DE628191C - Vorrichtung zum Absieben - Google Patents

Vorrichtung zum Absieben

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DE628191C
DE628191C DESCH100729D DESC100729D DE628191C DE 628191 C DE628191 C DE 628191C DE SCH100729 D DESCH100729 D DE SCH100729D DE SC100729 D DESC100729 D DE SC100729D DE 628191 C DE628191 C DE 628191C
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DE
Germany
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oscillation
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DESCH100729D
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Carl Schenck AG
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Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/36Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens jigging or moving to-and-fro in more than one direction

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absieben Das Absieben geschieht auf den bekannten Sieben meistenteils dadurch, daß das Siebgewebe einer Schwingbewegung unterworfen wird, die gleichzeitig dem Fördern und Absieben des Siebgutes dient. Die Bahn dieser Bewegungen kann sehr verschieden sein, und demgemäß sind auch die Ausführungen solcher Siebe sehr verschieden. Beispielsweise sind Siebe bekannt, die auf schrägen Lenkerfedern ruhen, so daß deren Schwingbewegung eine annähernd gerade, schräg aufwärts gerichtete Bahn ist. Die Regelmöglichkeiten dieser Bewegungen sind nur sehr gering, weil allein die Schwingungsweite verstellt werden kann.
  • Andere Siebe schwingen in kreis- oder ellipsenförmigen Bahnen. In dieser Gruppe sind Siebe bekannt, deren Kasten unter Vermittlung von Federn auf .einem mit Kreisbewegungen zwangsläufig angetriebenen Träger ruhen. Durch Auswechseln der Federn können die Schwingungsbahnen etwas geändert werden. Andere Siebe dieser Art bestehen aus zwei Schwingungssystemen, wobei der Siebkasten die Maße des einen derselben bildet. Beide Schwingungssysteme schwingen selbständig, und das eine den Siebkasten enthaltende Schwingungssystem ruht auf dem zweiten System. Die Federung des einen Schwingungssystems gestattet im wesentlichen etwa eine senkrechte Bewegung, und die des anderen läßt etwa eine waagerechte Schwingung zu. Die Vorrichtung besitzt einen Antrieb, der nur auf das eine der beiden Schwingungssysteme unmittelbar einwirkt. Eine Verstellung der Schwingungsbahn durch Auswechseln der Federn oder durch Änderung der Massen eines der beiden Schwingungssysteme ist möglich. Trotzdem können bei diesen Sieben ebenso wie bei den zuerst genannten Sieben die Schwingungsbahnen nicht in der Weise eingestellt werden, wie es in vielen Fällen für ein wirtschaftliches Absieben wünschenswert ist.
  • Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird die Möglichkeit gegeben, die Siebbahnen in beliebigem Maße zu verstellen. Die Erfindung geht hierbei von der Erkenntnis aus, daß einerseits das Absieben der Materialien und andererseits das Fördern derselben über die Siebfläche ganz verschiedene Bewegungen des Siebes erfordern. Demzufolge soll bei dem Sieb nach der Erfindung, das im übrigen auch aus zwei in ihren Schwingungseigenschaften voneinander unabhängigen Schwingungssystemen besteht, jede der beiden Schwingungssysteme einen besonderen Antrieb erhalten. Der eine dieser Antriebe dient dann insbesondere der Förderbewegung, der andere dagegen der Auflockerungsbewegung, d. h. dem Absieben. Jeder dieser Antriebe soll im Verhältnis zum anderen und unabhängig von ihm hinsichtlich seiner Phase, Schwingungszahl oder Schwingungsweite verstellbar sein.
  • Durch diese Trennung der beiden Bewegungen und ihre unabhängige Einstellbarkeit voneinander lassen sich unendlich viele Mög-. lichkeiten für die Schvringbev=egung des Siebes und deren Bahn schaffen. Für jedes Siebgut, gleichgültig von welcher Beschaffenheit es hinsichtlich -seiner Größe, Oberfläche und Feuchtigkeit ist, läßt sich die bestrnöglichste Siebwirkung herstellen.
  • Die im wesentlichen der Förderung dienende Schwingbewegung wird etwa in Richtung des Siebgewebes oder in einem verhältnismäßig kleinen Winkel dazu liegen; die ändere dem Auflockern und Absieben dienende Bewegung steht etwa senkrecht hierzu. Die Ausschläge dieser beiden Schwingbewegungen können ganz verschieden'' voneinander sein. Für die Förderung kommt vielfach eine verhältnismäßig schnellaufende Bewegung mit verhältnismäßig geringem Ausschlag in Betracht: Die Bewegung, welche die Auflockerung, d. h. das Ausscheiden des Unterkorns bewirkt, hängt im wesentlichen von dem Auflockerungsvermögen des betreffenden Gutes ab. Ihre Schwingungszahl kann kleiner, in vielen Fällen wird sie jedoch wesentlich größer sein müssen als* die Schwingungszahl -der Förderbewegung. Hieraus geht hervor, daß die Schwingungsbahn jedem Siebgut angepaßt werden muß, um ein-möglichst wirtschaftliches Absieben zu bekommen.
  • Auch die Phasenlage der beidenBewegüngen zueinander hängt von den Erfordernissender Förderung und des Siebvorganges ab und ist daher ebenfalls zweckmäßig einstellbar. Man kann die Phasenlage zwischen den beiden Schwingbewegungen, so einstellen, daß das Gut mit besonderer Kraft durch die Maschen hindurchgetrieben wird, so daß -ein Ansetzen des Gutes und ein dadurch hervorgerufenes Verstopfen der Maschen nicht eintreten kann.
  • Die Wahl des Antriebes. für jedes der beiden Schwingungssysteme ist an sich beliebig. Als zweckmäßiger Antrieb eignen sich umlaufende unausgeglichene Schwunggewichte. Von diesen können in bekannter Weise mehrere derartig angeordnet werden, daß sich ihre Kräfte in der einen Richtung stets aufheben, so daß nur eine in der anderen Richtung hin und her schwingende Kraft entsteht. Der Antrieb läßt sich jedoch auch durch Exzenter, Exzenterscheiben o. dgl. bewerkstelligen, die durch Kuppelstangen oder sonstige geeignete Übertragungselemente auf die beiden Teile einwirken. Auch der bekannte elektromagnetische Antrieb läßt sich bei der Durchführung des Erfindungsgedankens benutzen.
  • Der getrennte Antrieb für die beiden Schwingungssysteme kann in der Weise bewerkstelligt werden, daß an jeder der zu dem Schwingungssystem gehörigen Masse je ein Erreger angeordnet ist, beispielsweise ein oben schon erwähnter Erreger mittels unausgeglichener Schwunggewichte. Die Betriebsbedingungen können in diesem Falle beispielsweise so bestimmt werden, daß zunächst nur die Förderbewegung eingeschaltet wird und die günstigsten Antriebsbedingungen hauptsächlich bezüglich Schwingungszahl und Ausschlag festgestellt werden. Darauf werden durch einen ähnlichen Versuch die günstigsten Antriebsbedingungen für das Absieben bestimmt, während die Förderbewegung ausgeschältet ist.
  • Scheint in besonderen Fällen eine Unabhängigkeit in der Schwingungszahl der beiden Antriebe zueinander nicht notwendig zu sein, so kann die Antriebsbewegung für die beiden Schwingungssysteme von einer gemeinsamen Antriebsquelle abgeleitet werden; jedoch sind auch in diesem Falle getrennte Übertragungsvorrichtungen, beispielsweise Kuppelstangen, vorzusehen, die so an die Antriebsquelle angelenkt werden können, daß wenigstens ihre Phasenlage undjoder ihre Schwingungsweite zueinander verändert und geregelt werden kann.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Abb. i zeigt ein Sieb, bei dem der Erreger des einen Schwingungssystems vollkommen unabhängig von dem des anderen Schwingungssystems ist. Bei Abb. a wird die Bewegung beider Schwingungssysteme von der gleichen Antriebsquelle, jedoch durch getrennte Übertragungsvorrichtungen vermittelt.
  • In Abb. i besteht die Siebvorrichtung aus einem Träger a, der auf Federn b ruht. Dieses Gestell bildet das eine Schwingungssystem und wird durch -einen mit unausgeglichenen Schwunggewichten versehenen Erreger c in Schwingungen versetzt. Auf diesem Gestell ruht mittels der Federn d der Siebkasten e, der das Siebge-,vebe f enthält. Ein Erreger g, der in diesem Falle mehrere gegenläufig umlaufende Schwunggewichte besitzt, versetzt dieses zweite Schwingungssystem ebenfalls in Schwingungen. Gegenüber dem Grundbau vollführt dann der zu diesem System gehörige Siebkasten und mit ihm das Siebgewebe Schwingungen, die sich aus den Schwingungen des Gestells und den zusätzlichen Schwingungen des zweiten Schwingungssystems zusammensetzen. Die Schwingungen des Gestells sind diejenigen, welche hauptsächlich die Förderung des Siebgutes in Pfeilrichtung hervorrufen, während die Schwingungen des zweiten Systems hauptsächlich dem Auflockern, d. h. dem schnellen Ausscheiden des Unterkorns, dienen. Das Siebgut wird in bekannter Weise durch einen Bunker lt zugeführt. Das Unterkorn wird auf dem Boden des Siebkastens e ebenfalls in Pfeilrichtung bis zu der Öffnung i gefördert und fällt in den darunter _ befindlichen Bunker, während das Überkorn in den danebenliegenden Bunker gelangt.
  • In der gleichen Weise lassen sich Klassiersiebe mit mehreren hintereinanderliegenden Siebgeweben von verschiedener Maschenweite ausbilden, ebenso auch Stockwerksiebe mit übereinanderliegenden Siebgewebe.
  • Bei der Siebvorrichtung nach Abb. z besteht das Gestell aus Trägern k, die auf Lenkerfedern l ruhen, und aus dem als zweites Schwingungssystem ausgebildeten Siebkasten m mit seinen Federn n und o. Beide Schwingungssysteme werden durch eine geineinsame oder zwei getrennte, durch einen gemeinsamen Motor o. dgl. angetriebene Exzenterscheiben p unter Vermittlung je einer Kuppelstange q bzw. r in Schwingungen' versetzt. Dadurch, daß diese Kuppelstangen an verschiedenen Punkten der Exzenterscheibe bzw. -scheiben angelenkt werden können, läßt sich die Phasenlage zwischen den beiden Bewegungen und ebenso auch der Ausschlag unabhängig voneinander einregeln.
  • Wie bei dem Beispiel in Abb. z dient auch hier wieder die Schwingbewegung des Gestells, bestehend aus den Trägern k und den Federn b, in erster Linie der Förderung des Siebgutes über die Siebfläche, während die durch die Kuppelstange q übermittelte Schwingbewegung, die nahezu senkrecht liegt, hauptsächlich die Auflockerung und damit das Ausscheiden des Unterkorns bewirkt. Auch bei diesem Beispiel wird das abzusiebende Gut durch einen Bunker s zugeführt und das j e nach seiner Größe zerlegte Gut von dem Sieb an die Bunker t und zt abgegeben. Während in dem Beispiel der Abb. r die Lenkerfedern b schräg stehen, um eine Förderbewegung über das Siebgewebe hervorzurufen, stehen die entsprechenden Lenkerfedern des Beispiels nach Abb. z senkrecht. Die Förderbewegung wird in diesem Falle durch die geringe Neigung des Siebkastens insofern veranlaßt, als die Transportbewegung auch hier in einem Winkel zur Siebfläche verläuft. In gewissen Fällen ist es jedoch auch möglich, daß die Schwingbewegung für den Transport zur Siebfläche parallel ist. Die in dem Beispiel der Abb. 2 dargestellte und beschriebene Antriebsvorrichtung kann selbstverständlich in gleicher Weise auch in dem Beispiel der Abb. r verwendet werden, ebenso wie eine umgekehrte Verwendung und zahlreiche weitere Vereinigungen bei dem Erfindungsgedanken möglich sind.
  • In der Weise, wie gemäß der Erfindung ein doppeltes Bewegungs- bzw. Schwingungssystem vorgesehen wird, kann auch auf ein dreifaches System übergegangen werden, das im übrigen in der gleichen Weise wie die bisher beschriebenen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Absieben, bei der der Siebkasten als Masse eines selbständig schwingenden Systems auf einem zweiten Schwingungssystem ruht und kreis- oder ellipsenförmige Schwingungen ausführt und bei der die Federung des einen Systems nur etwa waagerechte und die des anderen etwa senkrechte Schwingungen zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schwingungssysteme je einen besonderen Antrieb besitzen, von denen der eine insbesondere der Förderbewegung, der andere insbesondere der Auflockerungsbewegung dient und deren einer im Verhältnis zum anderen und unabhängig von ihm hinsichtlich seiner Phase undloder seiner Schwingungszahl oder Schwingungsweite verstellbar ist.
DESCH100729D 1933-03-16 1933-03-16 Vorrichtung zum Absieben Expired DE628191C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2701061A (en) * 1950-10-07 1955-02-01 Krupp Stahlbau Rheinhausen Oscillating device with two counter-oscillating masses
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US2831576A (en) * 1955-04-02 1958-04-22 Brueckenbau Flender Gmbh Sieving device
DE971791C (de) * 1953-04-11 1959-03-26 Walter Dr-Ing Brecht Vorrichtung zum Entwaessern von Faserstoffsuspensionen
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