DE623772C - - Google Patents

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DE623772C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

Um auf flachen Kulierwirkmaschinen den Strumpf in einem Arbeitsgange herstellen zu können, ist es nötig, die Abschlageinrichtung so auszubilden, daß die Maschen des stehenbleibenden Mittelteiles der Nadelbarre während des Arbeitens der Fersenteile nicht verletzt werden. Dies erreicht man bei geteilten Nadelbarren durch Nach-oben-Bringen der Nadelspitzen beim Herausklappen oder beim Schräg-nach-oben-Ziehen des Mittelteiles der Nadelbarre. Bei ungeteilten Nadelbarren ist eine Vermeidung der Verletzung schwierig, weil die Nadeln in der Barre feststehen. Man ist gezwungen, den Abschlag selbst so auszubilden, daß er nicht schädlich auf die Maschen wirken kann. Um dies zu erreichen, sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden. Man hat den Abschlagkamm mit langen und kurzen Abschlagplatinen ausgestattet, wobei die Ware des Mittelteiles unter die Abschlagplatinen gebracht wird. Dies ist zeitraubend und schädlich für die Eckverbindung zwischen Ferse und Fußoberteil. Es ist auch bekannt, den Abschlag zu teilen, so daß
S5 das Mittelteil nach unten außer Tätigkeit gesetzt werden kann. Dabei muß man aber die Fräsung teilen, was besonders bei feinteiligen Maschinen nachteilig ist. Außerdem kann man die Breite des Mittelteiles des Strumpfes nicht verändern. Weiter ist es bekannt, einen Abschlagkamm mit Abschlagplatinen im Mittelteil zu verwenden, die eine zweite Abschlagstelle haben, wobei diese zweite Abschlagstelle eine Vertiefung besitzt. Durch diese Vertiefung wird die Abschlagplatine geschwächt und verliert ihren guten Stand, der besonders bei feinen Maschinen äußerst wichtig ist, um eine saubere Maschenbildung zu ermöglichen. Besonders ist es nachteilig, bei der Herstellung,der Längen mit den geschwächten Abschlagplatinen zu arbeiten. Eine Verstärkung dieser Platinen nach unten ist unter Beibehaltung kurzer Nadeln nicht möglich wegen der Platzfrage zwischen Nadelbarre und Abschlag in Kulierstellung.
Ein weiterer Nachteil ist, daß man den Hakenabschlag, den man zum Arbeiten der Fersen unbedingt benötigt, da man ohne Abzug arbeitet, auch zum Arbeiten der übrigen Warenstücke mit verwenden muß, wo man mit Abzug arbeitet. Man kann ihn nicht ausschalten. Die Hakenabschlagplatinen sind aber bekanntlich nicht vorteilhaft zur Bildung eines guten Randes und beim Decken.
Vorliegende Erfindung beseitigt die genannten Übelstände, und zwar dadurch, daß der Abschlagkamm im Mittelteil aus gewöhnlichen Abschlagplatinen ohne Haken besteht, die nur eine Abschlagstelle haben, die Seitenteile des Abschlagkammes dagegen aus Abschlagplatinen mit zwei Abschlagstellen bestehen, wovon die zweite, als Hakenabschlag ausgebildete Stelle höher und weiter hinten als die erste liegt, und daß der gesamte Abschlagkamm senkbar und nach vorn kippbar angeordnet ist, so daß beim Arbeiten auf den
. Seitenteilen des Abschlagkammes die höher liegende Abschlagstelle dieser Seitenteile die gewöhnliche Abschlagstellung einnimmt.
Die Abbildungen zeigen eine beispielsweise Ausführung, und zwar
Abb. ι einen an sich bekannten Strumpf, der mit der Abschlagvorrichtung hergestellt werden soll,
Abb. 2 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, und zwar zu der Zeit, wo keine Fersen gearbeitet werden, also mit Warenabzug gewirkt wird,
Abb. 3 diegleiche Vorrichtung beim Arbeiten der Fersen nach erfolgter Senkung und Kippung, also ohne Warenabzug·.
Der Strumpf gemäß Abb. 1 setzt sich zusammen aus den Längen 1, den Fersenteilen 2 und 3, dem Mittelteil 4 und dem Fußteil 5. Bei Beginn der Fersen 2 und 3 muß das Mittelteil 4 auf den Nadeln bleiben, ohne abgeschlagen zu werden. Erfindungsgemäß ist der Abschlagkamm 6 im Mittelteil, und zwar entsprechend der Breite des Mittelteiles 4 mit gewöhnlichen Abschlagplatinen 7 ausgesetzt und für die Seitenteile 2 und 3, die zur Herstellung der Fersen dienen, mit Abschlagplatinen 8. Die Abschlagplatinen 8 sind mit einer zweiten Abschlagstelle 9, die als Hakenabschlag ausgebildet ist, ausgestattet. Die zweite Abschlagstelle 1 liegt wesentlich höher als die Abschlagstelle 10 der Abschlagplatinen 7. Die Stuhlnadel 10 ist, wie bekannt, in der Barre 11 gelagert und steht in der Abb. 2 in Kulierstellung, dagegen bei Abb. 3 in Abschlagstellung. Die Kulierplatinen 12 sind in bekannter Weise in Schlitzen im Kopfe 13 geführt. Die Ware ist mit" 14 - bezeichnet. Beim Arbeiten des Strumpfes steht der Abschlagkamm gemäß Abb. 2, die Ware wird, wie üblich, abgeschlagen, also ohne Hakenabschlag. Der Hakenabschlag steht in erhöhter Stellung und kommt mit der Ware nicht in Berührung. Während des Arbeitens der Ferse steht der. Abschlagkamm ebenfalls in dieser Stellung, kommt aber zum Abschlagen nach unten und nach vorn in die Laige gemäß Abb. 3, und zwar um das Maß χ nach unten und das Maß y nach vorn. Aus Abb. 3. ist ersichtlich, daß die Ware an den Stellen, wo gewöhnliche Platinen eingesetzt sind, also beispielsweise im Mittelteil des Strumpfes, nicht in Berührung mit dem Abschlag kommt während der Zeit des Arbeitens des Hakenabschlages. Eine Beschädigung der Maschen kann also nicht -eintreten. Dabei hat der Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß man nur zeitweise genötigt ist, mit dem Hakenabschlag zu arbeiten, ■im übrigen aber den gewöhnlichen Abschlag ,benutzen bann. Man bringt den Abschlag bei jeder Reihe nach vorn während des Arbeitens der Seitenteile, und zwar nur zum Abschlagen; man kann ihn aber auch vorn stehenlassen bis zur Beendigung der Ferse und dann wieder zurückbringen. Nach dem Arbeiten der Fersen bleibt der Abschlag in seiner alten Lage gemäß Abb. 2 stehen. Selbstverständlich kann man den Abschlag auch anwenden für andere Teile des Strumpfes, also nicht nur für das Mittelteil.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Abschlagvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen, die den Strumpf in einem Arbeitsgange herstellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlagkamm im Mittelteil aus gewöhnlichen Abschlagplatinen ohne Haken besteht, die nur eine Abschlagstelle haben, die Seitenteile des Abschlagkammes dagegen aus Abschlagplatinen mit zwei Abschlagstellen bestehen, wovon die zweite, als Hakenabschlag ausgebildete Stelle höher und weiter hinten als die erste liegt, und daß der gesamte Abschlagkamm senkbar und nach vorn kippbar angeordnet ist, so daß beim Arbeiten auf den Seitenteilen des Abschlagkammes die höher liegende Abschlagstelle dieser Seitenteile die gewöhnliche Abschlagstellung einnimmt. g0
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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