DE618284C - Verfahren zur Herstellung von Pigment enthaltenden Emulsionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pigment enthaltenden Emulsionen

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DE618284C
DE618284C DE1930618284D DE618284DD DE618284C DE 618284 C DE618284 C DE 618284C DE 1930618284 D DE1930618284 D DE 1930618284D DE 618284D D DE618284D D DE 618284DD DE 618284 C DE618284 C DE 618284C
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    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/02Emulsion paints including aerosols
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Pigment enthaltenden Emulsionen Die Erfindung betrifft Pigment enthaltende Emulsionen, welche als Anstrichmittel, Stempel- oder Druckfarben Verwendung finden können und bei denen die äußere Phase aus einem organischen Farbenbindemittel, wie z. B. einem Ölfirnis, einer Pigmentfarbe sowie einem die Verteilung des Pigments im Bindemittel fördernden Dispergierungsmittel und; die innere Phase aus Wasser besteht, das von demselben Dispergierungsmittel im Emulsionszustand gehalten wird.
  • Man hat zur Herstellung derartiger Farbstoffpasten bereits vorgeschlagen, Dispergierungsmittel zu verwenden, welche sowohl Öle wie Wasser lösen, und zwar Alkohole oder Ketone, insbesondere Methylalkohol oder Aceton, indessen ist die Haltbarkeit von mit solchen Dispergierunggmitteln hergestellten Emulsionen unzureichend.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in der Verwendung gewisser öllöslicher Mineralölalkalisulfonate als Dispergierungsmittel bei der Herstellung zweiphasiger emulsionsartiger Anstrich-, Stempel- und Druckfarben.
  • Hierfür geeignete öllösliche Mineralalkalisulfonate werden in an sich bekannter Weise bei der Herstellung medizinischer oder technischer Weißöle durch Behandeln entsprechender Mineralöldestillate mit rauchender Schwefelsäure oder Schwefelsäureanhydrid aus der sich dabei bildenden Ölschicht gewonnen und für den vorliegenden Zweck zunächst durch Destillation oder Extraktion mit Alkohol von anhaftendem Mineralöl befreit.
  • Derartige Sulfonate ergeben nicht nur sehr haltbare Emulsionen von Öl in Wasser, sondern bewirken außerdem eine sehr gleichmäßige Verteilung von Pigmenten in der Ölphase.
  • Man verwendet hierbei derartige Sulfonate in Mengen von vorzugsweise etwa i bis i o °f o, wobei man dieselben der Farbe entweder vor oder nach dem Vermischen mit Wasser einverleibt. Zweckmäßig werden sie entweder mit der organischen Phase vor dem Vermahlen zugesetzt, oder aber es werden die Pigmentfarben in der organischen Phase mit den Sulfonaten vor dem Wasserzusatz vermahlen, da die Sulfonate die Vermahlung und Verteilung der Pigmentfarben in dem organischen Bindemittel erleichtern und begünstigen.
  • Auf diese Weise hergestellte zweiphasige Farbpasten zeichnen sich insbesondere dadurch aus, daß ihre Viskosität oder Bündigkeit ohne Zuhilfenahme anderer Füllmittel lediglich durch entsprechend bemessenen Wasserzusatz weitgehend geregelt werden kann. Dies ist beispielsweise bei Seidensichtfarben von Wichtigkeit, die durch eine verhältnismäßig feine Masche gehen müssen. Das Wasser verstopft hierbei die Maschen nicht, wie dies ein festes Füllmittel tun würde und ermöglicht gleichwohl eine genaue Regelung der Beschaffenheit der Farbe hinsichtlich ihres Verfließens: auf dem zu bemalenden.:Grunde. . :: Weiter führt die lediglich durch Zusatz von Wasser erzielte Bündigkeit zu einer besonders gut für Stahlgravierungen anwendbaren Druckfarbe, da sich dieselbe leicht und gleichmäßig aus' der Druckform aushebt. Auch trocknet eine derartige Farbe auf dem Stempel oder der Druckform nicht so schnell wie die gewöhnlichen Wasserfarben, während sie nach dem Druck auf Papier wieder schneller trocknet als die gewöhnlichen Ölfirnisdruckfarben.
  • Man hat zwar zur Herstellung von Druckfarben für Zeitungen auch schon Wasser-in-Öl-Emulsionen verwendet, die mittels gewisser Mineralölsulfonate hergestellt wurden, doch handelte es sich dabei nicht um öllösliche Mineralölsulfonate, sondern um wasserlösliche Säureteersulfonate. Letztere -ergeben j edoch, wie Vergleichsversuche erwiesen haben, Druckfarben von erheblich geringerer Haltbarkeit und Beständigkeit. Auch liefern solche Farben Anstriche von- nur trüben Farbtönen, so daß sie praktisch nur in Form von schwarzen Druckfarben für den Zeitungsdruck Verwendung finden können, wohngegen erfindungsgemäß auch hellfarbige Anstrich-, Stempel- und Druckfarben erhalten werden.
  • Beispiels 2 kg esterifiziertes Kolophonium werden in einer gleichen Gewichtsmenge Lackbenzin aufgelöst, und in dieser Lösung werden wieder Zoo g ölfreie, öllösliche Mineralölnatriumsulfonate gelöst. Alsdann setzt man dieser Masse langsam und unter ständigem kräftigen Rühren 2 kg Wasser zu. Die so hergestellte Emulsion wird schließlich in einer Kugelmühle mit der betreffenden Pigmentfarbei vermahlen.
  • Für eine gelbe Druckfarbe werden noch 2 kg Cholesterin und Zoo g Magnesia zagesetzt und vermahlen, für eine schwarze Farbe statt dessen 16o g Kohleschwarz von hoher Deckkraft nebst 400 g Magnesia und für eine rote Farbe iooo g einer entsprechenden Pigmentfarbe zugesetzt und mit der Emulsionsmasse in .der Kugelmühle vermahlen. Die so hergestellte Druckfarbe ist besonders für Stahlgravierungen und Tapetendruck geeignet. Beispie12 1750 g rote Pigmentfarbe werden mit aus 1750 9 Harzester bereiteten 3675 9 Firnis, 1750 g Lackbenzin sowie z 75 g ölfreien, öllöslichen Mineralölnatriumsulfonaten vermahlen, am besten in einer Farbenmühle. Danach werden in der Paste 3500 g Wasser gleichmäßig verteilt. Diese Dispersion wird ebenfalls unter langsamem Zusatz des Wassers bei kräftiger Nerrührung durchgeführt,»zweckmäßig mittels einer doppelt wirkenden Rührvorrichtung. Die so hergestellte Farbe ist gleichfalls, besonders für Stahlgravierungen und Tapetendruck geeignet. Beispiel 3 1350 g Ultramarinblau werden mit iooo g des nach Beispiel e hergestellten Firnisses vermahlen und in dmese Paste iooo g Wasser, wie vorbeschrieben, ,eingearbeitet. Das Produkt eignet sich ebenfalls insbesondere als Druckfarbe für Stahlgravierungen und Tapetendruck.
  • Beispiel4 Zoo g rote Pigmentfarbe werden mit 5oo g Firnis des Handels, der 45 bis 50°1a Lackbenzin neben trocknenden Ölen und Trockenmitteln enthält, und in dem 25 g ölfreie, öllösliche Mineralölnatriumsulfonate aufgelöst sind, vermahlen. In dieser Paste werden dann 500 g Wasser gleichmäßig verteilt. Das so hergestellte Farbenpräparat eignet sich außer als Druckfarbe für Stahlgravierungen und Tapetendruck auch . als Seidensicht- oder Schirmfarbe.
  • Harz oder Bindemittel kann man in allen Fällen zusetzen, vorzugsweise in der organischen Phase.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Pigment enthaltenden Emulsionen, welche als Anstrichmittel, Stempel- oder Druckfarben Verwendung finden, mit einer äußeren organischen und einer inneren wässerigen Phase, dadurch gekennzeichnet, daß öllösliche, bei der Herstellung von Weißölen erhältliche, von Mineralölen befreite Mineralölalkalisulfonate Verwendung finden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst eine Grundmasse aus einem Pigmentfarbstoff und einem organischen Farbenbindemittel, wie z. B. einem Ölfirnis, unter Mitverwendung von Mineralölalkalisulfonaten der genannten Art herstellt und dieser Masse dann unter Verrührung so viel Wasser zusetzt, bis die gewünschte Bündigkeit der Farbe erreicht ist.
DE1930618284D 1930-08-15 1930-08-15 Verfahren zur Herstellung von Pigment enthaltenden Emulsionen Expired DE618284C (de)

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