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Kippsicherung für Feuerwehrdrehleitern Die Erfindung betrifft eine
Kippsicherung für Feuerwehrdrehleitern, die durch die Kippbewegung des Leitertraggestelles
gegenüber der Drehscheibe betätigt wird. Bei einer bekannten Kippsicherung dieser
Art ist das Leitertraggestell in der Leiterneigungsebene nach beiden Seiten hin
kippbar und stützt sich auf doppelarmige Hebel, deren längere Hebelarme auf eine
Feder einwirken, die dem bei der zulässigen Belastung der Leiter eintretenden Kippmoment
das Gleichgewicht hält. Bei einer solchen Einrichtung soll nun gemäß der Erfindung
erreicht werden, daß die Leiter außerdem auch gegen . solche Kräfte gesichert ist,
die von der Seite schräg oder senkrecht zur Neigungsebene auf die Leiter kommen.
Es soll also eine Kippsicherung geschaffen werden, die die Leiter auch gegen unzulässige
Beanspruchungen in seitlicher Richtung sichert, indem sie die Leiter selbsttätig
in seitlicher Richtung senkrecht stellt.
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Dementsprechend ist der viereckige Rahmen des Leitertraggestelles
mit seinen Querverbindungen auf waagebalkenartig gelagerten, mit zwei parallelen
Achsen gelenkig miteinander verbundenen Hebelpaaren abgestützt, und dabei sind die
einzelnen Waagebalken eines Systems durch gelenkig an ihm angeordnete Steuerstangen
mit einem das Seiteneinstellungsgetriebe steuernden Schalthebel verbunden.
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Abb. i zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform des
. Erfindungsgegenstandes, bei dem das Leitertraggestell an seinen vier Ecken in
Langlochschlitzen geführt und mit seinen Querverbindungen auf waagebalkenartig gelagerten
Hebelpaaren abgestützt ist.
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Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen die Anordnung der Abstellvorrichtungen
für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe an der Seitenwandung des Getriebekastens,
während die Steuerung für das Seiteneinstellungsgetriebe an der hinteren Wandung
des Getriebekastens angeordnet ist.
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Abb. 5 stellt eine Ausführungsform dar, bei der auch die Abstellvorrichtung
für das Aufrichte-, Auszugs- . und Drehgetriebe an der hinteren Wandung des Getriebekastens
angebracht sind.
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Abb. 6 zeigt in größerem Maßstabe die Anordnung der Schalthähne..
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Der rechteckige Rahmen J, 6, 7 des Leitergestelles i ist an seinen
vier Ecken in Langlochschlitzen 17 der am Drehgestell befestigten Lager
44 geführt: Die Querverbindungen 3, 7 des Rahmens sind auf waagebalkenartig
gelagerten, unter der Wirkung von Federn 16 stehenden Hebelpaaren 18, i9 und 2o,
21 abgestützt. Je nach der Richtung der auf die Leiter kommenden Kräfte rufen diese
eine Kippbewegung um die Querverbindung 7 als Kippachse und eine Abwärtsbewegung
der Querverbindung 3 in den Langlochschlitzen 17 hervor oder eine Kippbewegung um
die Querverbindung 3 als Kippachse und eine Abwärtsbewegung der Querverbindung 7.
Da die in Richtung der Pfeile 13, 14 wirkenden Kräfte wesentlich geringer sind als
die in Richtung des Pfeiles ii wirkenden Kräfte, so können die lose eingebauten
Traghebel 2o, 21 kürzer ausgebildet sein als die Hebel 18, i9, oder es kann die
Tragfähigkeit der Federn 16 entsprechend kleiner gewählt werden. Sie muß jedoch
so groß sein, daß die Querverbindungen 3, 7 des Leitertraggestelles an die oberen
Lagerflächen der
Langlochschlitze 17 gedrückt werden, damit verhindert
wird, däß die Leiter bei normaler:Belastung schaukelt. Die längeren Enden der-Hebelpaare
18, ig und-2ö, 21 sind durch Stangen 22 bzw. 23 miteinander verbunden, in deren
Mitte die Steuerstangen 24 bzw. 25 für die Getriebeabstellvorrichtungen io angelenkt
sind.
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An den längeren Enden der Hebel 18, ig.sindaußerdem noch die Stangen
26, 27 angelenkt. Die oberen Enden der Stangen 26; 27 sind mit einem Schalthebel
7,8 gelenkig verbunden, in dessen Schlitz der Kurbelzapfen 29 der Steuerung
3o für das Seiteneinstellungsgetriebe eingreift.
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Wie die Abb. 2, 3, 4 zeigen, sind die Schalthähne io für die die Kupplungen
für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe beeinflussende Druckflüssigkeit an
der einen- Seite des Getriebekastens angeordnet, während die Steuerung
30 für das Seiteneinstellungsgetri6be an der hinteren Wandung des Getriebekastens
angeordnet ist. Bei dieser- Ausführungsform wirken lediglich die federbelasteten
Hebel ig, 2o mittels der Steuerstangen 24 und 25 auf die Schalthähne. zo ein. Die.
Hebe118, a1 sind nicht mit den Schalthähnen 1o verbunden; sie dienenlediglich
als Waage. Die längeren. -Emden der Hebel 18, ig-sind in derselben Weise-
wie beidem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel. mittels der Stangen 26,=27
mit. dem das-Seiteneinstellungsgetriebe steuernden Schalthebel 28
verbunden.
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Bei der in Abb. 5 dargestellten gemeinsamen Anordnung der Schalthähne
io für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe sowie der -Steuerung
30 für das Seiteneinstellüngsgetriebe' an der hinteren - Wandung des Getriebekastens
sind die Hebelpaare 18, ig und 2o, 21 in derselben Weise, wie dies Abb. i zeigt,
mit den Schalthähnen io und dem Schalthebel 28- verbunden.
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Die Wirkungsweise, der- in den Abb. z bis 6 dargestellten Ausführungsformen
des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Beim Auftreten von übermäßigen Kräften
in Richtung des Pfeiles ii schlagen die Hebel 18, ig gleichzeitig aus und stellen
die Getriebe ab. Treten übermäßige Kräfte in Richtung der Pfeile 13, 14 auf, so
stellen die Hebel 2o, 21 die Getriebe ab. Bei. seitlichem Überhang der Leiter schlagen
die Hebel ig, 2o oder 18; 2r aus und- verstellen mittels der Stangen 26., 27 den
Schalthebel 28. Hängt z. B. die Leiter nach links über, so schlagen die Hebel--T9,
2o aus. Dieser Ausschlag wird durch die `Stange 27 auf den Schalthebel
28 übertragen,- der die Anlasserkurbel2g der Steuerung 3o entgegengesetzt
dem Uhrzeigeisinn dreht. Hierdurch wird das Seiteneinstellungsgetriebe eingeschaltet,
das die nach links überhängende Leiter seitlich senkrecht stellt. Ist die senkrechte
Stellung der Leiter erreicht, so befinden sich die Hebel ig, 2o wieder in ihrer
ursprünglichen Lage, die Federn 16: haben ihre normale Spannung wieder erreicht,
und die Anlasserkurbel 29 ist in ihre Mittellage zurückgedreht, so daß das Seiteneinstellungsgetriebe
wieder abgeschaltet ist.
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Beim gleichzeitigen Ausschlagen der Hebel 18, ig wird die Anlasserkurbel
29 nicht gedreht, weil der Schalthebel 28 infolge der gleichzeitigen Bewegung
der Stangen 26, 27 nicht nach der Seite ausschlägt, sondern nur senkrecht nach oben
verschoben wird.
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Bei dem in den Abb. i und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird.
der= durch den seitlichen Überhang der Leiter hervorgerufene Ausschlag der Hebel
ig, 2o oder 18, 21. durch die die längeren- Enderz der Hebelpaare 18, ig und 2o,
21 verbindenden - Stangen 22 und 23 auf die Steuerstange 24 oder 25 übertragen,
die hierdurch eine der halben Größe des Ausschlages entsprechende Aufwärtsbewegung
ausführt. Hierdurch werden die Schalthähne in -die Stellung 32 gedreht (Abb. 6),
in der die Getriebe auf- langsamen Gang.. geschaltet sind. Solange also das Seiteneinstellungsgetnebein-Betrieb
ist, sind die übrigen Getriebe, sofern sie im Betrieb sind; zwangsläufig auf langsamen
Gang geschaltet. Die Getriebe sind auf- volle-Geschwindigkeit -geschaltet, wenn
die Schalthähne die in Abb. 6 dargestellte.- Stellung 33
einnehmen, während
in der Ausschaltstellung 31 die Getriebe abgeschaltet sind.