DE624028C - Papiermaschinen-Walzenpresse mit zwei Presswalzen, von denen mindestens eine mit einem Gummiueberzug versehen ist - Google Patents

Papiermaschinen-Walzenpresse mit zwei Presswalzen, von denen mindestens eine mit einem Gummiueberzug versehen ist

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DE624028C
DE624028C DEM126435D DEM0126435D DE624028C DE 624028 C DE624028 C DE 624028C DE M126435 D DEM126435 D DE M126435D DE M0126435 D DEM0126435 D DE M0126435D DE 624028 C DE624028 C DE 624028C
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Germany
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rubber coating
press
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hardness
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DEM126435D
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Poppe & Co Giessener Gummiware
FRITZ MOUFANG DIPL ING
Original Assignee
Poppe & Co Giessener Gummiware
FRITZ MOUFANG DIPL ING
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/08Pressure rolls

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Papiermaschinen-Walzenpresse mit zwei Preßwalzen, von denen mindestens eine mit einem Gummiüberzug versehen ist Die Erfindung betrifft die für die Papierherstellung gebrauchten Walzenpressen, zwischen deren Walzen ein Band aus Filz o. dgl. mit dem auf ihm ausgebreiteten Papierstoff hindurchläuft. Bei diesen bekannten Walzenpressen hat mindestens eine der beiden Walzen einen Gummiüberzug von einer gewissen, wenn auch nur geringen elastischen Nachgiebigkeit.
  • Erfahrungsgemäß leidet das Filzband an seinen über die seitlichen Grenzen des Papierstoffes im allgemeinen hinausgehenden seitlichen Randteilen unter der sehr großen Preß- und Reibwirkung des Walzengummiüberzuges.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß der Walzengummiüberzug im Bereich der Längsenden weniger hart ausgebildet wird; beispielsweise nimmt die Härte der oder jeder mit Gummi überzogenen Walze nach den Walzenenden hin ab, d. h. die elastische Nachgiebigkeit nimmt zu. Wie sich herausgestellt hat, wird hierdurch die schädliche Wirkung auf die Filzbänder und insbesondere auf deren Ränder zum mindesten sehr herabgedrückt.
  • Es sind schon Walzen mit Gummiüberzügen für die Papierherstellung bekannt, und zwar sowohl in der Form aufzupumpender Hohlwalzen als solche mit im Vergleich zur Nachgiebigkeit des Überzuges, der aus Gummi besteht, unnachgiebigem Kern. Es ist an sich auch schon bekannt, bei solchen Walzen die elastischen Eigenschaften des Überzuges nach den Enden der Walze hin andere werden zu lassen. Es ist aber weder vorgeschlagen worden, den Gummiüberzug nach den Walzenenden hin weicher, elastisch nachgiebiger auszubilden, noch hat man in den bekannten Vorschlägen auch nur daran gedacht, dem Zweck zu dienen, daß der nachteiligen Beanspruchung des Filzbandes entgegengewirkt werde, welchem Zweck zu dienen die Ausbildungen nach den bekannten Vorschlägen auch nicht im entferntesten geeignet sind.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen von Preßwalzen nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Walzenpresse, zwischen deren Preßwalzen ein Filzband mit Papierstoff hindurchläuft; Abb. 2 zeigt in einem gleichartigen Schnitt, gegenüber Abb. i jedoch etwa bis zur natürlichen Größe vergrößert, nur einen Endteil der beiden beschickten Preßwalzen; Abb. 3 zeigt in derselben Weise'einen Endteil der beschickten Preßwalzen, gegenüber Abb. 2 aber in einer anderen Ausführungsart; Abb. q. zeigt eine weitere Ausführungsart des Endteiles einer Preßwalze allein.
  • Es ist beispielsweise angenommen, daß die eine der beiden Preßwalzen, die obere Preßwalze a, keinen Gummiüberzug hat; sie möge eine Preßwalze aus Stein oder Metall sein. Die andere Preßwalze, hier die untere Walze b, hat einen Gummiüberzug c von einer gewissen, im allgemeinen geringen elastischen Nachgiebigkeit. Sie möge vermittels einer mit ihr durch Vulkanisation verbundenen Hartgummihülse d auf dem Metallkörper der Walze,befestigt sein.
  • Im Betrieb läuft das Filzband e mit dem auf ihm ausgebreiteten Papierstoff f zwischen den beiden Preßwalzen a und b hindurch, wobei diese durch auf die Zapfenlager ausgeübte Drucke fest aufeinandergepreßt werden. Der Papierstoff f möge beiderseits bis zur Linie A reichen. " Ausführungsbeispiel nach`Abb.2 Der Gummiüberzug c der jeweils erforderlichen Härte reicht nicht oder nicht in ganzer Dicke bis zu den Längsenden der Preßwalze b bzw. der Hartgummihülse d, sondern er nimmt im Bereich eines-jeden der beiden Längsenden der Preßwalze von einer durch die Linie B bezeichneten Stelle an in Richtung auf die Längsenden stufenweise - hier z. B. in fünf Stufen - ab; es sind aber die zylindrischen Stufenräume mit Gummiüberzügen g, h, i, k, 1 von größerer elastischer Nachgiebigkeit ausgefüllt, so daß der Gesamtüberzug c, g, h, i, k, 1 bis zu den Längsenden der Preßwalze eine gleichmäßig starke Umhüllung 'der Preßwalze bildet. Infolge Zusammenvulkanisierens der Gummiüberzüge g, h, i, h, 1 mit dem härteren Gummiüberzug c stellt der Gesamtüberzug c-1 auch eine ununterbrochene Gummimasse dar. Es 'besteht nur der Unterschied gegenüber den bisherigen Gummiüberzügen bei Preßwalzen, daß die Nachgiebigkeit der Endteile des 'Gummiüberzuges und die Dicke des weniger harten Gummiüberzuges g-1 nach den Walzenenden hin zunehmen. Da in manchen Fällen der Unterschied zwischen den Nachgiebigkeiten einerseits im Mittelbereich und andererseits im Bereich der Längsenden nicht sehr beträchtlich zu .sein braucht, erreicht man mit der stufenweisen Zunahme der Schichtdicke des weniger harten Gummiüberzuges eine praktisch kontinuierliche Abnahme der Härte auch bei nur -wenigen Stufen.
  • Ausführungsbeispiel nach Abb.3 Dieses Beispiel unterscheidet sich von dem Beispiel nach Abb. 2 zunächst darin, daß die Härte des weniger harten Gummiüberzuges g-1, der schichtweise die durch die Dickenabnahme des Gummiüberzuges c. frei werdenden Kantenräume ausfüllt, nicht dieselbe ist, sondern von außen nach innen, d. h. von g bis 1, schichtweise abnimmt. -Auf diese Weise erreicht man u. a., daß der Übergang von der Härte des Gummiüberzuges c zu den geringeren Härten des Gummiüberzuges g-1 ein in besonders hohem Maße langsamer und allmählicher wird.
  • Ein weiterer Unterschied gegenüber dem Beispiel nach Abb. 2- besteht darin, daß die Dicke des weniger harten Gummiüberzuges g-1 nicht stufenweise, sondern längs einer stufenlosen Linie zunimmt. Hierdurch wird die Abnahme der Härte zumal beim Übergang von dem Gummiüberzug c zu dem Gummiüberzug g-1 eine noch langsamere und allmählichere, als wenn der Gummiüberzug g-1 bei gegebenen Härtegraden stufenweise an den Gummiüberzug c anschließt. Ausführungsbeispiel nach Abb. q. Dieses Beispiel unterscheidet sich von dem Beispiel nach Abb. 3 darin, daß die Härte des weniger harten Gummiüberzuges g-1 von außen nach innen, d. h. von g bis 1, nicht ab-, sondern zunimmt. Hierdurch wird bei gegebenen Verhältnissen der Härten der Gummiüberzüge zueinander (etwa wie im Beispiel Abb.3) die Abnahme der Härte beim Übergang vom Gummiüberzug c zu dem Gummiüberzug g-1 zunächst, d. h. bis zu einem gewissen Abstand, von der Übergangsstelle B, eine schnellere, was in manchen praktischen Fällen erwünscht sein kann. Geht hierbei der Härteunterschied zwischen dem Gummiüberzug c und dem Gummiüberzug g bzw. den oberen Gummiüberzügen an den Enden über ein gewisses Maß hinaus, so kann der stufenlose Übergang vom Gummiüberzug c zu dem anschließenden Gummiüberzug g-1 von besonderer Bedeutung für die Gleichmäßigkeit des Übergangs sein.
  • Die weichste Schicht außen anzuordnen, ist auch insofern von Vorteil, als so die lokale Nachgiebigkeit in der Oberfläche eine größere wird.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i. Papiermaschinen-Walzenpresse mit zwei Preßwalzen, von denen mindestens eine mit einem Gummiüberzug auf einem unelastischen, unnachgiebigen Kern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiüberzug (c) im Bereich der Längsenden der Preßwalze (b) weniger hart ist als in dem Bereich dazwischen.
  2. 2. Preßwalze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit der Endteile des Gummiüberzuges (c) nach den Walzenenden hin zunimmt.
  3. 3. Preßwalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß -die Dicke des weniger harten Gummiüberzuges (g-1) nach den Walzenenden hin zunimmt. q.
  4. Preßwalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des weniger harten Gummiüberzuges (g-1) nach den Walzenenden zu stufenweise zunimmt;
  5. 5. Preßwalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des weniger harten Gummiüberzuges (g-1) längs einer stufenlosen Linie zunimmt.
  6. 6. Preßwalze nach Anspruch r, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des weniger harten Gummiüberzuges (g-1) der Endteile von außen nach innen schichtweise abnimmt.
  7. 7. Preßwalze nach Anspruch z, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Härte des weniger harten Gummiüberzuges (g-1) der Endteile von außen nach innen schichtweise zunimmt.
  8. 8. Preßwalze nach Anspruch i, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Schicht (g) der Endteile von derselben Härte ist wie der im Bereich zwischen den Endteilen liegende Gummiüberzug (c), jedoch eine sehr geringe Schichtdicke hat, und die unter ihr liegenden Gummischichten (h-1) weniger hart sind. g. Verfahren zur Herstellung. von Gummiüberzügen nach den Ansprüchen z, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als mittleren Teil des Gesamtgummiüberzuges einen Überzug aufbringt, der nach den Enden hin stufenweise oder längs einer schrägen Linie an Dicke abnimmt und die dadurch frei gewordenen Kantenräume schichtweise mit Überzügen aus Gummi entsprechender Härte oder Härten ausfüllt.
DEM126435D 1934-02-09 1934-02-09 Papiermaschinen-Walzenpresse mit zwei Presswalzen, von denen mindestens eine mit einem Gummiueberzug versehen ist Expired DE624028C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177913B (de) * 1962-04-06 1964-09-10 Winkler Maschf Papierfuehrungsvorrichtungen zum Schutze der Raender von Papierbahnen beim Durchlaufen von Papierbahnen verarbeitenden Maschinen
DE3828179A1 (de) * 1988-08-19 1990-02-22 Voith Gmbh J M Presswalze fuer die pressenpartie einer papiermaschine
DE29721509U1 (de) 1997-12-05 1998-01-29 Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co KG, 47805 Krefeld Elastische Walze für eine Kalanderanordnung

Cited By (4)

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EP0921229A2 (de) 1997-12-05 1999-06-09 Eduard Küsters Maschinenfabrik GmbH & Co. KG Elastische Walze für eine Kalanderanordnung

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