DE62820C - Gummi-Hohlreifen - Google Patents

Gummi-Hohlreifen

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Publication number
DE62820C
DE62820C DENDAT62820D DE62820DA DE62820C DE 62820 C DE62820 C DE 62820C DE NDAT62820 D DENDAT62820 D DE NDAT62820D DE 62820D A DE62820D A DE 62820DA DE 62820 C DE62820 C DE 62820C
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DE
Germany
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filling
valve
tire
another
liquid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62820D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. SIMON in Nottingham, Zulla Road, Carrington, England
Publication of DE62820C publication Critical patent/DE62820C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C29/00Arrangements of tyre-inflating valves to tyres or rims; Accessories for tyre-inflating valves, not otherwise provided for
    • B60C29/06Accessories for tyre-inflating valves, e.g. housings, guards, covers for valve caps, locks, not otherwise provided for
    • B60C29/062Accessories for tyre-inflating valves, e.g. housings, guards, covers for valve caps, locks, not otherwise provided for for filling a tyre with particular materials, e.g. liquids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Gummi-Hohlreifen für Fahrräder oder auch für Wagenräder; diese Hohlreifen werden mit Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit gefüllt, um den auf die Aufsenseite des Reifens an der Berührungsstelle mit dem Boden ausgeübten Druck durch die nicht zusammendrückbare Füllung, welche dennoch elastisch nachgiebt, auf den Umfang des Reifens zu vertheilen und das »Hüpfen« und die bei Unebenheiten des Weges verursachten Stöfse möglichst abzuschwächen. Die Hohlreifen mit flüssiger Füllung verhalten sich im Vergleich mit den sogen. »Kissenreifen« und den »Prefsluftreifen« bei Berührung mit dem Boden gewissermafsen »activ«, während die anderen sich »passiv« verhalten; die Uebertragung des Druckes durch den Flüssig- · keitskern, welcher selbst nicht zusammendrückbar ist, wirkt viel gleichmäfsiger und zugleich kräftiger auf die übrige Wandung des Reifens, als dies bei anderen Hohlreifen geschieht. .
Die Neuerung betrifft hauptsächlich geeignete Ventilvorrichtungen zum Füllen des Schlauches mit Wasser oder Flüssigkeit.
In Fig. ι und 2 ist eine Ventilvorrichtung dargestellt, welche aus einem an den Gummi-Hohlreifen B direct angeformten, schlauchförmigen Ansatz A besteht, dessen Bohrung C in den Hohlraum D des Reifens B mündet. Zur Füllung des Reifens B wird in den Kanal C des Ansatzes A ein Mundstück des Wasserrohres oder der Pumpe eingeführt, und nachdem die Höihlung D des Reifens B gefüllt ist, wird dieses Mundstück herausgezogen und der schlauchförmige Ansatz A durch eine Klammer F zusammengequetscht und dadurch dicht verschlossen.
In Fig. 3 und 4 ist in den schlauchförmigen Ansatz A mittelst Drahtumwickelung oder dergleichen ein Messingventil F eingesetzt, welches zwei Öeffnungen G und H enthält; in die mit Muttergewinde versehene Oeffnung H ist die Verschlussschraube /eingeschraubt, während in G das Mundstück des Füllrohres eingeschraubt wird, durch welches Wasser in den Hohlreifen eingeführt wird. Nach geschehener Füllung wird die Verschlufsschraube völlig eingeschraubt und der Ausflufs abgesperrt; dann schraubt man das Füllrohr aus der Muffe G heraus.
In Fig. 5 und 6 ist der schlauchförmige Ansatz A dadurch ersetzt, dafs das mit Durchbohrung C versehene Ventilstück F direct in eine Oeffnung des Reifens B eingesetzt ist und innerhalb des Hohlraumes D mit einem abgerundeten verbreiterten Kopf, dessen Kanten sich in den Gummi eindrücken, versehen ist; das Rohrstück F führt durch die Radfelge P hindurch, und auf das vorstehende Ende ist das Ventilgehäuse K unter Zwischenlegung einer Unterlegscheibe / aufgeschraubt; dieses Gehäuse K enthält die Muffen G und H und das Schraubventil /. Durch Aufschrauben des Gehäuses K auf das Ventilstück F wird der Kopf des letzteren fest und dicht gegen den Gummi des Reifens B angeprefst.
In Fig. 7 und 8 ist dieselbe Ventilvorrichtung wie in Fig.-5 und 6 und in Fig. 9 und 10 dieselbe Vorrichtung wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, mit dem Unterschiede, dafs das Ventilstück F anstatt einer Bohrung C deren zwei

Claims (1)

  1. C und JV hat und das Gehäuse K bezw. der a'ufsere Theil des Ventilstückes F drei Gewindemuffen G H und L besitzt. Der zweite Kanal N dient zum Auslassen der Luft während des Einlassens von Wasser;· dieser in die Muffe L ausmündende Kanal N wird durch die Verschlufsschraube M dicht abgeschlossen, nachdem die Füllung beendet ist.
    In Fig. 11 und 12 sind breitere Gummireifen B mit drei bezw. zwei Hohlräumen D dargestellt; letztere können von einander getrennt und mit je einer Füll- und Verschlussvorrichtung, wie in Fig. 1 bis 10 dargestellt, versehen sein, oder sie können unter einander in Verbindung stehen und eine gemeinschaftliche Füll- und Ventilvorrichtung haben.
    Patεντ-Anspruch:
    Gummi-Hohlreifen für Fahrräder u. dergl., bei welchen der zum Einlassen der Flüssigkeit dienende, mit dem Hohlreifen aus einem Stück gebildete schlauchförmige Ansatz (A) nach Einlassen der Flüssigkeit durch Klammern (E) oder einen anderen Quetschverschlufs oder durch ein in demselben befestigtes Ventil (F) mit einer oder zwei Bohrungen (C N) und den Verschlufsschrauben (I M) geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62820D Gummi-Hohlreifen Expired - Lifetime DE62820C (de)

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