DE628387C - Dekorationsstaender - Google Patents

Dekorationsstaender

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DE628387C
DE628387C DEB161878D DEB0161878D DE628387C DE 628387 C DE628387 C DE 628387C DE B161878 D DEB161878 D DE B161878D DE B0161878 D DEB0161878 D DE B0161878D DE 628387 C DE628387 C DE 628387C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F8/00Dummies, busts or the like, e.g. for displaying garments
    • A47F8/02Wire figures; Contour figures for displaying garments

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Dekorationsständer Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Dekorationsständer für Kleidungsstücke, der als Ersatz für Dekorationspuppen dient, um ein- oder mehrteilige Kleidungsstücke unabhängig von Art, Mode und Größe mit wenigen Hilfsmitteln in plastischer Linienführung wirksam zur Schau zu stellen.
  • Zu diesem Zweck bedient sich das Hauptpatent eines vorzugsweise ausziehbaren Ständers, an dem ungefähr in Hüfthöhe des Kleidungsstückes eine Dekorationsplatte angebracht ist, die entweder selbst verschiebbar ist oder auf der die Taillen der Kleidungsstücke verschoben werden können. Zu diesem Zweck ist die vorteilhaft in einem Abstand gegenüber dem Ständer angeordnete Hüftplatte parallel zu diesem ver stellbar.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Vervollkommnung eines Dekorationsständers nach dem Hauptpatent. Zweck dieser Verbesserung ist, daß der gleiche Ständer noch vielseitiger allen Arten von Kleidungsstücken in Größe, Weite und Moderichtung angepaßt werden kann, und ferner, daß diese Anpassungen in stehender, geneigter, sitzender oder liegender Haltung in einfachster Weise und mit gleich einprägsamer Dekorationswirkung schnell hintereinander zur Schau gestellt werden können. Selbst wenig geschulte Kräfte sind nach kurzer Anleitung in der Lage, mit Hilfe des neuen Gerätes schwierig zu dekorierende Kleider wirkungsvoll, ja künstlerisch anzuordnen. Dies ist mit Rücksicht auf die besondere Anpassungsfähigkeit des neueft Ständers sowohl in ganz flachen Schaufenstern möglich, wie auch in Schaukästen von Hauseingängen, mögen sie schmal oder niedrig sein.
  • Die Verbesserung besteht in erster Linie darin,: daß der Ständer in seinem Unterteil verkürzbar ist, z. B. dadurch, daß ein Bestandteil herausgenommen werden kann und daß er in der Nähe der Fußplatte gelenkig ausgebildet ist. Die> Hüftplatte besteht nunmehr aus zwei seitlich verschieb- und feststellbaren Teilen. An beiden Seiten der Querstange sind der Schulterform nachgebildete, mit der Hüftplatte nicht in Verbindung stehende Platten angeordnet, die durch eine weitere Platte von der ungefähren Form und Größe des Halsausschnittes ergänzt werden können. In weiterer Verbesserung werden die starr mit dem Ständer verbundenen, die Gliedmaßen vortäuschenden Teile des Ständers aus einer schrauben- oder spiralförmig gewickelten Drahthülle und einer Weichdrahtseele gebildet, deren Enden fest mit der Hülle verbunden sind.
  • Für Schneiderpuppen mit Rücken, Brust und Schulterblättern ist es bereits bekanntgeworden, diese Teile um eine Achse zu drehen, um die Puppe nach vorn oder rückwärts neigen zu können. Auch hat man früher bereits Brustschilder verwendet, die jedoch mit den Schulterplatten aus einem Stück bestanden. Auch die Benutzung verstellbarer Busenteile ist in anderem Zusammenhang bekanntgeworden. Köpfe von Dekorationsständern aus Draht hat man bisher nur so gebildet, daß der Draht zu einer Umrißlinie gebogen, z. B. geschmiedet wurde. Stützen an solchen Dekorationsständern dienten bisher besonders zum Abstützen des Gewichtes in der gleichen, vorzugsweise in der aufrechten Lage. Demgegenüber ergibt gerade die Vereinigung der in den einzelnen Ansprüchen beschriebenen Merkmale eine neue Ausgestaltung.
  • Der wesentliche Vorteil dieses neuen Dekorationsständers gegenüber den bekannten ist hauptsächlich darin zu sehen, daß er nicht nur für die Dekoration von Kleidungsstücken zur Nachbildung von stehenden Personen verwendet, sondern auch zur Dekoration von Kleidern sitzender sowie liegender Personen dienen kann und daher eine ausdrucksvollere und plastischere Darstellung erreicht wird. Ferner besteht der Vorteil, daß die Verwendung des Ständers für die Dekoration von Kleidungsstricken größerer Weiten und Formen einfacher und geeigneter wird und auch, wenn gewünscht wird, eine Dekoration der Kleidungsstücke gleichzeitig mit Hüten, Mützen u. dgl. möglich ist. Bei der Dekorierung tief ausgeschnittener Damenkleider können auch zur Hervorbringung einer ästhetischen Wirkung die Busenteile abgenommen und durch andere Mittel ein Ersatz der Plastik geschaffen werden. Die Busenteile können auch ferner dann abgenommen werden, wenn es sich um die Dekoration von Stoffen am laufenden Meter handelt: Im ganzen stellt der neue Dekorationsständer ein derartig vielseitig und einfach anwendbares Gerät dar, wie es bisher für die Schaufensterausstattung unbekannt war. Von der einfachen Arbeitsschürze und dem Berufskittel angefangen bis - zum kostbaren Pelzmantel und Gesellschaftskleid, von äußerst schlanken Figuren bis zum stattlichen und völligen Herrenmantel läßt sich alles ansprechend dekorieren. Nur=noch eine einzige Ständerart ist notwendig, deren Handhabung selbst ein wenig geübter Ladeninhaber sich verhältnismäßig schnell aneignen kann. Trotzdem wirkt die Schaustellung mit Hilfe dieser einzigen Ständerart durchaus nicht eintönig, sondern gestattet eine viel bewegtere und vielseitigere Dekoration, als sie bisher möglich war.. Mit Rücksicht auf die flache Ausführung des Ständers sind schließlich alle diese günstigen Wirkungen auch bei wenig tiefen Schaufenstern und bei Fenstern in Gängen erreichbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel des neuen Dekorationsständers ist auf den Zeichnungen dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Ständer für stehende Dekorationen, Fig. 2 denselben in Seitenansicht; Fig. 3 zeigt die Fußplatte des Ständers im Grundriß, Fig. q. die Hüftplatte von hinten; Fig. 5 ist ein Einzelteil; Fig. 6. zeigt den Ständer für liegende Dekorationen und Fig. 7 denselben für sitzende Dekorationen; Fig. 8 ist ein Einzelteil, und Fig. 9 zeigt schließlich verschiedene Armstellungen.
  • In Fig. i bezeichnet b die- Fußplatte des Ständers. Diese kann beliebige Form besitzen, aus einem Stück oder auch mehrteilig hergestellt werden. Mit einem Gewinde ist mit der Fußplatte b der Ständer a verbunden. Die Verbindung kann auch anders hergestellt werden; wesentlich ist lediglich, daß die Verbindung leicht lösbar ist. Der Ständer d, der für die Standfestigkeit möglichst am Rande der Platte b angebracht ist, besitzt eine Stange a1, die aus a herausgezogen und in beliebiger Höhe mittels einer Klemmschraube a= festgestellt werden kann. An dem Teil a, der Stange a befindet sich ein Arm g1, an dem sich eine Stange h parallel zum Ständer a befindet. An der Stange h ist die Hüftplatte in ihrer Höhe verschieb- und feststellbar angeordnet. Die Stange a1 trägt oben einen Bogen s, an dem ein Bogen c befestigt ist. Um die Hüftplatte, die ganz oder zum Teil mit Stoff bezogen sein kann, ist ein Gummiband o. dgl. o gespannt. An dem Bogen s befindet sich noch ein Preisschild i5, das in seiner Lage verändert werden kann.
  • Die Stange a ist nun in die Stangen ra;, und a8 unterteilt. An der Stange a5 befindet sich in der Nähe der Fußplatte b ein Gelenk ao. Dieses kann, wie dargestellt, aus einer Nut- und Zapfenverbindung zur Verstellung der Stange ct in einer Ebene, aber auch aus einem Kugelgelenk mit einer oder mehreren Stellschrauben oder Flügelmuttern zur Verstellung in allen Ebenen ausgebildet sein.
  • Wie in Fig.2 besser zu sehen ist, ist an dem Ständer a eine Stütze 16 angebracht, die aus einem Rohr 17 und einer Stange 18 besteht. Das Rohr 17 ist mit Schellen i g, die leicht lösbar sind, versehen. Die Stütze 16 ist durch Einschieben der Stange 18 verschiebbar.
  • Die Hüftplatte i mit oder ohne verstellbaren Busenansatz il, i5 besteht, wie aus Fig. 4 ersichtlich, aus zwei Teilen i2 und i3. An beiden Teilen sind schwalbenschwanzförmige, genutete Leisten 14 befestigt. In die Nuten greifen entsprechend geformte Leisten 2o ein. Die Hüftteile i2 und i3 werden mittels Rändelschrauben 21 festgestellt. Oben an den Hüftteilen i2, i3 befinden sich Formstücke 22, die mittels Rändelschrauben 23 vor- und zurückgestellt werden können.
  • An der Stange dl ist eine Vierkanthülse 6 befestigt, in welcher ein Vierkantstab 5 verschieb- und feststellbar angeordnet ist. Der Stab 5 trägt eine Vierkanthülse 8, in welcher der Vierkantstab 24 verschieb- und feststellbar angeordnet ist. An dem Stab 24 ist die Querstange c befestigt. Auf dieser befinden sich die Schultern nachbildenden Platten io und ii. Unterhalb der Schulterplatten io und i i ist eine Platte 27 angebracht, die sich dem Schulterbügel c anpaßt und zur Verdeckung der Nähte sowie der Nummernzeichen usw. der Kleidungsstücke dient, so daß ein sauberer und dekorativer Halsausschnitt erreicht wird. In.eine Hülse 12' rechts an der Stange c ist ein einen Arm nachbildender Draht e mittels eines Zapfens z2 einsteckbar. Er besteht, wie aus Fig. 5 ersichtlich, aus einer Weichdrahtseele, z. B. aus Kupfer, und schraubenförmig oder spiralig darumgewickeltem Draht aus Messing o. dgl. Der Draht ist an seinem unteren.und oberen Ende mit der Seele starr verbunden, wodurch der Draht e, ähne zu knicken, beliebig oft in jede beliebige Stellung gebogen und zurückgebogen werden kann. Auf die gleiche Weise ist links mit der Stange c ein Draht d verbunden. Um den Draht d kann ein weiterer Stahldraht dl gewickelt sein, der in spiraliger Wicklung etwa die Form eines Armes wiedergibt. Wie das Glied d ist auch das Glied k1 als Fuß ausgebildet, während das Glied k2 in der Ausbildung dem des Armes e entspricht. Die Glieder k1, k2 können abnehmbar sein. Auf dem Bogen s ist eine Kugel 3 mittels eines Steckers 4 und einer Hülse 5 abnehmbar angeordnet. Die Kugel trägt eine Anzahl Drähte 2, die wie der Draht e ausgebildet sind.
  • Fig.6 zeigt den Dekorationsständer für liegende Dekorationen und weist dieselben Bezugszeichen wie die bislang beschriebenen Figuren auf. Wie ersichtlich, ist das Gelenk ao eingeknickt und die Stütze 16 an der Stange a weiter vom Fuß b entfernt angebracht, was durch die schellenförmige Befestigung i g leicht bewirkt werden kann. In Fig. 7, welche den Ständer für sitzende Dekorationen darstellt, ist derselbe auf einen Stuhl 25 gestellt. Wie leicht erkennbar, fehlt der Teil a5 des Ständers a.
  • Fig. 8 zeigt ein Kugelgelenk, das unten an der Stange a1 befestigt sein könnte.
  • Die Dekorierung erfolgt im wesentlichen, wie im Hauptpatent dargestellt. Es ist jedoch mit ein und demselben Dekorationsständer eine sitzende, stehende und liegende Dekoration möglich. Außerdem kann durch die seitliche Verstellung der Hüftplatten i2, i3 eine Dekorierung von Kleidungsstücken beliebiger Weiten erfolgen. Das Band o, vorzugsweise aus Gummi, dient zur Befestigung des unteren Teiles eines zwei- oder mehrteiligen Kleidungsstückes. Infolge der Verstellbarkeit der Hüftplatte wird das Band zweckmäßig mit einer Schnalle o1 versehen. Hinter der Hüftplatte i befinden sich Federn A, p4 mit daran befestigten Stangen p1, p2. Die vorzugsweise runden Stangen sowie auch die Federn können mit Stoff zur Schonung der Kleider bezogen sein.
  • Diese haben die Aufgabe, das auf die Hüftplatte gebrachte Kleidungsstück festzuklemmen, so daß keine Stecknadeln erforderlich werden. Die Verstellbarkeit des Hakens s bezweckt in der Hauptsache eine bessere Formgebung von Kleidungsstücken, die zugleich mit Pelzen versehen werden. Durch die Verstellbarkeit ergibt sich ein größerer Raum für die verschieden großen Pelze, wodurch Beschädigungen vermieden werden.
  • Durch die vielseitige Verstellbarkeit, nämlich die der Hüftplatte i nach vorn, g1, und den Seiten, i2, is, des Hakens s, der BüstenansätZe 22, kann den verschiedenen Noten der Kleidungsstücke Rechnung getragen werden.
  • Durch Drehung um go° des in Fig. 6 dar-. gestellten Ständers a kann auch die Dekoration von Kleidungsstücken mit seitlicher Ansicht erfolgen.
  • Bei dem Ständer nach Fig.7 wird der untere Teil des Kleidungsstückes über den vorderen Stuhlrand gelegt, sio daß das Kleidungsstück einer sitzenden Person nachgebildet ist. Um eine auf ebener Erde sitzende Person nachzubilden, kann ein Kugelgelenk zwischen die Stange aß und die Fußplatte b, wie mit Fig. 8 dargestellt, eingefügt werden, wobei dann auch die Nachbildung einer Person mit seitwärts gestreckten Beinen möä lieh ist.
  • Den Drähten :2 kann eine beliebige Form gegeben werden, so daß sehr viele Stützpunkte für die Kopfbedeckung vorhanden sind. Hierdurch wird eine Verformung der Hüte vermieden, die sonst insbesondere bei Hüten aus empfindlichem Material eintritt. Es kann auch gleichzeitig die Haarfrisur stilisiert angedeutet werden.
  • Die seitlichen Begrenzungen der -Hüftplatten i2, is können beliebig geformt sein, so daß Damen- wie auch Herrenkleidungsstücke dekoriert werden können.
  • Für Herrenkleider wird die Hüftplatte vorzugsweise wie gestrichelt gezeichnet, i5, i8 ausgebildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Dekorationsständer für plastische Linienführung von Kleidungsstücken nach Patent 56-3 583, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (a) in seinem unteren Teil verkürzbar (z. B. durch Entfernung des Teiles ds) und in der Nähe der Fußplatte (b) gelenkig ausgebildet ist.
  2. 2. Dekorationsständer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (i) aus zwei seitlich verschieb- und feststellbaren Teilen (i2, ig) besteht.
  3. 3. Dekorationsständer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Querstange (c) der Schulterform nachgebildete, mit der Hüftplatte nicht in. Verbindung stehende Platten (io, ii) angeördnet sind. q.. Dekorationsständer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb- der Schulterplatten (1o und ii) eine Platte (27) von der ungefähren Form und Größe des Halsausschnittes angeordnet ist, 5. Dekorationsständer nach Anspruch r; dadurch gekennzeichnet, daß die starr mit dem Ständer verbundenen, die Gliedmaßen vortäuschenden Teile des Ständers aus einer schrauben- und spiralförmig gewickelten Drahthülle und einer Weichdrahtseele bestehen, deren Enden fest mit der Hülle verbunden sind. 6. Dekorationsständer nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hals und Nacken nachbildende Ständerteil an der Querstange (c) aus in zwei Richtungen ausziehbaren Teilen (5, 6 und 8, 2q.) besteht. 7. Dekorationsständer nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Kopf vortäuschender abnehmbarer Teil aus einer Anzahl einzelner leicht biegsamer, mit. Draht eng umwickelter Drähte (2) besteht. B. Dekorationsständer nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine in ihrem Angriffspunkt am Ständer (a) veränderbare, ausziehbare Stütze (i6) vorgesehen ist. g. Dekorationsständer nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß an den Rumpfplattenteilen (i2, i3) abnehmbare Brustteile (i4, i5) mit schräg nach außen verstellbaren Busen (22) angeordnet sind.
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