DE619682C - Boden- oder Deckelverbindung fuer Sperrholzhohlkoerper, z.B. Faesser - Google Patents

Boden- oder Deckelverbindung fuer Sperrholzhohlkoerper, z.B. Faesser

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DE619682C
DE619682C DED66498D DED0066498D DE619682C DE 619682 C DE619682 C DE 619682C DE D66498 D DED66498 D DE D66498D DE D0066498 D DED0066498 D DE D0066498D DE 619682 C DE619682 C DE 619682C
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barrel
plywood
veneer
lid
cover connection
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DED66498D
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S Fass Fabriken Deutsc GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/32Details of wooden walls; Connections between walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

  • Boden- oder Deckelverbindung für Sperrholzhohlkörper, z. B. Fässer Bei Sperrholzfässern hat man zur Verbindung des Deckels oder Bodens mit dem Faßmantel bisher Metallnadeln, Schrauben, Nieten o. dgl. verwendet. Der Nachteil einer solchen Befestigung des Deckels mit dem Faßmantel bestand darin, daß Undichtigkeiten unvermeidlich waren, die die allgemeine Verwendung des Sperrholzfasses in Frage stellten. Zur Begegnung dieser Schwierigkeiten hat man bereits Dichtungsmaterial eingelegt, ohne jedoch eine zuverlässige Abhilfe schaffen zu können.
  • Auch eingelasseneDeckel mit zylindrischem Rand, die längs der Berührungsfläche mit dem Sperrholzhohlkörper verleimt wurden, konnten keine zweckmäßige Verbindung gewährleisten, da es bei einer Massenfabrikation stets schwierig ist, den Durchmesser des Hohlkörpers mit dem des Deckels zu einer genauen Passung zu bringen. Außerdem ist eine besondere Preßvorrichtung erforderlich, die längs des Krempenumfanges des Deckels einen genügenden Leimdruck hervorbringt.
  • Es ist auch bekannt, ebene Sperrplatten oder geschweifte Platten durch Schrägschnitt der zu verbindenden Teile in derselben Ebene zu verlängern.
  • Weiteririn ist es bekannt, ebene Sperrplatten in Faßmäntel unter Anschrägung des Mantels einzuleimen. -Die Erfindung bezweckt nun, die Befestigung des vornehmlich napfartig gezogenen Hohlkörpers, z. B. des mit Krempe versehenen 'Deckels oder Bodens eines Fasses; mit dem Faßmantel derart auszuführen, daß einerseits eine sichere und flüssigkeitslichte Verbindung erzielt wird und andererseits der Sperrholzcharakter bei einer solchen Verbindung in weitgehendem Maße gewahrt bleibt.
  • Erreicht wird der angestrebte Zweck dadurch, daß der Faßmantel an seinem einen oder an -seinen beiden Enden angeschrägt wird, so daß er mit der entsprechend ausgebildeten konischen Krempe des Deckels oder Bodens durch Leimung, vorzugsweise nach dem Kaltleimverfahren, verbunden wird. Die Anschrägung der Faßmantelenden erfolgt derart, daß das innere Sperrholzdeckfurnier und gegebenenfalls auch ein Teil des Querfurniers bzw. des Mittelfurniers komisch weggearbeitet -wird, so daß .die konische Krempe des Deckels mit seinem äußeren Deckfurnier an die abgeschrägte Fläche des Endes des Faßmantels zu liegen kommt. Auf diese Weise wird das infolge Abschrägung in Fortfall gekommene Stück des inneren Deckfurniers am Ende des Faßmantels und gegebenenfalls auch ein Teil des Querfurniers bzw. der Mittellage mit dem Außenfurnier des Sperrholzdeckels durch Leimung verbunden. Damit wird die durch die kegelige Formung gestörte Sperrholzverbindung des Fäßmantel:s durch die Verleimung des Sperrholzdeckels mit dem Mantel an der kegeligen Berührungsfläche wieder zu einem stabilen Sperrholzverband von mehrfacher Lage ausgestaltet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise die Befestigungsarten gemäß der Erfindung. Die Anschräggung ist derart ausgeführt, daß am Ende des teilweise veranschaulichten und im Schnitt dargestellten Faßmantels r die innere Lärigsfüriferrlage 2 und nur ganz wenig von der Querfurnierlage 3 in Fortfall kommt. Dadurch, daß das Außenfurnier 5 des Sperrholzdeckels mit dem Furnier 3 der Kegelfläche 6 des Faßmantels verleimt wird, bleibt der Sperrholzcharakter bei einer solchen Verbindung gewahrt, da das Längsfurnier q. mit dem Querfurnier 3 einerseits und das Querfurnier 3 mit dem Außenfurnier 5 des Sperrholzdeckels andererseits durch Leimurig verbunden ist. Die Anschrägung des Faßmantels an seinen inneren Enden kann durch Fräsen, Schleifen, Pressen oder durch andere bekannte Mittel erfolgen. In die so entstandene Kegelfläche wird der ebenfalls mit ke#geliger Krempe hergestellte Deckel oder Boden 7 eingesetzt und eingeleimt. Der beim Einpressen in axialer Richtung aufgewendete Druck genügt ohne weitere Vorrichtung zur Durchführung einer zuverlässigen Leimurig und innigen Verbindung zwischen Deckel bzw. Boden und Faßmantel, so daß jegliche Uridichtigkeit ausgeschlossen und eine einwandfreie Befestigung .gesichert ist.
  • Zweckmäßig kann die Anschrägung auch bis zum Querfurnier oder zur Mittellage 3 oder auch bis zum Deckfurnier q. ausgeführt werden, so daß etwaige Un.dichtigkeiten, die im Innern des Fasses zwischen den Furnieren 2 und 3 vorhanden sind, durch diese Verbindung 3, 5 sicher beseitigt werden können, da mehr als eine Furnierlage zur Dichtung herangezogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Boden- oder Deckelverbindung für Sperrholzhohlkörper, z. B. Fässer, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende oder die Enden des Sperrholzhohlkörpers innen angeschrägt und mit der entsprechend ausgebildeten schrägen Krempe des Deckels bzw. Bodens durch Leimurig (z. B. nach dem Kaltleimverfahren) verbunden werden.
DED66498D 1933-08-27 1933-08-27 Boden- oder Deckelverbindung fuer Sperrholzhohlkoerper, z.B. Faesser Expired DE619682C (de)

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