DE62785C - Doppelter Kolbenschieber mit Stofsabschwächung - Google Patents

Doppelter Kolbenschieber mit Stofsabschwächung

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DE62785C
DE62785C DENDAT62785D DE62785DA DE62785C DE 62785 C DE62785 C DE 62785C DE NDAT62785 D DENDAT62785 D DE NDAT62785D DE 62785D A DE62785D A DE 62785DA DE 62785 C DE62785 C DE 62785C
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Germany
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substance
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Expired - Lifetime
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DENDAT62785D
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J. P. A. LARSON in Heisingborg, Schweden
Publication of DE62785C publication Critical patent/DE62785C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/02Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise
    • F16K47/023Means in valves for absorbing fluid energy for preventing water-hammer or noise for preventing water-hammer, e.g. damping of the valve movement

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine als doppelter Kolbenschieber ausgebildete Abschlufsvorrichtung, welche gleichzeitig als Differentialkolbenbremstopf und als Sitzventil wirkt. Die Vorrichtung eignet sich daher vorzüglich für selbstthä'tige Ventile, da sie die bei denselben auftretenden Stöfse abschwächt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Vorrichtung bei einem Wasserleitungsventil und Fig. 2 bei einem Dampfkesselspeiseventil. Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelheiten.
Das in Fig. 1 dargestellte Wasserleitungsventil besteht aus dem Gehäuse EH und dem Ventil A B, dessen Stange B mit seitlichen Oeffnungen D versehen ist. Der Theil A des Ventils bildet einen Kolben, der gut in das Gehäuse D eingepafst ist, während der Theil B die hohle Ventilspindel bildet. Das Ventil wird durch Hochschieben des Kolbens A mittelst eines auf B wirkenden Excenters oder Hebels oder einer sonstigen Vorrichtung geöffnet, und zwar mufs der Kolben A so hoch geschoben werden, dafs seine untere Fläche über der unteren Kante der Oeffnung C des Ventilgehäuses E steht. Es fliefst dann das Wasser aus C unter den Kolben A und strömt durch die in der hohlen Spindel B befindlichen Oeffnungen D, welche sich jetzt oberhalb des Bodens des Ventilgehäuses E befinden, aus.
Wenn das Ventil geschlossen wird, d. h. wenn dem Kolben A mit seiner Spindel B gestattet wird, niederzusinken, so übt nach Abschlufs der Oeffnungen D und bei Vorhandensein eines Ueberdruckes in C die unter dem Kolben A befindliche Wassermenge einen Gegendruck gegen den von oben auf A wirkenden Druck aus, und hierdurch wird der Kolben verhindert, mit Gewalt gegen den Boden des Ventilgehäuses E zu schlagen. Der Kolben sinkt nur nach und nach unter der Wirkung des in C herrschenden Druckes und seines eigenen Gewichtes, und zwar in dem Mafse, wie das unter dem Kolben A befindliche Wasser durch die feinen Kanäle F, Fig. 1 und 3, in den Raum über dem Kolben zurücktritt. Nachdem sämmtliches Wasser unterhalb des Kolbens A nach oben hin zurückgetreten ist, führt der Kolben A als Sitzventil den dichten Abschlufs herbei. Die feinen Oeffnungen F brauchen nicht nothwendig durch den Kolben hindurchzugehen, sie können auch durch Kanäle F am Umfang des Kolbens ersetzt werden, wie in Fig. 5, oder dadurch, dafs der Kolben nicht dicht an der Innenwandung des Ventilgehäuses anliegt, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Speiseventil nimmt das Wasser, welches das Ventilgehäuse E zu passiren hat, den entgegengesetzten Weg wie bei dem vorigen Ventil, indem es' durch die Oeffnung C in den Dampfkessel gedrückt wird. Das Speisewasser wird zunächst in den die Hohlspindel B umgebenden Raum G gedrückt, und sobald der Wasserdruck in G den Kesseldruck übersteigt, hebt sich der Kolben A mit der Spindel B, die Oeffnungen D der Spindel werden frei, und das Wasser strömt durch D und C in den Dampfkessel. Hört der Druck in G auf, so sinkt der Kolben A genau, wie vorhin bei Fig. 1, langsam, ohne Schlag auf seinen Sitz.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelter Kolbenschieber (AE) und (BH) mit Stofsabschwächung, welcher nach Freilegung der Oeffnungen D und C den Durchgang in der Richtung von D nach C oder umgekehrt gestattet, welcher ferner nach Abschlufs dieser Oeffnungen und beim Vorhandensein eines Ueberdruckes in C als Bremstopf mit Differentialkolben A B wirkt, indem die zwischen A und H abgeschlossene Flüssigkeit durch enge Oeffnungen F zurücktritt, und welcher endlich nach vollendetem Rücktritt der Flüssigkeit als Sitzventil A H einen dichten Abschlufs herbeiführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62785D Doppelter Kolbenschieber mit Stofsabschwächung Expired - Lifetime DE62785C (de)

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