DE632859C - Schloss, dessen Riegel und die den Riegel sperrende, um einen Zapfen schwingende Zuhaltung durch ein zweibaertiges Einsatzschloss ausgeloest werden - Google Patents

Schloss, dessen Riegel und die den Riegel sperrende, um einen Zapfen schwingende Zuhaltung durch ein zweibaertiges Einsatzschloss ausgeloest werden

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DE632859C
DE632859C DES112229D DES0112229D DE632859C DE 632859 C DE632859 C DE 632859C DE S112229 D DES112229 D DE S112229D DE S0112229 D DES0112229 D DE S0112229D DE 632859 C DE632859 C DE 632859C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Schlösser, deren Riegel und die den Riegel sperrende, um einen Zapfen schwingende Zuhaltung durch ein zweibärtiges Einsatzschloß ausgelöst werden, sind bekannt. Es ist ferner bekannt, die· um einen Zapfen schwingende Zuhaltung eines Schlosses mit einem Ansatz zu versehen, vor den sich ein Sperrteil, z. B. ein Schieber, legt und die Zuhaltung gegen widerrechtliches Auslösen sichert. Es ist weiter schon vorgeschlagen worden, die auf eine Zuhaltung wirkende Sicherung als einen besonderen" Teil, der mit einem besonderen Schlüssel bewegt werden muß, auszubilden, so daß Schloß und Sicherung nicht zwangsläufig miteinander gekuppelt sind, also die Sicherung auch vergessen werden kann, wenn das Schloß verschlossen worden ist.
Demgegenüber gehört die Erfindung zu der Gruppe der Sicherungen, bei welchen Schloß und Sicherung einen gemeinsamen miteinander gekuppelten Teil darstellen, so daß beim Beschließen des Schlosses auch zwangsläufig die Sicherung mit eingelegt wird. Gegenüber den bekannten Schubschlössern mit vorgesehener Sicherung in Form von Platten und Federungen bietet die Sicherung gemäß der Erfindung den Vorteil der großen Einfachheit und Betriebssicherheit, ganz abgesehen davon, daß sie in jedes vorhandene Schloß nachträglich eingebaut werden kann, was nach den bisher bekannten Ausführungen nicht der Fall war. Auch daß die Belastung von Federn vermieden ist, bedeutet einen großen Vorteil, weil für die Dauerhaftigkeit und Sicherung eines Schlosses Federn nachteilig sind.
Erfindungsgemäß weist die Zuhaltung des Schlosses eine über die Schließbahn hinausragende, tangential zu dem Drehkreis der Schließbärte des Einsatzschlosses verlaufende Fortsetzung auf, gegen die sich, jeweils einer der Schließbärte legt und die Zuhaltungen sichert. Auf diese Weise kann die Verbindung eines Schlosses mit einem Einsatzschloß (Einbausicherung) an jedem bereits vorhandenen Schloß mit einfachsten Mitteln und billigst angeordnet werden.
In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung in der Zeichnimg veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι die Gesamteinrichtung des Schlosses in Draufsicht und in
Fig. 2 der Übersichtlichkeit halber der Schloßriegel mit der Zuhaltung in größerer Darstellung.
Der in der oberen Hälfte der Zeichnung liegende Teil entspricht einer üblichen Fallenanordnung, die mit oder ohne Wechsel ausgestaltet sein kann. Der Hauptteil, auf den es ankommt, ist in der unteren Seite der Zeichnung dargestellt. Mit 1 ist der Schloßriegel und mit 2 die auf den Schloßriegel wirkende Zuhaltung bezeichnet, die unter der Wirkung der Feder 3 steht. Die Zuhaltung weist den üblichen, die Schließbahn bildenden Bügel 4
auf. Außerdem ist sie mit einer Verlängerung 5 versehen. Diese geht im vorliegenden Fall nach unten und stellt einen Anschlag dar^ gegenüber der im Ausführungsbeispiel -^) " einem Doppelbart J, 7« versehenen Scbi|j sicherung. Beim Drehen der Schloßsicherüi dreht sie sich um den Mittelpunkt 6. Der vorder Verlängerung 5 Kegende Bart 7 verläßt dabei seine Sperrstellung, und der Bart 7« drückt gegen die Schließbahn 4 der Zuhaltung 2 und hebt deren Sperrnase aus der Einkerbung des Schloßriegels 1 aus. Währenddessen ist dieser Bart 7" in eine der Schloßrasten an der unteren Kante des Riegels eingetreten und schiebt nach dem Ausheben der Zuhaltung den Riegel in Pfeilrichtung nach vorn. In gleicher Weise vollzieht sich der zweite Schließvorgang mit Hilfe des zweiten Bartes und ebenso die Rückwärtsbewegung des Riegels ι. Nach jeder Schließtour gelangt einer der Barte 7 oder ja vor den Ansatz 5 der Zuhaltung 2 und wird in dieser Lage durch eine über den anderen gegenüberliegenden Bart greifende Klinke gehalten, die unter der Wirkung einer Feder auf die Einbausicherung zu bewegt wird.
Aus dieser Darstellung geht hervor, daß Ausheben der Zuhaltung und damit ein - oder Zuschließen des Schlosses durch gj^wv.^gen des Schloßriegels 1 nur mit Hilfe der Einbausicherung möglich ist, nicht aber durch Anbohren des Schlosses, da die Zuhaltung 2 sich nicht verschwenken läßt, solange einer der Barte vor ihrem Ansatz S liegt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schloß, dessen Riegel und die den Riegel sperrende, um einen Zapfen schwingende Zuhaltung durch ein zweibärtiges Einsatzschloß ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (2) eine über die. SchEeßbahn hinausragende, tangential Jzu dem Drehkreis der Schließbärte des Einsatzschlosses verlaufende Fortsetzung (5) aufweist, gegen die sich jeweils einer der Schließbärte legt und die Zuhaltungen sichert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES112229D 1933-12-23 1933-12-23 Schloss, dessen Riegel und die den Riegel sperrende, um einen Zapfen schwingende Zuhaltung durch ein zweibaertiges Einsatzschloss ausgeloest werden Expired DE632859C (de)

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