DE623485C - - Google Patents

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DE623485C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/02Measuring real or complex resistance, reactance, impedance, or other two-pole characteristics derived therefrom, e.g. time constant
    • G01R27/025Measuring very high resistances, e.g. isolation resistances, i.e. megohm-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Das Patent 371 061 betrifft eine Einrichtung zur Messung sehr hoher Widerstände oder Ionisationsstärken, bei der dem zu messenden Widerstände ein Kondensator parallel geschaltet ist und ein Gerät von der Kondensatorspannung beeinflußt, welches. die jeweilige Aufladung dieses Kondensators auf den ursprünglichen Wert, nach dessen Erreichung der Kondensator sich über den Widerstand bis zu einem bestimmten mittleren Potential entlädt, immer wieder selbsttätig bewirkt. Die Zahl der Entladungen in der Zeiteinheit-ergibt ein Maß für die Größe des Widerstandes.
Gegenstand des Patents 491 008 ist ein Verfahren zur Messung sehr hoher Widerstände nach Patent 371061, bei dem zum Zwecke der Neuaufladung des hochisolierten Kondensators ein spezieller Kondensator vorgesehen ist, der seine Spannung direkt auf das Gitter der Verstärkerröhre aufdrückt und seine Spannung aus der Anodenstromquelle nimmt. Statt dieses Kondensators kann auch eine eigene Aufladespannung verwendet werden, die beispielsweise einer Glimmlampenstrecke entnommen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung von Ionisationsströmen unter Benutzung eines Wechselstromanschlußgerätes als Spannungsquelle; erfindungsgemäß ist die äußere Kammerbelegung samt dem positiven Pol der Anodenzuleitung an Erde gelegt. Die Erdung dieser Spannung hat folgenden Vorteil:
An die Ionisationskammer wird zur Erreichung voller Sättigung im Innern derselben ein positives Potential aufgebracht, wofür zweckmäßigerweise die Anodenspannung verwendet wird. Ist diese nun an Erde gelegt, dann bildet sie einen guten Schutz gegen äußere hochfrequente Felder, die sonst die Kammerwand durchsetzen und die Gitterleitung beeinflussen könnten. Derartige Hochfrequenzstörungen beeinflussen naturgemäß die richtige Anzeige des Instruments. Wird in der oben beschriebenen Weise die äußere Kammerwand, die leitend ausgebildet ist, noch an Erde gelegt, so wirkt sie wie ein Faradayscher Käfig gegen äußere Störeinflüsse. Die Anodenspannung wird erfindungsgemäß nicht nur mit Erde, sondern auch gleichzeitig mit den als großer Kondensator wirkenden Me-
*) Frühere Zusatzpatente zu 371061: 491008, 500735 und 60S 832
tallmassendesjGrerätes verbunden. Die Erdung der Anodenspannung bildet aus oben angeführten Gründen eine prinzipiell ganz andere Schaltungsmaßnahme als bei normalen Rcjhrenschaltungen die Erdung der Heizspannung, da diese nur den' Zweck hat, einen festen Bezugspunkt für die Spannungen im Gerät zu schaffen.
Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schaltung, wobei zur Strom- und Spannungslieferung ein Netzanschlußgerät, beispielsweise mit Glimmstreckenspannungsteiler, verwendet wird. Die Verstärkerröhre V betätigt im Sinne der vorzitierten Patent-Schriften das Anodenrelais R, Der Anker dieses Relais betätigt einen Schließkontakt, wodurch einerseits der MagnetRx für die Zähluhr und anderseits das zur Betätigung von Nebenapparaten vorgesehene Büchsenpaar 3, 4 einen Stromstoß erhält. Gleichzeitig leuchtet die Lampe Lr auf.
Durch Betätigung des Anodenrelais erhält auch der kleine Magnet £ Strom, betätigt seinen Anker und bewirkt die negative Aufladung des Gitters der Verstärkerröhre V1 wodurch der Anodenstrom unterbrochen und der ganze Vorgang von neuem eingeleitet wird. Damit der Anker des Anodenrelais R, sobald der Vorgang vollzogen ist, nicht vorzeitig abfallen kann (bevor nämlich Dosisnachweiser, Elektrostoppuhr, Automatschalter geschaltet worden sind), erweist sich eine Relaisausführung als empfehlenswert, welche nach bekannten Methoden den Anker nicht vorzeitig abfallen lassen kann. Dies kann beispielsweise durch Parallelschaltung eines Kondensators C 2. zur Wickelung des Relais R geschehen, es kann aber auch die Schaltung so getroffen werden, daß der Elektromagnet zur Steuerung der Dosisuhr nach vollendetem Hub den Stromkreis des Magneten E schließt, wodurch die neuerliche Gitterriegelung wirklich erst dann eintritt, wenn sämtliche Nebenapparate angesprochen haben.
Der Pufferkondensator C4 liegt zur Glimmlampenstrecke parallel. Zur Regulierung der Verriegelungsspannung ist lediglich die Spannung der Glimmlampe L 3 durch ein Potentiometer einstellbar. Der Belastungswiderstand P 2 parallel zur Glimmlampenstrecke L 2 wirkt bei plötzlichen Spannungsstößen beruhigend auf die Höhe der Gleichspannung der Glimmlampenstrecke ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Messung von Ionisationsströmen nach Patent 491 008 unter Benutzung eines Wechselstromanschlußgerätes als Spannungsquelle, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Kammer-■ belegung samt dem positiven Pol der Anodenzuleitung an Erde gelegt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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