DE619962C - Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen

Info

Publication number
DE619962C
DE619962C DER91580D DER0091580D DE619962C DE 619962 C DE619962 C DE 619962C DE R91580 D DER91580 D DE R91580D DE R0091580 D DER0091580 D DE R0091580D DE 619962 C DE619962 C DE 619962C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paraffin
paper
strips
roller
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER91580D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rosenstiel & Cie
Original Assignee
Rosenstiel & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rosenstiel & Cie filed Critical Rosenstiel & Cie
Priority to DER91580D priority Critical patent/DE619962C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE619962C publication Critical patent/DE619962C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H27/00Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
    • D21H27/02Patterned paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/02Patterned paper
    • D21H5/06Apparatus

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

3ur." .;. "^-i-2 5 !7Cv^ IQ35
AUSGEGEBEN AM 10. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M619962 KLASSE 55 f GRUPPE 11 oi
R 91580 VIIj5Sf Tag der Bekanntmacliung über die Erteilung des Patents: 19. September 19-35
Rosenstiel & Cie in Zürich
Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Oktober 1934 ab -
Es ist bereits bekannt, Papier in der Längsrichtung mit paraffinfreien Streifen zu versehen. Ein derartiges Papier ist in erster Linie zum Einwickeln von Brot bestimmt und hat hierbei den Zweck, an den paraffinfreien Streifen den Luftzutritt zu dem eingewickelten Brot zu erleichtern. Weil für stark paraffiniertes Papier bisher ein gut klebender und nicht riechender Klebstoff nicht bekannt ist, können z.B. Papiersäcke nur aus schwach paraffiniertem Papier hergestellt werden, wobei ein besonderer Klebstoff verwendet werden muß, der das Paraffin zum Teil auflöst.
Um z.B. Papiersäcke auch aus gut paraffiniertem Papier herstellen zu können, muß dasselbe nicht nur in der Längs-, sondern auch in der Quer- oder in beliebiger anderer Richtung paraffinfreie Streifen aufweisen, mittels welchen es geklebt werden kann. Ein aus solchem Papier, dessen paraffinfreie SteEen möglichst schmal sind, hergestellter Papiersack ist praktisch luftdicht, so daß indemselbenNahrungsmittellänger frisch erhalten bleiben als in Papiersäcken aus nicht oder schwach paraffiniertem Papier.
Zur Herstellung von solchem paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen hat man schon Vorrichtungen verwendet, die aus einer mit Schaber ausgerüsteten geätzten Auftragwalze mit ungeätzten Streifen sowie einer Führungswalze bestehen, zwischen denen die Papierbahn hindurchgeführt wird.
Bei Verwendung einer geätzten Walze, z.B. aus Stahl, wird jedoch der z.B. aus Kupfer oder Messing bestehende Schaber auch die Stege oder
Punkte derÄtzungangreifen, so daß seineSchneide nach kurzer Zeit nicht mehr genau anliegt und somit das Paraffin an den nicht geätzten Streifen nichtmehr sauber abschabt. Es ist daher nicht zu vermeiden, daß an den nicht geätzten Stellen Paraffinreste verbleiben, die auf das Papier übertragen werden, wodurch letzteres nicht mehr zuverlässig geklebt werden kann.
Diesem Nachteil wird durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung abgeholfen, die darin besteht, daß die gegen die Auftragwalze anliegende Führungswalze mit Einschnitten, welche den ungeätzten Streifen der Auf tragwalze entsprechen, versehen ist, so daß das Papier an diesen Einschnitten nicht mit der Auftragwalze in Berührung kommt.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine schematische Ansicht der Vorrichtung und
Fig.2 eine Seitenansicht mit Schnitt durch den Paraffinbehälter, wobei die Auftragwalze teilweise und der Schaber ganz weggelassen sind.
Auf der Zeichnung bezeichnet 1 eine Papierbahn, die um Walzen 2,3 und eine Walze 4 geführt ist, welch letztere mit einem Gummibelag und ringförmigen Einschnitten 5 sowie axialen Einschnitten 6 versehen ist. Eine Auftragwalze 7 ist an ihrer Oberfläche geätzt, mit Ausnahme von ringförmigen Streifen 8 und axialen Streifen 9, welche mit den Einschnitten der Walze 4 übereinstimmen. Die Auftragwalze 7 taucht mit ihrem unteren Teil in einen Paraffinbehälter 10, wobei ihre geätzten Flächen Paraffin aufnehmen. Ein Schaber 11 wird mittels einer Feder 12 gegen die Auftrag walze 7 angedrückt, um den Paraffin-
Überschuß an den geätzten Flächen abzuschaben und die nicht geätzten Streifen vom Paraffin zu befreien. Trotzdem diese Streifen des öfteren nicht vollständig von Paraffin befreit werden können, wird von denselben kein Paraffin auf die Papierbahn aufgetragen, weil letztere an diesen Stellen zufolge ihrer Spannung über den Einschnitten 5,6 der Walze 4 die Auftragwalze 7 nicht berührt und somit auch nicht an dieselbe angedrückt wird. Es entstehen demnach in der Papierbahn in Längsund Querrichtung paraffinfreie Streifen. Von der Auftragwalze 7 aus gelangt die Papierbahn in bekannter Weise auf eine Heizwalze 13, auf welcher das Paraffin in das Papier eingeschmolzen wird, und darauf über eine Kühlwalze 14, von der es über eine Führungswalze 15 zu einer Umwickeleinrichtung oder einer Schneideinrichtung gelangt.
Der beschriebenenParaffiniervorrichtung kann eine Anilindruckmaschine vorgeschaltet sein, die den Aufdruck für die herzustellenden Papiersäcke genau in Übereinstimmung mit den paraffinfreien Streifen erzeugt. Ferner kann mit dieser Vorrichtung eine Papiersackherstellungsmaschine gekuppelt werden, so daß bedruckte und paraffinierte Papiersäcke in einem Arbeitsgang hergestellt werden können.
Die vorstehend angegebene Herstellungsvveise ist für solche Papierarten geeignet, die wie die gewöhnlichen nicht fettdichten Papiere das Paraffin in sich einschmelzen lassen. Bei fettdichten Papieren muß das Paraffin auf beiden Seiten mittels einer doppelten Paraffiniervorrichtung aufgetragen werden.
Die beiden Walzen 4 und 7 könnten je nach dem Verwendungszweck des Papiers, z. B. je nach der Form der herzustellenden Papiersäcke, statt mit ringförmigen und axialen auch mit beliebig anders geformten Streifen versehen sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen, bestehend aus einer mit Schaber ausgerüsteten geätzten Auftragwalze mit ungeätzten Streifen sowie einer Führungswalze, zwischen denen die Papierbahn hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Auftragwalze (7) anliegende Führungswalze (4) mit Einschnitten (5,6), welche den ungeätzten Streifen (8,9) der Auftragwalze(7) entsprechen, versehen ist, so daß das Papier an diesen Einschnitten nicht mit der Auftragwalze in Berührung kommt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN'. GEDRl'CKT IN' ΠΚΙΙ
DER91580D 1934-10-07 1934-10-07 Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen Expired DE619962C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER91580D DE619962C (de) 1934-10-07 1934-10-07 Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER91580D DE619962C (de) 1934-10-07 1934-10-07 Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE619962C true DE619962C (de) 1935-10-10

Family

ID=7418601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER91580D Expired DE619962C (de) 1934-10-07 1934-10-07 Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE619962C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869294C (de) * 1943-06-18 1953-03-02 Waldhof Zellstoff Fab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Wachs, Paraffin, Lack u. dgl. ueberzogenen Papieren mit ueberzugsfreien Laengsstreifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869294C (de) * 1943-06-18 1953-03-02 Waldhof Zellstoff Fab Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Wachs, Paraffin, Lack u. dgl. ueberzogenen Papieren mit ueberzugsfreien Laengsstreifen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2621273A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zufuehren und abloesen eines druckempfindlichen etiketts
DE619962C (de) Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier mit paraffinfreien Streifen
DE2805211A1 (de) Vorrichtung zum laengsschneiden von materialbahnen
DE734478C (de) Klebestreifen zum Befestigen des freien zugespitzten Endes einer Papierbahn an der zugehoerigen Papierersatzrolle in Papierrollenanklebevorrichtungen
DE461781C (de) Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung von gelochten Karten oder Zetteln
DE450629C (de) Verfahren zur Erhoehung der Widerstandsfaehigkeit von Karten fuer statistische Maschien
DE466853C (de) Vorrichtung zum Auspressen von Tuben mittels geriffelter Auspresswalzen
DE2222518A1 (de) Verfahren zur herstellung von damenbinden und damenbinde hergestellt nach diesem verfahren
DE647889C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flachbeuteln von der Bahn
DE686387C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Papierbeuteln
DE432955C (de) Abstreicher fuer Papiermaschinen
AT224140B (de) Verfahren zur Herstellung eines Etikettenstreifens und nach diesem Verfahren hergestellter Etikettenstreifen
DE742041C (de) Stoff fuer Wundverbaende, Kautschukpflaster, Pflasterbinden u. dgl.
DE554889C (de) Verfahren zur automatischen Telegraphie mit Hilfe von bandfoermigen Streifen
AT160563B (de) Verfahren zur Herstellung von Metalltuben mit innerer Auskleidung aus Papier, Cellophan oder anderem gleichwertigen Stoff.
DE603728C (de) Zigarettenmaschine mit einer Einrichtung zum Verkleben der Strangnaht
DE1058524B (de) Klebestreifen fuer Druckpapierrollen
DE732985C (de) Verfahren und Vorrichtung zur wasserdichten Impraegnierung von zum Herstellen von Papiersaecken dienenden Papierbahnen
DE438915C (de) Verfahren zum Zuspitzen der Enden von Zieh- und Walzgut
DE828859C (de) Verfahren zum Kennzeichnen von mit Gummi ueberzogenen elektrischen Leitern
DE235953C (de)
CH179770A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von paraffiniertem Papier.
DE422554C (de) Liniiervorrichtung
DE653011C (de) Vorrichtung zum Aufkleben von Streifenabschnitten auf stetig laufende Bahnen aus Papier o. dgl.
DE425482C (de) Vorrichtung zum abstandsweisen Aufbringen von fluessigem Gold- u. dgl. Belag auf breite Zigarettenpapierbahnen mit Hilfe von Schablonen