DE625508C - Thermisch und elektromagnetisch ausloesbarer Druckknopf-UEberstromschalter mit Freiausloesung - Google Patents
Thermisch und elektromagnetisch ausloesbarer Druckknopf-UEberstromschalter mit FreiausloesungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/48—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
- H01H73/56—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by push-button, pull-knob or slide
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Description
Es sind verschiedene thermisch und elektromagnetisch wirkende Überstromschalter
bekannt, die gewöhnlich auch in Stöpselform ausgeführt und so eingerichtet sind, daß sie
bei Eintritt eines Kurzschlusses oder Überstromes in der Leitung den Strom unterbrechen
und ein Wiedereinschalten desselben erst ermöglichen, wenn der Fehler beseitigt ist
(Freiauslösung). Die konstruktive Durchbildung derartiger Schalter stößt insoweit auf
besondere Schwierigkeiten, als diese Schalter relativ klein gebaut werden müssen und somit
für die Unterbringung und Ausgestaltung eines verhältnismäßig komplizierten Mechanismusses nur wenig Raum zur Verfügung
steht und trotzdem hohe Anforderungen an deren Dauerhaftigkeit, sichere Funktion
und Feinfühligkeit gestellt werden müssen. Fast durchweg erfolgt bei allen bekannten
Schaltern die Kontaktschließung wie die Kontaktverriegelung durch Klinken, die durch Betätigung eines Druckknopfes zum
Eingriff kommen und deren Auslösung durch das thermisch oder durch das elektromagnetisch
betätigte Auslöseorgan erfolgen kann. Man muß berücksichtigen, daß wohl durch richtige Ausbildung des elektromagnetisch
betätigten Organs eine trotz der Kleinheit des Elektromagneten immerhin bis zu einem
gewissen Grad fühlbare Kraft zu erzielen ist, daß man aber durch das thermische Auslösungsorgan
nur eine sehr geringe Kraftleistung erreichen kann. Trotzdem wird in jedem Fall eine absolut sichere Funktion als
unerläßliche Bedingung angesehen, und es ist daher begreiflich, daß es dabei vor allen Dingen
auf die richtige Anordnung, Ausgestaltung und Stellung der beiden betreffenden
Organe und auf ihr gegenseitiges Verhalten ankommt, wenn den vorerwähnten Bedingungen
entsprochen werden soll. Bei den bisher bekannten Schaltern dieser Art war gewöhnlich
im Druckknopf eine Klinke angeordnet, welche das bewegliche Schaltglied beim Niederdrücken
des Druckknopfes entgegen einer Ausschaltfeder in die Kontaktlage führt, wo es selbsttätig durch eine zweite Klinke verriegelt
wird. Die praktische Durchführung dieser Konstruktion geschah in der verschiedensten
Weise, doch war sowohl die Anord- go nung wie die Durchbildung dieser Organe
insbesondere deshalb äußerst mangelhaft, weil ihre Verklinkung durchweg in einer solchen
Weise stattfand, daß sowohl für die thermische als auch für die elektromagnetische
Auslösung verhältnismäßig bedeutende Kräfte erforderlich waren und daß dabei noch obendrein die Verriegelungsorgane in
einer solch ungünstigen Weise zur Wirkung gelangten, daß sie sehr bald zum Verschleiß
kamen. Alle diese Mißstände werden nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß
beide Klinken, also sowohl die die Kontaktschließung als auch die die Kontaktverriege-S
lung- bewirkende Klinke, im Druckknopf drehbar gelagert sind und daß das freie Ende der
zweiten Klinke mit ι der ersteren einseitig kraftschlüssig gekuppelt ist. Hierdurch wird
es möglich, die Verklinkungsorgane so anzuordnen, 'daß sie auf einer und derselben
Linie liegen, welche die Mittellinie und Bewegungsrichtung' des Druckknopfes ist. Die
Folge dieser Anordnung ist, daß die Verklinkungsorgane trotz dauernd sicherer Funktion
nur ganz geringe Kräfte brauchen, so daß einerseits zu ihrem Eingriff ganz1
schwache Federn genügen, andererseits auch ganz schwache Kräfte sowohl des magnetischen
wie des thermischen Auslösungsorgans ausreichen, um die Auslösung in jedem Fall mit absoluter Sicherheit und größter
Schnelligkeit durchzuführen, bevor die in solchen Fällen auftretenden Überströme eine
gefährliche Stärke angenommen haben. Die einseitig kraftschlüssige Kuppelung der beiden
Klinken ergibt dabei eine genau symmetrische Anordnung und ein richtiges Zusammenarbeiten
der beiden Klinken mit den betreffenden Verriegelungsorganen. Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise
veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. ι einen senkrechten Längenschnitt'
eines eingeschalteten Schalters,
Fig. 2 einen dazu senkrechten Längenschnitt des Schalters im ausgeschalteten Zustande,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den oberen Teil des Schalters und
Fig. 4 den gleichen Querschnitt bei etwas anderer Ausbildung des thermisch wirkenden
■ Organs, des Bimetalls-treifens.
Man erkennt aus der Zeichnung das zweiteilige Schaltergehäuse 1, 2, in welchem an
einer Platte 3 der Elektromagnet 5 hängt, der den Anker 7 betätigt. Letzterer wird, durch
einen Stift 8 gehalten, dessen keilförmiger Kopf 9 beim Ansprechen des Ankers die Auslösung
einer am Druckknopf 18 hängenden Klinke 20 bewirkt.
" In der Platte 3 sind zwei Stäbe 10 befestigt,
auf denen ein als Kontaktbrücke dienendes Gleitstück 12 auf und nieder beweglich
geführt ist.
. An dem Druckknopf 18, der unter dem Druck einer Feder 19 steht, sitzt außer der
■" federnden Klinke 20 noch eine zweite federnde
Klinke 17. Die Klinke 17 besteht aus einem
U-förmigen flachen Metallstück, welches so gebogen ist, daß.seine Schenkel flach übereinanderliegen,
während der Steg 17' einen die
Klinke 20 umfassenden Bügel bildet. An der Offenseite weist der bügeiförmige Steg 17'
eine vorspringende Nase 17" auf. Die Schenkel der Klinke 17 tragen außerdem aufwärts
gerichtete Klinkennasen. Drückt man den Druckknopf 18 nieder, dann erfaßt die Klinke
20 mit ihrer abwärts gerichteten Klinkennase das Gleitstück 12, welches somit in die Kontaktlage
mit den festen Gegenkontakten 21 und 22 gebracht wird. In dieser Stellung
(Fig. 1) hat die Klinke 17 mit ihren aufwärts
gerichteten Klinkennasen unter eine Platte 16 gegriffen und hält dadurch sowohl den Druckknopf
18 als auch das Gleitstück 12 in der eingeschalteten Stellung fest.
Die thermische Auslösung erfolgt mittels eines Bimetallstreifens 25. Dieser ist über den
größten Teil seiner Länge eingeschnitten, und seine beiden freien schmalen Enden sind dann
V-förmig abgebogen und auf den Stiften 24 und 26 befestigt. Das breite Ende des Bimetallstreifens
steht dicht vor der Nase 17" des Klinkenhebels 17. Bei seiner Durchbiegung
infolge Erwärmung drückt der Bimetallstreifen gegen die Nase 17" und löst
dadurch die Klinke 17 aus. Infolgedessen schnellt der Druckknopf 18 und damit auch
das Gleitstück 12 zurück, so daß die Kontakte 21, 22 unterbrochen werden.
Bei der magnetischen Auslösung drückt das Keilstück 9 seitlich gegen das untere
Ende der Klinke 20. Die Klinke 20 gibt das Gleitstück 12 zur Stromunterbrechung frei
und drückt gegen den Verbindungsbogen 17' der Klinke 17, so daß sich diese ebenfalls entriegelt.
Fig. 4 zeigt den Bimetallstreifen 25 in gewundener Form um seine Befestigung 24
herumgeführt, wobei selbstverständlich sein freies Ende wiederum so gestellt ist, daß es
dicht vor der Nase ϊ/ steht.
Claims (3)
1. Thermisch und elektromagnetisch auslösbarer Druckknopf-Überstromschalter
mit Freiauslösung, bei dem von zwei zusammen die Kontaktschließung und die
Kontaktverriegelung bewirkenden Klinken die eine am Druckknopf sitzende no
Klinke das bewegliche Schaltglied beim Niederdrücken des Druckknopfes entgegen einer Ausschaltfeder in die Kontaktlage
führt und hier selbsttätig durch die zweite Klinke verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
Klinke (17) ebenfalls im Druckknopf (18)
drehbar gelagert ist und ihr freies Ende mit der ersten Klinke (20) einseitig
kraftschlüssig gekuppelt ist.
2. Druckknopf-Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Klinke (17) aus einem LJ-förmigen,
zu einer Doppelklinke zusammengebogenen Körper besteht, dessen Schenkelenden die Lagerstellen bilden und dessen
bügeiförmiger Steg die erste Klinke. (20) umfaßt.
3. Druckknopf-Überstromschalter nacb Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das thermische Auslöseorgan (Bimetallstreifen 25) unmittelbar auf eine Nase (17") der zweiten Klinke (17) einwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35372D DE625508C (de) | 1933-06-20 | 1933-06-20 | Thermisch und elektromagnetisch ausloesbarer Druckknopf-UEberstromschalter mit Freiausloesung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN35372D DE625508C (de) | 1933-06-20 | 1933-06-20 | Thermisch und elektromagnetisch ausloesbarer Druckknopf-UEberstromschalter mit Freiausloesung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE625508C true DE625508C (de) | 1936-02-13 |
Family
ID=7346995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN35372D Expired DE625508C (de) | 1933-06-20 | 1933-06-20 | Thermisch und elektromagnetisch ausloesbarer Druckknopf-UEberstromschalter mit Freiausloesung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE625508C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836822C (de) * | 1949-08-26 | 1952-04-17 | Otto Streng Dipl Ing | Selbstschalter, insbesondere Kleinselbstschalter |
| DE1020718B (de) * | 1951-11-26 | 1957-12-12 | Leopold Kostal Elektrotechnisc | Installations-Selbstschalter |
-
1933
- 1933-06-20 DE DEN35372D patent/DE625508C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836822C (de) * | 1949-08-26 | 1952-04-17 | Otto Streng Dipl Ing | Selbstschalter, insbesondere Kleinselbstschalter |
| DE1020718B (de) * | 1951-11-26 | 1957-12-12 | Leopold Kostal Elektrotechnisc | Installations-Selbstschalter |
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