DE619962C - Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien StreifenInfo
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- DE619962C DE619962C DER91580D DER0091580D DE619962C DE 619962 C DE619962 C DE 619962C DE R91580 D DER91580 D DE R91580D DE R0091580 D DER0091580 D DE R0091580D DE 619962 C DE619962 C DE 619962C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H27/00—Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
- D21H27/02—Patterned paper
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- D21H5/02—Patterned paper
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Landscapes
- Paper (AREA)
Description
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AUSGEGEBEN AM
10. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M619962 KLASSE 55 f GRUPPE 11 oi
R 91580 VIIj5Sf
Tag der Bekanntmacliung über die Erteilung des Patents: 19. September 19-35
Rosenstiel & Cie in Zürich
Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Oktober 1934 ab -
Es ist bereits bekannt, Papier in der Längsrichtung mit paraffinfreien Streifen zu versehen.
Ein derartiges Papier ist in erster Linie zum Einwickeln von Brot bestimmt und hat hierbei
den Zweck, an den paraffinfreien Streifen den Luftzutritt zu dem eingewickelten Brot zu erleichtern.
Weil für stark paraffiniertes Papier bisher ein gut klebender und nicht riechender Klebstoff
nicht bekannt ist, können z.B. Papiersäcke nur aus schwach paraffiniertem Papier
hergestellt werden, wobei ein besonderer Klebstoff verwendet werden muß, der das Paraffin
zum Teil auflöst.
Um z.B. Papiersäcke auch aus gut paraffiniertem Papier herstellen zu können, muß
dasselbe nicht nur in der Längs-, sondern auch in der Quer- oder in beliebiger anderer Richtung
paraffinfreie Streifen aufweisen, mittels welchen es geklebt werden kann. Ein aus solchem Papier,
dessen paraffinfreie SteEen möglichst schmal sind, hergestellter Papiersack ist praktisch luftdicht,
so daß indemselbenNahrungsmittellänger
frisch erhalten bleiben als in Papiersäcken aus nicht oder schwach paraffiniertem Papier.
Zur Herstellung von solchem paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen hat man schon
Vorrichtungen verwendet, die aus einer mit Schaber ausgerüsteten geätzten Auftragwalze
mit ungeätzten Streifen sowie einer Führungswalze bestehen, zwischen denen die Papierbahn
hindurchgeführt wird.
Bei Verwendung einer geätzten Walze, z.B. aus Stahl, wird jedoch der z.B. aus Kupfer oder
Messing bestehende Schaber auch die Stege oder
Punkte derÄtzungangreifen, so daß seineSchneide nach kurzer Zeit nicht mehr genau anliegt und somit
das Paraffin an den nicht geätzten Streifen nichtmehr sauber abschabt. Es ist daher nicht zu
vermeiden, daß an den nicht geätzten Stellen Paraffinreste verbleiben, die auf das Papier übertragen
werden, wodurch letzteres nicht mehr zuverlässig geklebt werden kann.
Diesem Nachteil wird durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung abgeholfen, die darin besteht,
daß die gegen die Auftragwalze anliegende Führungswalze mit Einschnitten, welche
den ungeätzten Streifen der Auf tragwalze entsprechen, versehen ist, so daß das Papier
an diesen Einschnitten nicht mit der Auftragwalze in Berührung kommt.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine schematische Ansicht der Vorrichtung und
Fig.2 eine Seitenansicht mit Schnitt durch den Paraffinbehälter, wobei die Auftragwalze
teilweise und der Schaber ganz weggelassen sind.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 eine Papierbahn, die um Walzen 2,3 und eine Walze 4 geführt
ist, welch letztere mit einem Gummibelag und ringförmigen Einschnitten 5 sowie axialen
Einschnitten 6 versehen ist. Eine Auftragwalze 7 ist an ihrer Oberfläche geätzt, mit Ausnahme
von ringförmigen Streifen 8 und axialen Streifen 9, welche mit den Einschnitten der Walze 4
übereinstimmen. Die Auftragwalze 7 taucht mit ihrem unteren Teil in einen Paraffinbehälter 10,
wobei ihre geätzten Flächen Paraffin aufnehmen. Ein Schaber 11 wird mittels einer Feder 12 gegen
die Auftrag walze 7 angedrückt, um den Paraffin-
Überschuß an den geätzten Flächen abzuschaben und die nicht geätzten Streifen vom Paraffin
zu befreien. Trotzdem diese Streifen des öfteren nicht vollständig von Paraffin befreit
werden können, wird von denselben kein Paraffin auf die Papierbahn aufgetragen, weil
letztere an diesen Stellen zufolge ihrer Spannung über den Einschnitten 5,6 der Walze 4 die
Auftragwalze 7 nicht berührt und somit auch nicht an dieselbe angedrückt wird. Es entstehen
demnach in der Papierbahn in Längsund Querrichtung paraffinfreie Streifen. Von der Auftragwalze 7 aus gelangt die Papierbahn
in bekannter Weise auf eine Heizwalze 13, auf welcher das Paraffin in das Papier eingeschmolzen
wird, und darauf über eine Kühlwalze 14, von der es über eine Führungswalze 15 zu
einer Umwickeleinrichtung oder einer Schneideinrichtung gelangt.
Der beschriebenenParaffiniervorrichtung kann eine Anilindruckmaschine vorgeschaltet sein,
die den Aufdruck für die herzustellenden Papiersäcke genau in Übereinstimmung mit den
paraffinfreien Streifen erzeugt. Ferner kann mit dieser Vorrichtung eine Papiersackherstellungsmaschine
gekuppelt werden, so daß bedruckte und paraffinierte Papiersäcke in einem Arbeitsgang
hergestellt werden können.
Die vorstehend angegebene Herstellungsvveise ist für solche Papierarten geeignet, die wie die
gewöhnlichen nicht fettdichten Papiere das Paraffin in sich einschmelzen lassen. Bei fettdichten Papieren muß das Paraffin auf beiden
Seiten mittels einer doppelten Paraffiniervorrichtung aufgetragen werden.
Die beiden Walzen 4 und 7 könnten je nach dem Verwendungszweck des Papiers, z. B. je
nach der Form der herzustellenden Papiersäcke, statt mit ringförmigen und axialen auch mit
beliebig anders geformten Streifen versehen sein.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen, bestehend aus einer mit Schaber ausgerüsteten geätzten Auftragwalze mit ungeätzten Streifen sowie einer Führungswalze, zwischen denen die Papierbahn hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Auftragwalze (7) anliegende Führungswalze (4) mit Einschnitten (5,6), welche den ungeätzten Streifen (8,9) der Auftragwalze(7) entsprechen, versehen ist, so daß das Papier an diesen Einschnitten nicht mit der Auftragwalze in Berührung kommt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN'. GEDRl'CKT IN' ΠΚΙΙ
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER91580D DE619962C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER91580D DE619962C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE619962C true DE619962C (de) | 1935-10-10 |
Family
ID=7418601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER91580D Expired DE619962C (de) | 1934-10-07 | 1934-10-07 | Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE619962C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869294C (de) * | 1943-06-18 | 1953-03-02 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Wachs, Paraffin, Lack u. dgl. ueberzogenen Papieren mit ueberzugsfreien Laengsstreifen |
-
1934
- 1934-10-07 DE DER91580D patent/DE619962C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869294C (de) * | 1943-06-18 | 1953-03-02 | Waldhof Zellstoff Fab | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Wachs, Paraffin, Lack u. dgl. ueberzogenen Papieren mit ueberzugsfreien Laengsstreifen |
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