DE629367C - Kippsicherung fuer Feuerwehrdrehleitern - Google Patents

Kippsicherung fuer Feuerwehrdrehleitern

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DE629367C
DE629367C DEM109893D DEM0109893D DE629367C DE 629367 C DE629367 C DE 629367C DE M109893 D DEM109893 D DE M109893D DE M0109893 D DEM0109893 D DE M0109893D DE 629367 C DE629367 C DE 629367C
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Germany
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ladder
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levers
turntable
fire brigade
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DEM109893D
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CARL METZ FEUERWEHRGERAETEFABR
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CARL METZ FEUERWEHRGERAETEFABR
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06C—LADDERS
    • E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/32—Accessories, e.g. brakes on ladders
    • E06C5/36—Safety devices against slipping or falling of ladders; Safety devices against overloading ladders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

  • Kippsicherung für Feuerwehrdrehleitern Die Erfindung betrifft eine Kippsicherung für Feuerwehrdrehleitern, die durch die Kippbewegung des Leitertraggestelles gegenüber der Drehscheibe betätigt wird. Bei einer bekannten Kippsicherung dieser Art ist das Leitertraggestell in der Leiterneigungsebene nach beiden Seiten hin kippbar und stützt sich auf doppelarmige Hebel, deren längere Hebelarme auf eine Feder einwirken, die dem bei der zulässigen Belastung der Leiter eintretenden Kippmoment das Gleichgewicht hält. Bei einer solchen Einrichtung soll nun gemäß der Erfindung erreicht werden, daß die Leiter außerdem auch gegen . solche Kräfte gesichert ist, die von der Seite schräg oder senkrecht zur Neigungsebene auf die Leiter kommen. Es soll also eine Kippsicherung geschaffen werden, die die Leiter auch gegen unzulässige Beanspruchungen in seitlicher Richtung sichert, indem sie die Leiter selbsttätig in seitlicher Richtung senkrecht stellt.
  • Dementsprechend ist der viereckige Rahmen des Leitertraggestelles mit seinen Querverbindungen auf waagebalkenartig gelagerten, mit zwei parallelen Achsen gelenkig miteinander verbundenen Hebelpaaren abgestützt, und dabei sind die einzelnen Waagebalken eines Systems durch gelenkig an ihm angeordnete Steuerstangen mit einem das Seiteneinstellungsgetriebe steuernden Schalthebel verbunden.
  • Abb. i zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungsform des . Erfindungsgegenstandes, bei dem das Leitertraggestell an seinen vier Ecken in Langlochschlitzen geführt und mit seinen Querverbindungen auf waagebalkenartig gelagerten Hebelpaaren abgestützt ist.
  • Die Abb. 2, 3 und 4 zeigen die Anordnung der Abstellvorrichtungen für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe an der Seitenwandung des Getriebekastens, während die Steuerung für das Seiteneinstellungsgetriebe an der hinteren Wandung des Getriebekastens angeordnet ist.
  • Abb. 5 stellt eine Ausführungsform dar, bei der auch die Abstellvorrichtung für das Aufrichte-, Auszugs- . und Drehgetriebe an der hinteren Wandung des Getriebekastens angebracht sind.
  • Abb. 6 zeigt in größerem Maßstabe die Anordnung der Schalthähne..
  • Der rechteckige Rahmen J, 6, 7 des Leitergestelles i ist an seinen vier Ecken in Langlochschlitzen 17 der am Drehgestell befestigten Lager 44 geführt: Die Querverbindungen 3, 7 des Rahmens sind auf waagebalkenartig gelagerten, unter der Wirkung von Federn 16 stehenden Hebelpaaren 18, i9 und 2o, 21 abgestützt. Je nach der Richtung der auf die Leiter kommenden Kräfte rufen diese eine Kippbewegung um die Querverbindung 7 als Kippachse und eine Abwärtsbewegung der Querverbindung 3 in den Langlochschlitzen 17 hervor oder eine Kippbewegung um die Querverbindung 3 als Kippachse und eine Abwärtsbewegung der Querverbindung 7. Da die in Richtung der Pfeile 13, 14 wirkenden Kräfte wesentlich geringer sind als die in Richtung des Pfeiles ii wirkenden Kräfte, so können die lose eingebauten Traghebel 2o, 21 kürzer ausgebildet sein als die Hebel 18, i9, oder es kann die Tragfähigkeit der Federn 16 entsprechend kleiner gewählt werden. Sie muß jedoch so groß sein, daß die Querverbindungen 3, 7 des Leitertraggestelles an die oberen Lagerflächen der Langlochschlitze 17 gedrückt werden, damit verhindert wird, däß die Leiter bei normaler:Belastung schaukelt. Die längeren Enden der-Hebelpaare 18, ig und-2ö, 21 sind durch Stangen 22 bzw. 23 miteinander verbunden, in deren Mitte die Steuerstangen 24 bzw. 25 für die Getriebeabstellvorrichtungen io angelenkt sind.
  • An den längeren Enden der Hebel 18, ig.sindaußerdem noch die Stangen 26, 27 angelenkt. Die oberen Enden der Stangen 26; 27 sind mit einem Schalthebel 7,8 gelenkig verbunden, in dessen Schlitz der Kurbelzapfen 29 der Steuerung 3o für das Seiteneinstellungsgetriebe eingreift.
  • Wie die Abb. 2, 3, 4 zeigen, sind die Schalthähne io für die die Kupplungen für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe beeinflussende Druckflüssigkeit an der einen- Seite des Getriebekastens angeordnet, während die Steuerung 30 für das Seiteneinstellungsgetri6be an der hinteren Wandung des Getriebekastens angeordnet ist. Bei dieser- Ausführungsform wirken lediglich die federbelasteten Hebel ig, 2o mittels der Steuerstangen 24 und 25 auf die Schalthähne. zo ein. Die. Hebe118, a1 sind nicht mit den Schalthähnen 1o verbunden; sie dienenlediglich als Waage. Die längeren. -Emden der Hebel 18, ig-sind in derselben Weise- wie beidem in Abb. i dargestellten Ausführungsbeispiel. mittels der Stangen 26,=27 mit. dem das-Seiteneinstellungsgetriebe steuernden Schalthebel 28 verbunden.
  • Bei der in Abb. 5 dargestellten gemeinsamen Anordnung der Schalthähne io für das Aufrichte-, Auszugs- und Drehgetriebe sowie der -Steuerung 30 für das Seiteneinstellüngsgetriebe' an der hinteren - Wandung des Getriebekastens sind die Hebelpaare 18, ig und 2o, 21 in derselben Weise, wie dies Abb. i zeigt, mit den Schalthähnen io und dem Schalthebel 28- verbunden.
  • Die Wirkungsweise, der- in den Abb. z bis 6 dargestellten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Beim Auftreten von übermäßigen Kräften in Richtung des Pfeiles ii schlagen die Hebel 18, ig gleichzeitig aus und stellen die Getriebe ab. Treten übermäßige Kräfte in Richtung der Pfeile 13, 14 auf, so stellen die Hebel 2o, 21 die Getriebe ab. Bei. seitlichem Überhang der Leiter schlagen die Hebel ig, 2o oder 18; 2r aus und- verstellen mittels der Stangen 26., 27 den Schalthebel 28. Hängt z. B. die Leiter nach links über, so schlagen die Hebel--T9, 2o aus. Dieser Ausschlag wird durch die `Stange 27 auf den Schalthebel 28 übertragen,- der die Anlasserkurbel2g der Steuerung 3o entgegengesetzt dem Uhrzeigeisinn dreht. Hierdurch wird das Seiteneinstellungsgetriebe eingeschaltet, das die nach links überhängende Leiter seitlich senkrecht stellt. Ist die senkrechte Stellung der Leiter erreicht, so befinden sich die Hebel ig, 2o wieder in ihrer ursprünglichen Lage, die Federn 16: haben ihre normale Spannung wieder erreicht, und die Anlasserkurbel 29 ist in ihre Mittellage zurückgedreht, so daß das Seiteneinstellungsgetriebe wieder abgeschaltet ist.
  • Beim gleichzeitigen Ausschlagen der Hebel 18, ig wird die Anlasserkurbel 29 nicht gedreht, weil der Schalthebel 28 infolge der gleichzeitigen Bewegung der Stangen 26, 27 nicht nach der Seite ausschlägt, sondern nur senkrecht nach oben verschoben wird.
  • Bei dem in den Abb. i und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird. der= durch den seitlichen Überhang der Leiter hervorgerufene Ausschlag der Hebel ig, 2o oder 18, 21. durch die die längeren- Enderz der Hebelpaare 18, ig und 2o, 21 verbindenden - Stangen 22 und 23 auf die Steuerstange 24 oder 25 übertragen, die hierdurch eine der halben Größe des Ausschlages entsprechende Aufwärtsbewegung ausführt. Hierdurch werden die Schalthähne in -die Stellung 32 gedreht (Abb. 6), in der die Getriebe auf- langsamen Gang.. geschaltet sind. Solange also das Seiteneinstellungsgetnebein-Betrieb ist, sind die übrigen Getriebe, sofern sie im Betrieb sind; zwangsläufig auf langsamen Gang geschaltet. Die Getriebe sind auf- volle-Geschwindigkeit -geschaltet, wenn die Schalthähne die in Abb. 6 dargestellte.- Stellung 33 einnehmen, während in der Ausschaltstellung 31 die Getriebe abgeschaltet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSP'RÜCH-H: i. KippsicherungfürFeuerwehrdrehleitern, bei der das Leitertraggestell auf der Drehscheibe schwingend gelagert und derart federnd abgestützt ist, daß durch Überlastung in beiden Richtungen der Leiterneigungsebene die Steuerung des Getriebes beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitertraggestell mit zwei parallelen Achsen (3, 7) je auf einem waagebalkenartig gelagerten, gelenkig miteinander verbundenen Nebelpaar (18, ig und 2o, 21) abgestützt ist- und daß dabei die einzelnen. Waagebalken eines Systems (18, ig) durch gelenkig an ihnen angeordnete Steuerstangen (26, 27) mit einem das Seiteneinstellungsgetriebe (2g, 3o) steuernden Schalthebel (28) verbunden sind. 2.. Kippsicherung nach Anspruch .i., dadurch- gekennzeichnet, daß 'der viereckige Rahmen des Leitertraggestells an seinen vier Ecken in Lariglöchschlitzen (17) geführt ist.
DEM109893D 1928-06-01 1928-06-01 Kippsicherung fuer Feuerwehrdrehleitern Expired DE629367C (de)

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DE (1) DE629367C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740285C (de) * 1936-05-21 1943-10-16 Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr Kippsicherung fuer Feuerwehrdrehleitern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740285C (de) * 1936-05-21 1943-10-16 Carl Metz Feuerwehrgeraetefabr Kippsicherung fuer Feuerwehrdrehleitern

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