DE632479C - Dampfturbinenanlage - Google Patents

Dampfturbinenanlage

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Publication number
DE632479C
DE632479C DEA69741D DEA0069741D DE632479C DE 632479 C DE632479 C DE 632479C DE A69741 D DEA69741 D DE A69741D DE A0069741 D DEA0069741 D DE A0069741D DE 632479 C DE632479 C DE 632479C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine
steam
bleed
upstream
pressure
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Expired
Application number
DEA69741D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Rosch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE632479C publication Critical patent/DE632479C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/345Control or safety-means particular thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Dampfturbinenanlage Bei Dampfturbinenanlagen ohne Anzapfung ist es bekannt, den Abdampf einer vorgeschalteten Hilfsturbine von der Hauptturbine verarbeiten zu lassen und in die Frischdampfleitung der Hilfsturbine ein Regelventil einzuschalten. Dieses Regelventil steht unter dem Einfluß des Reglers der Hauptturbine.
  • Weiterhin ist es bei Dampfturbinenanlagen, die aus einer Anzapfturbine und einer dieser vorgeschalteten Hochdruckturbine bestehen, üblich, die Dampfzufuhr zur Vorschaltturbine in Abhängigkeit vom Druck im Abdampfstutzen der Vorschaltturbine zu steuern. Eine derartige Steuerung der Dampfzufuhr hat den Nachteil, daß bei Belastungsstößen von der Dampfseite oder von der elektrischen Seite her Pendelerscheinungen der Steuerung auftreten, die für die Durchführung -eines geordneten Betriebes unerwünscht sind.
  • Ausgehend von diesen bekannten Anlagen wird durch die Erfindung vorgeschlagen, den Fliehkraft- und den Druckregler der Anzapfturbine mit der Einlaßsteuerung der vorgeschalteten Hochdruckturbine zu kuppeln und auf diese Steuerung innerhalb des gesamten Leistungsbereichs der Anlage einwirken zu lassen. Auf diese Weise werden die bei den bekannten Anzapfanlagen mit Vorschaltturbine auftretenden Pendelerscheinungen vermieden. Bei räumlicher Trennung von Anzapf- und Vorschaltturbine erfolgt die Einstellung der Dampfzufuhr zur Vorschaltturbine von der Regelungseinrichtung der Anzapfturbine durch Fernsteuerung. Das Einlaßorgan oder die Einlaßorgane der Anzapfturbine können bei normalem Betriebe völlig geöffnet und dem Einfuß des Fliehkraft- und des Anzapfreglers entzogen sein; vielfach ist es jedoch vorteilhafter, das Einlaßorgan oder die Einlaßorgane der Anzapfturbine entsprechend dem besten Wirkungsgrad der Anzapfturbine einzustellen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Es bezeichnen a eine Anzapfturbine und b eine aus der Hochdruckkesselbatterie c gespeiste Vorschaltturbine, deren Abdampf der Anzapfturbine a durch die Leitung d zugeführt wird. Das Frischdampfeinlaßorgan e der Anzapfmaschine a ist bei normalem Betrieb dem Einfluß des Fliehkraftreglers f und des Anzapfdruckreglers g entzogen und wird mittels Handrades eingestellt.
  • Die Einstellung des Frischdampfeinlaßorgans i der Vorschaltturbine erfolgt in Abhängigkeit von der Regelungseinrichtung der Anzapfturbinea über eine Fernsteuerung. Zu diesem Zwecke sind zwei geschlossene Faltenbälge h, L vorgesehen, die mit Flüssigkeit gefüllt und durch eine Leitung m miteinander verbunden sind. -An .der .Unterseite des Faltenbalges L greift der Hebel tt an, während an der oberen Seite_ .des Faltenbalges der Hebel o angelenkt ist. Bei .einer Verstelluri, des Hebels ft durch den Fliehkraftregler f odß den Druckregler g wird der Faltenbalg L e weder zusammengedrückt oder auseinandeY@` gezogen, so daß sich der Druck der in ihm enthaltenen Flüssigkeit entsprechend ändert.
  • Die Druckänderungen der Flüssigkeit treten in der gleichen Weise in dem Faltenbalg k auf, so daß bei einer Verstellung des Überströmventils p das Frischdampfeinlaßorgan i ebenfalls verstellt wird, und zwar werden beide Organei und p durch den Fliehkraftregler f in gleichem Sinne und durch den Druckregler g in entgegengesetztem Sinne verstellt.
  • Das Einlaßorgan e wird bei normalem Betriebe weder von dem Fliehkraftregler (noch durch den Druckregler g beeinflußt, da die Spindel des Ventils e lose in der Muffe q geführt ist. Erst bei einer plötzlichen Entlastung der Turbine oder bei übermäßig hohem Anzapfdruck kommt die Muffe g zum Anliegen auf den Federteller r und drückt das Ventile nach unten. Das Einlaßorgane der Anzapfturbine a kann entweder bei normalem Betrieb völlig geöffnet sein, so daß der Abdampf der Vorschaltturbine b der Anzapfturbine a ungedrosselt zugeführt wird, oder aber es kann das Einlaßorgane durch das Handrad h entsprechend -dem besten Wirkungsgrad der Anzapfturbine eingestellt werden. Der Fliehkraftregler s der Vorschaltturbine wirkt lediglich als Sicherheitsregler.
  • Die früher bereits vorhandene Kesselbatterie t steht mit der Leitung d durch die Leitung.u abstellbar in Verbindung, so daß der Anzapfturbine a wahlweise Dampf aus der Kesselbatterie c oder bei Abschaltung der Hochdruckkesselbatterie c und der Vorschalt-
    % bineb Dampf aus der Kesselbatterie l zu-
    I rt werden kann.
    ``" Mie Steuerungen der Vorschalt- und der fi:nzapfturbine können anstatt hydraulisch auch mechanisch miteinander verbunden sein. Auch kann eine Fernsteuerung des Einlaßorgans der Vorschaltturbine auf elektrischem oder pneumatischem Wege erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Dampfturbinenanlage, - bestehend aus einer Anzapfturbine und einer dieser vorgeschalteten Hochdruckturbine, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraft- und der Druckregler der Anzapfturbine mit der Einlaßsteuerung der vorgeschalteten Hochdruckturbine gekuppelt sind und auf diese Steuerung innerhalb des gesamten Leistungsbereiches der Anlage einwirken. z. Dampfturbinenanlage - nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzufuhr zur Vorschaltturbine von der Regelungseinrichtung der Anzapfturbine durch Fernsteuerung eingestellt wird. 3. Dampfturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßorgan- oder die Einlaßorgane der Anzapfturbine bei normalem Betriebe völlig geöffnet und dem Einfluß des Fliehkraft-und des Anzapfreglers entzogen sind. q.. Dampfturbine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßorgan oder die Einlaßörgane der Anzapfturbine entsprechend dem besten Wirkung5grad der Anzapfturbine eingestellt sind.
DEA69741D 1933-06-13 1933-06-13 Dampfturbinenanlage Expired DE632479C (de)

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DE (1) DE632479C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266313B (de) * 1957-09-19 1968-04-18 Siemens Ag Regeleinrichtung fuer eine aus einer Gegendruckturbine und einer ihr nachgeschalteten Entnahme-Kondensationsturbine bestehende Anlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266313B (de) * 1957-09-19 1968-04-18 Siemens Ag Regeleinrichtung fuer eine aus einer Gegendruckturbine und einer ihr nachgeschalteten Entnahme-Kondensationsturbine bestehende Anlage

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