DE634765C - Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung der Unterwerkskuppelschalter in Bahnanlagen - Google Patents

Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung der Unterwerkskuppelschalter in Bahnanlagen

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DE634765C
DE634765C DES119699D DES0119699D DE634765C DE 634765 C DE634765 C DE 634765C DE S119699 D DES119699 D DE S119699D DE S0119699 D DES0119699 D DE S0119699D DE 634765 C DE634765 C DE 634765C
Authority
DE
Germany
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relay
control device
voltage
switch
voltage relay
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Expired
Application number
DES119699D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schulze
Dipl-Ing Walther Sindram
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power
    • B60M3/04Arrangements for cutting in and out of individual track sections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung der Unterwerkskuppelschalter in Bahnanlagen Gegenstand des Hauptpatents ist eine Einrichtung zur Steuerung und Überwachung von Kuppelschaltern über eine Fernleitung, insbesondere in Bahnanlagen, die von zwei oder mehreren Überwachungswerken aus die Betätigungsorgane der Kuppelschalter in und außer Betrieb setzt und schließlich die Ein-, Aus- und Störungsrückmeldung nach allen Überwachungswerken ermöglicht. Hierbei werden den Überwachungswerken zugeordnete und von diesen gespeiste -und gesteuerte Zustimmungsrelais verwendet.
  • Die Einrichtung nach dem Hauptpatent zeigt insofern einen Nachteil, als die Zuschaltung der einzelnen Streckenabschnitte nur dann durchgeführt werden kann, wenn beide Streckenabschnitte unter Spannung stehen. Oftmals ist es erwünscht, wenn eins der Unterwerke durch irgendwelche - Störungen ausfällt, die zu seinem Bezirk gehörende Strecke noch von dem Nachbarunterwerk mitspeisen zu lassen. Nachstehend erläuterte Erfindung soll die Möglichkeit schaffen, auch dann eine Kuppelleitung zuzuschalten, wenn die eine der zuzuschaltenden Leitungen keine Spannung führt.
  • Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Fig. i stellt im wesentlichen den Schaltplan nach Fig. i des Hauptpatents dar, in den die nach dem neuen Vorschlag vorzunehmenden Abänderungen eingefügt sind. Beim Gegenstand des Hauptpatents kann der Kuppelschalter 3oo nur dann eingelegt werden, wenn die Kontakte 311, 321 geschlossen sind und das Hilfsrelais 33o erregt ist. Die Spule des Hilfsrelais 330 liegt nur dann an dem Spannungsteiler 33i, wenn das Spannungsrelais 332 seine Kontakte geschlossen hat, also die Leitung 3o2 unter normaler Spannung steht. Um nun zu erreichen, daß der genannte Durchschaltweg über die Relais 3-i1, 324 330 zu dem Spannungsteiler 33i auch dann möglich ist, wenn das Spannungsrelais 332 nicht geschlossen ist, wird nach der Erfindung ein Umgehungskreis vorgesehen. Der vorgenannte Kreis wird zwischen der Hauptstromspule, der Leitung 3022 und dem Spannungsrelais 332 aufgetrennt und mit dem Relais, 330 verbunden. Von den Kontakten des SO nungsrelais 332 geht eine Doppelleitung e°@' inäl zu den Gleichrichtern 307, zum anderiä zu dem dem Relais 3 i o parallel .geschalteten` Kondensator 117. Zwischen der Erregerspule des Relais 310 und dieser neu vorgesehenen Zuleitung zum Kondensator i i7 ist nach der Erfindung ein Vorwiderstand 40o angeordnet. Diesef Widerstand liegt in dem parallel zur Relaisspule verlaufenden Glättungskreis. Der' Vorwiderstand kann bei geeigneter Wahl der Eigenschaften des Relais auch wegfallen, d. h. im Glättungskreis liegt dann der Widerstand unendlich. Statt den- Glättungskreis ganz zu unterbrechen, kann man auch den Kondensator so aufteilen, daß eiiie Teilkapazität dauernd parallel zur Relaisspule bleibt. Die von der Wechselstromzuleitung ioi über den Schalter ioo abgehende Kommandoleitung kann nunmehr durch einen Druckknopfschalter 5oo unterbrochen -werden. Dieser ist in Ruhestellung -so eingestellt, daß der Wechselstrom ohne Beeinflussung über diesen Schalter geht. Im normalen Betrieb, d. h. also wenn die Kuppelleitung 302 unter Spannung steht und das Relais 332 angezogen hat, ist der parallel zu dem Kontakt des Relais liegende Vorwiderstand 40o überbrückt.
  • Wird nunmehr, wie im Hauptpatent beschrieben, ein Steuerkommando über die Leitung 130 gegeben, so ist an den ursprünglichen Vgrhältnissen nichts geändert. . Das Relais 310 spricht an und schaltet den Stromweg über das Relais 32o und das Hilfsrelais 330 zum Spannungsteiler 331. Bei abgefallenem Relais 332, also wenn die Strecke 302 ohne Spannung ist, wird infolge des nunmehr eingeschalteten Vorwiderstandes 40o die Spannung des abgegebenen Kommandostromes, eines zerhackten Gleichstromes, nicht mehr ausreichen, das Relais 3 i i zum Ansprechen zu bringen. Wird nunmehr mit dem erfin-- dungsgemäß vorgesehenen Druckknopfschalter 5oo infolge dessen inneren Aufbaus in Graetzscher Schaltung ein reiner Gleichstrom als Kommandostrom über die Anlage gegeben, so spricht das Relais 310 wieder an, auch wenn das Relais 332 abgefallen ist. Vorausgesetzt ist nur, daß von der zweiten Unterstation ein gleiches Kommando auf das Relais 320 gegeben wird. Jetzt wird der Kreis über das Relais 330 nachdem Spannungsteiler 331 durchgeschaltet. Bei geöffnetem Kuppelschalter wird nun durch das Hilfsrelais 330 das Zeitrelais 333 an Spannung gelegt. Dieses schließt das Zwischenrelais 334, das den Betätigungskreis für die Einschaltspule 3o5 des Kuppelschalters 300 schließt. Gleichzeitig wird der Stromkreis des Zeitrelais 333 unterbrochen und in den Stromkreis der Auslösespule 3o6 ein Widerstand eingeschaltet.
  • :w .Eine weitere Möglichkeit wäre die, wie in ,ä). 2 dargestellt, hinter der Erregerwicklung AilFs Relais 31o eine Drosselspule 6oo vorzu-@sehen, die bei vorhandener Spannung in der Zuleitung 3o2 durch das Relais 332 überbrückt ist. In diesem Fall kann über das Relais 31o als Kommandostrom der ursprünglich verwendete zerhackte Gleichstrom gegeben und eine Durchschaltung der Anlage und Einschaltung des Kuppelschalters 3oo bewirkt werden. Ist der Leiter 302 ohne Spannung, also das Relais 332 abgefallen und damit auch die Drosselspule 6oo in den Erregerkreis des Relais 31o eingeschaltet, dann ist die Spannung des aus einem zerhackten Gleichstrom bestehenden Kommandostromes nicht ausreichend, das Relais 310 zum Ansprechen zu bringen. Schickt man nunmehr wiederum über den Druckknopfschalter 500 einen reinen Gleichstrom als Kommandostrom, so wird dieser das Relais 3.10 schließen und damit die Durchschaltung bewirken, auch dann, wenn die Leitung 302 ohne Spannung, d. h. das Relais 332 abgefallen ist.
  • Weiterhin könnte, wie in Fig. 3 vorgesehen, statt .des Relais 33o ein besonderes Relais für Notschaltung 55o angewandt werden, das auf einen zerhackten Gleichstrom nicht, jedoch auf einen pulsierenden Gleichstrom anspricht. Bei vorhandener Spannung in der Zuleitung 302 und angezogenem Relais fließt der Steuerstrom über die Erregerspule 310 unmittelbar zu der Überbrückungsstelle des Relais 332. Bei abgefallenem Relais 332, d. h. also wenn 302 ohne Spannung ist, kann ein gleiches Kommando über das Notrelais 55o zu der Überbrückungsstelle 332 gegeben werden. Weiter können andere ähnlich wirkende Schaltungsabänderungen, beispielsweise unter Verwendung von Kondensatoren o. dgl., hergestellt werden. Sinngemäß kann diese Erfindung auch auf die in Fig.2 und 3 des Hauptpatents geschilderten Schaltungen übertragen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerungseinrichtung, insbesondere zur. Steuerung von Unterwerkskuppelschalfiern in Bahnanlagen, nach Patent 612 746, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel, jedoch unter Vermeidung weiterer Fernleitungen, vorgesehen sind, durch die auch bei abgefallenem Spannungsrelais (332), d.h. bei spannungsloser Strecke (3o2), der Kuppelschalter (3oo) eingelegt werden kann.
  2. 2. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Glättungskreis des Zustimmungsrelais (3io) und parallel zu den Kontakten des Spannungsrelais (332) geschalteter Vorwiderstand (40o) durch dieses Relais (332) mehr oder weniger wirksam gemacht wird.
  3. 3. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eil im Erregerkreis des Zustimmungsrelais (31o) und parallel zu Kontakten des Spannungsrelais (332) geschalteter Ohmscher oder induktiver Widerstand (40o oder 6oo) ganz oder teilweise kurzgeschlossen wird. q..
  4. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Spannungsrelais (332) ein zusätzliches Relais (55o) für Notschaltung in Reihe geschaltet ist.
  5. 5. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Kommandoschalter (5oo) vorgesehen ist, mit dem bei abgefallenen Spannungsrelais (332) ein reiner Gleichstrom als Kommandostrom über die Steuereinrichtung geschickt wird.
  6. 6. Steuerungseinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Notschaltung durch den entsprechend ausgebildeten Zustimmungsschalter (io4) bewirkt wird.
DES119699D 1935-09-08 1935-09-08 Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung der Unterwerkskuppelschalter in Bahnanlagen Expired DE634765C (de)

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