DE617110C - Fuehrung fuer die Farbauftragwalzen an Tiegeldruckpressen - Google Patents

Fuehrung fuer die Farbauftragwalzen an Tiegeldruckpressen

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DE617110C
DE617110C DESCH104218D DESC104218D DE617110C DE 617110 C DE617110 C DE 617110C DE SCH104218 D DESCH104218 D DE SCH104218D DE SC104218 D DESC104218 D DE SC104218D DE 617110 C DE617110 C DE 617110C
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DE
Germany
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rollers
guide
magnets
rails
leadership
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Expired
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DESCH104218D
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English (en)
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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Schnellpressenfabrik AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Führung für die Farbauftragwalzen an Tiegeldruckpressen Die Erfindung betrifft eine Führung der. Farbauftragwalzen an Tiegeldruckpressen. Bei Tiegeldruckpr essen, deren Auftragwalzen über -den. Satz hin und her bewegt werden, sind diese Walzen seitlich mit Führungsrollern; verseben, die auf Schienen laufen. An den Umkehrstellen des Auftragwalzenwagens neigen die Rollen, namentlich bei größerem Arbeitsgeschwindigkeiten, zum Schlupfen. Durch dieses Schlupfen der Rollen wird aber die Einfärbung des Satzes, namentlich der unteren Satzfläche, mangelhaft, und es entsteht Streifenbildung.
  • Zur Beseitigung dieses Nachteils hat man auf den Achsen der Auftragwalzen Zahnräder angeordnet, die in Zahnstangen @eingreifen und sich auf diesen abrollen, um eine zwangsläufige Bewegung der Auftragwalzen zu erzielen. Beile. Auflaufen der Auftragwahen auf den schnellaufenden Farbzylinder müssen die Zahnräder mit den Zahnstangen außer Eingriff kommen, und beim Ablaufender Auftragwalzen vom Farbzylinder müssen sie mit den Zahnstangen wieder in Eingriff kommen. Hierdurch ergibt sich aber ein unruhiger Lauf der Auftragwalzen, und es müssen außerdem 'besondere Anordnungen getroffen werden, die den sicheren Eingriff der Zahnräder in die Zahnstangen ermöglichen. Außerdem hat die Verwendung voll Führungszahnstangen den Nachteil., daß bei geschwundener Walzenmasse -der Unterschied im Durchmesser der Auftragwalzen und der zugehörigen Führungszahnräder nicht ausgeglichen und somit ein zuverlässiges Arbeiten der Auftragwalzen. nicht mehr erreicht werden kann.
  • -Diese überstände sollen durch .die Erfindung behoben werden, und es soll ein schlupffreier Lauf -der Auftragwalzen bzw. der Führungsrollen ohne Verwendung mechanischer Mittel erreicht werden. Im wesentlichen besteht die Erfindung :darin, daß die auf den Laufschienen der Presse laufenden Führungsrollen der Farbauftxtagwalzen dem Einfuß eines Magneten ausgesetzt werden, welcher die Führungsrollen in stetiger Berührung' mit den Laufschienen hält und dadurch ein schlupffreies Abwälzen der Führungsrollen auf den Laufschienen ermöglicht.
  • Zweckmäßig ist die Anordnung derart, daß die Laufschienen an denjenigen Stellern, an denen die Führungsrollen mit Schlupf laufen, unmittelbar mit einem Magneten verbunden sind, über dessen Pol$ächen sich die Führungsrollen hinwegbewegen. Die Magnete können einen Teil der Laufschiene für die Führungsrollen bilden, so daß sie beim Verstellen der Laufschienen unmittelbar mit diesen verstellt werden.
  • Es können sowohl permanente als auch Elektromagnete Verwendung finden. Bei Verwendung von Elektromagneten könnte die Anordnung derart sein, daß die Laufrollen jeweils an der betreffenden Stelle den Stromschluß bewirken.
    Selbstverständlich können die Laufschießen.
    auch auf ihrer ganzen Länge selbst - ma-
    gnetisch sein. -
    Infolge der- zwangsläufigen Bewegung der
    Rollen gelangt bei der Rückwärtsbewegung
    der Auftragwalzen dieselbe Stelle zur F.,in-
    färbungder Form, und Schwierigkeiten durch
    Verschmieren des Satzes oder der Raster und
    die als Dublieren. bezeichneten Übelstände
    sind behoben.
    Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der
    Erfindung in einer Ausführungsform bei-
    spielsweise veranschaulicht. Es zeigen
    ;Abt. r eine Seitenansicht der in Betracht
    kommenden Teile einer Tiegeldru-kpresse
    und
    Abb. 2 einen Querschnitt nach: Linie,-I I der
    Abb. r. -
    In ,denn Gestell i ist der nichtdargestellte
    Tiegel um eine waagerechte Achse 2 schwing-
    bar. Über dem in das. Stell. z eingeschöb--- -
    nen Satz 3 werden die FaxbauftnagW0alAen 4
    hin und her bewegt,, die in ihrer oberen
    Stellung die Faxte vom F"arbzyIüider,5 ab-
    nehmen. Zu beiden Seiten des Satzes .3 sind
    am Gestell i verstefbare Schienen 6 ange-
    ordnet, auf denen in bekannter Weise -die
    Rollen 7 laufen, die auf eden Achsen 8 der Auf -
    tragwalzen'4 ang.-ebratcht sindt" -Letztem sind
    Mittels der ' unter Fedeku:ag stehen d`en
    Mangen q beiElerseits desi GestQes ixi Armen
    i o gelagert, die um die Achse i i schwinge:
    Mttels der federnden. Stangen g werdeü die
    Fibrungsrelten: 7 en die Laufscbi6
    gecl@üe@. _ -
    - Am tMeren- Ende ie&r Laufschiene 6 ist
    eig Hufeisenmägnet:I2 mittels def Schrxul,
    i#i befugt, desseix'Pnlffä£Itezx,die Verlänge:-
    ruag der betreffenden Ibabn für die Füh-
    ruggsrollen 7 bilden- Unter Eiern Ertfiuf # des
    MagneteiL ,rollea-skb die Fiihrimgsrollen 7 hei
    der Bewegungsumkehr- -schlupffrei: abY .so, daß
    dieselbi Sage Eler Auftragwalzen: wieder auf
    die gleiche Stelle der Farm gelangt.; Sobald
    die Auftragwalzen wieder au£ denr Satz ge-
    langen, hört die Wirkung der Magnete auf, und die Wälzen können sich entsprechend ihrem Durchmesser auf -dem Satz abwickeln.
  • Ist es bei geschwundenen Auftragwalzen erfürderlich, die Laufschienen durch Drehen der -durch einen Lenker 14 miteinander verbundenen Exzenter 15 zu verstellen, so werden - bei dem .dargestellten Ausführungsbeispiel die Magnete mitverstellt.
  • Falls erforderlich, können Magnete auch am. oberen Ende der Laufschienen, d. h. kurz vor dem Übergang der Auftragwalzen auf den Farbzylinder, angeordnet sein.
  • An Stelle der im Ausführungsbeispiel verwendeten HufeLenmagnete können auch Stabmagnete, und zwar an einer Seite oder zu beiden Seiten jeder Laufschiene angebracht sein. Ferner kflnan Stelle von permanenten IVIagneten auch Elektromagnete benutzt werden. '

Claims (1)

  1. PATEN TAIM-kÜCHE: i. Fühxung für die F_ arbaufir,agwalzen an 'ISiegeldruclrpressen, dadurch gekenn- zeichnet, . daß die auf den Laufschienen, der Presse laufenden. Führungsrollen der Farbauftragwalzen dem Einflluß eines Magneten ausgesetzt werden, welcher die ' Fä>ugsralE=rs in stetiger BEkrung mit ,den ]Laufschienen hält und dadmreh ek scbluuppffreies= Abwälzen der Fükrungsrolkm auf Iden: Iufsebiene @erntäglt.- i.. Fülng für die Faxbtuf=gwalm» nacfi Amspruclr i, daEltrrch. geil, daß die LaufseMenen (6). an denjeizigen Stelle" an: denen die Fübeungsraleu (7,) nsbt Schlupf laufen, unnü mit e Magneteif vexhunden sied" über d Polflächen -sich: -die Führungsrollen Iün- wegb:ewegen. -- 3. Führung für die FarbaufnagoalZeii Mach: Alaprui:h I undit 2,. dadurch gekei111- z elchnet#, -die Magnete (i 2@ einen Teil der Laufsebienen (6)- für die Führungs- rollers (7)e bilden..
DESCH104218D 1934-05-12 1934-05-13 Fuehrung fuer die Farbauftragwalzen an Tiegeldruckpressen Expired DE617110C (de)

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