DE634400C - Messerkontakt - Google Patents

Messerkontakt

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DE634400C
DE634400C DEP69317D DEP0069317D DE634400C DE 634400 C DE634400 C DE 634400C DE P69317 D DEP69317 D DE P69317D DE P0069317 D DEP0069317 D DE P0069317D DE 634400 C DE634400 C DE 634400C
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Germany
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contact
legs
jaws
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/42Knife-and-clip contacts

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  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Messerkontakt mit U-förmigen, aus Flachmetall hergestellten Kontaktbacken und zwischen den Schenkeln angeordneten Anpreßfedern.
Es sind bereits Schaltkontakte mit in verschiedenen Ebenen beweglichen Kontaktbacken bekanntgeworden, bei denen die Kontaktbacken als profilierte Preßstücke ausgebildet und mittels einer Lage von übereinandergeschichteten Blechstreifen am Kontaktsockel befestigt sind. Die auf diese Weise flexibel gelagerten Kontaktbacken werden bei den bekannten Einrichtungen durch außen angeordnete, vorzugsweise in verschiedener Höhe anliegende Federn gegeneinander bzw. gegen das dazwischenliegende Kontaktmesser gedrückt.
Diese Kontakte haben sich zwar wegen ihrer Elastizität gut einführen können; sie haben aber doch den Nachteil, daß die Herstellung wegen der notwendigen eigentümlichen Profilierung der Kontaktbacken verhältnismäßig teuer ist, und daß außerdem die Anpreßfedern ungeschützt auf der Außenseite liegen, so daß der auf diesen angebrachte Schutzüberzug gegen Witterungseinflüsse beim Transport und bei der Handhabung leicht beschädigt und alsdann der Federstahl freigelegt wird.
Man hat weiterhin nachgiebige Kontakte vorgeschlagen, bei welchen kranzförmig angeordnete und in ihrem unteren Teil geführte Kontaktbacken von einer sie umschließenden ringförmigen Feder gegen den Leiter angepreßt werden. Die elektrische Verbindung zwischen den beweglichen Kontaktbacken und dem festen Kontaktsockel erfolgt durch flexible Metallbänder. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß deren Herstellung, insbesondere der Zuführungsstücke, schwierig ist und daß die Kosten für den aus vielen Kontaktbacken hergestellten Kontakt, der nur bei kreisförmigem Leitungsquerschnitt angebracht erscheint, sehr hoch sind. Zudem liegen die Zuführungsbänder, die mit Rücksieht auf die durch die besondere Gestaltung bedingte Befestigung am äußersten, dem Sockel abgewandten Ende der Backe sehr lang sind, vollkommen ungeschützt an der Außenseite des Kontaktes.
Es sind zwar Messerkontakte bekanntgeworden, deren Kontaktbacken etwa .I-förmigen Querschnitt haben und nach mehreren Richtungen beweglich sind. Diese Kontakte sind wohl für flache Kontaktmesser geeignet. Sie besitzen jedoch den Nachteil, daß die flexiblen Bänder an den inneren, d. h. also an den als Kontaktfläche dienenden Schenkeln, und zwar innerhalb der Berührungszone des Kontaktmessers, angebracht sind. Sie können dort nicht genügend sicher befestigt werden und beschränken außerdem die Beweglichkeit in der Schaltrichtung zu sehr; andererseits werden sie beim Ausschalten durch Zugkräfte stark beansprucht, da die Kontaktmesser in der Ausschaltrichtung nur durch die flexiblen Bänder gehalten, sonst aber in keiner Weise gesichert sind.
Die Nachteile werden bei der Erfindung dadurch vermieden, daß bei einem Messerkontakt mit U-förmigen, aus Flachmetall hergestellten" Kontaktbacken' und zwischen den Schenkeln angeordneten, auf die am Kontaktmesser anliegenden inneren Schenkel drückenden Anpreßfedern die äußeren Schenkel der etwa gleich langen Schenkel der U-förmigen Kontaktbacken mittels flexibler ίο Bänder am Sockel befestigt sind, während die inneren freien Schenkel- durch einen am Sockel befestigten' Führungsteil gehalten werden, der mit klauenartigen Vorsprüngen in senkrecht oder annähernd senkrecht zurKontaktfläche verlaufende Nuten des inneren Schenkels der Kontaktbacke eingreift, die Kontaktbacken beim Schalten seitlich führt und ihre Bewegung' in der Schaltrichtung des Kontaktmessers beim Ein- und Ausschalao ten begrenzt. Die senk'recht oder annähernd senkrecht zur Kontaktfläche verlaufenden Nuten besitzen so viel Spiel, daß die Beweglichkeit des Messers nicht über das die-_ sichere Kontaktgebung erforderliche Maß beschränkt wird. Der so gekennzeichnete flexible Kontakt hat gegenüber den bekannten Ausführungen durch die Verwendung von an sich bekannten Elachfedern als Kontaktbacken für die Bildung «ines Kontaktes mit flexiblen Zuleitungsbändern den Vorteil der leichteren Herstellbarkeit des. Kontaktes - und insbesondere der Zuführungsteile, Die Verwendung der U-Form mit gleich langen Schenkeln und die Befestigung der Zuleitungsbänder am äußeren Schenkel ergeben ferner eine Verkürzung dieser Bänder und schon dadurch eine gewisse Beschränkung einer allzu großen -Beweglichkeit des Kontaktes. Weiterhin begrenzen vorteilhaft die klauenartigen, in senkrecht zur Kontaktfläche verlaufende Nuten eingreifenden Vorsprünge die Bewegung in beiden Schaltrichtungen, so daß keine übermäßige Beanspruchung der flexiblen Zuleitungsbänder eintreten kann. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Erfindung auch vorteilhaft von bekannten Ausführungen,bei welchen die Bewegung der Schaltmesser nur in einer Schaltrichtung durch Anschläge begrenzt ist.
Um zu verhindern, daß bei ausgerücktem Kontaktmesser die Kontaktbacken sich miteinander berühren, sind nach der Erfindung aus den Flächen der Kontaktbackenschenkel Streifen herausgedrückt und derart gebogen, daß sie, hinter die Pfeßfedern greifend, die Schließbewegung der Kontaktbacken begrenzen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt durch einen Messerkontakt, bei welchem die Klauen beispielsweise die inneren Kontaktbacken schenkel von außen umfassen,
Abb. 2 den Messerkontakt nach Abb. 1, ■teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt.
Die Schenkel & der U-förmig gestalteten Kontaktbacken sind mittels einer oder mehrerer aufeinandergeschichteter Lagen flexibler Bänder ύ!, die aus gut leitendem Metall be- ηο stehen, am Sockel e des Kontaktes befestigt. An den inneren freien Schenkeln/ der Kontaktbacken sind Ausnehmungen Λ vorgesehen, in welche das klauenartige Stück g beiderseits mit seinen Vorsprüngen hineinragt und so die freie Beweglichkeit der Kontaktbacken begrenzt. Im Innern der U-förmigen Kontakt-■ backen liegen die vorzugsweise aus Stahl hergestellten Anpreßfedern/, die, in jeder beliebigen Form anwendbar, in verschiedenen" Höhenlagen sich gegen die inneren Schenkel anlegen und diese gleichmäßig gegen das Kontaktmesser drücken. Als besonders zweckmäßig hat sich die Verwendung der in Abb. 1 und 2 (dargestellten Federanordnung erwiesen, bei der man auch die Klauen g und die Feder i mittels einer gemeinsamen durchgehenden Schraube am Kontaktsockel befestigen kann.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, auch die Bewegung der Kontaktbacken gegeneinander zu begrenzen, damit der Spalt zwischen ihnen auch nach dem Ausrücken des Kontaktmessers m noch groß genug bleibt, um ein leichtes Wiedereinrücken zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sind im Innern der Kontaktbacken durch Zurückbiegen eines Streif ens 0 aus den Schenkeln Anschläge gebildet, die, hinter die Spitzen der Preßfedern greifend, es unmöglich machen, daß sich die Kontaktbacken von den Preßfedern/ nach innen hin abheben.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Messerkontakt mit U-förmigen, aus Flachmetall hergestellten Kontaktbacken und mit zwischen den Schenkeln angeordneten, auf die am Kontaktmesser anliegenden inneren Schenkel drückenden Anpreßfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Schenkel (&) der etwa gleich langen Schenkel (Jb, f) der U-förmigen Kontaktbacken (a) mittels flexibler Bänder (d) am Sockel (e) befestigt sind, während die inneren freien Schenkel (/) durch einen am Sockel ie) befestigten Führungsteil (g) gehalten werden, der mit klauenartigen Vorsprüngen in senkrecht zur Kontaktfläche verlaufende Nuten des inneren Schenkels der Kontaktbacke angreift, die Kontaktbacken beim Schalten
    seitlich führt und ihre Beilegung in der Schaltrichtung des Kontaktmessers beim Ein- und Ausschalten begrenzt.
  2. 2. Messerkontakt nach-Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Flächen der Kontaktschenkel Streifen (o) herausgedrückt und derart gebogen sind, daß sie, hinter die Preßfedern (J) greifend, die Schließbewegung der Kontaktbacken begrenzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP69317D 1934-04-22 1934-04-22 Messerkontakt Expired DE634400C (de)

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DEP69317D DE634400C (de) 1934-04-22 1934-04-22 Messerkontakt

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DE634400C true DE634400C (de) 1936-08-27

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DEP69317D Expired DE634400C (de) 1934-04-22 1934-04-22 Messerkontakt

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DE (1) DE634400C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3053957A (en) * 1960-07-01 1962-09-11 Amalagamated Electric Corp Switching assembly
DE1145253B (de) * 1960-05-16 1963-03-14 Krone Kg Starkstromkontakt mit geschlitzten Kontaktarmen
DE1257265B (de) * 1959-11-30 1967-12-28 C W Kehrs & Co Ges Mit Beschra Kontaktvorrichtung fuer Starkstromsicherungen mit Messerkontakten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1145253B (de) * 1960-05-16 1963-03-14 Krone Kg Starkstromkontakt mit geschlitzten Kontaktarmen
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