DE63016C - Vorrichtung zum selbstthätigen Einfetten der Hufe bei beschlagenen Pferden - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Einfetten der Hufe bei beschlagenen Pferden

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Publication number
DE63016C
DE63016C DENDAT63016D DE63016DA DE63016C DE 63016 C DE63016 C DE 63016C DE NDAT63016 D DENDAT63016 D DE NDAT63016D DE 63016D A DE63016D A DE 63016DA DE 63016 C DE63016 C DE 63016C
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DE
Germany
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hoof
hooves
shod
horses
greasing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63016D
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English (en)
Original Assignee
M. HlNRICHSEN, Königl. Kreis-Thierarzt, in Husum
Publication of DE63016C publication Critical patent/DE63016C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L15/00Apparatus or use of substances for the care of hoofs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61DVETERINARY INSTRUMENTS, IMPLEMENTS, TOOLS, OR METHODS
    • A61D7/00Devices or methods for introducing solid, liquid, or gaseous remedies or other materials into or onto the bodies of animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung stellt eine Hufeinlage dar, welche aus der Filzsohle 1 und der Eisenplatte 2 zusammengesetzt ist. Die mit zweckentsprechender Hufsalbe, z. B. Weimar'sche Hufschmiere, Elberfelder Hufsalbe, Vaseline, zu tränkende Filzsohle 1 soll den Raum zwischen Eisenplatte 2 und der Bodenfläche des Hufes (Sohle, Eckstreben und Strahl), sowie der Trachten ausfüllen und ist dementsprechend geformt. Die. Eisenplatte 2 soll die Filzsohle ι schützen und in ihrer Lage erhallen; sie schliefst sich dem inneren Umfang des Hufeisens an und ist. vorn mit zwei Griffen 3, 3 versehen, welche zwischen Hufeisen und Sohle eingeschoben werden; hinten biegt sich die Eisenplatte 2, zwischen beiden Schenkeln des Hufeisens eingefügt, dem Verlaufe der Zehenwand des Hufes entsprechend, jedoch etwa ι cm weit von den Trachten entfernt, mit zwei kurzen Schenkeln nach oben und seitwärts. Letztere besitzen je einen Spalt in der Richtung der Zehenwand des Hufes mit eingefügter Eisenrolle zur Aufnahme eines Lederriemens 4. Die beiden Lederriemen 4, 4 werden nach vorn geschlagen und unterhalb der Krone auf der Hufwand zusammengeschnallt, wodurch die ganze Vorrichtung eine hinreichend sichere Lage erhält.
Der Zweck obiger Vorrichtung ist nach Angabe des Erfinders Herbeiführung bezw. weitere Verbreitung einer rationellen Pflege der Hufe bei Thieren, welche nach der Dienstleistung viel oder fortwährend im Stall stehen.
Der schädlichen Einwirkung von Schmutz und Stalljauche auf die untere Hüffläche, dem übermäfsigen Austrocknen des Hufes sowohl, als auch der Aufnahme zu grofser Mengen von Flüssigkeit auf nassem Boden soll begegnet werden.
Schon nach kurzem Gebrauch zeigen sich, wie Versuche erwiesen haben, die Hornmassen der Bodenfläche des Hufes erweicht, gut schneidbar, und beim seitlichen Druck mit den Fingern auf die Trachten tritt die Elasticität des hinteren Hufabschnittes deutlich zu Tage.
Hierdurch werden andere Vorbereitungen für die Erneuerung des Beschlages (Einschlagen der Füfse) entbehrlich gemacht und verschiedene Hufleiden (Zwanghuf, Steingallen, Hornspalten u. s. w.) im Entstehen verhindert.
Der Erfolg hängt ab von der regelmäfsigen Anwendung der Vorrichtung. Selbstredend ist eine gründliche Reinigung des Hufes vor dem Einlegen der ^Filzsohle erforderlich.
Der mäfsige Druck, welchen die Hufeinlage während des Stehens der Thiere auf die Bodenfläche des Hufes ausübt, ist gewissermafsen dem natürlichen Druck eines weichen Bodens gleich und erzeugt aufserdem ein fortwährendes Einfetten der unteren Huffläche, zwei Erfolge von gröfster Wichtigkeit.
Die Wirkungen, welche man durch eine Pflege der Hufe in vorstehend beschriebener Weise erzielt, sind hiernach so günstiger Art, dafs der Werth und die Gebrauchsfähigkeit
unserer Hufthiere dadurch um ein Bedeutendes erhöht werden und länger erhalten bleiben müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbstthätigen Einfetten der Hufe bei beschlagenen Pferden im Stalle, gekennzeichnet durch die mit einer fettigen oder öligen Substanz, z. B. Hufschmiere, Hufsalbe, Vaseline u. s. w., getränkte Filzsohle (i), welche mittelst der Eisenplatte (2) und den daran befindlichen Riemen (4) unter dem Huf befestigt wird, zum Zweck, die Hufe der Thiere vor dem Austrocknen und der Aufnahme zu grofser Mengen Wassers, sowie vor der Einwirkung von Schmutz und Jauche zu schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63016D Vorrichtung zum selbstthätigen Einfetten der Hufe bei beschlagenen Pferden Expired - Lifetime DE63016C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4439572A1 (de) * 1994-11-05 1996-05-09 Stefan Dr Brosig Huffestiger

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