DE63506C - Mit Luft gefüllter Gummiradreifen - Google Patents
Mit Luft gefüllter GummiradreifenInfo
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- DE63506C DE63506C DENDAT63506D DE63506DA DE63506C DE 63506 C DE63506 C DE 63506C DE NDAT63506 D DENDAT63506 D DE NDAT63506D DE 63506D A DE63506D A DE 63506DA DE 63506 C DE63506 C DE 63506C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C19/00—Tyre parts or constructions not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Seine, Frankreich).
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein mit Luft gefüllter Radreifen für Fahrräder und
Wagen. Die Erfindung ist' in beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebrächt. Der neue
Radreifen besteht aus folgenden Theilen: 1. aus dem zu einem Kranz zusammengebogenen Luftschlauch
a, von welchem sich nach dessen Mitte hin ein Ansatz η aus gehärtetem oder
halbhartem Kautschuk erstreckt. Derselbe zieht sich entweder über den ganzen Umfang des
Schlauches hin oder besteht aus einzelnen, von einander unabhängigen Ansatzstücken. Der
Querschnitt des Ansatzes ist keilförmig. Der Luftschlauch ist an einer beliebigen Stelle mit
einem Rohransatz versehen, welcher zur Füllung des Luftschlauches mit einer gewöhnlichen
Gummipumpe verbunden wird. Der Luftschlauch α wird von einer Hülle f aus
Kautschuk zum Schütze des Luftschlauches umgeben, welche von einem Leinwandgewebe^'
durchzogen wird, welches die Widerstandskraft der Hülle gegen den in dem Luftschlauch
herrschenden Luftdruck zu. erhöhen vermag. In der Zeichnung ist das Leinengewebe durch
punktirte Linien dargestellt. Das Leinengewebe kann jedoch auch an die Oberfläche der Hülle f
verlegt werden. Die Hülle f, welche im Querschnitt einen nicht geschlossenen Ring bildet,
erweitert sich an den Enden dieses Querschnitts zu Ansätzen t t, welche sich bis über den
ganzen Umfang der letzteren erstrecken oder ebenfalls nur als unterbrochene Ansätze ausgebildet
sind. Der Stahlkranz h des Rades ist mit Nuthen h1 K1 ausgestattet und die Ansätze
t t sind von einer den Nuthen h1 h2
des Stahlreifens entsprechenden Form, so dafs sich dieselben bei gefülltem Luftschlauch theils
an den Stahlreifen, theils an den Ansatz η des Luftschlauches α anzulegen vermögen.
Bei der Verbindung des Stahlkranzes mit dem Luftschlauch verfährt man wie folgt: Nachdem
die Luft aus dem Luftschlauch α entwichen ist, bringt man denselben in die Radfelge
derart ein, dafs der Ansatz η der Radachse zugekehrt ist. Hierauf legt man die
Schutzhülle f derart um den Luftschlauch a, dafs einer der Ansätze 11 mit dem Ansatz η
in Berührung tritt, und zwängt dann den anderen Ansatz mit der Hand leicht in den Stahlkranz
ein. Hierauf drückt man mittelst der Gummipumpe Luft in den Schlauch α, und infolge des sich nun bildenden Druckes wird
der Ansatz η allmälig zwischen die Ansätze 11 geprefst, welch letztere sich nun in die Nuthen
h[ h2 des Stahlkranzes h legen und ein sicheres
Haften des Luftschlauches im Radkranz bewirken. Zur Entfernung des Luftschlauches
genügt die Öeffnung des Lufthahnes. Das nun
erfolgende Austreten der eingeschlossenen Luft aus dem Luftschlauch gestattet das schnelle
und leichte Entfernen des Luftschlauches a und des Schutzringes f. Die Vorzüge der
vorliegenden Construction sind:
ι. die feste und sichere Verbindung des Luftschlauches mit dem. Stahlreifen,
2. die grofse Elasticität des Radreifens, welche dadurch erzielt wird, dafs nur ein
kleiner Theil der Oberfläche des Luftschlauches mit dem Stahlkranz fest verbunden wird,
3. die leicht zu bewerkstelligende Ausbesserung des Luftschlauches, sowie die geringe Abnutzung
derselben.
Die Ansätze 11 und der Ansatz η können
auch von anderer Querschnittsform sein. Die Verbindung des Luftschlauches mit dem Ansatz
η, wie der Ansätze 11 mit der Schutzhülle
kann in irgendwelcher Weise erfolgen. An Stelle des Ansatzes η und der Ansätze 11
können andere Befestigungsmittel, Schrauben, Bolzen, metallische Klammern etc., angewendet
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit Luft gefüllter Gummiradreifen, bei welchem der Luftschlauch (α) an der dem Radkranz zugekehrten Seite mit einem Ansatz (n) versehen ist, welcher sich beim Aufblasen des Lüftschlauches zwischen die verdickten Enden (t t) der Schutzhülle (f) drängt und dieselbe in den entsprechend gestalteten Radkranz (H1Ii2) preist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63506C true DE63506C (de) |
Family
ID=337427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63506D Expired - Lifetime DE63506C (de) | Mit Luft gefüllter Gummiradreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63506C (de) |
-
0
- DE DENDAT63506D patent/DE63506C/de not_active Expired - Lifetime
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