DE617786C - Elektrische Gluehlampe oder aehnlicher Apparat zur elektrischen Erhitzung von Gluehkoerpern - Google Patents
Elektrische Gluehlampe oder aehnlicher Apparat zur elektrischen Erhitzung von GluehkoerpernInfo
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Description
- Elektrische Glühlampe oder ähnlicher Apparat zur elektrischen Erhitzung von Glühkörpern' Die Erfindung erstrebt eine weitere verbesserte Ausgestaltung der im Patent 579 123 beschriebenen elektrischen Glühlampen und ähnlichen Einrichtungen zur elektrischen Erhitzung von Glühkörpern. Es erweist sich nämlich als notwendig oder vorteilhaft, unerwünschte Bewegungen des Gasinhaltes oder einzelner Bestandteile desselben, sei es innerhalb der Lampe oder zwischen der Lampe und der Atmosphäre, zu behindern, insbesondere das Entweichen von Quecksilberdämpfen aus der Lampe oder das Eindringen von Sauerstoff in die Lampe oder die nähere Umgebung des Leuchtkörpers.
- Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung mechanisch wirkende Einbauten oder chemisch wirkende Absorptionsmittel vorgesehen. Um zu verhindern, daß aus der Lampenglocke Quecksilber in die Außenluft dringt und möglicherweise Vergiftungserscheinungen hervorruft, wird zweckmäßig ein Verbindungsrohr zwischen Innenraum und Außenluft eingeschaltet und in dieses eine Quecksilberfalle eingebaut (Watte, Glaswolle, Staniol, Schwefelkörner). Ebenso wird das Eindringen von Sauerstoff in das Innere des Gefäßes und die dadurch verursachte Oxydation des Quecksilbers, wo es nötig erscheint, durch Einbau einer Absorptionsvorrichtung für Sauerstoff (gefüllt mit Stängenphosphor oder Bimstein, getränkt mit Natriumhydrosulfit) in das eben erwähnte Verbindungsrohr verhindert. Die Absorptionsvorrichtungen, auch die für Quecksilberdampf, bestehen zweckmäßig aus Erweiterungen des Verbindungsrohres, gefüllt mit den genannten Substanzen.
- Die Vermischung der über dem Quecksilberdampf befindlichen Gasatmosphäre mit diesem durch Diffusion und Konvektion läßt sich wesentlich einschränken, wenn unmittelbar über dem von reinem Quecksilberdampf erfüllten Teil des Gefäßes ein Einsatzkörper angeordnet wird, der den Querschnitt des Gefäßes bis auf einen kleinen Zwischenraum oder Kanal ausfüllt. Dieser vorzugsweise isolierend ausgebildete oder, wenn.er aus Metall besteht, von den ihn durchsetzenden Stromzuführungen isolierte Körper wird zweckmäßig von den Stromzuführungen getragen oder er trägt die Stromzuführung. In letzterem Falle ist derselbe an dem Abschlußstopfen des Gefäßes befestigt.
- In den Abb. i bis 7 ist die Konstruktion einer hochkerzigen Lampe nach der Erfindung mehr im Einzelnen dargestellt. In Abb. i bedeutet a die oben offene mit einem Wulst iv versehene Glocke aus z. B. Quarzglas (man wird zweckmäßig ihren unteren kugelförmigen Teil aus durchsichtigem, den oberen zylindrischen aus undurchsichtigem Quarzglas herstellen), die mit Hilfe eines Gummiringes k an den Isolationskörper d luftdicht angepreßt werden kann mit Hilfe. einer. Verschraubung i. Die den Isolationskörper durchsetzenden Zuführungen, z. B. kräftige Metallstäbe (Nickel), tragen an ihrem unteren Ende den Leuchtkörper e, etwa eine Wolframdrahtwendel. Durch die Tragplatte d gehen auch die .Zuleitungen o1, o2 zu dem ins Quecksilber eintauchenden Heizkörper rz, ferner Zuleitungen q zu dem Bimetallkontaktp, der auf einem den Querschnitt des Rohres bis auf zwei Längsschlitze ausfüllenden Isolationskörper e befestigt ist. Der Innenraum der Lampenglocke ist durch ein die Tragplatte d durchsetzendes Verbindungsrohr über mehrere Absorptionsgefäße ml, m2, m3 mit der äußeren Luft in Verbindung. ml dient zur vollständigen Absorption der nach außen dringenden Quecksilberdämpfe, -m. ent= .hält ein Trockenmittel und m3 ein Sauerstoffäbsorptionsmittel, welches die eindringende Luft von Sauerstoff befreit. Die Absorptionsgefäße sowie die noch näher zu beschreibenden elektrischen Schaltor_gäne sind in einer zweiteiligen Armatur untergebracht, deren unterer Teil g die mehrmals genannte Tragplatte trägt und auch einen aus Schellen bestehenden Träger für die Absorptionsgefäße und einen damit verbundenen bandförmigen Träger u für den aütoma_tischen Stromschalter, enthält. Die Schaltung ist aus Abb. T ersichtlich. Der Hauptstromlueis mit dem Leuchtkörper c wird erst dann durch eine- Spule s eingeschaltet,. wenn -diese im Binietallkreis; liegende Spule. durch Schließen des durch den Quecksilberdampf erwärmten Bimetallkontaktes p von Strom durchflossen wird und den Anker r, in sich hineinzieht und ihn mit dem Kontakt y2 "in Berührung bringt., x1 und x2 sind die Hauptklemmen auf dem Brückenträger, an `denen die Zuführungskabel y angeschlossen sind,, die den oberen Armaturteil h zur Stromabnahmestelle führen. Die Endstücke v, des. Leuchtkörpers, die etwa aus dickem Moloybdändraht bestehen, können; wie ausi Abb..2 ersichtlich, durch keilförmige Metallteile v3 in Bohrurigen der Stromzuführungen b befestigt werden. In ein Isolationsstück t eingesetzte Halter v., dienen der weiteren Stützung des Leuchtkörpers. z ist ein Reflektor.
- Bei Lampen nach der Erfindung ist es leicht möglich, eine Optik, z. B. einen Quarzkondensor, innerhalb der Lampe und daher in unmittelbarer Nähe des Leuchtkörpers unterzubringen. Beim Auswechseln des Leuchtkörpers kann: man dann gleichzeitig die Optik von der durch Zerstäubung entstandenen Schwärzung reinigen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHZ i: Elektrische Glühlampe oder ähnlicher Apparat zur elektrischen Erhitzung von Gühkörpern nach Patent 579 123, dadurch gekennzeichnet, daß mechanisch wirkende Einbauten oder chemisch wirkende Absorptionsmittel vorgesehen sind, die unerwünschte Bewegungen des Gasinhaltes oder einzelner Bestandteile desselben, sei es innerhalb der Lampe oder zwischen. der Lampe und der Atmosphäre behindern, insbesondere das Entweichen von Quecksilberdämpfen aus der Lampe oder das Eindringen von Sauerstoff in die Lampe oder in die nähere Umgebung des Leuchtkörpers.
- 2. Lampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen: dem Lampeninnenraum und: der Atmosphäre eine Rohrleitung vorgesehen ist, die die absorbierenden Mittel, vorzugsweise in @Erweiterungen enthält. 3: )campe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehende: Behinderungskörper zwischen: dem eigentlichen Lampenraum und denn übrigen Teil des Lampengefäßes als ein den Querschnitt verengenden Körper ausgebildet ist, der vorzugsweise als Träger des Innenaufbaus der Lampe, wie etwa der Zuführungen und des unter der Wirkung der aufsteigenden Quecksilberdämpfe den Lampenstromkreis einschaltenden: Bimetallkontaktes dient.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES89399D DE579123C (de) | 1929-01-12 | 1929-01-12 | Hochkerzige elektrische Gluehlampe oder aehnlicher elektrischer Apparat |
| DES0100460 | 1931-08-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617786C true DE617786C (de) | 1935-08-26 |
Family
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Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89399D Expired DE579123C (de) | 1929-01-12 | 1929-01-12 | Hochkerzige elektrische Gluehlampe oder aehnlicher elektrischer Apparat |
| DES100460D Expired DE617786C (de) | 1929-01-12 | 1931-08-16 | Elektrische Gluehlampe oder aehnlicher Apparat zur elektrischen Erhitzung von Gluehkoerpern |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89399D Expired DE579123C (de) | 1929-01-12 | 1929-01-12 | Hochkerzige elektrische Gluehlampe oder aehnlicher elektrischer Apparat |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1987220A (de) |
| DE (2) | DE579123C (de) |
| GB (1) | GB405683A (de) |
-
1929
- 1929-01-12 DE DES89399D patent/DE579123C/de not_active Expired
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1932
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- 1932-08-10 GB GB22388/32A patent/GB405683A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1987220A (en) | 1935-01-08 |
| DE579123C (de) | 1935-03-12 |
| GB405683A (en) | 1934-02-12 |
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