DE625040C - Teer- und Bitumenschmelzkessel, insbesondere fuer Strassenbauzwecke - Google Patents

Teer- und Bitumenschmelzkessel, insbesondere fuer Strassenbauzwecke

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DE625040C
DE625040C DESCH101699D DESC101699D DE625040C DE 625040 C DE625040 C DE 625040C DE SCH101699 D DESCH101699 D DE SCH101699D DE SC101699 D DESC101699 D DE SC101699D DE 625040 C DE625040 C DE 625040C
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furnace
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W & J Scheid
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10C—WORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00—Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/10—Melting
    • C10C3/12—Devices therefor

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Teer- und Bitumenschmelzkessel, insbesondere für Straßenbauzwecke Die Erfindung ` betrifft F1ammYohrheizkessel,insbesondere kleinerer Bauart, wie sie im Straßenbau als fahrbare Teer- und BitumenschmelzkeAsel Anwendung finden.
  • Es ist ein Nachteil dieser Kessel, daß sie im allgemeinen eine lange Anheizzeit benötigen und für die notwendige Erhitzung der Bitumenmassen bei mittlerer- Kesselgröße oft mehrere Stunden beanspruchen. Es sind Kessel bekannt, die oberhalb der Feuerung oder auf dem Wege der Heizgase Zwischenwände o. dgl. aus Schamotte aufweisen, tun erhöhte Verbrennungstemperaturen -oder eine möglichst weitgehende Ausnutzung der Verbrennungsgase zu ermöglichen. Abgesehen davon, daß derartige Kessel oft au umfangreich und schwer sind, wird . das Anheizen und insbesondere das Ingangbringen der Feuerung durch diese Zwischenwände nicht wesentlich ,gefördert.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine' Verbesserung in dieser Beziehung bei Flammrohrheizkesseln dadurch erzielt, daß das Flammrohr durch eine 'die Feuerung überdeckende Zwischenwand. aus Blech in zwei: übereinanderliegende Heizzüge unterteilt ist, - die an dein der Feuerung gegenüberliegenden Ende des Flammrohres miteinander in Verbindung stehen und von denen der obere über die Feuerung hinweg zum Schornstein führt. Der Erfolg dieser verhältnismäßig einfach auszuführenden Maßnahme äußert sich in - einem wesentlich verstärkten Zug im Flammrohr, wodurch ein. viel schnelleres und stärkeres Anheizen ermöglicht wird, als ges bei den bisherigen Kesseln der Fall ist. Diese Wirkung erklärt sich dadurch, daß die über der Feuerung und über der Blechwand befindliche Luft bmv. später die Heizgase unmittelbar nach der Entzündung der Brennstoffe erhitzt werden, was naturgemäß -eine Verstärkung des Zuges @exgibt.
  • Von Bedeutung ist die Maßnahme gemäß der Erfindung in erster Linie für die kleinen fahrbaren Bitumenschmelzkessel im Straß,enhaubetrieb, für die,es wegen des häufig unterbrochenen Betriebes besonders vorteilhaft ist, wenn sie rasch angeheizt werden können. Einen- weiteren Vorteil bietet die neue Ausgestaltung dieser-.einfachen Flammrohrkessel noch dadurch, daß es jetzt möglich ist, ganz geringwertige Brennstoffe zu verfeuern, aie in den bisher im Straßenbau üblichen, Kesseln wegen des zu geringen. Heizzuges nicht benützt werden konnten. Die Erfindung läßt sich natürlich. in gleicher Weise bei Kesseln mit mehreren Flammrohren sowie auch bei solchen mit Vorteil anwenden, die -z. B. zur Dampferzeugung oder anderen Zwecken dienen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel. der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i stellt leinen Längsschnitt, Abb. weinen Querschnitt durch einen Bitumenschmelzkessel dar.
  • In dem Heizkessel I< ist das Flammrohr F -wie üblich angeordnet. Die beiden Züge innerhalb des Flammrohres entstehen durch Einschaltung einer Zwischenwand T, die nicht ganz bis zu dem geschlossenen Ende des Flammrohres -durchläuft, wo der Übertritt der Heizgase von dem unteren Zug U in den oberen rückläufigen Zug O erfolgt, an welchen dann der Abzug anschließt. In dem unteren Zug ist wie üblich die Feuerung H angeordnet.

Claims (1)

  1. PATRN'TANSPRUCH: Teer- und- Bitumenschmelzkessel, insbesondere für Straßenbauzwecke, mit einem den Kessel durchziehenden Flammrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Flammrohr (F) durch -eine die Feuerung (H) überdeckende Zwischenwand (T) aus Blech in zwei übereinanderliegende Heizzüge (O bzw. ,U) unterteilt ist, die an dein der Feuerung (H) gegenüberliegenden Ende des Flammrohres miteinander in Verbindung stehen, und von denen der obere (O) über die Feuerung (H) hinweg zum Schornstein führt.
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