DE616264C - Tackszufuehrung fuer Schuhmaschinen - Google Patents

Tackszufuehrung fuer Schuhmaschinen

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DE616264C
DE616264C DEM125140D DEM0125140D DE616264C DE 616264 C DE616264 C DE 616264C DE M125140 D DEM125140 D DE M125140D DE M0125140 D DEM0125140 D DE M0125140D DE 616264 C DE616264 C DE 616264C
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Germany
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tacks
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divider
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DEM125140D
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Maschinenfabrik Moenus AG
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Maschinenfabrik Moenus AG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Tackszuführung für Schuhmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Schuhmaschinen, durch welche Tacks, Nägel oder andere Befestigungsmittel aus einem Zuführungskanal. einzeln abgeteilt und durch einen schrittweise geschalteten Verteiler nacheinander den .einzelnen Arbeitsstellen zugeführt werden. Es ist bekannt, hierfür einen sich schrittweise drehenden Verteiler zu verwenden und die benötigte Anzahl der-Tacks durch auswechselbare Zählräder je nach Bedarf zu ändern. Es ist ferner bekannt, sowohl den Abteiler als auch den Verteiler: für die Tacks durch einen Schieber zu steuern, welcher eine Zählvorrichtung in Form eines ortsfesten Sperrades mittels einer Sperrklinke absatzweise schaltet. Hierbei wird stets die gleiche Anzahl Tacks abgeteilt und an die einzelnen Zuführungsrohre verteilt. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, in einem Arbeitskreislauf der Maschine dem Werkstück entweder die vorgesehene Höchstzahl an Tacks oder nur eine geringere Zahl zuzuführen, wobei aber die Schaltbewegungen des schrittweise bewegten Verteilers innerhalb desselben Arbeitsganges nicht verringert werden dürfen, da dieser seine Bewegungsbahn unter allen Umständen beenden muß.
  • Zu diesem Zweck sieht die Erfindung eine Einrichtung vor, in welcher gleichzeitig zwei Zählwerke gesteuert werden, von denen das ,eine den Abteiler betätigt und das zweite den Verteiler schrittweise schaltet. Die Einrichtung ist erfindungsgemäß so getroffen, daß das Schaltwerk für den Abteiler durch eine auswechselbare Nockenscheibe o. dgLund ein ausschaltbares Zwischenglied innerhalb des Arbeitskreislaufes der Maschine selbsttätig vorübergehend außer Betrieb gesetzt werden kann. Des weiteren ist zur Sicherung der Wirkungsweise der Vorrichtung das Zählwerk mit einer Bremse versehen, die jeweils am Ende einer Schaltbewegung in Wirkung tritt und ein Übereilen des urgebremst geschalteten Verteilers verhindert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Einrichtung in schaubildlicher Darstellung; Abb.2 ist eine schematische Darstellung in Seitenansicht, Abb.3 eine solche im Grundriß, während Abb. q. die Zählwerke und deren Antrieb im Grundriß veranschaulicht.
  • In dem gezeichneten Beispiele ist eine doppelte Tackstrommel i vorgesehen, aus deren Kammern die Tacks durch die Kanäle 2 und 3 in bekannter Weise infolge ihres Eigengewichtes vor das Tacksschloß q. gelangen, das durch den unter Federwirkung stehenden Abteilhebe15 abwechselnd geöffnet und beschlossen wird. Der Hebel 5 besteht aus zwei Teilen 5a und 5b, die bei 5' gelagert sind und durch den Federstift 5" miteinander in Verbindung stehen. Im Falle einer Störung durch Festklemmen eines Tacks im Tackschloß wird der Hub des Hebels 5a von dem Federstift 5" aufgenommen, wodurch .ein Brechen von Teilen verhütet wird. Der Antrieb der Tackstrommeln erfolgt durch das Ritzel6, welches mit dem auf der Trommelwelle sitzenden Zahnrade 7 kämmt und durch den Handhebe18 ein- und ausgeschaltet werden kann. Durch das exzentrisch gelagerte Stängcben 9 kann vermittels des Fingerhebels io entweder der Kana12 oder 3 in Verbindung mit dem Abteiler gebracht werden. Von diesem werden die Tackse einzeln an den Verteiler i i abgegeben, der die Form eines um einen Holzzapfen drehbaren Rohres hat und in den die Tacks durch diesen Holzzapfen gelangen. Das freie Ende dieses Rohres beschreibt infolge seiner Drehung einen Kreis über der runden Kopfplatte 12, in welcher die oberen Enden der Zuführungsrohre Beingelassen sind, und die schrittweise GG schwindigheit des Verteilerrohres ist mit den Abteilzeiten des Abteilers 4 derart in Einklang gebracht, daß bei jedem Schrittdes Verteilersein Tacks m eines -der Zuführungsrohre 13 abgeführt wird.
  • Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt von einer Sternkurve 14 (Abt. 2) der Maschine aus, die mit so vielen Nocken ausgestattet ist, als Zuführungsrohre 13 vorhanden sind. Von der Sternkurve 14 wird die Stange 15 auf und nieder bewegt, die ihrerseits z. B. durch ein Kugelgelenk x 6 den Winkelhebel 17 um seinen Zapfen 18 ausschwingt, der dabei die Schuhstange hin und her bewegt.
  • Die Schuhstange i9 greift vermittels ,eines Kreuzkopfes 2o an .einen Schieber 2 i an, der sich in Lagern 22, 23 am Maschinengestell führt. An seinem hinteren Ende trägt der Schieber eine Klinke 24, die in ein Sperrrad 25 eingreift und dieses beim jedesmaligen Vorwärtsgange des Schiebers um einen Zähn fortschaltet. Auf dem Zapfen des Sperrades 25 befindet sich ein Kettenrad 26, das durch eine Gallsche Kette 27 ein auf dem Hohlzapfen des Verteilers i z sitzendes Kettenrad 28 und damit den Verteiler selbst schrittweise in Drehung versetzt. Die Zähnezahl der beiden Kettenräder ist dieselbe wie die Anzahl der Zuführungsrohre 13.
  • Bei Betätigung des Schiebers 21 erfolgt ein V einmaliges Öffnen und Schließen des Tacksschlosses 4. Dies geschieht unter Vermittlung eines ebenfalls mit derselben Zähnezahl wie die anderen Zahnräder versehenen Sperrades 29, das mit seinem Bolzen 3o auf dem Schieber gelagert ist und durch dessen Bewegung mit einer am Maschinengestell gelagerten federnden Klinke 32 in Eingriff gelangt, wobei. @es jedesmal um einen Zahn weitergeschaltet wird; leine an dem Schieber belagerte Sperrklinke 33, die unter dem Einiiuß einer Feder 34 steht, verhindert die IZiickdrehung des Sperrades b.ei der Rückkehr des Schiebers. Auf dem Sperrade 29 befindet sich eine auswechselbare Auflage 35, die mit einem Nocken versehen ist, dessen Wirkung noch- zu beschreiben ist. An dieser Auflage gleitet die Rolle 36 eines mit dem Bolzen 37 auf idem Schieber gelagerten Winkelhebels 38, dessen freier Arm ebenfalls eine Rolle ,trägt, -die auf einen am Schieber 2 x gelagerten Schalthebel 3c) einwirkt, der durch eine Feder 40 stets meiner bestimmten Lage gehalten wird. Dieser Schalthebel hat den Zweck, bei jedem Arbeitsgange des Schiebers den Abteilhehel5 einmal zu betätigen. Aus diesem Grunde bilden das Sperrad 29 bzw. dessen Auflage 35, der. Winkelhebel 38 und der Schalthebe139 normalerweise eine starre Einheit mit dem Schieber z i, d. h. sie sind untereinander gegen-Eigenbewegung gesperrt.
  • Da es aber mitunter erforderlich ist, weniger als die Maximalzahl Tacks oder Nägel in den Schuh einzuschlagen, muß der Schalthebe139, wenn keine Tacks abgeteilt werden sollen, außer Wirkung gesetzt werden. Dies geschieht durch die Auflage 3 5 auf dem Schaltrade 29, welche auswechselbar ist. Die einzelnen gegeneinander auszuwechselnden Auflagen haben Nocken verschiedener Größe, welche Über .den Umfang der Auflage hinausgehen. Sobald bei der Drehung des Rades der Nocken gegen die Rolle 36 des . Winkelhebels 38 läuft, macht der untere Arm des Winkelhebels eine Schwenkung nach links und drückt dabei den Schalthebel39 entgegen dem Zug seiner Feder 4o in die punktiert gezeichnete Stellung, so daß dieser aus dem Bereich des A.bteilhehels 5 gelangt. Der Schieber 21 wird somit für das Abteilen der Tacks wirkungslos, rund es werden so lange keine Tacks freigegeben, bis die Rolle 36 wieder von dem Nocken. abgleitet und der Schaltheb.el39 wieder in den Bereich des Hebels 5 gelangt.
  • Die Vorrichtung arbeitet mit ziemlich -hoher Geschwindigkeit, und es ist daher ierforderlich, die lebendige Kraft des nach. vorn eilenden Schiebers jeweils im geeigneten Zeitpunkte abzubremsen..E,s ist bekannt, ähnliche schrittweise wirkende Vorrichtungen dauernd abgebremst zu halten, wodurch natürlich ein ,erheblicher Kraftaufwand verlorengeht und hohe Abnutzung sowie Warmlaufen der Teile die Folge ist. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung werden diese . Nachteile vermieden. Auf dem Bolzen des Zählrades25 befindet sich eine Bremsscheibe, um welche ein Bremsband 41 gelegt ist, das normalerweise die Scheibe frei umgibt. Das Bremsband steht mit seinem freien Ende reit einem Stängchen 45 in Verbindung, das durch eine . Bohrung in einer ortsfesten Wand nach außen ragt und an seinem Ende eine Druckfeder 46 trägt. Am Maschinengestell befindet sich ein zweiarmiger Hebe142, dessen oberer Arm zwischen die feste Wand und die Feder 46 greift; der untere Axm erstreckt sich in die Bahn einer an dem Winkelhebel 17 (der Stange 19 oder dem Schieber 21) vorgesehenen, durch die Muttern 44 einstellbaren Anschlagschraube 43. Die Einstellung ist so, daß kurz vor Erreichung der äußeren Tatlage des Schiebers 21 durch Auftreffen des Anschlages 43 auf den Hebel 42 das Bremsband 41 angezogen und die überschüssige Fliehkraft in dem Schieber 21 vernichtet wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tackszuführung für Schuhmaschinen zur unmittelbaren Abgabe von Tacks an eine Anzahl von Zuführungsrohren mit einem den Abteiler und den Verteiler schrittweise steuernden Schieber und einer Zählvorrichtung für den Verteiler, dadurch gekennzeichnet, daß außer der Zählvorrichtung (25) für den Verteiler (1 I) noch eine zweite auf den Abteiler (4) wirkende Zählvorrichtung in Form eines Sperrades (29) vorgesehen ist, das auf dem Schieber (21) drehbar gelagert ist und durch eine ortsfeste Schaltklinke (32) betätigt wird, wobei die Wirkung der Schaltvorrichtung auf den Abteiler ausschaltbar ist.
  2. 2. Tackszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß auf dem die Zählvorrichtungen tragenden Steuerschieber (21) in Verbindung mit der Zählvorrichtung (29) für den Abteiler (4) .ein den Abteilhebel (5) betätigender Schalthebel (39) angeordnet ist, der durch:einemit dem Zählrade (29) verbundene auswechselbare Nackenscheibe (35) o. dgl. vorübergehend aus dem Bereiche des Abteilhebels (5) biewegt werden kann.
  3. 3. Tackszuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zähl- und Schaltwerk (25) für den Verteiler (11) mit einer Bremse (41) versehen ist, die jeweils am Ende eines Schaltvorganges angezogen wird.
  4. 4. Tadkszuführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (41) aus einer Bandbremse besteht, dessen freies Ende unter Zwischenschaltung einer Feder (46) und eines gegen die Feder anliegenden Hebels (42) von einem in Verbindung mit dem Antriebshebel stehenden einstellbaren Anschlag (43) kurz vor Erreichen der vorderen Tatlage des Schiebers (21) nachgiebig angezogen wird.
DEM125140D 1933-10-03 1933-10-03 Tackszufuehrung fuer Schuhmaschinen Expired DE616264C (de)

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