DE626501C - Vergaser mit versenkter Duese - Google Patents

Vergaser mit versenkter Duese

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DE626501C
DE626501C DEC50664D DEC0050664D DE626501C DE 626501 C DE626501 C DE 626501C DE C50664 D DEC50664 D DE C50664D DE C0050664 D DEC0050664 D DE C0050664D DE 626501 C DE626501 C DE 626501C
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fuel
carburetor
shut
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DEC50664D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/12Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
    • F02M7/18Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel-metering orifice

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser mit versenkter Düse Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Vergasern von Verbrennungsmaschinen, welche mit versenkten Spritzdüsen arbeiten, und bezweckt, die Gleichgewichtsstörung in der Vergasung zu vermeiden, die .eintritt,, wenn der Motor allmählich von langsamem oder verlangsamtem Gang auf große Geschwindigkeit übergeht und sich in gewissen Unregelmäßigkeiten des Motorbetriebes äußert, die technisch als Leerpunkt- :oder Übergangspun'h-tstörungen bekannt sind.
  • Bei dem hauptsächlich verwendeten Vergasersystem mit festem Mischrohr, festem Luftkanal und versenkten Düsen tritt von dem Augenblick ,an, wo die Öffnung der Drosselklappe beginnt, bis der Motor die Grenze der Geschwindigkeit Herreicht hat, die erforderlich ist, damit seine Ansaugkraft hoch genug ist, um das Benzin unmittelbar und regelmäßig aus der Düsenöffnung abzuziehen, das in dem sog. Schacht der Düse angesammelte Benzin leicht aus, auch wenn der in dem Vergaser vorhandene Unterdruck äußerst klein ist, und da dieser Unterdruck während der erwähnten Übergangszeit nicht stark genug ist, um den Schacht der Düse ganz zu entleeren und den Motor unmittelbar aus der Düseriöffnung zu speisen, der Brennstoff herabläuft, so daß die Ansaugungen während dieser Periode beständig eine überschüssige Brennstoffmenge fördern. Es .entsteht so eine im Verhältnis zu den Erfordernissen des Motors übermäßig reiche Vergasung während dieser Augenblicke, so daß die Leistung nicht mit Regelmäßigkeit vor sich geht, sondern mit aufeinanderfolgenden Erschütterungen, was sich auch auf den Betrieb des Motors durch Stöße überträgt und zu den ob.enerwähnten Unregelmäßigkeiten im Motorgang führt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese übelstände dadurch beseitigt, daß in die Brennstoffzuleitung zur Düse seine abhängig von der Bewegung der Drosselklappe gesteuerte Absperrvorrichtung eingeschaltet ist, die so angeordnet und eingestellt ist, daß sie nur bei Beginn der Öffnung der Drosselklappe eine Drosselung der Brennstoffzuführung zur Düse bewirkt, so daß während der genannten übergangsperiode in den ersten Augenblicken der Öffnung der Drosselklappe die Versorgung der Speisedüse mit Brennstoff unterbrochen oder genügend neingeschränkt und die Entleerung des Düsenschachtes im Verhältnis zum Brennstoffbedarf in diesem Augenblick geregelt wird.
  • Vergaser mit veränderlichem Düsenquerschnitt, der durch Ventile ,o. dgl. geregelt wird, die abhängig von den. Bewegungen der Drosselklappe ;gesteuert werden, sind bekannt. Bei diesen erfolgt indes die Regelung des Brennstoffzutritts zum Motor während des ganzen Öffnungsbereichs der Drossel, so daß bei weiterer Öffnung der Drossel der Brennstoffdurchtritt entsprechend steigt. Demgegenüber beschränkt sich die Wirkung der Absperrvdrrirhtung beim Erfindungsgegenstand auf einen bestimmten Zeitpunkt, nämlich auf -den Augenblick, wo die Öffnung der Drossel beginnt. Es soll also durch die Einrichtung nach der Erfindung nicht eine gesteigerte Versorgung des Motors mit Brennstoff erreicht werden, sondern vielmehr lediglich eine Einschränkung der Entleerung der überschwemmten Düse, dadurch, daß die Versorgung der Düse nur in dem Augenblick der ersten Öffnung der Drossel eingeschränkt,oder unterbrochen wird. Unmittelbar nach diesem Augenblick wird bei weiterer Öffnung der Drossel der Brennstoffdurchtritt vollkommen freigegeben, so daß die Düse mit voller öffnungsweite den Brennstoff liefert. Nur in der Langsamstellung, d. h. hei geschlossener Drossel, wird die Düsenstellung gesperrt und s 'hon nach den ersten Millimetein fder #öffnung c Z> der Drossel der Durchgang wieder freigegeben.
  • Durch die Einrichtung nach der Erfindung ist es möglich, bei Vergasern mit großen Mischrohren und demzufolge großen Leistungshöhen !einen guten Langsamgang und vollkommene Vergasung ohne Totpunkte oder Leistungsabfall zu erzielen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispieleines Vergasers, der mit der Vorrichtung nach der Erfindung versehen ist, in senkrechtem Schnitt dargestellt. Mit dem Schacht i der Düse ist das Luftzuführungsrohr i' verbunden. Der Schacht trägt unten die unveränderliche versenkte Düse 2: Das Gehäuse ist unterhalb dieser Düse mit einem Schraubstopfen 3, der die Hierausnahme der Düse gestattet, versehen. Bei 4 befindet sich der Schwimmerbehälter für den Brennstoff, dessen Flüssigkeitsspiegiel über der Düse 2 liegt. 5 ist die Achse der Drosselklappe 6.
  • Von dem Schwimmerbehälter 4 führt eine Leitung 7, die mit seiner Leitung 8 in Verbindung steht, die mit einer Aussparung in dem Stopfen 3 verbunden ist, in welcher sich die Verunreinigungen des Benzins ansammeln. Zwischen den Leitungen y und 8 liegt eine EinscImürung 9, die als Sitz eines Nadelventils I o dient, welches den Brennstoffdurchtritt zur Düse 2 regelt. Die Leitung 8, welche diese Absperrvorrichtung mit der Düse verbindet, bildet unter der Düse Vorratsräume für den flüssigen Brennstoff.
  • Die Stange i i des Ventils io ist in einer Bohrung der Vergaserwand geführt und bei 12 an einen Arm 1-3 angelenkt, dessen Stellung mittels eines Schraubengewindes 14 mit Bezug auf eine Kurbel eingestellt werden kann, mit welcher der Arm 13 verbunden ist und die fest auf der Achse 5 der Drosselklappe 6 sitzt und mit dieser gedreht wird.
  • Die Form, Anordnung und Einstellung des Ventils i o - mit Bezug, auf die Bohrung 9 ist so bemessen, daß .nur im ersten Augenblick der Öffnung der Drosselklappe eine Drosselung des Brennstoffdurchtritts- durch die unveränderliche Düse 2 -eintritt, bei weiterer Öffnung der Drosselklappe aber das -Ventil io so weit gehoben ist, daß. die volle Düsenleistung hiüdurchtritt, so daß eine Einschräu.-kling der Versorgung der Düse nur während des Augenblicks, wo die Öffnung der Drossel beginnt, d. h. in der Stellung des Langsamganges, erfolgt und die Düse die Brennstoffhöchstleistung unmittelbar nach diesem Augenblick bei weiterer Öffnung der Drossel wieder erreicht.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei Beginn des Betriebes ist die Höchstleistung des Motors mit dem richtigen Verhältnis der Düsenleistung in bezug auf den zur vollständigen Füllung der Zylinder erforderlichen Durchmesser des Mischraumes eingestellt. Wenn nun die Öffnung der Drosselklappe beginnt, wird der Schacht z der überschwemmten Düse plötzlich entleert. In diesem Augenblick tritt die Wirkung der Absperrvorrichtung ein, so daß infolge der Bieschränkung Moder gänzlichen. Absperrung der Düsenspeisung dem Brennstoffschacht der Düse kein überschüssiger Brennstoff zugeführt wird. Ein Brennstoffüberschuß im Vergaser wird hierdurch vermieden und die Entleerung des Düsenschachtes im richtigen Verh,ältnis zum Brennstoffbedarf geregelt. Bei weiterer Öffnung der Drosselklappe und entsprechender Steigerung -- der Saugkraft des Motors fällt sofort die Drosselung der Brennstoffzuleitung weg; und der Brennstoff kann also unmittelbar aus der Düse herausgezogen werden, ohne daß Unregelmäßigkeiten im Überbang -oder Leistungsverluste eintreten.
  • Hierbei wirkt der unmittelbar unter der Düse in der Leitung 8 beständig vorhandene Brennstoffvorrat vorteilhaft mit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vergaser mit versenkter Düse, deren Brennstoffzufuhr durch eine abhängig von der Bewegung der Drosselklappe gesteuerte Absperrvorrichtung geregelt wird, gekenuzeichne durch leine solche Einstellung der -Absperrvorrichtung, daß sie eine Drosselung der Brennstoffzuleitung zur Düse nur bei Beginn der Öffnung der Drossellappe bewirkt, um die Entleerung des Düsenschachtes im Verhältnis zum Brennstoffbedarf in -diesem Augenblick zu regeln.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung (i o) in die _ Speiseleitung (7) der unveränderlichen Düse (2) eingeschaltet ist und die sie mit der Düse verbindende Leitung (8) unter der Düse einen Vorratsraum für den Brennstoff bildet.
DEC50664D 1935-01-25 1935-01-25 Vergaser mit versenkter Duese Expired DE626501C (de)

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DE626501C true DE626501C (de) 1936-02-27

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DE (1) DE626501C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE847516C (de) * 1943-01-19 1952-08-25 Amal Ltd Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE847516C (de) * 1943-01-19 1952-08-25 Amal Ltd Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen

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