DE633378C - Reversierantrieb mit Schwungradumformer und ueber einen gittergesteuerten Gleichrichter gespeistem Arbeitsmotor - Google Patents

Reversierantrieb mit Schwungradumformer und ueber einen gittergesteuerten Gleichrichter gespeistem Arbeitsmotor

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DE633378C
DE633378C DEA71232D DEA0071232D DE633378C DE 633378 C DE633378 C DE 633378C DE A71232 D DEA71232 D DE A71232D DE A0071232 D DEA0071232 D DE A0071232D DE 633378 C DE633378 C DE 633378C
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DE
Germany
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rectifier
control machine
load
flywheel
grid
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Expired
Application number
DEA71232D
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English (en)
Inventor
Bruno Matthie
Werner Schmidt
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/14Balancing load and power generation in DC networks
    • H02J1/16Balancing load and power generation in DC networks using energy storage units, e.g. batteries or dynamo-electric machines coupled to flywheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Reversierantrieb mit Schwungradumformer und über einen gittergesteuerten Gleichrichter gespeistem Arbeitsmotor Die Erfindung betrifft einen Reversierantrieb mit Schwungradumformer, insbesondere für Fördermaschinen oder Walzenstra-ISen, bei welchem der Arbeitsmotor über gittergesteuerte Gleichrichter gespeist wird. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung eines besonderen Hilfsgleichrichters, der den Antriebsmotor des Schwungradumformers speist, wodurch eine unabhängige Energieversorgung einerseits des Antriebsmotors, anderseits des Schwungradumformers erreicht wird. Der Schwungradumformer braucht in diesem Fall nur für die von ihm stoßweise abzugebende Spitzenlast ausgelegt zu werden, da er von dem Energieflüß im Normalbetrieb völlig frei gehalten wird. Zur Speisung der Feldkreise von Arbeitsmotor, Steuermaschine und Antriebsmotor des Schwungradumformers ist vorteilhaft ein weiterer, an sich bekannter Hilfsgleichrichter vorgesehen.
  • Die Einzelheiten des Erfindungsgedankens mögen an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
  • Der Arbeitsmotor 3 des Reversierantriebes wird unmittelbar über den Hauptgleichrichter i aus einem Drehstromnetz z gespeist. Zur Drehrichtungsumkehr, können die Ankerzuleitungen des Fördermotors, beispielsweise im Steuerapparat q., vertauscht werden; an Stelle dieser unmittelbaren Umschaltung kann aber auch eine .solche mittels Schützes o. dgl. vorgesehen werden. Der Schwungradumformer, welcher aus einem Antriebsmotor 6, dem Schwungrad 7 und der Steuermaschiue 5 besteht, wird über den Hilfsgleichrichter 8 aus dem gleichen Drehstromnetz a mit Energie versorgt. Die Ankerklemmen der Steuermaschine 5 sind in Parallelschaltung mit denen des Arbeitsmotors 3 verbunden. Die Felder der Maschinen 3, 5, 6 sowie die Hilfseinrichtungen werden von einem besonderen kleinen Erregergleichrichter g in bekannter Weise mit Strom versorgt.
  • Sämtliche Gleichrichter .sind mit Steuergittern versehen, welchen die Steuerspannung beispielsweise über Drehregler (i o für den Hilfsgleichrichter 8 bzw. i i für den Hauptgleichrichter i) zugeführt wird. Die Drehregler können ihrerseits durch Verstellvorrichtungen 1z, 13 selbsttätig verstellt werden. Ferner sind noch Regelvorrichtungen., a. B. ein leistungsabhängiger Regelapparat 14, ein Apparat i 5 zur elektrischen Kupplung von Steuerapparat und Verstellorgan 13 des Hauptgleichrichters, ein überstromrelais 16 und ein Zwischenschütz 17 vorgesehen sowie ein Widerstand 18 im Erregerkreis der Steuermaschine 5; die Aufgabe und Wirkungsweise .dieser .Hilfseinrichtungen sollen im folgenden- näher beschrieben werden.
  • Die Anordnung arbeitet folgendermaßene,-Es sei zunächst angenommen, der Förkler-: motor stehe still und der Schwungradumförmer laufe mit der normalen Drehzahl; wird nun der Steuerhebel des Reglers 4 nach der' einen oder der anderen Seite ausgelegt, so wird der Anker des Arbeitsmotors in der Schaltung- für die eine oder die andere Drehrichtung an die Hauptstromleitungen des Hauptgleichrichters gelegt. Zugleich erhält das Feld der Steuermaschine 5 Strom aus dein Hilfsgleichrichter 9, dessen Richtung in. der Feldwicklung ebenfalls von dem Sinn der Hebelauslegung am Steuerapparat ¢ abhängig ist, während seine Größe mittels des im Steuerapparat 4 vorgesehenen Regehviderstandes mit wachsender Hebelauslegung anwächst. Der Erregerstrom der Steuermaschine 5 durchfließt den Hilfsapparat 15, der die Aufgabe hat, das Verstellorgan 13 des Drehreglers i i derart mit dem Steuerapparat 4 zu kuppeln, daß mit wachsender Hebelauslegung am Steuerapparat der Entladungseinsatz in den einzelnen Entladungs strecken des Hauptgleichrichters in der Phase allmählich vorverlegt wird, so daß letzten Endes die dem Arbeitsmotor zugeführte Ankerspannung, d. h. aber bei konstanter Feldstärke im Arbeitsmotor die Energiezufuhr durch den Grad der Hebelauslegung geregelt werden kann. Die gleichzeitige Erhöhung des Erregerfeldes der Steuermaschine 5 bewirkt mit Rücksicht auf die konstante Drehzahl des Schwungradumformers, daß die von der Steuermaschine 5 gelieferte Spannung in jedem Augenblick gleich der vom Hauptgleichrichter gelieferten Spannung ist, so daß die Steuermaschine 5 keinen Strom führt. Statt der elektrischen Kupplung von Steuerapparat 4 und Verstellorgan 1,3 könnte natürlich auch eine entsprechende mechanische Kupplung vorgesehen sein. Die Einrichtung hat nun die Aufgabe, beim Auftreten stoßweiser Belastung einen unzulässig hohen Energiebezug aus dem Netz zu verhindern. Statt dessen sollen die Leistungsspitzen aus der im Schwungrad 7 aufgespeicherten lebendigen Energie gedeckt werden. Tritt ein. derartiger Laststoß auf, so wird der Strom des Hauptgleichrichters i zunächst anzusteigen versuchen und dabei das auf einen vorbestimmten zulässigen Maximalwert eingestellte Relais 16 zum Ansprechen bringen. Dieses Relais schließt den zweckmäßig aus dem Hilfsgleichrichter gespeisten BetätigungsstI'omkreiseines Zwischenschützes 17, welches seinerseits beim Ansprechen den der Erregerwicklung der Steuermaschine 5 vorgeschalteten Widerstand 18 kurzschließt. Dadurch wird beim Auftreten von Leistungsstößen, die nicht mehr aus dem Netz ge-#@deckt werden können, das Steuermaschinen-"field verstärkt, so daß die von der Steuermaschine erzeugte Spannung sich erhöht und -41.e Steuermaschine sich an der Stromlieferung beteiligt. An Stelle des Widerstandes i 8 und des Zwischenschützes 17 kann auch ein durch mehrere Schütze oder durch einen Hilfsmotor regelbarer Widerstand vorgesehen sein. Um nun aber zu vermeiden, daß die der Steuermaschine entnommene Zusatzenergie durch den Schwungradumformer hindurch und über den Hilfsgleichrichter 8 ebenfalls dem Netz entnommen wird, muß die Steuerung des Hilfsgleichrichters 8 derart beeinflußt werden, daß die von ihm dem Netz entnommene Energiemenge nicht über den Betrag anwächst, welcher im Augenblick des Auftretens, der Leistungsspitze dem S:chwungradumfoTmer zugeführt wurde. Zu diesem Zweck ist das Relais 14 vorgesehen, welches die gesamte vom Drehstromnetz 2 der Anlage zugeführte Leistung überwacht und über de Verstellvorrich tung 12 den Drehregler i o des Hilfsgleichrichters 8 derart beeinflußt, daß bei Überschreitung der vorbestimmten zulässigen Netzbelastung auch dem Gleichrichter 8 ein Mehr an Energie nicht mehr entnommen wird; somit ist .erreicht, daß die von der Steuermaschine 5 verlangte Energie allein vom Schwungrad 7 aufgebracht werden muß. je nach dem Grad der Erhöhung des. Steuermaschinenfeldes im Verhältnis zu der im Einzelfall auftretenden Belastungsspitze kann die dem Hauptgleichrichter i entnommene Energiemenge vorübergehend etwas verringert oder aber auch etwas erhöht werden gegenüber dem normalen Betriebszustand.
  • Im letzteren Fall wird die Beeinflussung des Hilfsgleichrichters 8 durch das Leistungsrelais 14 auch so weit- gehen, daß die dem Antriebsmotor 6 zugeführte Leistung vorübergehend unter den im Normalbetrieb zugeführten Leistungsbetrag verringert wird. Umgekehrt können jedoch, wie schon angedeutet, das Relais 16 und die Hilfseinrich-Lungen 17, 18 auch derart ausgebildet werden, daß das, Steuermaschinenfeld proportional der Größe der jeweiligen Belastungsspitze verstärkt wird. In diesem Fall kann man .erreichen, daß die Steuermaschine 5 den Hauptgleichrichter i vollständig von den Belastungsspitzen ,entlastet, womit dann auch die Steuerung des Hilfsgleichrichters 8 selbsttätig derart geregelt wird, daß die vom Gleichrichter dem Antriebsmotor 6 zugeführte Energiemenge auch beim Auftreten von Belastungsspitzen unverändert den gleichen Wert beibehält. Verschwindet die Belastungsspitze, so wird bei Unterschreitung der bestimmten Netzbelastung durch das Relais 1q. der Gleichrichter 8 im Sinne einer Erhöhung der :erzeugten Gleichspannung beeinflußt, sa daß dem Schwungradumfoxmer mehr Leistung zufließt. Gleichzeitig wird das Relais. 16 eine Schwächung des Steuermaschinenfeldes bewirken. Dadurch wird die Stromlieferung durch die Steuermaschine beendet, und die erhöhte Energiezufuhr zum Antriebsmotor 6 dient lediglich zurr Aufladung des Schwungrades, d. h. zur Erhöhung der Drehzahl des Schwungradumformers, welche während der Belastungsspitze entsprechend abgesunken war, auf den normalen Betrag. In Fällen, wo die Maschine 3 in einzelnen Arbeitsabschnitten generatorisch arbeitet, wird auch hierdurch das Schwungrad aufgeladen und für die Arbeitsmaschine 3 eine Bremswirkung erzielt.
  • Die Erfindung ist nicht beschränkt auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Es kann in mancher Hinsicht abgeändert werden, ohne daß das Wesen des Erfindungsgedankens hierdurch berührt wird. Beispielsweise ist es möglich, das Relais 14 in einzelnen Fällen auch auf der Gleichstromseite des Gleichrichters 8 anzuordnen. Umgekehrt kann das Relais 16 auch auf der Drehstromseite des Gleichrichters i vorgesehen sein; ferner ist unter Umständen, wie schon erwähnt, eine mechanische Kupplung der Ve,rstellvorrichtung 13 mit dem Steuerapparat q. möglich.
  • Die Einrichtung hat vor allem den Vorzug eines sehr raschen und genauen, praktisch trägheitslosen Ansprechens auf Belastungsspitzen; die Energieentnahme des Hilfsgleichrichters stellt sich ohne Rücksicht auf den im Schwungradumformer in einem gegebenen Augenblick vorhandenen Energievorrat lediglich in Abhängigkeit von der Netzbelastung so ein, daß die gesamte über die Gleichrichter i, 8 und 9 dem Netz entnommene Leistung einen zulässigen Betrag nicht überschreitet. Weiterhin hat die Einrichtung den Vorteil, daß die Energiezufuhr für den Normalbetrieb und die Energiezufuhr für die Energiespeicherung für Belastungsstöße vollkommen voneinander getrennt sind, so daß der Motor 6 und die Steuermaschine 5 nur für die kurzzeitige Spitzenbelastung auszulegen sind. Der Energiebedarf für die ganze Anlage wird infolge dieser Trennung in jedem Betriebszustand ein Minimum sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reversierantrieb mit Schwungradpmformer und über einen gittergesteuerten Gleichrichter gespeistem Arbeitsmotor, gekennzeichnet durch einen den Antriebsmotor des Schwungradumformers speisenden Hilfsgleichrichter, welcher derart selbsttätig gesteuert wird, daß der Antriebsmotor des Schwungradumformers bei Überschreitung einer bestimmten einstellbaren Netzbelastung zum Schlüpfen gebracht und die Schwungmasse erst bei Unterschreitung dieser Netzbelastung wieder aufgeladen wird.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Regler (q.) für das Feld der Steuermaschine (5) und die Verstellvo-rrichtung (13) für die Gittersteuereinrichtung (i z) des Hauptgleichrichters (i) miteinander :elektrisch oder mechanisch gekuppelt und derart gegeneinander eingestellt sind, daß bis zu einer vorbestimmten Netzbelastung der Hauptgleichrichter (i) die Energielieferung allein übernimmt und die Steuermaschine (5) stromlos gehalten wird, bei überschreitung dieser Belastung jedoch die Steuermaschine (5) selbsttätig zur Stromlieferung herangezogen wird.
  3. 3. Antrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Feldkreis der Steuermaschine (5) eine zweite Regeleinrichtung ( 17, 18) vorgesehen ist, welche selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung des Hauptgleichrichters (i) bzw. des, Netzes derart verstellt wird, daß bei LUbers,chreitung der vorbestimmten Belastungsgrenze das Steuermaschinenfeld verstärkt, bei Unterschreitung wieder geschwächt wird. ¢. Antrieb nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (12) für die Gittersteuerung des Hilfsgleichrichters (8) mittels eines Relais (1q.) derart beeinflußt wird, daß bei überschreitung der vorbestimmten Belastungsgrenze eine Steigerung der Etiergieentnahme aus dem Netz über den Haupt- und Hilfsgleichrichter zusammen verhindert wird.
DEA71232D 1933-08-27 1933-08-27 Reversierantrieb mit Schwungradumformer und ueber einen gittergesteuerten Gleichrichter gespeistem Arbeitsmotor Expired DE633378C (de)

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