DE61671C - Verfahren zum Hintergiefsen von galvanischen Niederschlägen im Giefsinstrument - Google Patents

Verfahren zum Hintergiefsen von galvanischen Niederschlägen im Giefsinstrument

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DE61671C
DE61671C DENDAT61671D DE61671DA DE61671C DE 61671 C DE61671 C DE 61671C DE NDAT61671 D DENDAT61671 D DE NDAT61671D DE 61671D A DE61671D A DE 61671DA DE 61671 C DE61671 C DE 61671C
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Germany
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gief
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instrument
cast
galvanic
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DENDAT61671D
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CH. HÖHN in Leipzig, Rudophstralse 3 III
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1891 ab.
Die nachstehend beschriebene und in den Fig. ι bis 9 dargestellte Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von hintergossenen galvanischen Niederschlägen, analog den Stereotypmatrizen, wie solche in der Buchdruckerei Verwendung finden. Bisher war es nicht möglich, die hintergossene Fläche mit Sicherheit eben und genau zu gestalten. Durch die bei eintretender Erhitzung zur Wirkung kommende Spannung wurde die Bildfläche, sowie auch die hintergossene Fläche sehr oft wellig und uneben. Durch die eingeschlossene Luft entstehen oft Blasen u. s. w. Alle diese Uebelstände bedingten, dafs die hintergossenen Galvanos erst einer besonderen Bearbeitung unterworfen werden mufsten, um verwendbar zu erscheinen. Durch das neue Verfahren werden die hintergossenen Niederschläge, in Hinsicht der Geradheit der Druckfläche, sofort mit dem Hintergiefsen verwendbar, weil die schädlichen Wirkungen nicht mehr auftreten können, indem die Ursachen derselben durch besondere Einrichtungen vermieden werden.
Diese Einrichtungen, sowie der Vorgang beim Hintergiefsen gestalten sich folgendermaßen.
Der zu hintergiefsende Niederschlag A (s. Fig. 1 bis 9) wird, an einem Papierstreifen B befestigt, in die beim Giefsen stark geneigte Form D, Fig. 4 und 8, eingelassen.
Die Form wird hierbei, sofern das zu hintergiefsende Stück in Betracht kommt, aus den lose eingelegten Formleisten ab d gebildet und deshalb beim Giefsen stark geneigt, um auf die Abzugfläche durch die Drucksäule des flüssigen Materials einen Druck auszuüben.
Die Giefsleisten ab d sind auf ihrer der Auflagefläche e zugewendeten Seite mit den Nuthen f versehen (s. Fig. 5 bis 7). Diese Nuthen haben den Zweck, dem eingehängten Niederschlag A nicht nur jede freie Bewegung, wie solche durch eintretende Erhitzung hervorgerufen wird, zu gestatten, sondern die Luft, welche sich hinter dem Niederschlag befindet, kann durch die mittelst der Nuthen gebildeten Kanäle sicher entweichen.
Der Niederschlag wird deshalb tief in die Form eingehä'ngt, damit die erforderliche Drucksäule des Hintergiefsmetalles entsteht. Infolge dieser Einrichtung werden die hintergossenen Niederschläge stets gerade bleiben, sich weder wenden, noch wellig oder blasig werden, weil sie durch das Spiel in den Nuthen f sich in jeder beliebigen Richtung ausdehnen können, und können infolge dessen, und weil sie von der Drucksäule des geschmolzenen Metalles stets fest an die Unterplatte angedrückt werden und deshalb auf der Abdruckfläche vollständig gerade bleiben, ohne besondere Nachbearbeitung nach Abtrennen des Eingusses und Abhobeins auf nöthige Höhe sofort Verwendung finden. Durch den Andruck, welchen die flüssige Gufssäule auf den schwachen Abzug ausübt, wird dessen so dichter Andruck an die Unterfläche bewirkt, dafs ein Hinterlaufen des Abzuges durch Giefsmaterial ausgeschlossen ist, welches zudem in «den nur dünnen Schichten, in wel-
chen es in die Nuthen f gelangen kann, an deren immerhin kälteren Wänden sehr leicht erstarrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Hintergiefsen von galvanischen Niederschlägen im Giefsinstrument, dadurch gekennzeichnet, dafs der zu hintergiefsende Niederschlag mittelst eines Tragstreifens B lose in die Form gehängt wird, welche Form durch eingelegte, mit Nuthen_/ versehene Begrenzungsschienen ab ά gebildet wird, durch welche Nuthen der Niederschlag A frei beweglich wird und die Luft ungehindert abziehen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61671D Verfahren zum Hintergiefsen von galvanischen Niederschlägen im Giefsinstrument Expired - Lifetime DE61671C (de)

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