DE61879C - Bewegungsvorrichtung für den Arbeitsreifen an Fafsbindemaschinen - Google Patents

Bewegungsvorrichtung für den Arbeitsreifen an Fafsbindemaschinen

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DE61879C
DE61879C DENDAT61879D DE61879DA DE61879C DE 61879 C DE61879 C DE 61879C DE NDAT61879 D DENDAT61879 D DE NDAT61879D DE 61879D A DE61879D A DE 61879DA DE 61879 C DE61879 C DE 61879C
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DE
Germany
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hoop
arm
auxiliary
tire
barrel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT61879D
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English (en)
Original Assignee
L. hunter in New-York
Publication of DE61879C publication Critical patent/DE61879C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels
    • B27H5/08Finishing barrels, e.g. cutting grooves
    • B27H5/10Trussing or hooping barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Fatentirt im Deutschen Reiche vom l. Juli 1891 ab.
Vorliegende- Erfindung hat eine Neuerung an der gewöhnlichen Fafsreifen-Aufziehmaschine zum Gegenstande, durch welche ein leichteres Aufziehen der Hauptreifen an den Enden eines Holzfasses erzielt werden soll. Es kommt ein Hülfsreifen zur Anwendung, welcher nach dem Zusammenstellen und durch Bindereifen erfolgenden Zusammenhalten der. Dauben in Fafsform, sowie nach dem Aufstellen der so zusammengehaltenen Dauben auf die Maschinengründplatte über das obere Ende der letzteren nach unten bewegt wird; hierbei kommt der Hülfsreifen mit den Reifenaufzieharmen in Berührung und schliefst bei weiterer Abwärtsbewegung die Dauben am oberen Fafsende fest zusammen, während durch den Aufziehmechanismus ein Hauptreifen auf das Fafs aufgesetzt wird. Der Hülfsreifen kann nach erfolgtem Aufziehen des Hauptreifens selbstthätig vom Fafs weg nach oben bewegt werden.
Zur Vermeidung vorzeitigen Freiwerdens des Hülfsreifens kann eine Schliefsvorrichtung zur Verwendung kommen.
Fig. ι zeigt die mit der Neuerung ausgestattete Fafsbindemaschine in Ansicht, Fig. 2 eine Ansicht der Maschine rechtwinklig zu Fig. i. Fig. 3 zeigt zur Hälfte den Grundrifs, zur Hälfte den Horizontalschnitt, Fig. 4 zur Hälfte den Horizontalschnitt nach Linie y-y der Fig. 1, zur Hälfte einen höher gelegenen Horizontalschnitt. Fig. 5 zeigt in Ansicht und theilweisem Schnitt ein Fafs, dessen Hauptreifen in der zum Aufziehen geeigneten Lage dargestellt ist, während der Hülfsreifen sich schon unter dem Fafsende befindet. Fig. 6 zeigt den zum Verschliefsen dienenden Bügel, der mit seiner das Verschliefsen bewirkenden Spindel nebst Schraubenfeder in Fig. 7 ersichtlich ist. Fig. 8 und 9 sind ähnliche Ansichten der zum Verschliefsen dienenden Vorrichtungen in der Stellung bei angehobenen Hülfsreifen.
Dargestellt ist eine Fafsbindemaschine, wie sie für gewöhnlich in Gebrauch ist; eine solche Maschine besteht in der Hauptsache aus einer festliegenden Platte α zur Auflagerung und Stützung des Fasses, sowie einer Anzahl von auf- und niedergehenden Armen b zum Aufziehen der Reifen; diese Arme gehen durch Oeffnungen in der Platte α nach oben und sind unterhalb der letzteren an radial gestellten Scharnieren eines Kopfes c in gleichem Abstande von einander befestigt. Dieser Kopf hat eine mit Innengewinde versehene Nabe c\ durch welche die aufrecht stehende Schraubenspindel d hindurchgeht. Platte α ruht auf den Säulen e auf.
Zum Heben und Senken des Kopfes c mit den Armen b wird die senkrechte Schraubenspindel d durch das am oberen Ende der letzteren sitzende Kegelrad d1 in Drehung versetzt , welches mit einem auf der kurzen Antriebswelle h1 sitzenden Kegelrad h im Eingriff steht. Am anderen Ende dieser Welle sitzt ein Kegelreibrad n>, welches zwischen zwei auf einer Querwelle χ gekeilten Kegelreibrädern wl ϊνλ liegt. Querwelle χ ist auf zwei von dem Maschinengestell seitlich abstehenden Böcken y gelagert und kann in ihren Lagern verschoben werden, um abwechselnd das eine oder das andere der Kegelreibräder wl mit dem Zwischenrad w in Berührung zu bringen. Durch entsprechende Verschiebung der Welle χ
wird die Drehrichtung der Kegelräder h und d unter Vermittelung des Stellarmes i entsprechend umgekehrt; letzterer ist an geeigneter Stelle des Maschinengestelles dergestalt drehbar gelagert, dafs er entweder vom Arbeiter oder selbsttätig durch eine an ihrem unteren Ende belastete , an ihrem oberen Ende den Stellarm i gabelförmig umgreifende und ebenfalls drehbar am Maschinengestell befestigte Schiene \ bethä'tigt werden kann, Fig. ι und 2. In der Nähe der unteren Enden der Arme b sitzen, durch eine verstellbare Klemme g befestigt, die Federn f, die sich mit ihrem freien Ende gegen den Kopf c anlegen, um die Arme b gegen einen gemeinsamen Mittelpunkt zu drücken.
Es empfiehlt sich, am oberen Ende eines jeden Reifenaufzieharmes b der Maschine Kloben m zu befestigen, wie solche aus* den Zeichnungen ersichtlich sind. Diese Kloben, welche an sich einen Theil der Erfindung nicht ausmachen, sollen ein Werfen oder Verbiegen des dünnen Metallhauptreifens bei seinem durch die Auszieharme b bewirkten Aufziehen auf das Fafs verhindern. Zu diesem Behufe sind die Kloben abnehmbar und am Ende eines jeden Armes b in geeigneter Weise befestigt. Zu beiden Seiten des für den Durchgang des Armes b bestimmten Schlitzes befindet sich ein Vorsprung, der nach Mafsgabe der Krümmung des Fafsendes nach einem Kreisbogen gekrümmt ist und sich nach beiden Seiten erstreckt, um einen festen Halt gegen die Aufsenkante des Hauptreifens zu gewähren. Der gekrümmte Vorsprung ist nach dem Fafsmittel zu mit einem Flantsch versehen, welche eine auf die Reifenoberfläche zu liegen kommende Leiste bildet; an der Unterfläche der letzteren ist eine dem Fafskranz entsprechend gekrümmte Nuth angebracht, in welcher der obere Rand des Hauptreifens" Aufnahme findet.
Der Mechanismus zum Aufziehen von Hülfsreifen kann jedoch auch ohne solche Kloben zur Anwendung gelangen; in diesem Falle wird jeder Aufzieharm hakenförmig gestaltet oder mit Kerb versehen. Die Arme b b werden in der üblichen Weise von dem Fafs weg und gegen dasselbe bewegt. Bei der Handhabung der Maschine werden die Fafsdauben in Bindereifen zusammengefügt und auf der Platte a aufgestellt; die Reifen werden durch Senken der Arme b mittelst des Kopfes c und der Schraubenspindel d nach unten auf das Fafs gezogen, wobei die Kloben m oder die Haken an den' Enden der Arme über die Reifen greifen und letztere an ihren Platz herabziehen.
Der Hülfsreifen 2 ist am besten aus Eisen hergestellt und von solchem Durchmesser, dafs er bei seinem Aufziehen durch die Arme b die Dauben am Fafsende zusammenzieht, wobei über diesem Hülfsreifen so viel Raum verbleibt, dafs noch der Hauptreifen auf den Fafsrand aufgezogen werden kann. Der Hülfsreifen erhält einen nach aufsen und über den Ständer 4 sich erstreckenden radialen Arm 3, mit welchem Ständer der Reifen in drehbarer ' Verbindung steht; am äufseren Ende des Armes 3 sitzt ein verschiebbares, durch Stellschraube 6 zu befestigendes Gewicht 5, welches so eingestellt wird, dafs es den Hülfsreifen gerade ausgleicht oder denselben etwas nach oben gehen lä'fst, wenn nicht der Reifen durch Reibung an den Dauben oder durch die nachbeschriebene Schliefsvorrichtung festgehalten wird.
Da der Hülfsreifen über die Fafsdauben nach unten gezogen werden mufs, so ist nöthig, seine Drehpunkte entsprechend heb- und senkbar einzurichten, um den Reifen vom Fasse abzuheben. Es wird dies selbstthätig durch folgende Einrichtung erzielt: Der Hülfsreifen ist nicht direct an dem Ständer, sondern drehbar an einem länglichen Kolben 7 befestigt, welcher in die Höhlung des Ständers 4 eintritt. Unter dem Kolben liegt in dieser Höhlung eine Schraubenfeder 71, welche ersteren anhebt oder denselben niedergehen läfst, je nachdem sich das Anheben oder Senken des Hülfsreifens nöthig macht.
Um den Hülfsreifen, entgegen der Wirkung des Gewichtes 5 am Reifenarm und entgegen der Wirkung der Feder 7, nach unten gegen das Fafs zu drücken, wird mit dem Arm 3 am Hülfsreifen an einem etwas vom Drehpunkt 8 weg nach innen gelegenen Punkt eine Verschlufsstange 9 angeordnet, welche sich nach unten bis zu einem den hohlen Ständer 4 umgreifenden Bügel 10 erstreckt und an ihrem unteren Ende durch ein Loch im Bügel hindurchgeführt ist. Zwischen der Anlage 11 auf der Stange 9 und dem Bügel ist eine Schraubenfeder 13 eingelegt, welche die Stange 9 und dadurch den Arm 3 am Hülfsreifen emporzuheben sucht. Am anderen Ende ist der Bügel 10 mit einer Stange 12 verbunden, welche mit ihrem oberen Ende an dem Drehpunkt des Armes 3 am Hülfsreifen angeschlossen ist. Hierdurch wird erzielt, dafs beim Niedergehen des Bügels an der einen Seite dieser sich gegen den Ständer anlegt und hierbei ohne ein eigentliches Verschliefsen der Hülfsreifen gehalten wird , wenn letzterer niedergeht und die Kloben m oder hakenförmigen Enden der Reifenaufzieharme b vom Reifen weg nach oben gehoben werden. Soll der Hülfsreifen gehoben werden, so wird durch einen leichten Schlag auf den Reifen von unten her das Festhalten des letzteren durch die Verschlufsvorrichtung überwunden und er durch das Gewicht selbstthätig emporgehoben.
Die Wirkungsweise ist folgende: Das durch Einsetzen der Dauben in Bindereifen einstweilen zusammengestellte Fafs wird auf die Platte α gestellt. Hierauf werden die Arme b emporgehoben und der Hülfsreifen nach unten über den Fafsrand gezogen; durch eine weitere Abwärtsbewegung der Arme b und m wird der Hülfsreifen weiter nach abwärts gezogen, welcher die Dauben am Fafsrande zusammenzieht und sie in dieser Lage hält. Der Hauptreifen wird hierauf auf das Fafs aufgesetzt und in gleicher Weise aufgezogen, wobei unter weiterem Zusammenziehen der Fafsdauben der Hülfsreifen frei wird, der durch die vereinigte Wirkung des Gewichts 5 und der Feder 7 in die in Fig. 5 punktirt angegebene Stellung gehoben wird; durch Anheben der Stange 9 wird der Verschlufs gelöst, so dafs der^ Hülfsreifen in der zu weiterer Benutzung geeigneten Stellung sich befindet.
Der Hülfsreifen braucht nicht durch diejenige Maschine bethätigt zu werden, welche die Hauptreifen aufzieht und dafs er daher nicht nothwendigerweise an der Reifenaufziehmaschine befestigt werden mufs, sondern dafs er direct an irgend einem an der Maschine befestigten Theil befestigt werden kann. Auch kann der Ständer für den Halsreifen in der angegebenen Weise befestigt werden, wie auch der Hülfsreifen mit seinem Ständer als eine besondere Vorrichtung ausgeführt werden kann, die bei ihrer Verwendung in der Nähe der Fafsaufziehmaschine aufgestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Fafsbindemaschinen eine Bewegungsvorrichtung für den Hülfs- oder Arbeitsreifen, gekennzeichnet durch einen genannten Reifen tragenden und durch Stellgewicht belasteten Arm (3) und einen mit letzterem drehbar verbundenen Kolben (7), welcher auf einer in einen Ständer (4) eingelegten Schraubenfeder aufruht und in demselben Führung erhält, wobei «ein vorzeitiges Lösen des Hülfsreifens durch einen der Wirkung einer Feder unterstehenden Arm (9) verhindert wird, welcher vor dem Schwingpunkt des Armes (3) an letzterem sitzt und durch einen den Ständer (4) umschliefsenden Bügel (10) mit einem Arm (12) verbunden ist, welcher am Schwingpunkte des Hauptoder Schwingarmes (3) endigt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT61879D Bewegungsvorrichtung für den Arbeitsreifen an Fafsbindemaschinen Expired - Lifetime DE61879C (de)

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