DE634482C - Vorrichtung zum Herstellen von Betonformstuecken, insbesondere kuenstlichen Pflastersteinen, im Schleuderverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Betonformstuecken, insbesondere kuenstlichen Pflastersteinen, im Schleuderverfahren

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DE634482C
DE634482C DET43026D DET0043026D DE634482C DE 634482 C DE634482 C DE 634482C DE T43026 D DET43026 D DE T43026D DE T0043026 D DET0043026 D DE T0043026D DE 634482 C DE634482 C DE 634482C
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Germany
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drum
paving stones
producing concrete
centrifugal method
concrete moldings
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DET43026D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/22Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means using rotatable mould or core parts
    • B28B21/30Centrifugal moulding
    • B28B21/32Feeding the material into the moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Betonformstücken, insbesondere künstlichen Pflastersteinen, . _ im Schleiterfahren Gegenstand der Erfindung-ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Betonformstücken, insbesondere künstlichen Pflastersteinen, im Schleuderverfahren. Die Erfindung bezweckt insbesondere, eine einwandfreie gleichmäßige Beschickung der Schleudertrommel zu gewährleisten. Bei den bekannten Vorrichtungen wird das Mischgut entweder durch einen; schwenkbaren Gießarm auf die ganze Länge der Trommel verteilt, oder es wird auf einem Wagen an die Schleudertrommel herangebracht, der das Mischgut in einem Auslegedorn enthält und mit diesem Auslegedorn in die Schleudertrommel hineinragt, -wobei die Länge des Auslegedorns der Länge der Trommel entspricht. Durch die letztere Vorrichtung wird naturgemäß ein besseres Endergebnis erzielt als durch die erstere Vorrichtung, da die Verteilung des Mischgutes auf die Trommel gleichmäßiger ist. Jedoch hat die letztere Einrichtung den Nachbeil, daß in ,dem Kragarm des Wagens nur eine verhältnismäßig kleine Menge des Mischgutes auf einmal untergebracht werden kann, so daß beim Herstellen größerer Formstücke, insbesondere bei Verwendung von Trommeln größeren Durchmessers, wie dies bei der Herstellung von.Pflastersteinen notwendig ist, die dazu noch eine verhältnismäßig große Wandstärke bedingen, der Guß in einem einzigen Arbeitsgang -nicht möglich ist.
  • Diesen Nachteil vermeidet die vorliegende Erfindung in einfacher und sinnreicher Weise. Erfindungsgemäß ragen in die Schleudertrommel frei tragende Schienen hinein, auf denen ein Wagen mit dem Mischgut mit seiner ganzen Länge in die Trommel eingefahren und bei sich drehender Trommel entleert wird. Das Mischgut ist also gemäß der Erfindung in dem Wagen selbst untergebracht, der ohne Schwierigkeiten eine genügend große Menge Mischgut aufnehmen kann, so daß der Guß in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen kann. Dadurch, daß der lange Kragarm bei dem Wagen fortgefallen ist, ist seine Bauart erheblich vereinfacht und seine 'Handhabung bedeutend -bequemer geworden. Gegenüber den bekannten Einrichtungen ist weiterhin durch die Erfindung eine größere Anpassungsfähigkeit beim Bau ,des Zufahrtsweges des Wagens zur Schleudertrommel ermöglicht. Es können ganz gewöhnliche Schienen mit beliebigen Krümmungen und Steigungen Verwendung finden, ohne daß dadurch, wie bei den bekannten Einrichtungen, 'Unzuträglichkeiten auftreten, In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise rein schematisch veranschaulicht. Abb. t zeigt in Seitenansicht die Trommel und den Wagen in ausgefahrener Stellung. Abb. a zeigt die Trommel in senkrechtem Querschnitt entsprechend der Linie A-A der Abb. z mit eingefahrenem Wagen.
  • Die Trommel besteht aus dem wabenförmigen Gerippe a, um welches beim Schleudern der Gummimantel b und der Blechmantel c fest herumgelegt sind. Das wahenförmige Gerippe wird zusammengehalten durch die an den beiden Stirnseiten der Trommel befindlichen Bänder d, welche gleichzeitig als Laufringe für die Antriebsrollen e der Trommel dienen.
  • In die Trommel hinein ragt frei tragend das Schienengerüst f, auf welchem der Wagen g läuft. Der Wagen g besitzt Bodenklappen h zur Entleerung _ des Betons nach unten. An einer Stirnseite ist auf einer Konsole der Motor i angeordnet, welcher das in dem Wagen befindliche Mischwerkh antreibt. In Abb. t ist der Wagen ausgefahren und befindet sich unter dem Trichter L, durch welchen er mit Beton gefüllt wird. Nach seiner Füllung wird der Wagen unter gleichzeitiger Drehung des Mischwerks in die Trommel eingefahren, die er auf ihre ganze Länge ausfüllt und bei drehender Trommel durch seine Bodenklappen nach unten entleert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Herstellen von Betonformstücken, insbesondere künstlichen Pflastersteinen, im Schleuderverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß in die Schleudertrommel (a, b, c) frei tragend Schienen (1) hineinragen, auf denen ein Wagen (g) mit dem Mischgut in seiner ganzen Länge in die Trommel eingefahren und bei sich drehender Trommel entleert wird.
DET43026D Vorrichtung zum Herstellen von Betonformstuecken, insbesondere kuenstlichen Pflastersteinen, im Schleuderverfahren Expired DE634482C (de)

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