DE628895C - Vorrichtung zum Entnehmen von Kuehlgefaessen - Google Patents

Vorrichtung zum Entnehmen von Kuehlgefaessen

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Publication number
DE628895C
DE628895C DES114952D DES0114952D DE628895C DE 628895 C DE628895 C DE 628895C DE S114952 D DES114952 D DE S114952D DE S0114952 D DES0114952 D DE S0114952D DE 628895 C DE628895 C DE 628895C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
cold
pressure
levers
axis
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Expired
Application number
DES114952D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dreyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES114952D priority Critical patent/DE628895C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE628895C publication Critical patent/DE628895C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/22Construction of moulds; Filling devices for moulds
    • F25C1/24Construction of moulds; Filling devices for moulds for refrigerators, e.g. freezing trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entnehmen von Kühlgefäßen Es ist üblich, Kühlgefäße, z. B. Eisschubladen, mit dem kälteerzeugenden Teil von Kälteapparaten in unmittelbaren Wärmeaustausch zu bringen, um eine besonders große Kühlwirkung, beispielsweise für die Erzeugung von Eiswürfeln, zu erzielen. Diese Eisschubladen werden üblicherweise auf eine Auflagefläche des kälteerzeugenden Teiles aufgesetzt. Während der Kälteerzeugung frieren sie unter Umständen sehr fest an ihrer Auflagefläche an, so daß insbesondere für Haushaltskühlschränke das Bedürfnis nach einer einfachen Abhebevorrichtung solcher Gefäße besteht.
  • Für Eisschubladen sind daher schon verschiedene Konstruktionen von Abdrückhebeln bekannt, die bei ihrer Betätigung um eine senkrecht auf der Seitenwand des Kühlgefäßes und parallel zur Auflagefläche liegende Achse gedreht werden. In diesem Falle wird jedoch die gesamte Baulänge der Eisschublade durch die Abdrückvorrichtung ganz wesentlich verlängert. Es ist daher auch nicht ohne weiteres möglich, die bekannten Vorrichtungen bei solchen Kühlschränken anzuwenden, deren innere Türwand eng mit der Vorderfläche der Eisschublade abschließt. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird erfindungsgemäß mit dem Kühlgefäß ein Hebel verbunden, der zum Abdrücken des Kühlgefäßes um eine im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche des Kühlgefäßes stehende Achse gedreht wird, wodurch ein Druckkörper gegen den kälteerzeugenden Teil gepreßt wird. Hierdurch erhält man eine Konstruktion, die den vorhandenen Raum besonders gut auszunutzen gestattet. Man kann nämlich den Abdrückhebel ohne weiteres so ausbilden, daß er sich in seiner Ruhelage ganz eng an die eine Seitenwandung des Kühlgefäßes anlegt. Das ist von besonderer Bedeutung bei Anwendung der Erfindung in Haushaltskühlschränken, da man hier .größten Wert darauf legt, daß der vorhandene Nutzraum nicht durch zusätzliche Einrichtungen verkleinert wird. Man wird diesen Abdrückhebel zweckmäßig fest mit dem Kühlgefäß, beispielsweise mit der Eisschublade, verbinden. Es sind aber auch Konstruktionen denkbar, bei welchen ein solcher Abdrückhebel lediglich für das Entnehmen der Eisschublade an dieser, beispielsweise durch Aufstecken o. dgl., befestigt wird. Besonders vorteilhaft ist es, den Abdrückhebel als Handgriff auszubilden, so daß man nach seiner Betätigung mit ihm die Eisschublade entnehmen kann.
  • Man kann die Erfindung auf die verschiedenste Weise praktisch durchbilden. So kann man z. B. einen Diuckkörper vorsehen, der von dem Abdrückhebel bei seiner Betätigung gegen den kälteerzeugenden: Teil, beispielsweise gegen die Auflagefläche der Eisschublade, :gepreßt wird. Dadurch, daß man dem Hebel -einen verhältnismäßig großen Hebelarm gibt, ist es möglich, eine sehr große Kraft auf die Auflagefläche wirken zu lassen, so daß die festgefrorene Eisschublade sich unter dieser Kraftwirkung ohne weiteres löst. Der obenerwähnte Druckkörper wird zweck-, mäßig so ausgebildet, daß er an der Seite, wo er mit dem Hebel zusammenarbeitet, eine schraubenförmige Gleitfläche besitzt. Man kann die Anordnung aber auch so treffen, daß der Hebel selbst an der Seite, wo er mit dem Druckkörper zusammenarbeitet, schraubenförmig ausgebildet ist. Ebenso ist es auch möglich, beide Teile, nämlich den Abdruckhehel und den Druckkörper, so auszubilden, daß sie an den Seiten, auf denen sie miteinander zum Eingriff kommen, schraubenförmige Gleitflächen besitzen.
  • Man kann für die Abdruckvorrichtung einen einzigen Hebel anwenden; besonders zweckmäßig aber ist es, zwei Hebel vorzusehen, die um eine gemeinsame Achse drehbar angeordnet sind. Der konstruktive Aufbau der Hebel selbst kann auch in der verschiedenartigsten Weise gewählt werden. Man kann die Hebel beispielsweise aus einzelnen gestanzten Stücken zusammensetzen; eine besonders einfache Konstruktion aber ergibt sich dann, wexm man den oder die Abdruckhebel aus entsprechend gebogenen Drähten herstellt. In diesem Fall kann man beispielsweise bei Verwendung zweier Abdruckhebel einen derselben so durchbilden, daß er auch die Drehachse und den Druckkörper der Abdruckvorrichtung bildet.
  • Wenn die Abdruckvorrichtung auch gleichzeitig als Halter des Kühlgefäßes ausgebildet ist, empfiehlt es sich, an dem Hebel eine oder mehrere Stützen vorzusehen, die sich nach dem Abheben des Gefäßes fest an dessen Wandungen legen. Durch diese Stützen wird die lediglich an den Hebeln gehaltene Eisschublade gut abgestützt.
  • In den Figuren ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Eisschublade därgestellt, die mit einer fest mit ihr verbundenen, aus gebogenen Drähten bestehenden Abdruckvorrichtung versehen ist. i ist die Eisschublade, z die Auflagefläche des kälteerzeugenden Teiles. Auf dieser .Fläche friert die Eisschublade während der Kälteerzeugung fest. Zum Abdrücken dient die aus der Figur ersichtliche, an der Vorderseite der Eisschublade mit Hilfe einer Lasche 3 befestigte Abdruckvorrichtung. Diese besteht aus zwei Abdruckhebeln 4 und 5, die in der aus der Figur ersichtlichen Weise gebogen sind. Beide Abdruckhebel sind an ihren äußeren Enden als Handgriffe besonders ausgebildet; diese Handgriffe ragen zweckmäßig etwas über den äußeren Rand der Eisschublade, so daß man die Hebel bequem anfassen kann, ohne die sehr kalte Eisschublade unmittelbar berühren zu müssen. Der Hebel 4 bildet mit seinem in der Mitte befindlichen, senkrecht angeordneten Teil 7 die Schwenkachse der beiden Hebel. Der untere Teil 8 des Hebels 4 dient als Druckkörper. Dieser Teil wird nämlich beim Herausbiegen der beiden Hebel 4 und 5 aus der Zeichenebene nach unten gegen die Auflage 2 gepreßt, wobei durch die Wirkung der verhältnismäßig langen Hebelarme eine so große Kraft ausgeübt wird, daß die festgefrorene Eisschublade sich ohne weiteres von der Unterlage 2 löst. Um diese Bewegung des Druckstückes 8 zu lerzielen, ist der den Hebel 4 bildende Draht in der aus der Figur ersichtlichen Weise bei 9 schraubenförmig gewickelt, ebenso ist der Hebel 5 an der Stelle 12" wo er mit dem Hebel 4 in Berührung kommt, schraubenförmig gewickelt. Oberhalb der Lasche 3 besitzen die Hebel 4 und 5 als Stützen dienende, rechtwinklig abgebogene Teilre io und 14; diese Teile legen sich beim Betätigen der Hebel gegen die vordere Wand der Eisschublade i, so daß sie diese gut abstützen. Bei i i und 13 sind die beidem die Hebel 4 und 5 bildenden Drähte schließlich um die Achse 7 herumgewickelt.
  • Da sich die beiden Teile 9 und 12 der beiden Hebel schraubenförmig berühren, wird beim Herausbiegen der Hebel 4 und 5 aus der Zeichenebene das Druckstück 8 nach unten geschraubt, da ihm ein Ausweichen nach oben durch die Lasche 3 verwehrt ist.
  • Zweckmäßig wird die Abdruckvorrichtung so ausgebildet, daß die Abdruckhebel derart unter Federwirkung stehen, daß sie sich bei ihrem Loslassen selbsttätig in die dargestellte Ruhelage einstellen. Beim Ausführungsbeispiel ist dies dadurch erreicht, daß dieHebe14 und 5 selbst als Federn wirken, derart, daß die Enden 12, und 13 des Hebels 5 in dem Sinne vorgespannt sind, daß sie auseinanderstreben, während die Enden 9 und i i des Hebels 4 so vorgespannt sind, daß sie sich zu nähern versuchen.
  • In Fig. 2 sind die beiden Hebel 4 und 5 gesondert dargestellt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entnehmen von Kühlgefäßen, die zwecks Übertragung der Kälte auf den kälteerzeugenden Teil von Kälteapparaten aufgesetzt werden und während der Kälteerzeugung mehr oder weniger auf ihrerAuflagefläche festfrieren können, vorzugsweise von Eisschubladen in Haushaltskühlschränken, gekennzeichnet durch einen mit dem Kühlgefäß (i) verbundenen Hebel (4), der zum Abdrükken des Kühlgefäßes um eine im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche (2) des Kühlgefäßes stehende Achse (7) gedreht wird, wodurch ein Druckkörper (8) gegen den kälteerzeugenden Teil gepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel an der Seite, wo er mit dem Druckkörper zusammenarbeitet, oder der Druckkörper an der Seite, wo er mit dem Hebel zusammenarbeitet, eine schraubenförmige Gleitfläche besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruckhebel und der Gleitkörper an den Seiten, auf denen diese Teile miteinander zum Eingriff kommen, schraubenförmige Gleitflächen besitzen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdruckvorrichtung aus zwei Hebeln besteht, die um eine gemeinsame Achse drehbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Abdrückhebels selbst als Druckkörper dient.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Hebel als Druckkörper ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdrückhebel mit einer Stütze versehen ist, die sich nach dem Abheben des Gefäßes gegen dessen Wandungen legt. B. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel der Abdruckvorrichtung aus nur zwei entsprechend gebogenen Drähten bestehen, wobei vorzugsweise einer dieser Drähte auch die Drehachse und den Druckkörper bildet. g. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruckhebel am Kühlgefäß federnd befestigt ist, so daß er sich beim Loslassen selbsttätig an die Wandung des Gefäßes anlegt. io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdruckhebel selbst als Feder dient.
DES114952D 1934-08-02 1934-08-02 Vorrichtung zum Entnehmen von Kuehlgefaessen Expired DE628895C (de)

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