DE618150C - Kombinierter Zuender fuer Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger - Google Patents

Kombinierter Zuender fuer Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger

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DE618150C
DE618150C DES103302D DES0103302D DE618150C DE 618150 C DE618150 C DE 618150C DE S103302 D DES103302 D DE S103302D DE S0103302 D DES0103302 D DE S0103302D DE 618150 C DE618150 C DE 618150C
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DE
Germany
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clockwork
segment
force
separator
centrifugal force
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Expired
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DES103302D
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English (en)
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Gebr Junghans AG
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Gebr Junghans AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin
    • F42C15/22Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin using centrifugal force
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/14Double fuzes; Multiple fuzes
    • F42C9/141Impact fuze in combination with a clockwork time fuze

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

  • Kombinierter Zünder für Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger Die Erfindung bezieht sich auf einen kombinierten Zünder für Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger nach Zusatzpatent 603 65o, bei welchem nur ein Zündhütchen und nur ein Zündstift verwendet wird. Der bei dem Hauptpatent zentral gelegene Zündstift wird: nach Freiwerden von der Rohr- und Feldsicherung durch Aufschlag zur Zündung frei; nach Ablaufdes Werkes, welches einen neben oder -um den, Zündstift gelegenen federbelasteted Bolzen in gespannter Stellung hält, wird dieser frei und schlägt den Zündstift mit der Kraft seiner Feder auf das Zündhütchen.
  • Nun wird beidem Zünder nach dem Hauptpatent .das Fliehorgan, auf welches sich der federbelastete Zeitbolzen stützt und welches noch das Hemmwerk antreiben muß, durch diesen Bolzen belastet; infolge der durch diese Belastung entstehenden Reibung kann das Fliehorgan leicht gehemmt werden; besonders wird sein Anlaufen deshalb erschwert, weil dabei die ruhende Reibung durch das Fliehorgan überwundene werden muß, welches sich noch verhältnismäßig nahe an der Rotationsachse des Geschosses befindet- und infolgedessen nur eine kleine Fliehkraft erzeugen kann.
  • Es ist nun. bekannt, dem Treibwerk durch ein den Zeitbolzen sicherndes Fliehstück zum Anlauf einen kurzen: Impuls zu erteilen. Dieser kurze Anstoß genügt aber nicht, und gemäß der Erfindung wird das Antriebsrad über die .ganze Zeit während des Anlaufs und bis zum Ablauf ständig in seiner Wirkung unterstützt, und erst gegen das Ende der Bewegung wird das das.Werk antreibende Fliehorgan, welches inzwischen durch seine Entfernung von der Rotationsachse eine größere Fliehkraft erlangt hat, seiner eigenen Fliehkraft überlassen und gibt zum Schluß den Schlagstift frei. Das Anlaufen und der Ablauf des Werkes geht dadurch sicher vor sich.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel der Ausführung.
  • Abb. i ist ein axialer Schnitt durch den ganzen Zünder unter Weglassung des bekannten Regelwerkes. Abb. a ist ein Schnitt nach A-A der Abb. i und zeigt die Rohr- und Feldsicherung; Abb. 3 und q. sind Schnitte nach B-B der Abb. i und zeigen die Organe, welche die Zündung freigeben, in verschiedenen Stellungen.
  • Der Zündstift i sitzt im Transportzustand mit seiner Schulter ja auf einem Radsegment z, welches von irgendeinem Rad 3 des Werkes seit Unterstützung durch die eigene Fliehkraft angetrieben wird. Diese Sicherung, die nur als Rohr- und Feldsicherung dient, belastet das Werk nicht, weil der Zünd- Stift lose ohne Feder im Werk sitzt. Kurz nach dem Abschuß, bei dem das Werk durch einen nicht gezeichneten Rückschießbolzen freigegeben wird, gibt das Unterlag-Segment z den Zündstift i zur Aufschlagzündung frei.
  • Erfolgt kein Aufschlag, dann wird nach Ablauf des Werkes der 7eitbOlzelr 4 seine Stütze 5 verlieren und durch die Kraft der Feder 6 nach unten schlagen, wobei seine Schulter _la gegen die Schulter ia des Zünd= Stiftes i schlägt und diesen gegen das Zündhütchen 7 treibt.
  • Nun würde nach der Beschreibung des Patents 603 66o der Bolzen 4 unmittelbar auf dem das Werk treibenden Segment 8 aufsitzen, welches durch seine Fliehkraft das Werk mit seinem nicht gezeichneten Regelmechanismus antreiben muß. Durch die durch den Druck der Feder 6 erzeugte-.Reibung wäre das Segment so belastet, daß sein Anlaufen unter der Wirkung der Fliehkraft in Frage gestellt werden könnte.
  • - Erfindungsgemäß stützt sich der Bolzen 4 mit seinem unteren, kegelförmig gestalteten Ende an einer abgeschrägten: Kante 5a eines Fliehstückes _;. Dieses hat das Bestreben, durch eigene Fliehkraft wie auch durch die Kraft der Feder 6 nach außen: zu Fehen, Der Arm ;b des Fliehstückes 5 drückt am Anfang der Bewegung (Abb. 3, voll ausgezogen) gegen eine Ecke der Wand 8a einer Ausfräsung des Treibsegmentes B. Dabei drückt das Fliehstück 5 gegen das Segment 8 mit einer zu der drückenden Fläche senkrechten Kraft I, die sich mit der gegen den Drehpunkt von 8 gerichteten Kraft Il zu einer resultierenden Kraft III zusammensetzt; diese Kraft ist bestrebt, das Segment 8 .nach außen zu treiben, und unterstützt so die auf dieses Segment einwirkende Fliehkraft. Erst wenn= das Werk bis zur Lage der Abb. 4 abgelaufen ist, hört .diese treibende Kraft von 5 auf 8 auf, weil dann die Kräfte I und II in: gleiche Richtung zu liegen kommen; der Bolzen 4 ist immer noch durch das Fliehstück 5 unterstützt.
  • Das Segment 8 unterliegt jetzt infolge seiner Entfernung von der Rotationsachse einer so starken .Fliehkraft, daß es nun mit Leichtngkeit außer dem Regelwerk die Reibung überwinden kann, die der Arm 5b auf die Wand der Ausfräsung 8a ausübt, besonders da ja diese Reibung auf einem kleinen Hebelarm auf das Segment 8 wirkt. Ist dieses Segment ganz- außen an der Gehäusewand angelangt (Abb. 3, strichpunktiert), dann verläßt der Arm- 5b die Wand 8a .des Treibsegmentes und fliegt nach außen ebenfalls bis zum Anstoßen an der Gehäusewand.
  • Der Zeitbolzen 4 ist jetzt frei, stößt mit seiner Schulter 4a gegen die Schulter ia und treibt so den Zündstift i in das Zündhütchen 7. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinierter Zünder für Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger nach Zusatzpatent 603 66o, bei dem ein den Zeitbolzen sicherndes Fliehstück den Antrieb de; Treibwerkes durch seine .Fliehkraftwir= kung unterstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das unmittelbar vom Treibsegnnent gesteuerte Fliehstück (5), auf dessen Abschrägung der Zeitbolzen mit einer entsprechenden schrägen Fläche aufliegt, mit einer, zum Drehpunkt des Fliehstückes (5) exzentrisch angeordneten Fläche (9) in Lias Treibsegment eingreift, so daß die zusätzliche Kraft stetig und .bis nahezu zum Ablauf des Werkes auf das Treibsegment wirkt.
DES103302D 1931-03-07 1932-02-19 Kombinierter Zuender fuer Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger Expired DE618150C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DES103302D DE618150C (de) 1931-03-07 1932-02-19 Kombinierter Zuender fuer Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger

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DE618150C true DE618150C (de) 1935-09-02

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DES103302D Expired DE618150C (de) 1931-03-07 1932-02-19 Kombinierter Zuender fuer Flugzeugabwehr mit Uhrwerkszerleger

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