DE618092C - Quecksilberdampfgleichrichter - Google Patents

Quecksilberdampfgleichrichter

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DE618092C
DE618092C DE1929618092D DE618092DD DE618092C DE 618092 C DE618092 C DE 618092C DE 1929618092 D DE1929618092 D DE 1929618092D DE 618092D D DE618092D D DE 618092DD DE 618092 C DE618092 C DE 618092C
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Germany
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mercury vapor
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mercury
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Expired
Application number
DE1929618092D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Moritz Schenkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0072Disassembly or repair of discharge tubes
    • H01J2893/0073Discharge tubes with liquid poolcathodes; constructional details

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Quecksilberdampfgleichrichter, namentlich einen Quecksilberdampfglasgleichrichter.
Bei Quecksilberdampfgleichrichtern ist be-— 5 kanntlich die -im Gleichrichter entwickelte Dampfmenge etwa zwanzigmal so groß wie die Dampfmenge, die zur Betriebnahme des Gleichrichters und zur Aufrechterhaitung des Gleichrichterbetriebes nötig wäre. Es sind schon zahlreiche Anordnungen bekannt, die dazu dienen sollen, den an der Kathode auftretenden Ouecksiliberdampfüberschuß zu verringern oder unschädlich zu machen. Man versuchte dies bisher namentlich dadurch zu erreichen, daß mam Kühleinrichtungen der verschiedensten Art in Nähe der Kathode oder in der Kathode selbst vorsah.
Es sind auch Quecksilberdampfgleichrichter mit oberhalb der Kathode anigeordneten Anadien bekannt, bei denen mehr oder minder dicht über der Kathodenoberfläche trichterförmige Schutzschirme vorgesehen sind, die den überschüssigen Quecksilberdampf nach seitlich vorgesehenen Kühlflächen leiten, und bei denen Sa der Kathode dem Lichtbogen als Ansatz dienendeEinsatzkörper angebracht sind. Die Lichtbogenanisatzstelle liegt dabei unter der Trichteröffnung, durch die der Lichtbogen in· den die Anoden enthaltenden Raum eintritt. Die bisherigen Anordnungen und Einrichtungen haben jedoch sämtlich dien Nachteil, daß eine dfer Praxis genügende Verringerung und Unschädlichmachung: der sich an der Kathode entwickelnden überschüssigen Quecksilberdämpfe nicht oder nur mit verhältnismäßig komplizierten Mitteln, erreicht wurde.
Insbesondere kann auch bei jenen bekannten Anordnungen, bei denen über der Kathode ein Schutzschirm und im der Kathode ein Einsatzkörper vorgesehen ist, mehr Dampf als erforderlich in den Lichtbogenweg eindringen, weil Lichtbogenweg und Weg des an der Kathode gebildeten, zu Kühlflächen strömenden Dampfes über eine gewisse Strecke gemeinsam sind.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden Quecksilberdampfgleichrichter mit oberhalb der Kathode angeordneten Anoden, dicht über der Kathode angeordnetem trichterförmigem Schutzschirm, der einen. Teil des an der Kathode gebildeten' Quecksiliberdampfes nach gekühlten: Flächen leitet, und dem Lichtbogen als Ansatzsteile dienendem Einsatz in der Kathode dadurch verbessert, daß der Lichtbogenanisatz derart im Schutz des über der Kathode befindlichen·Schirmes angeordnet ist, daß der Lichtbogenweg vom Wege des.unter dem Einfluß der Lichtbogenansatzstelle sich entwickeki/deniQuecksilberdampfstromes praktisch vollkommen/ getrennt ist.
Es empfiehlt sich, zur Kondensation des überschüssigen Dampfes seitlich dicht über der Kathode angeordnete, aus dem Gleich-
*J Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. e. h. Moritz Schenkel in Berlin-Charlottenburg.
richtergehäuse hervorspringende RaumteMte vorz,usehen. Die unter denn Trichter liegende Q.uecksilberoberfiäche kann als Lichtbogenansatz aus dem Kathodenquecksilber herausragende, vorzugsweise kranzförmig angeordnete Metallstifte, die gegebenenfalls· aus Wolfram bestehen, aufweisen.
In der Zeichnung ist ein Ausführung&beispiel dargestellt.
ίο In der Kathode2 des Gleichrichtergefäßes 1 sind unterhalb des· Schutzschirmes> 5 Wolframstifte 3 kranzförmig angeordnet. D te Stifte 3 liegen1 derart im Schutz des Schirmes S, daß die Lichtbogenwege von den' Wegen des unter dem Einfluß der Lichtbogenanisatzstelle sich entwickelnden Quecksilberdlampfstromes praktisch vollkommen getrennt; sind; denn der sich entwickelnde Quecksilberdampf strom wird in die Ansätze 4 himeingesaugt, während der Lichtbogen1 durch die Öffnung des Sch'utzschirmes 5 hindtachigeht. Der Schutzschirm 5 besteht vorteilhaft aus Quarz und leitet den größten Teil des vom Kathodenfieck, der an- dent Wolframstiften hängt, ausgehenden· Dampfesi direkt in: die Kühlfort-1 sätze. Der sich an der Kathode entwickelnde Quecksiliberüberschuß wird' praktisch vollkommen1 voni den Ansätzen 4 aufgenommen, so daß durch den.Schirm 5 lediglich so viel Quecksilberdampf in den Entladungsraum eintritt, als für dielnbetriebnahme des Gleichrichters und für die Aufrechterhai tutig des Gleichrichterbetriebes unbedingt erforderlich ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Quecksilberdampfgleichrichter, namentlich Quecksiliberdampfgllasgleichrichter, mit oberhalb der Kathode- angeordneten Anoden, dicht über der Kathode vorgesehenem, einen Teil des an der Kathode gebildeten Quecksilberdampfes nach gekühlten; Flächen leitendem trichterförmigem Schutzschirm und die Lichtbogenamsatzstelle festhaltendem Kathodeneinsatzkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtbogenansatzstelle derart im Schutz des über dler EIathode befindlichen Schirmes gehalten ist, diaß der Lichtbogenweg vom Wege des unter dem Einfluß der Lichtbogenansatzstelle sich entwickelnden Quecksilberdampfstromes praktisch vollkommen1 getrennt ist.
  2. 2. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kondensation des überschüssigen Dampfes seitlich dicht über der Kathode angeordnete, aus dem Gleichrichtergehäuse hervorspringende Raumteile vorgesehen sind.
  3. 3. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtbogenansatz aus dem Kathodenquecksilber herausragende, vorzugsweise kranzförmig angeordnete Metallstifte dienen. '
  4. 4. Quecksilberdampfgleichrichter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstifte aus Wolfram bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1929618092D 1929-06-04 1929-06-04 Quecksilberdampfgleichrichter Expired DE618092C (de)

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