorgerufen,
wie dies z. B. bei glühenden Kohlen bekannt ist. Bestehen die Buchstaben aus weißem
oder sehr hell gefärbtem Material, so können die Flügelblenden ,aus passend gefärbtem,
lichtdurchlässigem Material hergestellt sein, so daß über die hellen Buchstaben
farbige Schatten wandern, deren Farbe, falls die Flügelräder Flügel von verschiedener
Färbung aufweisen, sich fortwährend ändert.
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Da die Rückwand i q. durch Reflexionswirkung zur Erhellung der Buchstaben
7 beiträgt, so entstehen auf den Buchstaben durch die Flügelblenden verhältnismäßig
weiche Schatten, die zusammen mit einer passend bemessenen Drehgeschwindigkeit der
Drehblenden i i trotz der Schattenbewegungen einen ruhigen Eindruck des Leuchtschildes
gewährleisten. Die Schattenbewegung kann auch durch geeignete Wahl der Flügelzahl
des Blendenrades i i passend festgelegt werden. Die Anordnung und Ausgestaltung
der Drehblenden kann derart sein, daß die wandernden Schatten zugleich auch auf
dem Lichtband 9 oder :einem sonstigen Transparent sichtbar sind.