DE632546C - Scherbandhalter fuer Weifen - Google Patents

Scherbandhalter fuer Weifen

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DE632546C
DE632546C DEL85868D DEL0085868D DE632546C DE 632546 C DE632546 C DE 632546C DE L85868 D DEL85868 D DE L85868D DE L0085868 D DEL0085868 D DE L0085868D DE 632546 C DE632546 C DE 632546C
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DE
Germany
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shear
leg
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DEL85868D
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GEORG EMIL LANDGRAF
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GEORG EMIL LANDGRAF
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines
    • D02H3/02Sectional warpers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

  • Scherbandhalter für Weifen Beim Scheren von Garn steckte man bisher auf den Holmen der Weife am Ende des jeweils aufgewickelten Scherbandes federnde Klammern von der Form eines umgekehrten U auf, um das Abrutschen der Endfäden zu verhindern. Diese Klammern wurden von den unter Spannung stehenden Fäden vielfach beiseitegedrückt und verloren dabei oft ihren Halt, so daß sie von der sich drehenden Weife abgeschleudert wurden.
  • Ferner mußte die Klammer nach dem Aufwickeln eines Bandes entfernt werden, damit das nächste Band ohne Zwischenraum unmittelbar daneben aufgewickelt werden konnte. Hierbei vermischten sich natürlich die Endfäden der benachbarten Bänder, was zum Reißen der Fäden führen konnte.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, auf der Weife Trennscheiben zu befestigen, zwischen denen die einzelnen Scherbänder aufgewickelt werden. Derartige Scheiben sind jedoch nur für grobes Garn verwendbar, weil bei Verarbeitung von feinem Garn, vor allem bei Garn aus Seide und Kunstseide, beim Aufbäumen auf den Kettenbaum zwischen den einzelnen Scherbändern Lücken entstehen würden, in denen die Endfäden der benachbarten Scherbänder abrutschen und durcheinanderkommen würden. Überdies erschweren die Trennungsscheiben den Zugang zu den auf der Weife aufgewickelten Fäden, was beim Aufsuchen des Endes eines gerissenen Fadens unangenehm empfunden werden muß. L; m diesen Übelständen abzuhelfen, ist nach der Erfindung jeder zur seitlichen Begrenzung von Scherbändern aus Seide u. dgl. dienende Halter als Winkelstück ausgebildet und wird mit dem einen Schenkel in Holmrichtung waagerecht zwischen einem Holm und dem auf die Weife aufzuwickelnden Scherband eingelegt, während der andere, senkrechte Schenkel, der die Endfäden des Scherbandes stützt, mit zwei nach unten abstehenden Laschen und an seinem oberen Ende mit einem abnehmbaren, schräg nach der Seite ragenden, als Fadenfänger dienenden Arm versehen ist. So erreicht man auf einfache und sichere Weise, daß die gespannten Fäden selbst die Klammern in der richtigen Lage halten. Diese können, wenn sie aus dünnem Blech hergestellt sind, ohne Nachteil auf der Weife belassen werden; sie verhindern dann mit Sicherheit das Vermischen der Endfäden benachbarter Scherbänder.
  • Erfindungsgemäß kann der senkrechte Schenkel des Scherbandhalters am oberen Ende einen Querschlitz tragen, den der eine Arm des als Federklammer ausgebildeten Fadenfängers durchgreift, während der zweite Klammerarm sich von der anderen Seite her gegen den senkrechten Schenkel legt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 eine Draufsicht des auf einem Holm der Weife angeordneten Winkelstücks.
  • Das aus dünnem, widerstandsfähigem Blech bestehende Winkelstück hat zwei senkrer.Pxs zueinander stehende Schenkel a und b, vt denen der eine, a, bei Beginn des Aufwickelräs@ jedes Scherbandes zwischen Holmober-Häche und unterste Fadenlage geschoben wird. Zur Erleichterung des Hineinschiebens sind die Kanten dieses Schenkels vorn bei d abgeschrägt. .
  • Der Schenkel b ist mit zwei nach unten abstehenden Laschen e versehen, die verhindern sollen, daß die angrenzenden Fäden des nächsten Bandes unter den Schenkel a gelangen können.
  • Ein in dem oberen Teil des Schenkels b vorgesehener Schlitz f dient zur Befestigung eines federnden zweischenkligen Armes g, der nach außen abgebogen ist, damit die fliegenden Fäden mit Sicherheit abgefangen und auf die richtige Seite geleitet werden können. Dieser Arm ist abnehmbar ausgebildet, so daß eieinfach umgesteckt zu -werden braucht, wenn die nächste Partie aufgewickelt werden soll. Er durchgreift mit dem einen Armschenkel den Querschlitz f des senkrechten Halterschenkels b, während der zweite Armschenkel sich von der anderen Seite her gegen den senkrechten Halterschenkel legt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -- i. Scherbandhalter für Weifen zur seitlichen Begrenzung von Scherbändern aus Seide u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jeder als Winkelstück ausgebildete Halter mit dem einen Schenkel (a) in Hohmrichtung waagerecht zwischen einem Holm und dem auf die Weife aufzuwickelnden Scherband eingelegt wird, während der andere senkrechte Schenkel (b) mit zwei nach unten abstehenden Laschen (e) und an seinem oberen Ende mit einem abnehmbaren, schräg nach der Seite ragenden, als Fadenfänger dienenden Arm (ä ) versehen ist.
  2. 2. Scherbandhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er am oberen Ende des senkrechten Schenkels (b) einen 12uerschlitz (f) aufweist, den der eine Arm des als Federklammer ausgebildeten Fadenfängers durchgreift, während der zweite Arm sich von der anderen Seite her gegen den senkrechten Schenkel legt.
DEL85868D 1934-05-15 1934-05-15 Scherbandhalter fuer Weifen Expired DE632546C (de)

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