DE620556C - Windfahne, insbesondere fuer Reklamezwecke - Google Patents

Windfahne, insbesondere fuer Reklamezwecke

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DE620556C
DE620556C DEK131772D DEK0131772D DE620556C DE 620556 C DE620556 C DE 620556C DE K131772 D DEK131772 D DE K131772D DE K0131772 D DEK0131772 D DE K0131772D DE 620556 C DE620556 C DE 620556C
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wind vane
attached
spreader bar
ribs
shackle
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F21/00Mobile visual advertising
    • G09F21/06Mobile visual advertising by aeroplanes, airships, balloons, or kites
    • G09F21/12Mobile visual advertising by aeroplanes, airships, balloons, or kites the advertising matter being towed by the aircraft

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Description

  • Windfahne, insbesondere für Reklamezwecke Die Erfindung betrifft Windfahnen und ähnliche Einrichtungen, wie sie beispielsweise zu Reklamezwecken verwendet und gegebenenfalls auch durch Luftfahrzeuge, insbesondere durch langsam fliegende Luftfahrzeuge, wie Windmühlenflugzeuge, über den Himmel gezogen werden können und durch den Luftzug straff gespannt werden sollen. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Windfahne, die der Luft ein Minimum von Widerstand bietet, von hoher Stabilität ist und gegen Verdrehung und Verwindung gesichert ist, wenn sie in vertikaler Richtung durch die Luft gezogen wird.
  • Wie an Hand des weiter unten beschriebenen Ausführungsbeispiels noch näher erläutert werden wird, besteht die Windfahne aus einem Paar paralleler Hauptrippen, die sich längs der äußersten Ober- und Unterkanten der Fahne über ihre ganze Länge erstrecken. Zwischen diesen Hauptrippen befinden sich eine Anzahl Hilfs- oder Zwischenrippen, die ebenfalls über die ganze Länge der Windfahne reichen. Quer dazu verlaufen mehrere im wesentlichen parallele Spreizstangen, .die voneinander in geeigneten Abständen angebracht sind. Eine solche Spreizstange befindet sich an der Vorderkante und eine andere an der Hinterkante der Windfahne. Die Rippen sind an diesen Querstangen an ihren Schnittpunkten befestigt, und außerdem verlaufen eine oder mehrere verstärkende Querschnüre oder Leinen von der obersten Ecke der vorderen Führungskante der Windfahne zu den unteren Enden einer oder mehrerer der quer verlaufenden Spreizstangen, die unmittelbar hinter der vorderen Spreizstange folgen. Von der vorderen Spreizstange aus erstreckt sich nach vorn eine aus Fesselleinen gebildete Befestigungsvorrichtung, die vom oberen und unteren Ende der vorderen Spreizstange aus zu einem Vereinigungspunkt führen, an dem diese Leinen in der gestrafften Stellung geradlinig zusammenlaufen. Dieser Punkt liegt etwas oberhalb der verlängerten oberen Kante der Windfahne. Von ihm aus gehen auch noch eine oder mehrere Hilfsfesselleinen zu Zwischenpunkten auf der vorderen Spreizstange. Am hinteren Ende der Windfahne ist oben und unten an der Spreizstange j e ein aerodynamischer Widerstandskörper von im wesentlichen kegelförmiger nach hinten zusammengehender Gestalt befestigt, und zwar sind diese Windkörper in geeignetem Abstand hinter der Schlußspreizstange an Leinen angehängt. Auf diesem netzartigen Gestell sind eine Reihe von Buchstaben oder anderen Zeichen angebracht, die aus Gewebe bestehen und die im wesentlichen rohrartige parallele Hohlsäume haben, die an den Haupt- und Hilfsrippen -entsprechenden. Stellen angebracht sind und durch die diese Rippen lose hindurchgehen. Die vorderen Enden dieser röhrenartigen Säume sind dabei fest an den Rippen angebracht.
  • Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die sich als besonders zweckmäßig und vorteihaft erwiesen hat. In der Zeichnung stellt dar: Fig. i eine etwas schematische und teilweise abgebrochene Zeichnung, aus der sich die Anwendungsweise der neuen Windfahne ergibt, Fig.2 eine Gesamtansicht der Windfahne in etwas größerem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt längs. der Linie 3-3 der Fig. 2, noch etwas vergrößert, Fig. q. ein teilweises Schnittbild längs der Linie 4-4 der Fig. 2, in weiter vergrößertem Maßstab, Fig. 5- eine Ansicht des oberen Endes einer Ouerspreizstange, _ Fig. 6 eine schematische vektor-analytische Darstellung einer Windfahne nach der Erfindung, Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche schematische Darstellung unter zwei verschiedenen, gegensätzlichen Anwendungsbedingungen und Fig. 8 eine Endansicht der vektor-analytischeu Darstellung aus Fig. 7, die in der Endaufsicht das Ergebnis einer seitlichen Störung durch eine äußerer Kraft in der unstabilen ,der beiden dargestellten auftretenden Bedingungen erläutert.
  • Bei der in den Figuren dargestellten Aus-. führungsform der Erfindung ist eine Spreizstange 6 an der Vorderkante und eine Spreizstange .7 an der Hinterkante der Windfahne vorgesehen., Zwischen diesen beiden Stangen ist eine geeignete Anzahl von Zwischen- j spreizstangen 8 und 9 in geeigneten Abständen angebracht.
  • Die oberen Enden der Spreizstangen 6 bis 9 und je nach der Länge der Windfahnen etwa weiterer benutzter Spreizstangen sind mit einer Hauptrippe io verbunden, und eine entsprechende Hauptrippe i i verbindet die unteren Enden der Spreizstangen. Die Art der - Verbindung ist beispielsweise in Fig. 5 gezeigt. Weiter sind dünnere oder leichtere Zwischenrippen 12 angebracht, die in ähnlicher Weise an den Spreizstangen befestigt sind und in geeigneter Weise auseinandergehalten werden.
  • Von der vorderen Spreizstange 6 aus erstreckt sich eine Fesseleinrichtung 13 nach vorn, die aus der oberen und unteren Hauptfesselleine 1q. bzw. 15 besteht, die vom oberen bzw. unteren Ende der vorderen Spreizstange 6 ausgehen und sich in einem Punkt 16 vereinigen. Wenn die Fesseleinrichtung und die Windfahne gestrafft sind, so liegt dieser Vereinigungspunkt 16 etwas oberhalb der Verlängerungslinie der oberen Hauptrippe io. Wie in den Fig. i und 2 dargestellt ist, können zwischen diesem Punkt 16 und der vorderen Spreizstange noch weitere Hilfsfesselleinen 17 gezogen sein. Von dem Punkt £6 aus führt ein Verbindungstau 18 zu einem geeigneten Befestigungspunkt i9, beispielsweise am Fahrgestell eines Luftfahrzeuges 2o. Hier ist die Leine lösbar befestigt.
  • Vom oberen Ende der vorderen Spreiazstange6 aus gehen eine oder zwei quer verlaufende Verstärkungsleinen 2,1 zu den unteren Enden der unmittelbar folgenden Spreizstangen 8 und 9 und zu @ allen gegebenenfalls noch folgenden Spreizstangen. Die schräge Verbindung mit dem unteren Ende der vordersten Spreizstange ist dabei wesentlicher als die schräge Verbindung zu jeder darauffolgenden Spreizstange.
  • Am oberen und .am unteren Ende der Schlußspreizstange7 ist .ein Paar aerodynarnischer Widerstandselemente 2:2,23 an Leinen 24,25 in geeignetem Abstand hinter der Stange 7 angebracht. Diese Widerstandskörper 22 und 23 haben gewöhnlich röhrenförmige Gestalt und bestehen aus Stoff, wie Segeltuch o. dgl. Sie bilden an beiden Seiten offene, nach hinten sich verjüngende Tüten und sind vorn an Ringen 26 befestigt, die für die dauernde Offenhaltung der vorderen Tütenöffnungen sorgen. Von dem Ring 26 gehen zusammenlaufende Leinen 27 aus, die an die Verbindungsleinen 24 und 25 befestigt sind. -Die Buchstaben oder sonstigen Zeichen 28, die von der Windfahne getragen werden, sind aus geeignetem Gewebe, wie Seide, Segeltuch o. dgl., hergestellt. Jedes der Zeichen 28 besitzt eine Reihe im Abstand voneinander angebrachter, röhrenförmiger Säume 29, 30 und 3i, durch die die Rippen io, ii und 12 hindurchgehen (Fig. 3 und q.). Die Verbindung dieser röhrenartigen Säume 29, 30 und 3 ist aus Fig. q. genau zu erkennen, in der auch die Durchnähungen 32 und 33 gezeigt sind.
  • Die Rippen io, ii und 12 gehen durch die so gebildeten Röhren im allgemeinen lose hindurch, nur an den Vorderenden sind sie mit den Rändern der betreffenden Hohlsäume fest verbunden. Auf diese Weise sitzt die Vorderkante jedes Buchstabens fest an den Rippen, während- die hinteren Teile des Buchstabens gleitbar durch die über die Rippen gezogenen Hohlsäume von diesen gehalten werden.
  • Durch die im vorstehenden beschriebene Ausbildung der Windfahne ist der Luftwiderstand' der ganzen Fahne auf ein Mindestmaß beschränkt und die Stabilität der Fahne in bezug auf ihre im großen und ganzen vertikale Lage sichergestellt. Die Buchstaben sind daher vom Boden aus gut zu lesen. Im Bedarfsfalle können die Buchstaben oder die anderen von der Windfahne getragenen Zeichen niedriger sein, als es der Höhe der Fahne selbst entspricht, und auf diese Weise können nach Wunsch auch zwei Zeilen übereinander auf der ganzen Länge der Fahne oder auf einem Teile der Fahne angebracht werden.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Wenn die Windfahne an einem Defestigungspunkt gefesselt durch die Luft weht, so ist die Fahne gewissen mechanischen und aerodynamischen Kräften ausgesetzt. Die Fahne hat ein konstantes Gewicht W und für eine bestimmte Geschwindigkeit einen konstanten Luftwiderstand D (Fig. 6). Bei dieser Geschwindigkeit ist der Widerstand gleich der horizontalen Komponente des Zuges T in der Schleppleine 18. Die Schleppleine bildet einen Winkel O mit der Horizontalen, und es gilt folgende Beziehung: . und .weiter Für das Fluggleichgewicht müssen die von den oberen und unteren Enden der Spreizstange 6 ausgehenden Fesselleinen t1 und t2 (Fig.6 und 7) von solcher Länge sein, daß die zahlreichen möglichen Stellungen des Fesselpunktes A auf einem geometrischen Ort liegen, der bestimmt wird durch eine Gerade, die durch den Mittelpunkt der vorderen Spreizstange 6 verläuft und mit der Horizontalen einen Winkel 0 bildet.
  • Durch die genaue Lagedes Punktes A wird die Stabilität der Windfahne bestimmt. Die Fig.7 und 8 zeigen in zwei Ausführungsbeispielen zwei der möglichen Stellungen. Die nach unten gerichtete vertikale Komponente e2 des Fesselleinenzuges im Falle der kurzen Fessel A2 ist so gezeichnet, daß sie die Seitenlage der Windfahne stört, sobald eine äußere Kraft eine Winkelverschiebung eingeleitet hat. Abgesehen von großen Winkeln bei einer solchen Verschiebung, stellt diese Anordnung also einen labilen Zustand dar.
  • Bei Verwendung einer langen Fessel, bei der der Vereinigungspunkt der Leinen bei A, ist, wirkt die nach oben gerichtete vertikale Komponente des Fesselleinenzuges korrigierend und führt die wünschenswerte Seitenstabilität der Windfahne im Fluge herbei. Man erkennt, daß unbedingte Seitenstabilität nur dann besteht, wenn der Fesselpunkt oberhalb der oberen Begrenzungslinie der Windfahne liegt. Labiles Gleichgewicht besteht, wenn dieser Punkt genau in der Verlängerung dieser Linie liegt, während ein labiler Zustand, abgesehen von großen Winkeln bei einer seitlichen Verlagerung,, vorhanden ist, wenn der Fesselpunkt 16 unterhalb der oberen horizontalen Begrenzungslinie zu liegen kommt, wie es bei A2 angegeben ist.
  • Die Hauptfesselleinen erfahren einen gleichen Zug (t1 - t2 -T,la), dessen horizontale Komponenten d$,, h2 zur Erzielung des Gleichgewichts gleich sein müssen .den Widerständen d1 und d2, während deren Summe gleich dem Gesamtzug D der Windfahne ist. Es gilt also die Beziehung Unter der Voraussetzung, daß 1l - t2 ist, gilt also Dabei ist jedoch ö, C ö2, also AI > h2, also hl > dl und h2 C dz. .
  • Aus 'den Fig. z und 6 erkennt man, daß der Unterschied zwischen den horizontalen Komponenten der Spannungen in der oberen und der unteren Fesselleine geringer wird mit wachsender Länge der Fesseln. Aus praktischen Gründen ist jedoch der Länge der Fessel eine gewisse Grenze gesetzt. Eine oder mehrere diagonale Leinen 2i dienen dazu, vom unteren Punkt p2 der vorderen Spreizstange 6 auf den oberen Endpunkt pi dieser Stange denjenigen Teil des Zuges d2 zu übertragen, um den d2 größer ist als h2 (Fig.6). Es ergibt sich also, daß die Notwendigkeit der Schrägverstärkung immer geringer wird, je mehr die Länge der Fessel zunimmt und 'je mehr sich d1 dem Werte d2 nähert. Diese beiden Winkel werden gleich groß, wenn die Fessellänge uriendlich groß ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:, r. Durch Luftzug gestraffte Windfahne, insbesondere für Reklamezwecke, mit einem im wesentlichen vertikal stehenden Netzwerk, beispielsweise für Einzelbuchstaben o. dgl., das an seinem vorderen Ende eine Fesselvorrichtung und an seinem hinteren Ende Stabilisierungseinrichtungen trägt und dessen Längsripperl d ch ieie ,.hfl,@guer verlaufender Spreizspangen mitemander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die - vom oberen und unteren Ende der vorderen Spreizstange (6) ausgehenden Zugleinen (r4, 15) zu einem in gestrafftem Zustand der Leinen oberhalb der Verlängerungslinie der( oberenLängsrippe liegendenVerbindungspunkt. (i6) mit einer Fesselleine zusammenlaufen und daß die am oberen und unteren Ende der hinteren Spreizstange angehängten Stabilisierungseinrichtungen aus zwei einzelnen aerodynamischen Widerstandskörpern (22, 23) bestehen.
  2. 2. Windfahne nach Anspruch z, gekennzeichnet durch ein schräg verlaufendes, mit der oberen Hauptfesselleine (z4) verbundenes Zugglied (2z), das zu dem unteren Ende einer Zwischenspreizstange (z. B. 8) führt.
  3. 3. Windfahne nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch mehrere aus dünnem Stoffgewebe bestehende Zeichen oder Buchstaben, die auf den Längsrippen (io, ii, i2) angebracht sind mit Hilfe mehrerer röhrenförmig ausgebildeter, von den Rippen lose durchsetzter Hohlsäume (29, 30, 3i), deren Vorderenden fest an. den Rippen sitzen.
  4. 4. Windfahne nach den Ansprüchen i bis 3 zur Verbindung mit langsam fliegenden Luftfahrzeugen, gekennzeichnet durch eine, am fliegenden Luftfahrzeug (2o) lösbar amFährgestell angebrachteFesselleine (i8), die zu dem Verbindungspunkt (i6) der Fesselleinen der Windfahne nach Anspruch i -bis 3 führt.
  5. 5. Windfahne für einen Reklamezug nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die aerodynamischen Widerstandskörper in geregeltem Abstand an der eigentlichen Windfahne befestigt sind und auf die obere und untere Längsrippe einen im wesentlichen gleichen Zug ausüben.
  6. 6. Windfahne nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Zugleine (z4) länger ist als der zwischen der oberen und der unteren Zugleine liegende Teil der vorderen Spreizstange.
DEK131772D 1932-10-10 1933-10-10 Windfahne, insbesondere fuer Reklamezwecke Expired DE620556C (de)

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