DE630046C - Bewegungsvorrichtung fuer Blinkstreifen - Google Patents

Bewegungsvorrichtung fuer Blinkstreifen

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DE630046C
DE630046C DER91320D DER0091320D DE630046C DE 630046 C DE630046 C DE 630046C DE R91320 D DER91320 D DE R91320D DE R0091320 D DER0091320 D DE R0091320D DE 630046 C DE630046 C DE 630046C
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strips
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strip
flashing strips
slots
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Bewegungsvorrichtung für Blinkstreifen Die Erfindung betrifft eine in Verbindung mit Anzeige- und Reklamevorrichtungen besonderer Art anwendbäre Bewegungsvorrichtung für die hinter der Schablonen- oder Transparentscheibe des Anzeigegeräts parallel nebeneinander angeordneten Blinkstreifen, welche zur Erzeugung des Blinkeffekts unter Ablenkung des daran auffallenden Tageslichts mechanisch hin und her bewegt werden. Eine derartige bekannte Vorrichtung zeigt bereits die Anordnung einer Vielzahl von Blinkstreifen, die in horizontaler oder vertikaler Richtlage parallel zueinander in der Ebene hinter der das Anzeigefeld bildenden Schablonenplatte gruppiert und in einem Kastengestell eingebaut sind, wobei die beiden Enden jedes Blinkstreifens Zapfen besitzen, die in Lagern von Gestellschienen ruhen. Als den Antrieb aufnehmende Mittel sind hierbei den Zapfenenden aufgesetzte Zahntriebe in Kämmungseingriff mit Zahnstangen vorgesehen oder es werden statt dessen an diesen Enden angebrachte, quer gerichtete Ansätze als zweckdienlich angegeben, durch welche sie in dem Gestell so gehalten werden, daß sie um eine Achse parallel zur Längsrichtung des Streifens zu schwingen vermögen, wobei eine Schiene o. dgl. für die gemeinschaftliche Schwingbewegung aller Blinkstreifen dienlich ist.
  • Unter Zugrundelegung dieser bekannten Anordnung besteht die unterschiedliche Kennzeichnung gemäß vorliegender Erfindung wesentlich darin, daß zum Zwecke der rahmsparenden und einfach herzustellenden Lagerung und Angriffsbetätigung der in senkrechter Nebeneinanderstellung angeordneten, aus Blech bestehenden Blinkstreifen eine durch ineinandergreifende Schlitze in denselben sowie in den Tragstreifen und hin und her schiebbaren Streifen erzielte Lagerung an die Stelle der gewöhnlichen Lagerung tritt. Demgemäß kennzeichnet sick der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Blinkstreifen an ihren beiden Enden oder in der Nähe ihrer Enden einesteils durch ein im Gestell gelagertes Paar Halterschienen schwingbar gehalten sind, die sich parallel zur Ebene der Schwingachsen der Blinkstreifen und zu der Schablonenscheibe erstrecken, und die andernteils in Abstand voneinander angeordnete Querschlitze besitzen, in welche die mit entsprechenden Schlitzen versehenenQueransätze der Blinkstreifen eingreifen, und außerdem auf die Queransätze die als Streifen ausgebildete, den Haltersehienen parallel geführte hin und her gehende Schiene einwirkt, die gleichfalls mit Schlitzen, zugehörig je einem zweiten Schlitz der Oueransätze der Blinkstreifen, versehen ist.
  • Die Zeichnung stellt beispielsmäßige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Fig. r der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform in Vorderansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 2 - ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 2-2;-der. Fig. i.. , : e Fig. -3 ist -ein 'waagerechter Schnitt' nach Linie 3-3 der Fig. i.
    Fig. q. zeigt in schaubildlicher Darstellüfs@
    vier Einzelteile der Vorrichtung in ause
    andergenommenem Zustande.
    Fig. 5 zeigt in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, eine andere Ausführungsform der Erfindung.
  • Fig.6 ist ein waagerechter Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, und Fig. 7 zeigt in Draufsicht eine weitereAusführungsform eines Teiles der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 8 zeigt eine stückweise Endansicht des Unterteils der Blinkstreifen aus Fig. 5, wodurch die Einschnittlagerung der Fußenden dieser Streifen auf der gemeinsamen Halterschiene veranschaulicht' wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine doppelseitige Anzeigevorrichtung angenommen. Sie umfaßt in einem länglichen Rahmen 7 eingefaßte, mit 8 bzw. 8x bezeichnete, die Anzeigebeschriftung o. dgl. in Transparent- oder Schablonenform aufweisende Vorsatzscheiben. Im Innern des Rahmens oder Gestelles 7 ist oben und unten je ein Trag- oder Haltestreifen g und 1o befestigt, von denen jeder mit einer Anzahl von senkrecht angeordneten Schlitzen ii und 12 versehen ist. In einem kurzen Abstand von dem oberen Tragstreifen 9 ist parallel zu diesem ein weiterer Streifen 13 angebracht, der mit dem einen Ende an einer geeigneten Vorrichtung befestigt ist, durch welche diesem Streifen eine hin und her gehende Bewegung erteilt wird. Der Streifen 13 ist reit senkrecht angeordneten Schlitzen 14 versehen, in ähnlicher Weise wie an den Streifen g; und io.
  • An den Tragstreifen 9 und io ist eine Anzahl von senkrecht angeordneten Blinkstreifen 15 angebracht, von denen jeder am oberen und unteren Ende mit Teilen 17 und 16 versehen ist, die im rechten Winkel zu der Ebene des- Streifens abgebogen sind, so daß die beiden Teile 16 und 17 in der gleichen Ebene liegen. Jeder der Teile 16 ist mit zwei Schlitzen 18 und i9 versehen, dagegen jeder der Teile 17 nur mit einem Schlitz 2o, aber alle Schlitze liegen in einer Ebene parallel zu der Ebene der Streifen. Die oberen Enden 16 mit den Schlitzen 18 und i9 greifen in die Schlitze ii und i¢ an den feststehenden Streifen 9 und dem hin und her gehenden Streifen 13, während die unteren Enden 17 mit dem einen Schlitz 20 in die Schlitze 12 an dem unteren Tragstreifen i o eingreifen, derart, daß die Seitenkanten der Blinkstreifen i y senkrecht stehen, wie sich aus Fig. r ergibt. Die Streifen 15x an der anderen Seite der Anzeigevorrichtung sind in ähnlicher Weise
    ,ausgebildet, und die Teile 16x und i7x greifen
    entsprechende Schlitze der Tragstreifen 9
    f ao und des hin und her gehenden Strei-
    ..'.'sa3: , ,
    enn die Schlitze 14 in dem hin und her
    gehenden Streifen 13 und die gegenüberliegenden Schlitze i i in dem Tragstreifen 9 sich decken bzw. in derselben senkrechten Ebene liegen, so liegen auch sämtliche Blinkstreifen 15 und i 5x in einer senkrechten Ebene parallel zu den transparenten Scheiben8 und 8x. Wird der Streifen 13 entweder nach rechts oder nach links bewegt, so schwingen die Blinkstreifen 15 und i5x um die Tragstreifen 9 und io, wodurch ein Blinkeffekt der Anzeigevorrichtung entsteht.
  • Der Streifen 13 kann durch einen Elektroinagneten oder durch einen Elektromotor bewegt werden, und zwar so, daß dem Streifen eine absatzweise Bewegung erteilt wird. Das elektromotorische Triebwerk umfaßt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. i eine Spule 2o mit einem bügelförmigen Weicheisenanker 2i. Wenn der Spule 2o ein Wechselstrom zugeführt wird, erhält der Anker eine vibrierendeBewegung, welche sich einem Rädchen 22 mitteilt, das am Umfange aus Gummi besteht. Als in einer Richtung wirkender Treiber dient eine an der Vibrationsschwingung teilnehmende Blattfeder 23, deren an dem Radumfange anliegendes Ende in der Rückwärtsschwingung wirkungslos zurückgleiten kann. Vom Rädchen 22 überträgt sich der hin und her gehende Antrieb auf den Streifen 13 mittels des auf der Rädchenachse #26 sitzenden Exzenters 25 und eines Lenkers 2q.. Jede volle Drehung des Rädchens 22 bewirkt so eine Hinundherschiebung des Streifens 13. An der Stirnseite eines Quersteges 7x des Gestelles 7 ist ein Polster 27 aus nachgiebigem Stoff befestigt, um ein klapperndes Geräusch bei der Bewegung des Ankers zu vermeiden.
  • Die Blinkstreifen 15 können eben sein, sie sind jedoch vorzugsweise, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, mit einer Anzahl von Flächen 28 versehen, die so angeordnet sind, daß der Streifen im senkrechten Schnitt das Aussehen einer Verzahnung eines Sägeblattes (Fig.2) hat. Die das Licht zurückstrahlenden Flächen liegen übereinander ähnlich wie die Leisten einer Jalousie. Die breiteren Flächen sind aufwärts gerichtet, Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 ist der hin und-her gehende Streifen 29 im rechten Winkel zu der Ebene der Blinkstreifen 15 angeordnet. Im Falle einer doppelseitigen Anzeigevorrichtung wie bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel werden zwei getrennte, fest angebrachte Tragstreifen 30, 31 verwendet, von denen jeder. mit in geeigneten Abständen angebrachten Schlitzen 32 versehen ist. Der hin und her gehende Streifen 29 besitzt eine solche Breite, daß er den ganzen Raum zwischen den Streifen 30; 31 einnimmt. Er ist an jeder Kante mit einer Mehrzahl von V-förmigenEinschnitten33 versehen, die in ähnlicher Weise wie die Schlitze 32 der Streifen 30, 31 in Abstand voneinander gehalten sind. Die Teile 16 und 17 an den Enden der Blinkstreifen 15 sind je mit einem einzelnen Schlitz versehen, um in die Schlitze 32 der Streifen 30, 31 einzugreifen. Die freien Enden der Teile r6, 17 greifen dadurch in die Kerben 33 des Streifens 29, wie sich aus Fig. 6 ergibt.
  • Bei der; Ausführungsform nach Fig. 7 sind die V-förmigen Einschnitte 33 des Streifens 29 so ausgebildet, daß sie sich in eine dreiecksförmige Öffnung 34. fortsetzen. In diesem Falle sind die Teile 16 an den Streifen 15 etwas länger und ragen in die Öffnung 3d., so daß, die äußeren Kanten der Teile 16 sich frei bewegen können.
  • Ein elektromagnetischer Pendelschwingungsantrieb ist im Falle der Fig. 5 für die Hinundherbewegung der Schiene 29 angewendet. An einem Halter 37 (Fug. 5 links) sind zwei Magnetspulen 35, 36 winklig zueinander angebracht, und ihre oberen Enden wirken als Pole 38, 39 auf das untere Ende eines pendelnden Ankers 40, 44 welcher bei 42 seinen Schwingpunkt über den Spulen 35, 36 hat. Der Anker q.o ist mit einem Dauermagneten verbunden und trägt einen Quecksilberschalter in Form eines gekrümmten Rohrs 43, das mit drei in gleichen Abständen voneinander angeordneten Kontakten versehen ist und so viel Quecksilber enthält, um von dem mittleren Pol nach einem der- seitlichen Pole zu reichen.
  • Die Stromzuleitung zu und von den Klemmen 4.q., 45 am Schalter und über die Spulen 35 und 36 ist entsprechend angeordnet, um zufolge der Kippschwingung des Quecksilberschalters die Pendelschwingung des magnetischen Ankers qo, 41 zwischen den Polen 38, 39 aufrechtzuerhalten. Die Pendelbewegung überträgt eine Hinundherschiebung auf den Streifen 29 mittels gelenkiger Verbindung bei 46.
  • Die Blinkstreifen können anstatt mit den lichtreflektierenden Flächen auch mit einer Anzahl von reflektierenden Leisten o. dgl. versehen sein, welche rautenförmige, vieleckige oder halbkreisförmige Gestalt haben können. Diese Leisten werden übereinander in Reihen und in abwechselnden parallelen Ebenen angeordnet. Die reflektierenden Streifen können auch so angeordnet sein, daß sie die Farbe der Anzeigevorrichtung ändern, so daß sie z. B. von einer Beobachtungsstelle aus rot erscheint, von einer anderen dagegen blau und an einer zwischenliegenden Stelle purpurn oder violett. Um diese Wirkung zu erhalten, könnte der Reflektor aus Gruppen von abwechselnden Ebenen bestehen, von denen die eine Gruppe in Transparentrot das Licht unmittelbar von oben empfängt, während die andere Gruppe in Transparentblau das Licht von rechts oder links oben erhält. Diese Farbenwirkung könnte angewendet bzw. erhalten werden bei den, reflektierenden Streifen mit einem senkrechten Querschnitt ähnlich einer Säge oder auch bei den Streifen, welche mit reflektierenden_Leisten versehen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bewegungsvorrichtung für die Blinkstreifen einer durch Tageslicht erhellten Reklame- o. dgl. Anzeigevorrichtung mit Gestell zum Halten einer Schablonenscheibe, hinter welcher die Blinkstreifen nebeneinander in einer Ebene parallel zu der Schablonenscheibe angeordnet sind und die Blinkstreifen an beiden Enden je einen quer gerichteten Ansatz besitzen, durch welchen sie in dem Gestell so gehalten werden, daß sie um eine Achse parallel zur Längsrichtung des Streifens zu schwingen vermögen, wobei die Sch-,vingbewegung derBlinkstreifen durch eine hin und her gehende Schiene o. dgl. bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Blinkstreifen an ihren beiden Endent oder in der Nähe ihrer Enden einmal durch ein im Gestell gelagertes Paar Halterschienen (9, io) schwingbar -gehalten sind, die sich parallel zur Ebene der Schwingachsen der Blink,treifen und zu der Schahlonenscheibe erstrecken, und die in Abstand voneinander angeordnete (Querschlitze (r1, 12) besitzen, in welche die mit entsprechenden Schlitzen (i8, 2o) versehenen Queransätze (i6,17) der Blinkstreifen (i5) eingreifen, und außerdem auf die Queransätze (16, 17) die als Streifen (i3) ausgebildete, den Halterschienen parallel geführte hin und her gehende Schiene einwirkt, die gleichfalls mit Schlitzen (z4), zugehörig je einem zweiten Schlitz (i9) der Queransätze (16) der Blinkstreifen, versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her gehende Streifen (29)i in einer Ebene senkrecht zu der Ebene der Schablonenscheibe (8) angeordnet ist (Fug. 5 und 6).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blinkstteifen im Längsschnitt sägezahnartig ausgebildet sind, derart, daß die breiteren, reflektierenden Flächen nach oben gerichtet sind (Fig. i bis q.). q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurchi gekennzeichnet, daß die reflektierenden Flächen der sägezahnartig ausgebildeten Blinkstreifen rautenförmige, vieleckige oder hälbkreisförmige Unebenheiten aufweisen.
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