DE61865C - SammeJ- und Schauapparat für Aus' künfte, Anpreisungen etc - Google Patents
SammeJ- und Schauapparat für Aus' künfte, Anpreisungen etcInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. October 1891 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Schauapparat für alle möglichen Bekanntmachungen,
Anpreisungen, Zeichnungen, Waarenmuster, Photographien u. s. w., welche sich unter einem
Schauglas in langen Kästen oder Schränken, im Zickzack an einander gereiht, befinden, und
deren Schaugegenstand oder Inhalt bequem sichtbar bezw. lesbar wird, wenn das Zickzack
mittelst einer diesem Zweck dienenden Vorrichtung so weit aus einander gezogen ist, dafs
benachbarte Tafeln ungefähr einen Winkel von 80 bis i2o° mit einander einschliefsen.
Der Schauapparat wird durch die Figuren der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die im Zickzack an einander gelenkten rechteckigen Rahmen, in welche die
kartenförmigen Schaustücke, Metalltäfelchen eingeschoben werden. Je ein solcher Rahmen
wird durch zwei Falze a, zwischen welche die Täfelchen geschoben werden, und zwei Achsen
bc gebildet, an welche je die Falze zweier benachbarten Rahmen derartig angelenkt sind,
dafs sämmtliche Falze α eine fortlaufende Rinne zum Verschieben der eingeschobenen Blätter
bilden, wenn das Rahmenzickzack nach der durch Fig. 2 veranschaulichten Art in eine
Ebene ausgestreckt wird. Diese Vorkehrung soll das Verschieben der Schautafeln in andere
Rahmen ermöglichen. Um das Einschieben der Tafeln, namentlich wenn dieselben selbst
biegsam sind, zu erleichtern bezw. damit dieselben zwischen den beiden Falzen jedes Rahmens
festgehalten werden, ist je einer dieser Falze federnd. Es wird dieser Zweck mittelst
einer Feder d, Fig. 1, erreicht, welche um einen
die beiden Achsen b c eines Rahmens verbindenden Draht geschlungen ist, mit ihren freien
Enden an dem Falz α angreift und das Bestreben hat, letzteren dem anderen Falz zu
nähern.
Zwischen den oberen Achsen je zweier durch eine untere gemeinschaftliche Achse c an einander
hängenden, benachbarten Rahmen ist eine (oder mehrere) die untere Achse c umfassende
Flachfeder e angeordnet, welche lediglich den Zweck hat, ein Herausgleiten der Tafeln nach
unten aus dem Rahmen zu verhindern.
Die im Zickzack art einander gereihten Tafeln werden in einen Kasten^/, Fig. 3, 4 und 5,
eingehängt. Es kann dies durch Auflegen der Enden ihrer sämmtlichen oberen Achsen b auf
zwei Längsschienen g des Kastens geschehen, besser ist es jedoch, namentlich wenn es sich
um das Tragen schwererer Schaugegenstände, z. B. Metalltafeln, handelt, zu diesem Zwecke
besondere Hülfsachsen h, Fig. j, zu benutzen, welche die oberen angelenkten Achsen b tragen
und stärker ausgebildet sein können. Dieselben ruhen also in der angedeuteten Weise mit ihren
Enden auf Längsschienen g des Kastens und liegen auf diesen parallel und mit gröfserem
oder geringerem Zwischenraum hinter einander, je nachdem das Zickzack mehr oder weniger
aus einander gezogen ist.
Im Deckel k, Fig. 5, ist eine Vorrichtung L angeordnet, mittelst Welcher das Verschieben
der Achsen h zwecks Auseinanderziehens des Zickzacks, d. h. Schaustellung bestimmter Schau
blätter aus der grofsen Zahl derselben bewirkt wird. Diese Vorrichtung, welche in ihrer Gesammtheit mit L bezeichnet werden soll, Fig. 5, ist im Kastendeckel k in der Längsrichtung desselben verschiebbar. Dieselbe greift mittelst später zu beschreibender Mitnehmer in den Längsrahmenleisten des Deckels k in den
blätter aus der grofsen Zahl derselben bewirkt wird. Diese Vorrichtung, welche in ihrer Gesammtheit mit L bezeichnet werden soll, Fig. 5, ist im Kastendeckel k in der Längsrichtung desselben verschiebbar. Dieselbe greift mittelst später zu beschreibender Mitnehmer in den Längsrahmenleisten des Deckels k in den
Kasten f zu den Enden der Achsen ft hinab. Wird die Vorrichtung L in der Richtung der
Pfeile, Fig. 5, verschoben, so läuft eine Feder einer mit den genannten Mitnehmern verbundenen
Anreifsvorrichtung über die nach oben abgeschrägten Enden der Achsen ft, Fig. 4,
und macht durch Hervorbringen eines Tones und leichtes Anhalten der Vorrichtung L beim
Vorbeigehen an je einer der Achsen ft die Anzahl der überlaufenen letzteren kenntlich. Es
werden also die überlaufenen Achsen gezählt, so dafs man die Vorrichtung L hinter einer
ganz bestimmten, durch dies Zählen ermittelten Achse ft anhalten kann. Ist dies geschehen,
so senkt man die Mitnehmer der Vorrichtung L zwischen die durch Zählen ermittelte Achse ft
und die folgende und wird, wenn man nunmehr die Vorrichtung L zurückzieht, die durch
Zählen ermittelte Achse mitnehmen, d. h. das Zickzack an der betreffenden Stelle weiter aus
einander ziehen, so dafs der Inhalt der Tafeln dort bequem sichtbar wird.
Die besondere Einrichtung der Vorrichtung L, Fig. 5, ist die folgende: Parallel zu den
Achsen ft, Fig. 4, ist in derselben eine Spindel m, Fig. 5, mit Handgriff η gelagert, welche mit an
beiden Enden vorgesehenen Nasen o, Fig. 7, 8, 9 und 10, unter Arme ρ von zur Spindel m
parallelen Spindeln px greift und entweder der einen linken oder der anderen rechten derselben
durch Heben der Arme ρ eine Schwingung geben wird, je nachdem der Handgriff«
der Spindel m nach rechts oder nach links umgeklappt wird. Auf den Enden der Spindeln pl
sind Arme j>2 befestigt, welche die Armep1 zu
doppelarmigen Hebeln ergänzen. Dieselben sollen als »Mitnehmer« bezeichnet werden und
sind mit Nasen p3, Fig. 7, versehen, welche bei der genannten Schwingung je einer Spindel
j?1 sich mit den Mitnehmern abwärts bewegen
und zwischen die oben abgeschrägten Enden ft1, Fig. 7, zweier benachbarten Achsen ft,
Fig. 4, d. h. hinter die zu verschiebende Achse h greifen. Die Mitnehmer fassen in Räumen/1,
Fig. 3, zu den beiden Enden ft1 der Achsen h hinab, welche Räume zwischen den die Deckellängswände
bildenden Winkeleisen k2 und den Schienen k3 gelassen sind. Winkeleisen k2 und
Schienen /c3, welche letzteren zugleich Schmiernuthen
ki für die auf ihnen zu bewegende Vorrichtung L, Fig. 5, enthalten, sind in die
Stirn bezw. Zwischenwände k] des Kastendeckels
k fest eingelassen (s. die Fig. 3 und 5). Durch Senken des Handgriffes η nach rechts
oder links wird nur stets eine Spindel p1 mit ihren Mitnehmern bethätigt, d. h. zum Eingriff
in die Enden ft1 der Achsen ft gebracht, da nur deren Arme ρ gehoben werden. Die andere
Spindelp] tritt dann jedesmal unter Wirkung
von Federn q, Fig. 14, welche an den Armen ρ
dieser Spindel angreifen und deren Mitnehmerp2 in eine wirkungslose Stellung hochheben.
Die mit den Mitnehmern ρ verbundene Zählvorrichtung, eine einfache Anreifsvorrichtung,
besteht in Bezug auf jeden Mitnehmer p'2, Fig. 14,
aus zwei Federn r r1, welche aus einem Ausschnitt p4 des Mitnehmersp3 hervor- und leicht
zwischen die Enden ft1 der Achsen greifen, so dafs sie beim Verschieben der Vorrichtung von
einer Achse ft zur. anderen schnellen und, auf dieselbe aufschlagend, einen Ton hervorbringen,
welcher das Zählen der überlaufenen Achsen ermöglicht.
Mit dem Handgriff ist eine Sperrung verbunden, welche ihn in seinen Wirkungsstellungen
feststellt. Dieselbe besteht aus einem mit Ausschnitten versehenen feststehenden Sperrbogen
i, Fig. 6, 7, 8, 12, 15 und 16, und
einem mit dem Handgriff verbundenen Schnappriegel s, welcher im Verbindungsstege n1 zwischen
Spindel m und Handgriff n, Fig. 11, geführt
ist und mit einem vorspringenden Zahn sl in die Ausschnitte I, II und III des Sperrbogens
t je nach Stellung der Handhabe greift. Der Riegel steht unter dem Einflufs einer
Feder s2, Fig. 11, 19 und 20, welche sich
einerseits gegen den Boden einer mit dem Stege«1, Fig. 11, fest verbundenen Hülse.?3,
Fig. 11, 19 und 20, und andererseits gegen
einen oberen Vorsprung si des Riegels stützt und dadurch den letzteren nach oben zwingt,
so dafs der Zahn s1 desselben in einen der
Ausschnitte I, II und III, Fig. 15 und 16, schnellt,
sobald.der Zahn sl und einer der Ausschnitte
bei der Schwingung des Handgriffes bündig werden. In einer solchen Sperrstellung ragt
das obere Ende s4 des Riegels aus dem Stege ηλ
hervor, Fig. 11 und 7, und wird durch Einwärtsdrücken aus dem Ausschnitt des Sperrbogens
wieder ausgelöst. Unterhalb der Spindel m und quer zu derselben ist in einer prismatischen
Führung ein weiterer Riegel u angeordnet, welcher in der Mitte mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt ul und an beiden
Enden mit senkrechten prismatischen Ausschnitten versehen ist, Fig. 17 und 18, in welchen auf
Federn u% Platten u2 ruhen, welche je einen
mit Griff μ4 versehenen, als Sperrzahn dienenden
Vorsprung t<3 aufweisen. Von einer Seite
greift der Sperrbogen if und von der anderen Seite eine Platte i>, Fig. 12, so weit über seine
obere Fläche, dafs die Vorsprünge w3 der Platten w2 zur bündigen Lage mit der oberen
Fläche des Riegels u gezwungen werden. Wird der Riegel nach der einen oder anderen Seite
hin verschoben, welche Verschiebung der genügend weite Ausschnitt ul im Riegel zuläfst,
so kommt der Vorsprung M3 je einer der Platten w2 unter lothrechte Ausschnitte wl
bezw. w2 in den waagrechten seitlichen Fortsätzen
des Sperrbogens t und der Platte ν und schnappt in dieselben ein, wodurch der Riegel
in dieser Lage, z. B. rechts, Fig. 8 und 12, festgestellt wird.
Sollen die Mitnehmer links, Fig. 8, in Wirkung kommen, d. h. zuerst zählen, dann mitnehmen
, so mufs der Riegel u nach rechts, Fig. 8, vorgeschoben werden. In dieser Stellung
greift die linke Begrenzung des Riegelausschnittes u' unter den linken der beiden
Zähne m1 und wi2, Fig. ig, in welche der Verbindungssteg
nl zwischen Handhabe und Spindel m ausläuft, und stützt in dieser Weise die
Handhabe nach links ab, so dafs die ganze Vorrichtung L, Fig. 5, damit die Zählfedern der
linken Mitnehmer zählen können, mittelst der Handhabe nach links verschoben werden kann.
Ist diese Verschiebung beendet, so wird behufs voller Senkung der linken Mitnehmer die
Handhabe nach rechts umgelegt, welche Bewegung der verschobene Riegel u nicht hindert,
da der Zahn m2 rechts an der Spindel m im Ausschnitt M1 des Riegels Raum zur Bewegung
rindet. In der umgelegten Lage wird die Handhabe durch den Riegel sl festgehalten, welcher
in den Einschnitt III des Sperrbogens einschnappt, so dafs die ganze Vorrichtung L nunmehr an
der Handhabe wiederum zurückgezogen werden kann, wobei durch die herabgesenkten linken
Mitnehmer ein Auseinanderziehen des Schaurahmenzickzacks eintritt. Ein gleicher Vorgang
findet statt, wenn die Mitnehmer rechts wirken sollen, für welchen Fall der Riegel u nach
links verschoben werden mufs.
Dadurch, dafs die beiden unteren Flächen der Zähne Ot1JU2, Fig. 8 und 19, einen Winkel
von weniger als i8o° einschliefsen und demnach der Handhabe in ihrer Ausgangsstellung
eine geneigte Lage gegeben wird, wenn der eine oder der andere dieser Zähne zur Aufstützung
auf den nach rechts bezw. links verschobenen Querriegel u gelangt, wird erreicht,
dafs die Mitnehmerp2 der beiden Spindeln p1
derartig verschieden hoch eingestellt sind, dafs die Mitnehmer, d. h. die Zählfedern der einen
Seite in völlig wirkungsloser Stellung aufgehoben sind, wenn diejenigen der anderen Seife
sich in der Zählstellung befinden, Fig. 8.
Die Stirnwände n>, Fig. 4, des Kastens sind
ausziehbar, damit zwischen ihnen und dem eigentlichen Kasten Raum für die verschobenen
Schaurahmen geschaffen werden kann, deren Achsen auf den Ausziehschienen n> 3 ruhen,
wenn sie aus dem Kasten herausgeschoben sind. Der Deckel k des Kastens ist vorteilhaft
mittelst zweier Gelenke x1 und x2 an der einen
Seitenwand des Kastens drehbar, Fig. 3, 21, 22 und 23, von welchen das erste x1 das Umklappen
desselben in die waagrechte, das zweite x2 dann in die senkrechte Lage gestattet. Bei
letzterer kommt das zweite Gelenkband in die horizontale Lage und stützt sich mit seinem
,einen' Ende gegen ein horizontales Widerlager x5 der Kastenseitenwand, Fig. 22. Damit
der nach unten hängende Deckel, Fig. 22 und 23, welcher, sich selbst überlassen, sich schräg einstellen
würde, in verticaler Lage festgestellt werden kann, ist in dem Gelenkband xs, Fig. 22,
eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke xi vorgesehen, welche mit einem Sperrzahn ineine
entsprechende Auskerbung des Deckels eingreift und letzteren trägt, wenn derselbe in
die verticale Lage gebracht wird. Fig. 23 zeigt eine Abänderung dieser Sperrung, bei welcher
anstatt der Klinke x4 eine Klemme x4 zur Anwendung gelangt, welche durch einen Ausschnitt
des Bandes x3 hindurchgesteckt wird und mit einer Nase auf dessen oberer Fläche
ruht, mit der anderen Nase den Deckel trägt. Jede letzte der Tafeln mufs gegen Verschiebung
festgelegt sein, weil sonst ein Auseinanderziehen des letzten Theiles des Zickzacks nicht stattfinden
könnte.
Tafeln oder Blätter, welche zu klein sind, um in die Falze α der Rahmen, Fig. 1, eingeschoben
werden zu können, werden in besonderen Hülfsrahmen (Fig. 24) untergebracht, welche letztere aus Blech bestehen können und
ihrerseits mit den kleinen Täfelchen in die Falze a, Fig. 1, der Rahmen eingeschoben
werden. Zur Erleichterung der Ueberführung der kleinen Täfelchen aus einem Hülfsrahmen
in den anderen dienen besondere Falze F, Fig. 25, welche 'die an einander gestofsenen
Hülfsrahmen an der Stelle ihrer Stofslinie durch Ueberschieben so verbinden, dafs die Hülfsrahmen
eine fortlaufende starre Rinne bilden, in welcher die kleinen Täfelchen beliebig verrückt
werden können.
Sollen die Schaublätter aus ihren Hauptrahmen, Fig. i, in benachbarte übergeschoben
werden, so müssen diese Rahmen in die ebene Lage gebracht, Fig. 2, und in dieser unterstützt
werden; hierzu dienen die in Fig. 26 veranschaulichten Querstegejy, welche auf die
beiden Längswände des Kastens aufgestellt werden und von welchen aus Hakenj^1 in dieösenartigen
oberen Ansätze der Achsen c greifen, dadurch das Rahmensystem unterstützend. Zu
dem Zwecke, die ösenartigen Ansätze der Achsen c, Fig. 1, stets vertical zu halten, sind
an den Stangen, welche die oberen Achsen b und die unteren c verbinden, Federn d1 angebracht,
welche die Enden der ösenartigen Ansätze drehbar und die genannten Stangen
verschiebbar umfassen.
Die beschriebenen Schaukasten oder Schränke sind beliebig lang, auch können mehrere solcher
Schränke mittelst Eisenbänder mit einander verbunden und dadurch zu einem Schrank
von genügender Länge vereinigt werden. Wenn es sich darum handelt, eine Reihe der letzten
Schautafeln eines Kastens in einen anderen überzuführen, um im ersteren Kasten Raum
für nachträglich einzufügende Tafeln zu schaffen, so hebt man vortheilhaft die die überzuführenden
Tafeln bergenden letzten Rahmen aus diesem ersten Kasten aus, setzt sie in den
anderen Kasten ein und schiebt die in ihnen enthaltenen Tafeln in die Rahmen des letzteren
Kastens über. Darauf bringt man die übergeführten, nunmehr leeren Rahmen in den
ersten Kasten zurück und schiebt die Tafeln desselben in die so leer gewordenen Rahmen
nach, wodurch man an beliebiger Stelle des Kastens . Raum für die zwischenzufügenden
neuen Tafeln erhält. Zur Erleichterung der nach diesem Verfahren nöthigen Ueberführung
der letzten Rahmen aus einem Kasten in den anderen dient vortheilhaft eine Hülfsvorrichtung,
wie sie Fig. 27 veranschaulicht. Dieselbe besteht aus zwei U-förmigen Schienen ^1 und £2,
welche einzeln von beiden Seiten über die Enden derjenigen Achsen h geschoben werden,
deren Rahmen vorübergehend in den anderen Kasten übergeführt werden sollen. Die U-förmigen
Schienen werden dann durch mit Handhabe ^4 versehene Querstege vereinigt und mit
den überzuführenden Rahmen aufgehoben, welche auf diese Weise in den anderen Kasten
vorübergehend eingesetzt und nach Entleerung in den ersten Kasten wieder zurückgeführt
werden. Nach Vorstehendem müssen also die letzten Rahmen eines jeden Kastens vom
Rahmenzickzack desselben losgelöst werden können.
Zu bemerken ist noch, dafs der geschilderfe Schauapparat namentlich da vortheilhaft sein
dürfte, wo es sich, wie z. B. bei einer Wohnungs-Auskunftsstelle, um eine übersichtliche
Zusammenstellung z. B. von Adressen und um ein schnelles Auffinden und Sichtbarmachen
dieser Auskünfte handelt. Dieselben werden von der Polizei z. B. meistentheils auf einzelnen
Blättern gesammelt, welche letzteren in der oben geschilderten Weise, in beliebig vielen Schaukästen
geordnet, aufbewahrt werden können.
Diese Kasten können auch die Verzeichnisse •von Sammlungen, Ausstellungen, Büchermagazinen
u. s. w. enthalten.
Claims (4)
1. Ein Sammel- und Schauapparat für Auskünfte, Anpreisungen, Zeichnungen, Waarenmuster,
Farbenmuster, Photographien u. s. w., bei welchem sich diese Schaugegenstände in Kartenform in langen Schau- bezw.
Sammelkästen im Zickzack systematisch an einander gereiht befinden und durch Auseinanderziehen
des Zickzacks in Stellungen gebracht werden, bei welchen ihr Schauinhalt bequem sichtbar bezw. lesbar wird.
2. Bei einem Schauapparat der zu 1. bezeichneten Art die Vorrichtung (L, Fig. 5) zum
Auseinanderschieben des Schaublätterzickzacks, gekennzeichnet durch:
a) mit Anreifsfedern (r rlj versehene Mitnehmerpaare
(ρ2), von welchen das1
eine rechts, das andere links von der Verschiebvorrichtung L zur Wirkung kommt, indem das eine oder das
andere je nach Stellung einer Handhabe (n) so weit gesenkt wird, dafs
entweder nur die Anreifsfedern fr r1) zwischen die Schaublätter greifen und,
beim Verschieben der Vorrichtung (L, Fig. 5) mit Geräusch von einem
zum anderen springend, das Zählen der überlaufenen Blätter gestatten, oder aber die Mitnehmer fp^J selbst zwischen
die Blätter eingreifen und beim Verschieben das Blätterzickzack an der durch das Zählen ermittelten Stelle
aus einander ziehen;
b) einen Querriegel fu), welcher, unter der Handhabe (n) nach rechts bezw. links'
verschoben, unter eine rechte bezw. linke Nase fm1 m2) der Drehspindel (τη)
derselben tritt und deren Bewegung nach links bezw. rechts aufhebt, so.
dafs nur die Mitnehmer (p2) der linken bezw. rechten Seite der Vorrichtung (L)
betbätigt werden können;
c) einen Sperrbogen (t), in dessen Ausschnitt I oder III bezw. II ein an
der Handhabe prismatisch geführter Schnappriegel (s1) zur Feststellung der
letzteren einschnappt, wenn dieselbe zwecks Senkens der Mitnehmer (p2)
nach rechts oder links umgeklappt ist bezw. sich in der Ausgangsstellung befindet.
3. In Verbindung mit dem unter 1. und 2. gekennzeichneten Apparate Hülfsapparate
zum Unterstützen der flachgestreckten,. die Schaublätter bergenden Schaubahnen beim
Ueberschieben der Schaublätter aus einem Rahmen in 'den anderen, bestehend aus auf
die Seitenwände des Rahmenbehälters aufgestellten Querstegen (y), von welchen aus
Haken (jrlj in ösenartige Ansätze der
Rahmenscharnierspindeln (c) greifen und dadurch die Rahmen unterstützen.
4. In Verbindung mit dem zu 1. und 2. bezeichneten Schauapparat ein Hülfsapparat
zur Ueberführung einer Reihe von Schaublättern aus einem Schaukasten in den anderen, bestehend aus zwei rinnenförmigen
Schienen fa 1^2J, welche einzeln seitlich über
die Enden (h1) der zur Aufhängung der Schaublätter dienenden Achsen fh) geschoben
, dann durch Querstege f\s) verbunden
und zugleich mit der Reihe gefafster Schaublätter aufgehoben werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61865C true DE61865C (de) |
Family
ID=335893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61865D Expired - Lifetime DE61865C (de) | SammeJ- und Schauapparat für Aus' künfte, Anpreisungen etc |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61865C (de) |
-
0
- DE DENDAT61865D patent/DE61865C/de not_active Expired - Lifetime
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