DE616282C - Elektrischer Druckgasschalter mit Druckgasantrieb und einer Einrichtung zur Zurueckgewinnung des Druckgases - Google Patents

Elektrischer Druckgasschalter mit Druckgasantrieb und einer Einrichtung zur Zurueckgewinnung des Druckgases

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DE616282C
DE616282C DEL80486D DEL0080486D DE616282C DE 616282 C DE616282 C DE 616282C DE L80486 D DEL80486 D DE L80486D DE L0080486 D DEL0080486 D DE L0080486D DE 616282 C DE616282 C DE 616282C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/56Gas reservoirs

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  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)

Description

In dem Hauptpatent 586753 ist ein Schalter mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas beschrieben,, bei dem das in Gasform dem Schalter entströmende Löschmedium zunächst an 'ein Adsorptionsmittel gebunden, danach unter Wärmezufuhr von dem Adsorptionsmittel wieder getrennt und in einem Kondensator verflüssigt und schließlich in flüssiger Form ^einem Vorratsbehälter zugeführt wird. Es ist auch bekannt, bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas den Schalterantrieb durch Druckgas zu bedienen. Bei diesen Einrichtungen gielangt nach Vollendung· des Schaltvorganges das dazu benötigte Druckgas ins Freie, so daß für die nachfolgenden Schaltungen neues Druckgas erforderlich wird. Dabei wird das Druckgas Druckbehältern entnommen, die getrennt vom Schalter angeordnet sind und teilweise Ae Kompressoranlage besitzen. Ferner gibt es auch noch Druckbehälter mit einer druckbildenden Flüssigkeit, wobei bei öfteren Schaltungen der Flüssigkeit zur schnelleren. Verdunstung Wärme zugeführt wird. Der Veras lust des Druckgases und die .erforderliche Neugewinnung desselben sowie die dazugehörige Apparatur sind große Nachteile dieser Einrichtungen.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile bei einem Druckgasschalter mit einer Einrichtung zur Rückgewinnung des Druckgases nach, dem Hauptpatent, welches zur Löschung des Lichtbogens und zum Antrieb des Schalters dient, dadurch vermieden, daß auch, das zum Antrieb des Schalters verwendete Gas in den Adsorber geleitet, alsdann verflüssigt und dem Vorratsraum des Arbeitsgases wieder zugeführt wird.
In der Figur ist der Erfindungsgiedanke schematisch dargestellt. In einer Druckkammer ϊ sind die Kontakte 2 und 3 angeordnet, die eine Stromzuleitung· durch die Anschlüsse 4 und 5 erhalten. Das Druckkammergehäuae besteht vorteilhaft aus einem isolierenden Material (Porzellan o. dgl.). Am unteren Teil der Druckkammer endet eine Rohrleitung, die mit einer Düse 7 versehen ist, durch welche zur Bildung von Kohlensäureschnee flüssige Kohlensäure in die Druckkammer eintritti. Am oberen Teil der Druckkammer ist ein zweistufiges Ventil 9 mit zwei Gasaustrittsstellen 10 und 11 angeordnet. Die Gasaustrittsstelle 11 steht durch eine Rohrleitung mit einer Zurückgewininungsanlage für flüssige Kohlensäure in Verbindung. Diese Zurückgewinnungsanlage setzt sich aus einem
mit einem Adsorptionsmittel gefüllten Behäl ter 12, einem Ventil 13 und 'einem Kondensator 14 zusammen.
Der bewegliche Kontakt 2 ist mit einem Kolben 16 mechanisch verbunden und durch ein Isolierstück 15 von diesem elektrisch isoliert. Unterhalb des Kolbens 16 ist eine Feder 17 vorgesehen, die den Kontakt 2 in der Ausschaltstellung festhält. Der Kolben 16 befindet sich in einem druckfesten Zylinder 18, der gleichzeitig als Behälter zur Aufnahme einer "druckbildenden Flüssigkeit 19, z. B. Kohlensäure, dient. Diese Flüssigkeit wird durch einen durch ein Ventil 20 abgesperrten Zuleitungsanschluß 21 in den Behälter gefüllt. Im Zylinder 18 sind Gasaustrittsöffnungen 22 und 23 angeordnet, die durch Rohrleitungen mit leinem Ventil oder Dreiwegehahn 24 in Verbindung· stehen. Ferner befindet sich am unteren Teil des Zylinders 18 noch ein Rohrleitungsanschluß 25, der einen Hinundherfluß der flüssigen Kohlensäure gestattet. Der Kolben 16 ist durch die Anschläge 26 und 27 in seinen Bewegungen begrenzt. Der Zylinder 18 ist durch 'eine isolierende Abschlußplatte 28 von dem Schalterkontakt 2 elektrisch isoliert. Um 'einen Kondensatniederschlag am Kontakt 2 zu vermeiden, besitzt derselbe zum Vorkühlen einen Kanal 29. Von dem Dreiwegehahn 24 geht noch eine Rohrleitung 30 aus, die nach dem Adsorptkaisbehälter 1-2 führt und als Niederdruckseite bezeichnet wird.
Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt. Der bewegliche Kontakt 2 wird durch die Feder 17 in der Ausschaltstellung· gehalten. Dabei liegt der Kolben 16 auf dem Aufschlagring 26. Durch das Vorhandensein von Kohlensäure im 'unteren Teil des Zylinderraumes 18 wird eine Drucksteigerung erzeugt. Diese Drucksteigerung ist gleichmäßig im Zylinderraum. 18 über und unter dem Kolben 16 durch die Rohrleitungen 22 und 23 über den Dreiwegehahn 24 verteilt. Soll der Schalter geschlossen werden, so wird der Dreiwegehahn 24 .elektrisch oder mechanisch umgelegt. Dadurch wird die Gasleitung 22 aus dem unteren Teil des Behälters 18 geschlossen, und das über dem Kolben befindliche Druckgas go strömt durch die .Leitung 30 in den mit einem Bindungsmittel (z. B. aktivierte Kohle) versehenen Behälter 12, wo es adsorbiert wird. Durch die Entspannung des im oberen Zylinderraum 18 befindlichen Gases ist das gleiche Druckverhältnis zwischen den beiden Zylinderräumen aufgehoben, und der Kolben 16 wird durch das im !unteren Raum befindliche Druckgas bis zu dem Anschlag 27 aufwärts getrieben. In dieser Stellung wird der Kontakt 2 mit dem Kontakt 3 geschlossen.
Beim Ausschaltvorgang wird der Dreiwegehahn 24 wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht, wodurch der Druckausgleich im Räume über und unter den Kolben 16 wieder herbeigeführt wird und der Kolben 16 durch die Feder 17 in die Ausgangslage gelangt.
Durch den Rohrleitungsanschluß 25 erhält die Druckkammer 19 zur Erzeugung von Kohlensäureschnee, der zur Bildung eines konstanten Gasdruckes 'und einer Unterkühlung des Gases in der Druckkammer dient, Zufluß von flüssiger Kohlensäure. Durch die Zurückgewinnungsanlage wird auch das Gas, welches beim EmschaltvOrgang dem über dem Kolben 16 liegenden Zylinderraum 18 entnommen wird, dem Behälter 19 in verflüssigter Form wieder zugeführt. Dadurch wird vermieden, daß auch das zum Antrieb des Schalters erforderliche Druckgas nicht verlorengeht. Es ist durch diese Anordnung möglich, den Schalter mit einer verhältnismäßig geringen Quantität von flüssiger Kohlensäure auf lange Zeit hin ohne jegliche Wartung in Betrieb zu halten, da nur das Gas verlorengeht, welches beim Löschvorgang des Lichtbogens durch die Gasaustrittsstelle ι ο des Ventils 9 ins Freie gelangt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektrischer Schalter, bei dem ,zur Betätigung und zum Löschen des Unterbrechungslichtbogens 'ein im Schalter selbst aus dem festen oder flüssigen Aggregatzustand sich entwickelndes Gas dient, mit 'einer Einrichtung zur Rückgewinnung des Löschmediums nach Patent 586753, dadurch gekennzeichnet, daß auch das zum Antrieb des Schalters verwiendete Gas in den Adsorber geleitet, alsdann verflüssigt und dem Vorratsraum des Arbeitsgases wieder zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL80486D 1932-02-14 1932-02-14 Elektrischer Druckgasschalter mit Druckgasantrieb und einer Einrichtung zur Zurueckgewinnung des Druckgases Expired DE616282C (de)

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