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Druckschalter
Der Erfindungsgegenstand betrifft einen
Schalter, der durch Druckunterschied im Druck- mittel beeinflusst und betätigt wird.
Gegenüber den bisher bekannten Druck- schaltern zeichnet sich der beschriebene dadurch aus, dass beim Ansteigen des Druckes im Wind- kessel zwei Druckorgane gleichzeitig bewegt werden, wobei eines derselben beim Erreichen des Ausschaltedruckes die Verdrehung eines
Steuerhebels und damit einen Schalter betätigt, während das zweite Druckorgan die rückgängige
Bewegung des Schalthebels durch geeignete
Mittel vorbereitet. Ein solches Mittel kann z. B. eine Feder sein, die beim Ansteigen des
Betriebsdruckes gespannt wird und beim Nach- lassen desselben durch Entspannung den Schalt- hebel bewegt.
In der anliegenden Zeichnung ist ein solcher
Druckschalter schematisch dargestellt, u. zw. sind in Fig. l, 2,3, 4 je eine Schalterstellung veranschaulicht. Ein elektrischer Schalter ist in der Zeichnung angenommen. Dieser kann durch ein Steuerventil ersetzt werden. In der Beschreibung ist der Schalter an die Rohrleitung einer Pumpenanlage mit Windkessel angeschlossen gedacht.
Fig. 1 zeigt die Einrichtung bei geöffnetem
Schalter, Fig. 3 bei geschlossenem Schalter, Fig. 2 und 4 zeigen Zwischenstellungen zu den vorigen. 1 und 2 sind Membranengehäuse mit den Membranen 3 und 4 und den Dichtungsringen 5 und 6. Die Gehäuse 1 und 2 sind durch ein Rohr 7 verbunden, das durch das Rohr 8 mit dem Windkessel in Verbindung steht. Die Membra- nen 3 und 4 sind mittels Gelenkstangen 9 und 10 mit den Hebeln 11 und 12 verbunden, die um die Achsen 14 und 15 drehbar sind. Diese Hebel sind durch die Bolzen 16 und 17 mit den Gelenkstangen 18 und 19 verbunden. An einem Ende tragen diese Stangen Langschlitze 20 und 21, die anderen Enden stehen mit dem um die Achse 22 drehbaren Schalthebel 23 in Verbindung.
Die Schalterleitung endet in den Kontakten 24 und 25. Die Federn 26 und 27 wirken auf die Hebel 11 und 12 und ziehen diese gegen die Membranen 3 und 4, u. zw. ist die Feder 26 auf den Aus-, die Feder 27 auf den Einschaltedruck eingestellt.
Bei Erreichung des Ausschaltedruckes sind die Membranen 3 und 4 in der in Fig. 1 dargestellten
Lage. Die Federn 26 und 27 sind gespannt, der Schaltstromkreis geöffnet.
Wenn der Druck im Windkessel sinkt, fällt derselbe auch in den Membranengehäusen 1 und 2, bis die Feder 26 den Druck der Membrane überwindet und den Hebel 11 nach rechts zieht, wobei die Membrane 3 in das Gehäuse 1 gedrückt wird. Der Bolzen 16 ist dabei am rechten Ende des Langschlitzes 20 gelangt, ohne die Gelenk- stange 18 zu bewegen. Damit ist die in Fig. 2 dargestellte Stellung erreicht.
Sinkt der Windkesseldruck weiter, dann wird, wenn der Einschaltdruck erreicht ist, der Hebel 12 durch die Feder 27 bewegt und auch die Mem- brane 4 in das Gehäuse 2 gedrückt. Durch die Ge- lenkstange 19 wird der Schalthebel 23 bewegt, wo- durch derselbe mit den Kontakten 24 und 25 in Be- rührung gelangt ; der Schaltstromkreis ist ge- schlossen. Diese Stellung des Schalters zeigt
Fig. 3.
Beginnt hierauf im Windkessel der Druck anzusteigen, dann wird die Membrane 4 nach aussen gedrückt, weil die Wirkung der Feder 27 auf die Membrane 4 schwächer ist als jene der
Feder 26 auf die Membrane 3, und damit wird der Hebel 12 in die in Fig. 4 dargestellte Lage gebracht. Alle anderen Teile des Schalters sind während dieser Schaltperiode unverändert.
Steigt der Druck im Windkessel auf die Höhe des Ausschaltdruckes an, dann wird auch die Membrane 3 die Kraft der Feder 26 überwinden und den Hebel 11 bewegen, worauf die in Fig. 1 gezeichnete Lage wieder hergestellt ist. Der Schalthebel 23 ist von den Kontakten 24 und 25 abgeglitten, der Schaltstromkreis ist dadurch unterbrochen.
Die Langschlitze 20 und 21 können durch Federn ersetzt werden ; wesentlich ist, dass zwischen den Hebeln 11 und 12 keine starren Verbindungen bestehen.
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