DE625699C - Vorrichtung zur wechselnden Vorfuehrung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden Reklamescheibe befindlichen Reklametesten, farbigen Flaechen o. dgl., mittels vor dieser rotierender Scheiben - Google Patents

Vorrichtung zur wechselnden Vorfuehrung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden Reklamescheibe befindlichen Reklametesten, farbigen Flaechen o. dgl., mittels vor dieser rotierender Scheiben

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DE625699C
DE625699C DEB167670D DEB0167670D DE625699C DE 625699 C DE625699 C DE 625699C DE B167670 D DEB167670 D DE B167670D DE B0167670 D DEB0167670 D DE B0167670D DE 625699 C DE625699 C DE 625699C
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Description

  • Vorrichtung zur wechselnden Vorführung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden Reklamescheibe befindlichen Reklametexten, farbigen Flächen o. dgl. mittels vor dieser rotierender Scheiben Die Erfindung betrifft :eine Vorrichtung zur wechselnden Vorführung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden, Reklamescheibe befindlichen Reklametexten, farbigen Flächen o. dgl. mittels vor dieser rotierender Scheiben, die durch ein Uhrwerk oder einen Elektromotor angetrieben werden. Unter Vermittlung von zwei Zahnrädern oder Schnurscheiben a und b wird eine auf Kugeln laufende Welle c in Drehung versetzt. Auf dieser Welle ist eine Schnecke d angebracht, die ein weiteres, am Gehäuse befestigtes Zahnrad e antreibt, das zur periodischen Betätigung einer Bremse g eine Nockenscheibe f trägt.
  • Am Gehäuse ist ferner eine auswechselbare, mit Reklametexten beschriftete Scheibe h befestigt, die in der Mitte eine kreisrunde Öffnung aufweist, durch welche die Welle frei hindurchgeführt ist. Vor dieser Reklamescheibe sind drei mit farbigen Flügelblenden versehene Scheiben mit der Welle verbunden. Diese Scheiben weisen im Zentrum aufgenietete oder punktgeschweißte, die Scheiben im Abstand voneinander haltende Verstärkungsringe' auf, von denen "die vorderste Scheibe i mittels Verkantloches (s. Fig. 3) und Schraube p mit der Welle fest verbunden ist, -während die beiden anderen Flügelblendenscheiben j und k mit der vorderen durch in Führungsnabenschlitzen Z und m laufende Mitnehmerstifte n und o verkoppelt sind (siehe Fig. 3, 4, 5 und 6). Die lose auf der Achse sitzenden Scheiben i und k können sich gegenüber der vorderen, festen Segmentscheibe i nur um das Maß verdrehen, das zum Zwecke eines fächerartigen Ausbreitens und übereinanderschiebens der in konzentrischen Ringzonen angeordneten versetzten Flügelsegmentblenden erforderlich ist.
  • Die am vorderen Ende der Welle befindliche Schraube p ermöglichtes, alle Segmentscheiben zwecks Auswechselung der Beschriftungstafel von der Achse abzunehmen.
  • Die der Reklametafel nächstliegende Scheibe k ist durch einen Stift g mit einem lose aufsitzenden Mitnehmerring r verbunden. Dieser weist eine zentrale Aussparung auf, die zur Aufnahmeeiner Spiralfeder s dient. Diese Feder ist an der Welle und dem Mitnehmerring befestigt und übt auf letzteren eine in der Drehrichtung vortreibende Wirkung aus. Die Spannung wird auch nach Abnahme der Flügelscheiben dadurch aufrechterhalten, daß der Mitnehmerring r einen weiteren Stift t aufweist, dessen Bewegungsmöglichkeit durch die Ausfräsung v eines auf der Welle festgeschraubten Stellringes u (s. Fig. z) begrenzt isst. Der durch die Spiralfeder s und den Stellring u in Dauerspannung gehaltene Mitnehmerring Y bewirkt ein Vorschnellen der losen, Flügelscheib,en j und k (s. Fig. ¢ und 6), soweit dies die Stift- und Schlitzverbindung der Flügelscheiben untereinander zuläßt, wenn, der Mitnehmerring r und durch ihn die losen Flügelscheiben jund k durch eine Bremsvorrichtung g nicht beeinflußt werden. Dieselbe ist am Gehäuse mittels eines Zapfens w drehbar befestigt und trägt als wirkende Bremsfläche ein Lederpolster x. Außerdem weist der Bremsarm eine Rolle y auf. Die Bremse wird vom Getriebe aus mittels der durch Schnecke und Zahnrad stark verlangsamt laufenden Nockenscheibe j periodisch außer Funktion gesetzt. Ihre Wirkung ist regulierbar mittels einer verschraubbaren. Druckfeder z. Um ihren Zweck zu erfüllen, muß die hemmende Wirkung der betätigten Bremse stärker sein als die vortreibende Wirkung der im Mitnehmerring r untergebrachten Spiralfeder s.
  • Als Ausführungsbeispiel veranschaulichen die Abbildungen einen Apparat mit drei Segmentscheiben. Die vordere Seginentscheibei zeigt schwarz gefärbte Flügelblenden, -die in zwei Zonen versetzt angeordnet sind (siehe Fig.3). Die Flügelblenden der beiden anderen Scheiben (Fig. q. und 6) sind verschiedenfarbig in zwei konzentrischen Zonen angeordnet; die Flügelblenden der mittleren Scheibe j sind ebenfalls -gegeneinander versetzt.
  • Die Segmente der vordersten Scheibe sind infolge .der schnellen Rotation nicht sichtbar, zumal -wenn sie; wie im- Ausführungsbeispiel, schwarz gefärbt sind.
  • Die gleiche Wirkung kann auch statt mit drei mit zwei Flügelscheiben mit: entsprechend, d.h. um 5o%, verbreiterten Flügeln erreicht werden, doch ist die Farbwirkung bei drei bzw. mehr Flügelscheiben eine bessere, da die nicht überdeckbare vorderste Scheibe weniger Fläche aufweist. Um auch bei schrägstem Sehwinkel eine absolut dekkende Wirkung der entfalteten Segmente zu erzielen, ist jedes derselben i bis z° breiter zu gestalten, als seinem Anteil an den 36o° des Kreisumfanges entspricht.
  • Hinsichtlich der Zusammenstellung der Farben, Anzahl der Segmente, d. h. Flügelblenden, Anzahl der Flügelscheiben sowie der Anordnung der Flügel in einer öder mehreren bzw. durch Versetzung abwechselnd in Erscheinung tretenden Farb- oder Beschriftungszonen veranschaulichen die Abbildungen nur eine einzelne Ausführungsmöglichkeit.
  • Die beschriftete Tafel kann u. a. auch aus lichtdurchlässigen Materialien, wie Glas; Celluloid usw., hergestellt und von rückwärts beleuchtet werden. In diesem Fall ist der Mitnehmerring r rohrförmig so weit zu verlängern, daß zwischen der Rückseite der Beschriftungstafel h und dem Bremspolster x genügend Raum für die Anbringung von Beleuchtungskörpern entsteht.
  • Der Apparat kann, beliebig dimensioniert, in mehreren Wiederholungen mit gemeinsamer Kraftquelle nebeneinander angeordnetwerden. Auf diese Weise wird es möglich, Firmenbezeichnungen mit nebeneinanderstehenden, großdimensionierten Buchstaben zum Erscheinen und Verschwinden zu bringen.
  • Eine versetzte Anordnung der Flügel in mehreren konzentrischen Ringzonen käme hierbei nicht in Frage. Die Form der Flügel aller Flügelscheiben würde der in Fig. 6 ge- zeigten entsprechen, so daß bei übereinandergeschobenen Flügelblenden die gesamte Beschriftungsfläche auf einmal sichtbar wird.
  • Die rotierenden S.egmentscheiben bzw. Flügelblenden üben eine ventilierende Wirkung aus. Um diese zu verstärken, werden am rückwärtigen, dem Schraubverschluß p entgegengesetzten Ende der Achse c Ventilationsflügel in bekannter Ausführung angebracht. Auf diese Weise kann der u. a. für Schaufensterzwecke gedachte Apparat außer der Reklamewirkung noch einen weiteren Zweck erfüllen, nämlich als Vorbeugungsmaßnahme gegen das Gefrieren von Schaufensterscheiben und als Insektenabwehr.

Claims (1)

  1. PATEN.TANSPRÜCFIE : i. Vorrichtung zur wechselnden Vorführung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden Reklamescheibe befindlichen Reklametexten, farbigen Flächen o. dgl. mittels vor dieser rotierender Scheiben, gekennzeichnet durch die Anordnung :einer festen (i) und mehrerer loser Scheiben (j, k) auf einer gemeinsamen Antriebswelle vor der Reklamescheibe (h), die in konzentrischen Ringzonen einzeln und zueinander mit gegeneinander versetzten, gefärbten Flügelblenden versehen und mittels in Nabenschlitze .(l, m) eingreifender Mitnehmer (h, o) und einer Bremse (g) derart mit Vor- und Nacheilen antreibbar sind, daß sich die Blenden der Scheiben (i; j, k) abwechselnd in den Zonen überdecken und fächerartig entfalten. z. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeicl)net durch einen mit der Antriebswelle (c) -durch eine Feder (s) verbündenen, lose aufsitzenden Ivlitnehmerring (Y), der mittels eines in die vor der Reklamescheibe (h) liegende lose Scheibe (k) eingreifenden Stiftes (g) alle Scheiben unter Spannung hält und eine mit der Antriebswelle über eine Nockenscheibe (t) in Verbindung stehende Bremse (g), die abwechselnd den Mitnehmerring (Y) abbremst und freigibt und das Nach- und Voreilen der Scheibe verursacht. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß durch Aufsetzen von Windflügeln auf die Antriebswelle die Vorrichtung als Ventilator ausgebildet ist.
DEB167670D 1934-11-20 1934-11-20 Vorrichtung zur wechselnden Vorfuehrung von in konzentrischer Anordnung auf einer feststehenden Reklamescheibe befindlichen Reklametesten, farbigen Flaechen o. dgl., mittels vor dieser rotierender Scheiben Expired DE625699C (de)

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DE (1) DE625699C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE865252C (de) * 1951-06-15 1953-02-02 Hellmuth Weinrich Dr Reklameapparat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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