DE62342C - Taschendatumstempel - Google Patents
TaschendatumstempelInfo
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- DE62342C DE62342C DENDAT62342D DE62342DA DE62342C DE 62342 C DE62342 C DE 62342C DE NDAT62342 D DENDAT62342 D DE NDAT62342D DE 62342D A DE62342D A DE 62342DA DE 62342 C DE62342 C DE 62342C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/006—Pocket stamps
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K1/00—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
- B41K1/08—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters
- B41K1/10—Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters having movable type-carrying bands or chains
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- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen einstellbaren Datumstempel, welcher in sehr kleinem '
Mafsstabe ausgeführt ist und infolge dessen stets in.der Tasche getragen werden kann.
Die meisten bisherigen Constructionen sind zu complicirt und infolge dessen zu theuer,
um sich Eingang zu verschaffen, aufserdem werden sie in solcher Form hergestellt, dafs
sich ein stetes Mitsichführen derartiger Stempel von selbst verbietet.
Dem Erfinder, ist es gelungen, einen einstellbaren
Datumstempel zu construiren, bei dem alle vorerwähnten Uebelstä'nde beseitigt sind.
In beiliegender Zeichnung ist der Stempel in den Fig. 1 bis 9 dargestellt, und zwar giebt
Fig. ι eine Ansicht des Gehäuses, Fig. 2 einen Querschnitt desselben; in Fig. 3 ist die entsprechende
Oberansicht veranschaulicht mit zum Theil abgebrochenem Deckel am Verschlufs.
In den Fig. 4, 5 und .6 ist der eigentliche Stempelmechanismus dargestellt, und zeigt Fig. 4
die Oberansicht, Fig. 5 die Seitenansicht, während Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie x-x
der Fig. 4 giebt.
In den Fig. 7 bis 9 ist der Stempel in gebrauchsfähigem Zustande gezeichnet und giebt
Fig.. 7 die Oberansicht mit aufgeklapptem Deckel, Fig. 8 dieselbe Ansicht mit geschlossenem
Deckel und Fig. 9 die Seitenansicht des Stempels, in welcher Figur auch noch ein das
Ganze überstülpender Deckel im Querschnitt dargestellt ist.
Zur Herstellung der betreffenden Lettern, wird die bekannte vulcanisirte Kautschukmasse verwendet,
und zwar werden die Daten, Monatsund Jahreszahlen auf je ein schmales Band b,b\ P vertheilt, welche Bänder nach dem
Einsetzen in die betreffenden Führungsbahnen an ihren Enden mit einander verbunden werden.
Der eigentliche Stempelmechanismus ist nun folgendermafsen construirt:
In dem U-förmigen Gestell g (Fig. 4) befinden
sich zwei Achsen a, a1, aufweichende drei
' kleine Rollen r, r\- r2 (Fig. 6) lose gelagert
sind. Ueber dieselben werden nun die Letternstreifen b, b1, b'1 geführt, und verhindern die
zwischen den Rollen eingeschalteten Scheiben t, t, welche im Durchmesser gröfser sind als die
Rollen, das zu nahe Zusammendrängen der Bänder b, b\ b2. In der Mitte des Gestelles g
liegt ein Steg s, welcher sich in solcher Höhenlage befindet, dafs er nach dem Einsetzen des
Stempelmechanismus in die denselben aufnehmende Deckelbüchse etwas über den Deckel
hervorsteht. . Der Steg 5 correspondirt mit einem im Deckel befindlichen Schlitz Z; jedoch
ist der Steg s etwas schmaler und kürzer als der Schlitz I im Deckel, was zur Folge hat,
dafs nach Schliefsen des Deckels die Lettern, welche sich auf dem Steg s befinden, fest auf
denselben aufgeprefst werden und glatt über den Deckel hervortreten.
Der ganze soeben beschriebene Stempelmechanismus wird nun in die Büchse c, welche
in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, eingesetzt, und wird das genaue Uebereinstimmen des
Steges s mit dem Schlitz / dadurch erzielt, dafs sich an der Unterseite des Gestelles g
Aussparungen d, d1 befinden, die über eine entsprechende
Rippe f in der Bodenplatte der Büchse c greifen. Auf diese Weise ist ein
Verschieben der Stempelvorrichtung in der Büchse c unmöglich.
Das betreffende Datum, welches gestempelt werden soll, wird in geeigneter Weise mittelst
Hand, Messer etc. auf dem Steg s zusammengestellt, und wird nach Vollendung dieser
Operation der Deckel i der Büchse c geschlossen, was in bekannter Weise durch Einschnappen
eines am Deckel befindlichen Hakens u in ein als Blattfeder ausgestattetes Schliefsblech k
erreicht wird, welches Schliefsblech mit dem einen Ende an der Wandung der Büchse c
festgelöthet bezw. -genietet ist und einen Knopf m
trägt, welcher durch die Wandung der Büchse c hindurchragt und von aufsen bethätigt werden
kann.
Soll nun das nächstfolgende Datum eingestellt werden, so hat man nur nöthig, durch
Drücken auf den Knopf m das Aufspringen des Deckels i durch Einwirkung der Spiralfeder
ρ zu veranlassen, das neue Datum auf dem Steg zusammenzustellen und den Deckel
wieder zu schliefsen.
Die Längswandungen des Schlitzes / sind noch nach innen abgeschrägt, was bezweckt,
ein Einschneiden der Kanten in die Kautschukmasse zu verhindern.
Ueber das Ganze wird nun, wie schon erwähnt, eine Kapsel % gestülpt, und greift hierbei
ein an der Kapsel befindlicher Schlitz η über den Druckknopf m, damit die Kapsel bis zum
Boden der Büchse c geht. In der Kapsel % ist ein Farbekissen ο eingelassen, welches die
Lettern stets mit Farbe sättigt, also den Stempel immer in gebrauchsfertigem Zustande erhält.
Die Zeichnung zeigt den Stempel in natürlicher Gröfse, und ist ersichtlich, dafs er bequem
in der Westentasche Platz finden kann.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruchs
Ein Taschendatumstempel, bei welchem die aus den über je zwei Rollen laufenden Kautschukletternstreifen zu bildenden Daten über einem Steg (s) zusammengestellt werden, welcher so gelagert ist, dafs die Letternstreifen zum Zweck geringer Biegung derselben unter stumpfem Winkel über ihn hinweggehen, und bei welchem die Letternstreifen und Rollen mit ihrem Gestell (g) in eine Büchse (c) eingesetzt sind, durch deren (bei I) geschlitzten Deckel das zu stempelnde Datum glatt hindurchtritt, in Verbindung mit einer über die Büchse (c) zu schiebenden Verschlufskapsel (\), welche mit einem Farbekissen (ö) ausgestattet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62342C true DE62342C (de) |
Family
ID=336336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62342D Expired - Lifetime DE62342C (de) | Taschendatumstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62342C (de) |
-
0
- DE DENDAT62342D patent/DE62342C/de not_active Expired - Lifetime
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