DE631393C - Hydraulischer Motor fuer Tiefbohrer - Google Patents
Hydraulischer Motor fuer TiefbohrerInfo
- Publication number
- DE631393C DE631393C DEG89885D DEG0089885D DE631393C DE 631393 C DE631393 C DE 631393C DE G89885 D DEG89885 D DE G89885D DE G0089885 D DEG0089885 D DE G0089885D DE 631393 C DE631393 C DE 631393C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- valve
- springs
- hydraulic motor
- deep drill
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 241000272522 Anas Species 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B4/00—Drives for drilling, used in the borehole
- E21B4/06—Down-hole impacting means, e.g. hammers
- E21B4/14—Fluid operated hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geology (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
Die bekannten hydraulischen Motore für Tiefbohrer arbeiten im allgemeinen mit Federn,
in denen die sich bewegenden Teile des Motors Kräfte aufspeichern zur Steuerung der
den Aufwärts- und Abwärtsgang des Meißels regelnden Ventile.
In neuerer Zeit werden die Bohrungen bis zu großen Tiefen niedergebracht, so daß
Brüche von Federn im hydraulischen Motor insbesondere dann zu Betriebsstörungen führen,
wenn sich der Motorzylinder bereits in größerer Tiefe befindet. Die Beanspruchung
der Federn ist gegen früher ebenfalls gewachsen, da die Schlagzahl des Meißels pro
Minute erheblich gesteigert wurde, um das Vordringen in die Tiefe zu beschleunigen.
Daher ist der Verhütung von Federbrüchen große Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine der wichtigsten Ursachen für
beim Bohren auftretende Federbrüche in der Beanspruchung der Feder über den Zustand
hinaus ist, in dem sie sich bei der Entlastung befindet.
Bei den bekannten Motoren können sich die Federn frei entspannen, und hierbei schwingen
sie über ihren Entspannungszustand hinaus, so daß sie bei jeder Betätigung des Ventils
auf Druck und Zug beansprucht werden. Durch diese Umkehr der Beanspruchung leiden
die Federn in hohem Maße, und es wird nun gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß die Federn oder die Motorteile,
die sie betätigen und mit denen sie in Berührung bleiben, auf einen Anschlag auftreffen,
ehe die Federn bis zu dem Zustande entspannt sind, in dem sie sich, bei Entlastung
befinden. Auf diese Weise wird von der an sich bekannten Verwendung von unter Vorspannung
stehenden Ventilfedern bei hydraulisehen Motoren für Tiefbohrer Gebrauch gemacht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar für
einen hydraulischen Motor, der mit einem Hauptventil und mit einem Hilfsventil arbeitet.
In der Zeichnung sind a, b, c Steuerfedern. d ist ein Hilfsventil und e das Hauptventil.
/ ist eine Steuerstange; g ist eine zweite Steuerstange, h ist der Boden einer Kammer,
in der sich die Feder a, befindet, und i ist die Decke einer Kammer, in der die
Feder b angeordnet ist. k ist eine an der Ventilstange g befestigte Scheibe, und I ist
eine an der Ventilstange/ befestigte Scheibe.
Die Länge der Feder α und die Höhe, bis zu der sie die Scheibe I heben kann, sind so
bemessen, daß die Feder α bei jeder möglichen Lage der Scheibe I unter Druckbeanspruchung
steht.
Die Feder b steht, wenn das Ventil d ver-" schlossen ist und wenn sie also die größte
durch die Auflagefläche k und i bestimmte Ausdehnung hat, unter leichtem Druck. Wenn
beim Heben des Motorzylinders die Feder« auf hohe Spannung gebracht ist und die Verriegelung
der Steuerstange g gelöst ist, dann
wird die Feder & durch den starken Preßdruck
der -Feder-ff·-weiter zusammengepreßt
und das Ventil d_" gelüftet, bis die Verriege.-i
lung unterhalb der an der Steuerstange g §&fp
gesehenen Anschläge eingreift und das V§äf|!;
in Offenstellung hält. "'<$jcl
Die Feder & kann sich also nicht wie bei
den bekannten Motorzylindern beim Öffnen des Ventils entspannen, sondern sie wird noch
ίο weitergespannt, so daß sie während ihres Arbeitsganges
nur unter Druckbeanspruchung sich befindet.
Die Feder c und die Höhe der Kammer, in der das Kolbenventil £ arbeitet, sind so bemessen,
daß die Feder c, wenn das Ventil geschlossen ist, noch unter Druck steht. Wird
das Ventile durch den Wässerüberdruck geöffnet, der dann auftritt, wenn das Ventil d
geöffnet ist und das Wasser unterhalb des ao Ventils e abströmt, dann wird die Feder c
noch weiter zusammengepreßt, so daß auch diese Feder während ihres Arbeitsganges dauernd
unter Druck steht.
Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Anas schlage, durch die das Spiel der Feder innerhalb
des Druckzustandes begrenzt wird, durch besondere Anordnung der Ventile in den Ventilkammern gebildet. Man kann aber auch
den Erfindungsgedanken bei den an sich bekannten Ventileinrichtungen, bei denen die
Feder das Ventil vom Sitz schleudert, ohne daß das Ventil einen Anschlag findet, in der
Weise benutzen, daß man das freie Ende der Feder bzw. die oberste Spirale der Feder mit
einem gleitenden Stab oder mit mehreren gleitenden Stäben verbindet, die beispielsweise
in dem Boden, auf dem die Feder aufruht, «{feinen Anschlag finden, wenn die Feder sich
"bis in die Nähe desjenigen Zustandes ent-
;. spannt hat, den sie in der Entlastung hat.
JfAm könnte sich zwar das Ventil frei in der
Kammer nach oben bewegen, aber das Federspiel würde im Sinne der Erfindung begrenzt
sein.
Der Erfindungsgedanke ist auch anwendbar auf Blattfedern oder auf Federn, die auf
Zug beansprucht sind. Die Begrenzung des Federspieles müßte dann auch hier in der
Weise erfolgen, daß sich die Feder nur innerhalb des Gebietes bewegen 'kann, in dem sie
unter gleichsinniger Beanspruchung steht.
Claims (2)
1. Hydraulischer Motor für Tief bohrer, bei dem die Ventilbetätigung unter Federwirkung
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge angeordnet sind, auf die die Feder bzw. der Motorteil, mit dem die
Feder bis in ihre Endlage in Berührung sich befindet, auftrifft, ehe die Feder sich
vollständig ■ entspannt.
2. Hydraulischer Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Druck
stehende Federn (a, b, c) mit Ventilteilen (k, Z, e) in Kammern angeordnet sind und
daß die Länge der Federn größer ist als die größte Entfernung, in die die Ventilteile
[k,l, e) zur Stützfläche der Federn gelangen
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG89885D DE631393C (de) | 1935-03-01 | 1935-03-01 | Hydraulischer Motor fuer Tiefbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG89885D DE631393C (de) | 1935-03-01 | 1935-03-01 | Hydraulischer Motor fuer Tiefbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE631393C true DE631393C (de) | 1936-06-19 |
Family
ID=7139142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG89885D Expired DE631393C (de) | 1935-03-01 | 1935-03-01 | Hydraulischer Motor fuer Tiefbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE631393C (de) |
-
1935
- 1935-03-01 DE DEG89885D patent/DE631393C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE631393C (de) | Hydraulischer Motor fuer Tiefbohrer | |
| DE2322354A1 (de) | Arbeitszylinder, insbesondere hydraulikzylinder, mit einer daempfungseinrichtung fuer das ende des arbeitshubes des kolbens | |
| DE577124C (de) | Schmiedehammer | |
| DE255686C (de) | ||
| DE506032C (de) | Senkrecht stehender, einseitig wirkender Antriebsmotor fuer Tiefbohreinrichtungen, dessen Arbeitskolben dem freien Fall ausgesetzt wird | |
| AT20388B (de) | Tiefbohrapparat. | |
| DE746442C (de) | Federhammer | |
| AT91970B (de) | Vorrichtung zum stoßenden Gesteinsbohren. | |
| AT23037B (de) | Vorrichtung zum Bestimmen des Streichens und Fallens von Lagerstätten in Bohrlöchern. | |
| DE650130C (de) | Verfahren zum Absenken uebereinander angeordneter Druckluftsenkkasten | |
| DE841969C (de) | Stiftventil fuer Selbsttraenkebecken mit Regelung des Wasser-zuflusses durch Aussparungen im Ventilschaft | |
| AT20656B (de) | Einrichtung zum raschen Auswechseln des Meißels bei hydraulischen Tiefbohrapparaten. | |
| DE1186816B (de) | Versenkhammer fuer Grosslochbohrmaschinen | |
| AT125561B (de) | Differentialkolbenpumpe. | |
| DE320947C (de) | Hydraulische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Tiefbohrer | |
| DE631397C (de) | Hydraulischer Schlagzylinder fuer Tiefbohrungen | |
| AT150952B (de) | Krafthammer. | |
| AT105215B (de) | Selbsttätige Expansionssteuerung für durch ein gasförmiges Mittel angetriebene Rammen, Hämmer usw. | |
| CH244543A (de) | Türschliesser mit schwenkbarem Zylinder. | |
| DE555555C (de) | Entriegelungsvorrichtung fuer Fangvorrichtungen | |
| DE491380C (de) | Verdeckt eingebauter Tuerschliesser | |
| DE595216C (de) | Durch ein gasfoermiges oder fluessiges Mittel lediglich aufwaerts oder aufwaerts und abwaerts angetriebener Hammer | |
| DE177391C (de) | ||
| DE878131C (de) | Hydraulischer Schwingungsdaempfer fuer beliebig geneigten Einbau | |
| DE683484C (de) | Steuerkopf fuer schwimmergesteuerte Druckluftfluessigkeitsheber |