DE631485C - Verteilungszunge fuer die Speisevorrichtung von Brikettwalzenpressen - Google Patents

Verteilungszunge fuer die Speisevorrichtung von Brikettwalzenpressen

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DE631485C
DE631485C DEM129426D DEM0129426D DE631485C DE 631485 C DE631485 C DE 631485C DE M129426 D DEM129426 D DE M129426D DE M0129426 D DEM0129426 D DE M0129426D DE 631485 C DE631485 C DE 631485C
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tongue
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curvature
distribution tongue
roller presses
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DEM129426D
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Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG
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Maschinenfabrik Koeppern GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
    • B30B15/308Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses in a continuous manner, e.g. for roller presses, screw extrusion presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description

  • Verteilungszunge für die Speisevorrichtung von Brikettwalzenpressen Gegenstand der Erfindung ist die Ausbildung der Verteilungszunge für die Speisevorrichtung von Walzenpressen, auf denen insbesondere kugel- oder eiförmige Briketts hergestellt werden sollen.
  • Durch die in derartige Speisevorrichtungen eingebauten, in ihrer Lage verstellbaren Verteilungszungen wird in erster Linie die Breite des Durchschnittsquerschnittes, der vor dieser Verteilungszunge mit der ihr gegenüberliegenden Walze gebildet wird, sowie die Menge des den Walzen zuströmenden Preßgutes bestimmt. Gewöhnlich ist auf den Preßwalzen eine größere Anzahl von Formreihen nebeneinander angeordnet. Man hat nun von jeher beobachtet, daß durch verschiedene Einflüsse, in erster Linie durch den Reibungswiderstand an den Seitenwänden des Fülltrichters, eine ungleichmäßige Beschickung der verschiedenen Formreihen stattfindet. Insbesondere erhalten die seitlich liegenden Formreihen weniger Preßgut als die in der Mitte liegenden.
  • Man hat bereits die verschiedensten Vorschläge gemacht, um diesen Nachteil zu beseitigen. So hat man schon vor vielen Jahren vorgeschlagen, die Verteilungszunge derart zu krümmen, daß sie in der Mitte weiter vorspringt als an den Seiten, so däß dadurch der Durchtrittsquerschnitt seitlich größer wurde als in der Mitte. Hierdurch wird zwar der Nachteil teilweise beseitigt, aber jeweils nur für ganz bestimmte Betriebsbedingungen, Arbeitsgeschwindigkeiten und Gutzusammensetzungen. Für eine allgemeine Verwendbarkeit derartiger Walzenpressen ist es aber erforderlich, den Durchflußquerschnitt in den verschiedenen Breitenzonen der Walzen beliebig ändern und den jeweils herrschenden Betriebsverhältnissen anpassen zu können. Man hat versucht, dieses Ziel auf den verschiedensten Wegen zu erreichen. Insbesondere ist man zur Erreichung dieses Zieles von der einteiligen Ausführung der Verteilungszunge abgegangen und hat sie aus mehreren unabhängig voneinander einstellbaren Teilen zusammengesetzt.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll ein Weg gezeigt werden, durch den diese Unterteilung der Verteilungszunge und die damit in vielen Fällen verbundenen Nachteile bezüglich der Bauart oder Wirkungsweise vermieden werden können. Zu diesem Zweck wird die Verteilungszunge erfindungsgemäß aus einem federnden oder nachgiebigen Material in einem Stück hergestellt und mit einer Biegungsvorrichtung verbunden, die es gestattet, den Krümmungsbogen zu ändern. Durch eine solche Ausführungsform der Verteilungszunge wird eine Anpassung an alle Betriebsverhältnisse ermöglicht.
  • Die Erfindung ist auf der ,Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt, Fig. z ein waagerechter Schnitt und Fig.3 ein senkrechter Schnitt bzw. eine Vorderansicht senkrecht zu Fig. r.
  • Fig. q. zeigt im senkrechten Schnitt und Fig. 5 in, der-Aufsicht eine , ändere' Ausfüh@ rungsform der Erfindung.-In Fig. i ist a ein Fülltrichter mit der- ii bekannter Weise verschiebbaren Verteilunge'` zunge f, die an einem Schieberrahr@en c- star'c,.: oder drehbar befestigt ist. . Dieser Schiebej: rahmen c wird durch ein Handrad d -und eine'' Gewindespindel e so betätigt, daß der Füllungsquerschnitt b vergrößert oder verkleinert werden kann. -Die Verteilungszunge f 'be#.itit an beiden Seiten kleine Nocken mit Gelenkeng und g1, durch welche auf die biegsame . Gleitfläche, f ein Zug Ader Druck ausgeübt wird. Hierzu sind an diesen Gelenken Gewindespindeln 12 und hl mittels Bolzen p und pl drehbar befestigt, welche durch Handräder i und il bewegt werden. Wird durch diese Handräder i und ü ein Zug auf die Spindeln h und hl und damit auf die Gelenke-.g und g 1 ausgeübt, so wird die Krümmung- der- Zunge wergrößerx. Im umgekehrten Falle wird durch die Handräder i und -ü und die Spindeln h u=nd ,hl auf die Gelenke g und .gl ein Druck ,ausgeübt und hierdurch der Krümmungsbogen der Verteilungszunge 'f vergrößert, d. h. der Krümmungsbogen der Gleitfläche.abgeflacht. Wird dieser Druck oder Zug nur -,mit #einer der Spindehl h oder lzl allein ausgeübt, so wird diese Veränderung des Krümmungsbogens nicht über die ganze Länge =des Bogens erfolgen, sondern nur etwa über - die Hälfte des Bogens. Der Füllungsqtiersclmitt wird auch dann nur nach einer SeitenRäche k oder k1 des Fülltrichters hin vergrößert und der -Gutdurchlaß nur an dieser Seite-verstärktwerden.
  • Fig. 3 veranschaulicht einen Qüerschnitt durch einen Fülltrichter mit seinen beiden Seitenflächen h und hl mit dem mittleren Befestigungsstück m -und -den 'seitlichen Gelenkbefestigungen#g !und gi.
  • Die Erfahrung =hat gelehrt, daß für einen gewissen üblichen Zustand' in -der -Zusammensetzung des Preßgutes von -vornherein ein gewisser Krümmungsbogen der federnden Verteilungszunge f erforderlich ist. Die Verteilungszunge/ wird daher von vornherein -bei der Herstellung auf diese Krümmung gebogen werden.
  • Die Erfahrung hat ferner gezeigt, daß bei allen vorkommenden Veränderungen des Gutes die Bogenhöhe des Krümmungsbogens -der Zunge im Höchstfalle -nur um -einen Betrag von 3 bis 5 -mm vergrößert oder verkleinert zu werden braucht, um eine , ausreichende Füllung der seitlichen Formenreihen auf den Brikettwalzen zu - gewährleisten: Die Nachgiebigkeit de's Werkstoffes, -aus welchem die Verteilungszunge f hergestellt ist, -gestattet diese Veränderung der Bogenhöhe um 3 'bis höchstens 5 -mm, -ohne daß- eine dauerr;de ungleichmäßige Verformung des Normkräm< rnungsbögens zu befürchten ist.
  • °_=' Weitere Ausführungsmöglichkeiten zeigen fiele Fig. ¢ und 5. An einem Schieberrahmen c ' "g#Ai°ein Befestigungsblockm starr aufgehängt.
  • fie biegsame Verteilungszunge f erhält auf 'der Rückseite mehrere Blattfedern ia, die an ihren Enden Gelenke g und u 1 tragen. An diesen Gelenken sind Zugstangen h und hl drehbar angeschlossen, die mit einem Auge an einem Bolzen p befestigt sind. Auf dem gleichen Bolzen p sind Kurbelringe o, o1 und o2 befestigt, welche gegen die Mitte der Blattfedern drücken. Auf dem gleichen Bolzen p sitzt starr befestigt ein Schneckenrad g mit einer .Schnecke Y. Die Schnecke wird durch ein Handrad s betätigt; die verbindende Achse w ist in einer Lagerbüchse t drehbar verlagert.
  • Durch Betätigung des Handrades s dreht die Schnecke r .das .Schneckenrad g und damit den Bolzen. Die auf dem Bolzen starr befestigten Kurbelringe o, o1, o2 .drehen sich mit, so daß ein mehr oder weniger großer Druck auf die Federn°n hinter der biegsamen Verteilungszunge ausgeübt wird. Hierdurch wird der Krümmungsbogen der Blattfedern n und dätht der Krümmungsbogen der Verteilungsxunge f hervorgerufen.
  • Um nun auch den Füllungsquerschnitt nur an einer Seitenfläche ändern zu können, kann ' die ganze Verteilungszunge um die Mittelachse .des Bolzens p gedreht werden. Dies geschieht .dadurch, daß die Lagerbüchse t mit einer besonderen Stellvorrichtung in bekannter- Weise durch Handrad u und Gewindespindel v seitlich verstellt werden kann, so- -daß die Verbindungsspindel w zwischen dem Handrad s und der Schnecke t^ um einen gewissen Winkel um die Mittellinie des Bolzens p geschwenkt wird. Durch diese Anordnung wird der gleiche Erfolg erzielt wie bei der -ersten .Ausführungsform nach Fig. i bis 3.
  • Es liegt -auf der Hand, daß der Erfindungsgedanke -auch Anwendung finden kann, um Krümmungen der Verfeilungszunge im ganzen oder an einzelnen Stellen um eine nicht senkrechte, sondern beispielsweise um eine waagerechte oder in einer, Winkel zur Senkrechten liegende Krümmungsachse zu biegen.

Claims (1)

  1. PATEN-TAN.SPRTJCHZ i-. Verteilungszunge für die Speisevorrichtung von Brikettwalzenpressen, da- durch gekennzeichnet, daß die Verteilungszunge in -einem Stück aus federndem oder nachgiebigem. Werkstoff hergestellt und durch eine Biegevorrichtung in ihrer Krümmung veränderlich ist. ä. Verteilungszunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge in ihrer Mittellinie festgehalten und in der Nähe ihrer Seitenkanten mit Zugstangen, Spindeln (1a, hl) o. dgl. verbunden ist. 3. Verteilungszunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Krümmungsbogens eine 'oder mehrere Bogensehnen verkürzt oder verlängert sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch i oder 3, gekennzeichnet durch die Anordnung von Kurbelringen gleichen oder verschiedenen Durchmessers auf der Rückseite der biegsamen Zunge, durch deren Verstellung der Krümmungsbogen geändert wird.
DEM129426D 1934-12-08 1934-12-09 Verteilungszunge fuer die Speisevorrichtung von Brikettwalzenpressen Expired DE631485C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2922189A (en) * 1957-03-05 1960-01-26 Int Nickel Co Apparatus for the production of metal strip from metal powder
US2922223A (en) * 1955-12-15 1960-01-26 Int Nickel Co Method for the production of a nonfrilled metal strip from metal powder
US2979799A (en) * 1956-02-23 1961-04-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Roller press for the briquetting of ore, coal or similar material
DE4226182A1 (de) * 1992-08-07 1994-02-10 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Anlage und Verfahren zur Druckbehandlung körnigen Gutes

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