DE634434C - Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke - Google Patents

Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke

Info

Publication number
DE634434C
DE634434C DEJ51734D DEJ0051734D DE634434C DE 634434 C DE634434 C DE 634434C DE J51734 D DEJ51734 D DE J51734D DE J0051734 D DEJ0051734 D DE J0051734D DE 634434 C DE634434 C DE 634434C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brewery
fermentation
storage
purposes
pitch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ51734D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ51734D priority Critical patent/DE634434C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE634434C publication Critical patent/DE634434C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Paints Or Removers (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Auskleidungsmasse für Gär-, Lager- und Transportgefäße, insbesondere für Brauereizwecke Es ist bekannt, Holzfässer und Metallbehälter zu bepichen. Insbesondere wird in der Brauerei Pech oder ähnliche Stoffe für Transportfässer, Gärbottiche und Lagertanks verwendet. Auch Klärflächen, Späne und Klärmittel erhalten ganz oder teilweise Pechüberzüge. Das Pech oder die dafür in Verwendung kommenden Ersatzstoffe haben ihre natureigenen geringen Geschmacksauswirkungen.
  • Es hat sich nun durch Versuche ergeben, daß man den Auskleidungsmassen, z. B. dem Pech, Geschmacksstoffe zusetzen kann, welche eine vorteilhafte, aromatisierende und das Reifen und Klären beschleunigende Wirkung haben: -Als solche Stoffe sind Hopfenextraktstoffe, z. B. Hopfenharze, zu nennen. Pech besteht auch zum größten Teil aus Harz und vereinigt sich, wenn auf gute Mischung Wert gelegt wird, innig mit den ihm .chemisch nahestehenden Hopfenharzen. Die Überführung der Hopfenharze oder anderer aromatischer Stoffe des Hopfens geschieht entweder durch Einhängen eines mit Hopfen gefüllten Siebes in heißes Pech, oder indem man heißes Pech über Hopfen laufen läBt. Man kann aber auch nur Lupulin oder die in bekannter Weise aus dem Hopfen abgetrennten aromatischen Harze verwenden, deren Extrakt man mit dem Pech mischt. Ein solcher Zusatz liegt im Rahmen des Brausteuergesetzes, weil es sich nur um Bestandteile von Hopfen handelt. Die Biere, die in mit derartig aromatisiertem Pech gepichten Fässern gelagert oder versandt werden, erhalten ein angenehmes Hopfenaroma. Man kann. auf diese Weise das Gesamtpech aromatisieren oder einhocharomatisches Spezialpech herstellen, das man im gewöhnlichen Arbeitsgang erst beim jedesmaligen Pichen direkt vor dem Gebrauch dem Hauptpech zusetzt. Zur Durchführung des Verfahrens kann man auch nur Lupulin oder aus dem Hopfen in bekannter Weise abgetrennte aromatische Harze verwenden, deren Extrakt man zum Pech mischt. Extrakte, wie z. B. der Horstsche Hopfenextrakt, der ja schon ein pechähnliches, Aussehen aufweist, eignen sich sehr gut für diesen Zweck. Bei kurzem Erhitzen von solchen Extrakten auf 200°C entweichen wohl leichtflüchtige Bestandteile, wie auch beim Pech selbst. In geschlossenen Gefäßen ohne Luftzutritt treten aber keine störenden Änderungen.ein. Heißes Pech enthält keinen oxydierenden Luftsauerstoff.
  • Es ist bekannt, die Oberfläche eiserner Lager oder Gärgefäße durch Gerbsäure, welche auch aus dem Hopfen stammen kann, so vorzubehandeln, daß durch eine Eisengerbstoffschicht eine für einen Lackanstrich haltbare Unterlage geschaffen wird. Um. eine solche Vorbereitung der Oberfläche vor dem Anstrich handelt es sich bei der Erfindung nicht, sondern um das Aufbringen einer fertigen A skleidungsmasse, die aromatische Anteile des Hopfens enthält. Es ist auch bekannt, daß zu Ketonen und Alkoholen verschiedene Zusätze, z: B. auch Harze, Öle und Fette, gemacht werden,, sq daß deren Eigenschaften verschiedenartig e-. einflußt werden können. Bei der Erfindix; handelt es sich nur um die Aromatisierung,, der bekannten Auskleidungsmassen, z. B. des Brauerpeches, mit aromatischen Harzen des Hopfens, also eines beim Brauprozeß verwendeten Rohstoffes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPIZUCII Auskleidungs.masse für Gär-, Lager-und Transportgefäße, insbesondere fürBrauereizwecke, dadurch gekennzeichnet, daß in den an sich bekannten Auskleidungsmassen, z. B. Pech, Lack, Paraffin oder deren Mischungen unter gleichmäßiger Verteilung, zweckmäßig in der Wärme, Hopfenaromas toffe, z. B. Hopfenharze, Hopfenextrakte, gelöst .werden.
DEJ51734D 1935-02-23 1935-02-23 Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke Expired DE634434C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ51734D DE634434C (de) 1935-02-23 1935-02-23 Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ51734D DE634434C (de) 1935-02-23 1935-02-23 Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE634434C true DE634434C (de) 1936-08-27

Family

ID=7206825

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ51734D Expired DE634434C (de) 1935-02-23 1935-02-23 Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE634434C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE610022C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserfestem Zigarettenpapier
DE634434C (de) Auskleidungsmasse fuer Gaer-, Lager- und Transportgefaesse, insbesondere fuer Brauereizwecke
DE3942136C2 (de)
DE589441C (de) Verfahren zur Herstellung von Backwaren, insbesondere von Zwieback
DE654391C (de) Aromatisieren von stark alkoholischen Getraenken, wie z. B. Likoeren oder Weindestillaten
US1043582A (en) Process of preserving and coloring wood.
DE102018201558A1 (de) Aromatisierung von Getränken
DE722300C (de) Verfahren zur Herstellung eines hellen Karamelmalzes fuer obergaerige Biere
DE647079C (de) Verfahren zur Einpoekelung von Frischfleisch, insbesondere fuer Raeucherzwecke
DD239606A1 (de) Verfahren zur herstellung eines natuerlichen holzextraktes fuer doppelkorn und kornbrand
DE688725C (de)
Vega Castilian Recipes for the Manufacture of Writing Inks (15th-16th centuries)
DE844246C (de) Verfahren zur Herstellung von coffeinhaltigem Getreidekaffee
AT305174B (de) Verfahren zur Gewinnung von Bieraromastoffen
DE580023C (de) Verfahren zur Herstellung einer gegen Termitenfrass schuetzenden UEberzugsschicht auf Holz
DE3433664C2 (de)
DE697496C (de) Trinkgefaess mit einer Scheidewand
AT129737B (de) Verfahren zum Aufsüßen und Aromatisieren von Schaumweinen.
DE285795C (de)
DE75923C (de) Verfahren zum Firnissen von Holzgegenständen
AT123870B (de) Verfahren zur Herstellung einer haltbaren Kakaoemulsion.
DE656298C (de) Verfahren zum Konservieren eines waessrigen Hopfenauszugs
DE743148C (de) Verfahren zur Herstellung von hopfenharzhaltigem Verschneidwasser zum Brauen extrakt- bzw. alkoholarmer Biere
DE1767040C (de)
DE637524C (de) Verfahren zum Aromatisieren von Bierwuerze mit Hopfenoel