DE627366C - Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten

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DE627366C
DE627366C DEG89592D DEG0089592D DE627366C DE 627366 C DE627366 C DE 627366C DE G89592 D DEG89592 D DE G89592D DE G0089592 D DEG0089592 D DE G0089592D DE 627366 C DE627366 C DE 627366C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card games appurtenances
    • A63F1/12Card shufflers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß nach jedem Einzelspiel durch die stichmäßig aufeinandergelegten Karten stets eine Anzahl von Karten gleicher Farbe oder auch gleicher Gattung auf- bzw. hintereinanderzuliegen kommen. Das trifft auf alle Arten, wie Skat, Bridge, Romme, Doppelkopf u. dgl., Kartenspiele zu.
Durch das lagenweise Abziehen mit der Hand bzw. dem Daumen'wird aber erfahrungsgemäß eben nur lagenmäßige Verschiebung vorgenommen, so daß oft Stiche noch und bei neuen Spielen farbenserienweise zusammenliegen und sogenannte gute Karten oft wieder in eine Hand kommen.
Diese Übelstände kommen durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Wegfall.
Es sind aber auch bereits Kartenmischvorrichtungen bekanntgeworden, die das Mischen von Spielkarten selbsttätig vornehmen und dann die Karten auch noch an die Spieler verteilen. Die meisten dieser Vorrichtungen sind oft unhandlich und kommen demnach für den allgemeinen Gastwirtschafts- und Hausbedarf nicht in Frage.
Ferner ist bereits vorgeschlagen, die zu mischenden Karten in einen oben offenen Behälter zu stecken, der an seinem Boden mit nach oben ragenden festen Auflagern (Stiften o. dgl.) versehen ist. Es trifft dann ein Teil der Karten auf die Unterlage auf und ragt nach oben hinaus, während die übrigen Karten dazwischen bis auf den Boden des Behälters abstützen.
Bei derartigen Einrichtungen fehlt aber eine Haltevorrichtung für die durchgefallenen, sich auf dem Boden aufstützenden Karten beim Herausnehmen der hochstehenden Karten. Bei einem neuen Spiel mit glatten Karten geht es noch, wenn aber die glatte Oberfläche schon · · etwas abgegriffen ist, werden beim Herausziehen der hochstehenden Karten einige der tiefer liegenden mit hängenbleiben und mit herausgezogen werden und abfallen, wodurch der Mischvorgang umständlich wird. Auch können die Karten hierbei leicht beschädigt werden, ganz besonders dann, wenn als feste Auflager für die hoch herausstehenden Karten Stifte mit scharfen Kanten Verwendung finden.
Diese Nachteile werden bei der Mischvorrichtung gemäß vorhegender Erfindung dadurch behoben, daß als Auflager für die Karten eine in dem Behälter liegend angeordnete Schraubenfeder vorgesehen ist, die nur an den Seiten festgehalten, sonst also in ihren Windungen seitlich nachgiebig ist.
Außerdem sind innerhalb der Fallzone der Karten an den beiden Stirnwänden des Behälters Polster angeordnet, von denen das eine. fest, das andere dagegen mittels eines nach außen hervortretenden Knopfes verschiebbar gelagert ist. - .
lAuf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt und
Abb. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung.
ι ist eine Art aus Holz, Blech, Pappe o. dgl. hergestellter Behälter. Oben bleibt er offen und kann zum leichteren Einbringen des Kartenspiels trichterförmig ausgebildet sein. Die untere öffnung ist durch einen anschraubbargfl., Einsatzboden 2 verschlossen, auf den eilte, Platte 3 mit Mulde 4 aufgeschraubt ist.
Zwischen zwei seitlich angesetzte Blättfedern 5 ist eine Schraubenfeder 6 eingelegt, »o Sie wird an den Federenden durch Einrollung gehalten, liegt in die Mulde 4 ein und wird andererseits gehalten durch einen 'Sperrstift 7. Die Windungshöhe entspricht ungefähr einer Kartenblattstärke.
Für die Feder 5 und die seitlichen Windungen der Feder 6 sind in den Seitenwandungen Aussparungen 8 vorgesehen.
Das Mischen der Karten erfolgt bei der Vorrichtung von innen heraus. Das vollständige
Spiel wird in die obere öffnung eingeführt, wobei sich ein Teil der Karten auf die Scheitel der Schraubenfederwindungen aufsetzt und der andere Teil zwischen die Windungen bis auf den Boden fällt. Ein Teil der Karten steht also über die anderen hervor, jedoch keineswegs regelmäßig abwechselnd, sondern ganz unregelmäßig und auch zufolge der Elastizität der Feder 6 bei jedem Einführen ganz verschieden. Den hochstehenden Teil der Karten zieht man nun heraus, wobei die anderen Karten durch eine seitlich innen unterhalb des Scheitels der Schraubenfeder 6 vorgesehene, mit einem nach außen hervorstehenden Druckknopf 10 versehene gepolsterte Druckvorrichtung 9 mit Gegenläger ix festgehalten werden. Dann wird der Knopf 10 losgelassen und der Rest der Karten herausgehoben. Nach Zusammenlegen der beiden Kärtenpäckchen wird das gesamte Spiel von neuem eingeführt.
Die neue Vorrichtung zeichnet sich durch denkbar-größte Einfachheit aus, so daß sie allen interessierten Kreisen leicht zugängig ist. Sie läßt sich zufolge ihrer billigen Herstellungsjnöglichkeit auch als Zugabeartikel auswerten, jda^die breiten Flächen einerseits eine zwecki'jäaBige Anbringung von Reklametext ermöglichen, andererseits der Reklameaufdruck eine 'ausgezeichnete Blickwirkung genießt, da die breiten Flächen beim Mischvorgang hochstehen 'und somit sehr augenfällig sind. Das letztere ist, wenn auch nur mit einer Fläche, beim Hinlegen der Vorrichtung auf den Tisch der Fall.
Dabei ergibt sich aus dem zwangsweisen Weglegen der Vorrichtung beim Ausgeben der Karten noch von selbst ein weiterer Gebrauchszweck, nämlich daß sofort nach Beendigung des Spieles der neue Kartengeber ersichtlich ist, was bekanntlich beim ständigen Mitspielen aller oder dem wechselweisen Aussetzen mehrerer Beteiligten oft zu längeren Erörterungen und Fehl-Schlüssen Anlaß gibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten, die aus einem oben offenen Behälter besteht, in dessen Boden unter einem gewissen Abstand voneinander quer zum Behälter Auflagen vorgesehen sind zum Auflegen eines Teiles eines Kartenspieles, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen aus den Scheiteln -einer auf den Boden aufgelegten Schraubenfeder (6) gebildet sind, die nur an den Enden ortsfest und am Behälterboden durch einen Querstift (7) gehalten ist.
2. Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten nach Anspruch i, gekennzeichnet -■ durch innerhalb der Fanzone der Karten innen an den Behälterstirnwänden angeordnete Polster (11 und 9), von denen das eine (9) mittels eines nach außen tretenden Knopfes (10) verschiebbar ist. ·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG89592D 1935-01-19 1935-01-19 Vorrichtung zum Mischen von Spielkarten Expired DE627366C (de)

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DE627366C true DE627366C (de) 1937-07-19

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ID=7139076

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4013286A (en) * 1975-09-13 1977-03-22 Nintendo Co., Ltd. Card magic box

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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